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Friedhöfe in der Region"
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jüdischen Friedhöfe im Main-Kinzig-Kreis
Steinheim (Stadt
Hanau, Main-Kinzig-Kreis)
Die jüdischen Friedhöfe
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zur Synagoge in Steinheim (interner
Link)
Zur Geschichte der Friedhöfe
In Steinheim
bestand ein alter jüdischer Friedhof vermutlich seit dem 17./18. Jahrhundert. Dieser Friedhof wurde auch von umliegenden
Gemeinden belegt und zum 1. Oktober 1892 wegen voller Belegung geschlossen.
Notiz
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 17. Oktober 1892:
"Groß-Steinheim. Der hiesige israelitische Friedhof, auf welchem auch noch
Beerdigungen aus anderen Gemeinden stattfanden, ist am 1. Oktober
behördlicherseits geschlossen worden, da derselbe überfüllt ist". |
Längere Auseinandersetzungen zwischen der Stadt und der
jüdischen
Gemeinde gab es seit 1914 und in den 1920er-Jahren auf Grund der Bemühungen der
Stadt, die damalige Bülowstraße, heutige Dalbergstraße zu erweitern. Der Friedhof wurde
gleich zu Beginn der NS-Zeit abgeräumt und eingeebnet (1933-1935); die Leichen
mussten von der jüdischen Gemeinde unter Leitung von Lehrer Oppenheimer
exhumiert und auf den neuen jüdischen Friedhof verlegt werden. Die Straße
wurde verbreitet; auf dem Friedhofsgelände eine Grünfläche angelegt, auf der
1936 das Kriegerdenkmal von 1870/71 aufgestellt wurde, das bisher auf dem Platz
am Obertor gestanden war. Das Kriegerdenkmal steht bis heute auf dem alten
jüdischen Friedhof; einige erhaltene Grabsteine des alten Friedhofes wurden auf
den neuen Friedhof verbracht.
Ein neuer jüdischer Friedhof wurde noch Ende 1892 angelegt und eingeweiht. Er umfasst
eine Fläche von 7,02 ar. Auf dem Friedhof befinden sich einige Steine des in
der NS-Zeit geschändeten und zerstörten alten jüdischen Friedhofes.
Lage der Friedhöfe
Der alte Friedhof liegt auf dem
Grundstück Ecke Darmstädter Straße / Dalbergstraße; der neue Friedhof an der Odenwaldstraße.
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Lage des neuen jüdischen Friedhofes
in Steinheim auf dem Stadtplan von Hanau: links anklicken und unter
"Behörden und öffentliche Einrichtungen" weiterklicken zu
"Friedhof, jüd., Steinheim" |
Fotos
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: 18.4.2008)
| Der alte jüdische Friedhof |
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Blick auf den
Friedhof und das Kriegerdenkmal 1870/71 |
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Hinweistafel mit
beschönigendem Text
im Blick auf die Vorgänge in
den 1930er-Jahren |
Blick auf den Friedhof
von der
Dalbergstraße |
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| Das 1936 auf dem
alten jüdischen Friedhöfen aufgestellte Kriegerdenkmal von 1870/71 |
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Sommer 2008: Neuanlage des
Friedhofgrundstückes
(Fotos: Claus Ludwig,
Aufnahmendatum 16.6.2008) |
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| Im Zusammenhang
mit dieser Neuanlage wurde/wird in Steinheim die Frage diskutiert, ob das
1936 hier aufgestellte Kriegerdenkmal (seitdem eher ein Schandmal auf
diesem Grundstück) wieder von Friedhofsgrundstück entfernt werden soll.
Gleichfalls wurde die Frage diskutiert, ob die Leichen vom Friedhof zu
Beginn der NS-Zeit tatsächlich alle exhumiert und auf dem neuen Friedhof
beigesetzt wurden, da sich dort keine Fläche ausmachen lässt, wo die
Beisetzungen damals stattfanden. Sollten nicht alle Toten vom alten
Friedhof exhumiert und neu beigesetzt worden sein, wären Baggerarbeiten
wie oben gezeigt, eine erneute Friedhofschändung. |
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| Der neue jüdische Friedhof |
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Das Eingangstor |
Die Hinweistafel |
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| Blick auf das
Friedhofshäuschen |
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Grabstein Mitte für Aron
Meyersohn
(1878-1927) |
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Grabstein rechts für Hermann
Meyer
(1852-1927) |
Grabsteine der letzten auf
dem
Friedhof Beigesetzten |
Grabstein links für Johanna
Lichtenstein geb. Herz (1892-1933); dritter Grabstein von links für Lina
Herz geb. Simon (gest. 1934) |
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Links und Literatur
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Literatur:

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