Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Saarburg mit Stadtteil Beurig und Wiltingen (VG Konz) (Kreis Trier-Saarburg) 
Jüdische Geschichte / Synagoge 

Übersicht:  

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer und Vorbeter 
Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde  
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen  
Erinnerungen an die Familie Meyer in Beurig  
Erinnerungsarbeit vor Ort - einzelne Berichte    
Links und Literatur   

   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde             
    
In Saarburg bestand eine jüdische Gemeinde bis 1939. Bereits im Mittelalter (Saarburg hatte Stadtrechte seit 1291) lebten Juden in der Stadt: 1321 (und 1327) wird Sanwel (Samuel) Malder genannt, Schwiegervater des Jakob Daniel in Trier sowie Widemann, Schwiegervater Salmans von Wittlich. Der erstgenannte hatte auch Hausbesitz in Saarburg. Beide Familien verzogen wenig später nach Trier (1329/1334). Danach erfährt man erst seit 1360 von Juden in Saarburg. In diesem Jahr war die Jüdin Guda, Tochter des Jakob von Basel mit ihrem Sohn Simon in der Stadt. Letzterer war noch 1377 in Saarburg ansässig und betätigte sich als Geldverleiher. 1419 wurden in Saarburg Salomon von Heiligenstadt und Gottschalk vor Trier gefangengesetzt und aus dem Erzstift Trier ausgewiesen. Erzbischof Otto von Ziegenhain wollte seit dieser Zeit keine Juden mehr im Erzstift Trier dulden.  
 
Die Entstehung der neuzeitlichen Gemeinde geht in das 17./19. Jahrhundert zurück: Seit 1681 werden wieder Juden in der Stadt genannt. 1715 waren sechs jüdische Familien in der Stadt, um 1750 vier Familien (Israel Hiell, Joseph Schweig, Benjamin Schmul und Joseph Schmul). In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts werden 1758 drei Familien genannt (Benjamin Schmull, Joseph Schweich und Israel Hill), 1779 vier Familien (Joseph, Hohnle und Schmuhl Schweich sowie Hirsch Meyer).       

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie folgt: in Saarburg 1808 8 jüdische Einwohner (in zwei Familien), 1843 10, 1846 sieben jüdische Familien, 1861 25 jüdische Einwohner, 1862 32, 1895 34, 1905 24. Zur Gemeinde gehörten auch die in Beurig und Wiltingen lebenden jüdischen Personen. Allerdings bestand eine selbstständige jüdische Gemeinde in Saarburg erst seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Bis dahin gehörten die in Saarburg lebenden jüdischen Personen zur Gemeinde in Freudenburg

An Einrichtungen bestanden eine Synagoge (s.u.), eine jüdische Schule (Religionsschule) und ein Friedhof. Auf Grund der relativ wenigen in Saarburg lebenden jüdischen Familien war vermutlich kein eigener Lehrer und Vorbeter vorhanden. Auswärtige Lehrer und Vorbeter werden die Gemeinde mitbetreut haben, wie dies aus einer Mitteilung zum Tod des Oberkantors J. Kahn in Diedenhofen (s.u.) geschlossen werden kann.     
  
Um 1924, als zur Gemeinde 14 Personen in Saarburg, 29 in Beurig und vier in Wiltingen (Familie Meyer) gehörten, waren die Gemeindevorsteher Nathan Wolf, Meyer Wolf (beide in Beurig) und Alfred Kahn (in Saarburg). 1932 nannte sich die jüdische Gemeinde, da in Beurig mehr jüdische Personen als in Saarburg lebten, offiziell "Israelitische Gemeinde Beurig-Saarburg".   
Von 1932 bis 1935 war im alten Klostergebäude in Beurig eine Tabakfabrik der jüdischen Brüder Ambach eingerichtet; das Hauptwerk befand sich in Saarlouis.
   
1933 gehörten etwa 40 jüdische Personen in Saarburg, Beurig und Wiltingen zur jüdischen Gemeinde.
In den folgenden Jahren ist ein Teil der jüdischen Gemeindeglieder auf Grund der Folgen des wirtschaftlichen Boykotts, der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien weggezogen beziehungsweise ausgewandert. 1938 wurden noch 21 jüdische Gemeindeglieder in den drei Orten genannt. Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Inneneinrichtung des Betsaals zerstört (s.u.); in jüdischen Wohnhäusern wurden die Fenster eingeworfen. 1939 wurden die letzten jüdischen Einwohner im Zuge der Evakuierung Saarburgs bei Kriegsbeginn nach Trier übersiedelt.  
  
Von den in Saarburg geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Flora Bickart geb. Haymann (1866), Isaac Bockser (1881), Werner Cahn (1929), Fanny Faber geb. Wolff (1869), Otto Frenkel (1901), Hortense Hannaux geb. Klaubu (1867), Max Haymann (1896), Ilse Hayum (1933), Marx Hayum (1875), Rosa Herzog geb. Gottlieb (1892), Rosalie Hirsch (1860), Adolph Joseph (1876), Edmond Joseph (1872), Selma Joseph geb. Ermann (1875), Pauline Joseph geb. Hirtz (1869), Josef Kahn (1886), Max Kahn (1896), Elisabeth Kaufmann geb. Gottlieb (1871), Inge Königsfeld (1925), Jenny Königsfeld (1893), Gabrielle Levy (1896), Isaak Levy (1895), Celine Mager (1892), Hedwig (Johanetta)  Mannheimer geb. Kahn (1898), Else Marx geb. Haymann (1894), Ernst D. Mayer (1911), Sofie (Sophie) Meier geb. Meyer (1890), Paul Meiss (1925), Eduard Rosenstiel (1879), Ilse Salmon (1926), Germaine Willard geb. Kahn (1898), Adolf Wolf (1897), Alice Wolf (1891), Maximilian Wolf (1867), Paula Wolf geb. Schild (1894), Selma Wolf (1892).     
   
Aus Beurig sind umgekommen: Adolf Josef (1880), Selma Josef (1880), Elsa Josef (1915), Elise Barth geb. Meyer (1874), Rosa (Rosalie) Kaufmann geb. Meyer (1876), Johanna Levi (1885), Ernst David Meyer (1911), Siegfried Meyer (1915), Sofie (Sophie) Meier geb. Meyer (1890), Hugo Wolf (1899), Leo Wolf (1903), Silva (Silwe) Wolf (1929).
  
Aus Wiltingen sind umgekommen: Göthie K. Herz geb. Meyer (1878), Esther Levy geb. Meyer (1869), Bertha Meyer (1885), Julius Meyer (1880), Maria Meyer (1873).  
Für Maria, Julius, Bertha sowie Gerda und Edmund Meyer (die beiden letzteren haben durch Flucht nach Südafrika überlebt) wurden am 24. Februar 2007 "Stolpersteine" vor dem Haus Bahnhofstraße 167 verlegt.   
         
         
         
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde          
 
Aus der Geschichte der Lehrer und Vorbeter  
Zum Tod von Oberkantor J. Kahn (1912)  
Aus der Formulierung der nachstehenden Mitteilung lässt sich vermuten, dass Oberkantor J. Kahn in Diedenhofen (Thionville, Lothringen) auch in Saarburg regelmäßig Aufgaben übernahm.  

Saarburg FrfIsrFambl 26041912.jpg (17194 Byte)Mitteilung im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 26. April 1912: "Saarburg. In hohem Greisenalter segnete unser ehemaliger Oberkantor J. Kahn in Diedenhofen, wo er bei seiner Tochter wohnte, das Zeitliche."  

   
Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde  

Isaac Buchheim meldet sich als China-Freiwilliger (1900)  

Frankenberg Israelit 09081900.jpg (55930 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 9. August 1900: "Frankenberg, 7. August (1900), In Ergänzung der von Ihnen in Nr. 62 Ihres geschätzten Blattes gebrachten Mitteilung betreffend Teilnahme jüdischer Soldaten an der Expedition nach China möchte ich Ihnen mitteilen, dass ein jüdischer Soldat namens Isaak Buchheim auch aus unserer Stadt sich zum Zuge angeschlossen hat. Derselbe diente im ersten Jahre bei der reitenden Abteilung des Feld-Artillerie-Regiments Nr. 15 in Saarburg und ist auf dem Dampfer 'Adria' von Bremerhaven aus verladen."    
  
Rothenburg Israelit 27081900.jpg (62077 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 27. August 1900: "Berlin. Als jüdische China-Freiwillige werden uns ferner genannt: ... der Artillerist Isaac Buchheim (geboren in Frankenberg in Hessen) in Saarburg..."   

       
       
       
Zur Geschichte der Synagoge                
       
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war auf Grund der zu geringen Zahl der jüdischen Einwohner vermutlich kein Betraum vorhanden; die in Saarburg lebenden jüdischen Personen gehörten zu Gemeinde in Freudenburg
      
Vor 1849 wurde ein Betsaal eingerichtet. 1885 kauften die jüdischen Familien ein 1716 erbautes, dreigeschossiges Haus am Schlossberg, in dem im Erdgeschoss ein Betsaal (Synagoge) eingerichtet wurde. Die Räume in den Obergeschossen wurden für Wohnzwecke benutzt. 
      
Beim Novemberpogrom 1938 wurde der Betsaal geschändet und die Inneneinrichtung auf dem Marktplatz verbrannt. Das Gebäude kam später in Privatbesitz, zuletzt in den Besitz des Landkreises. 1962 wurde das Gebäude wegen Baufälligkeit abgebrochen und an seiner Stelle ein Büro-Wohnhaus erstellt. Eine kleine Gedenktafel wurde 1982 an diesem Gebäude angebracht.    
     
     
Adresse/Standort der Synagoge     Schlossberg 3       
     
     
Fotos
(Quelle: historisches Foto aus der Kulturdatenbank Region Trier; neuere Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 16.6.2009) 

Historische Aufnahme Saarburg Synagoge 110.jpg (24987 Byte)
  Rechts des hoch über dem Wasserfall (dieser ist kaum erkennbar links im Schattenbereich)
 stehenden Fachwerkhauses (heute Schlossberg 1) ist das Gebäude zu sehen, in dem sich im
 Erdgeschoss die Synagoge befand.  
      
Das nach 1962 bebaute Synagogengrundstück im Juni 2009   
Saarburg Stadt 201.jpg (102823 Byte) Saarburg Synagoge 202.jpg (67469 Byte) Saarburg Synagoge 200.jpg (61090 Byte)
Blick zum Gebäude Schlossberg 1 über dem
 Wasserfall, das unterhalb des früheren
 Synagogengebäudes stand. Zur Orientierung:
 das Foto ist in gegenteiliger Richtung wie 
das historische Fotos oben erstellt. 
Rechts am Bildrand das Gebäude Schlossberg 1 (heute: "Galerie am Wasserfall'), links davon 
das nach 1962 erstellt Gebäude Schlossberg 3 mit der kleinen Gedenktafel: "Zum Gedenken an
 unsere früheren jüdischen Mitbürger und deren Synagoge an diesem Ort. Stadt Saarburg 1982."  
   

  
   
Erinnerungen an die Familie Meyer in Beurig  
(alle Dokumente erhalten von Angehörigen der Familie)   
Anmerkung - Zusammenstellung von einzelnen Daten der in den Dokumenten genannten Personen:
 
Eine der jüdischen Familien in Beurig war die Familie von Leopold (Jehuda Levi) Meyer (1844-1916), der mit Johannette (Jeanette) geb. Zirndörfer (1848-1906) verheiratet war. Das Ehepaar hatte sieben Kinder: Elise (geb. 1874 in Beurig, später verheiratete Barth, ermordet in Auschwitz, weitere Informationen auf der Seite zu Bitburg), Rosa (Rosalie) (geb. 1876 in Beurig, später verheiratete Kaufmann, ermordet in Auschwitz, weitere Informationen auf der Seite zu Bitburg), Karoline Meyer (geb. 1878 in Beurig), Max (Meir) Meyer (geb. 1881 in Beurig), Nathan (geb. 1884 in Beurig), Julius (geb. 1886 in Beurig), Isidor (geb. 1887 in Beurig) und Sophie (geb. 1890, später verheiratete Meier, weitere Informationen auf der Seite zu Bitburg).   
    
Ernst David Meyer ist 5. Mai 1911 in Beurig geboren als Sohn des oben genannten Kaufmanns Nathan Meyer (geb. 1884) und der Hedwig geb. Kaufmann.
Nach Abschluss seiner Schulzeit studierte er Medizin. Er heiratete am 9. November 1935 in L'Hôpital (Dep. Moselle, Lothringen; unmittelbar an der Grenze zum Saarland) Gertrud(e) geb. Landau, die am 28. März 1914 in Saarbrücken geboren ist als Tochter des Textilhändlers (in L'Hôpital)  Benno Landau (geb. 1882 in Brezesko) und der Ida geb. Bonnem (geb. 1887 in Saarwellingen). Am 20. Juli 1942 wurde Ernst David Meyer nach Auschwitz deportiert, wo er 1944 umgekommen ist. Auch seine Frau Gertrud Meyer geb. Landau sowie ihre Eltern Benno Landau und Ida geb. Bonnem wurden in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert und ermordet.
    
Siegfried Meyer ist am 23. Februar 1915 in Beurig geboren. Er war ein jüngerer Bruder von Ernst David Meyer. Von Beruf war er Viehhändler. Zunächst wohnte er in Beurig. Später wohnte er in Saint Sauvant (Vienne) in Frankreich. Seine Lebensgefährtin war Adrienne Piët (sie wird unten genannt in der Bescheinigung der KZ-Außenlagers Blechhammer).  Am 7. September 1942 wurde er nach Auschwitz deportiert. Anfang 1945 war er im Arbeitslager Blechhammer zur Zwangsarbeit eingesetzt. Am 9. Februar 1945 kam er über einen sog. "Todesmarsch" in das KZ Groß-Rosen, von dort nach KZ Buchenwald, wo er am 2. April 1945 umgekommen ist.   

Beurig Familie Meyer Dok 012.jpg (42663 Byte) Beurig Familie Meyer Dok 012a.jpg (26344 Byte) Beurig Familie Meyer Dok 023.jpg (97622 Byte) Beurig Familie Meyer Dok 011.jpg (126699 Byte)
Hochzeit von Ernst und Gertrud Meyer
am 9. November 1935 in L'Hôpital 
Trauungsurkunde, ausgestellt vom
 Bürgermeisteramt L'Hôpital 
Ernst David Meyer im Opel Laubfrosch 
seines Vaters (ca. 1925) 
     
Beurig Familie Meyer Dok 016.jpg (77477 Byte) Beurig Familie Meyer Dok 019.jpg (146059 Byte) Beurig Familie Meyer Dok 017.jpg (144933 Byte)
Siegfried Meyer und seine Schwester Johanna (geb. 1913 in Beurig).
 Diese war 1942/43 in 
den französischen Lagern Gurs und Rivesaltes
 interniert, konnte aber befreit werden 
(gest. 1999).   
Bescheinigung des Konzentrationslagers,
 vermutlich des Arbeitslagers Blechhammer
 (Oberschlesien) über den Aufenthalt von
 Siegfried Meyer und Vermerk über seine
 Überstellung in das KZ Groß-Rosen
Bescheinigung über die "Einlieferung" 
des "Landarbeiters" Siegfried Meyer 
am 10. Februar 1945 (gemeint vermutlich 
die Überstellung in das KZ Groß-Rosen) 
  
      
Beurig Familie Meyer Dok 018.jpg (110050 Byte) Beurig Familie Meyer Dok 015.jpg (190925 Byte)   
Bescheinigung des Todes von Siegfried Meyer
 am 2. April 1945 im Außenkommendo 
Malachit an den Lagerarzt des KZ Buchenwald
Inhaftierungsbescheinigung der 
"Allied High Commission for Germany", 
mit der 1951 der Aufenthalt und 
der Tod von Siegfried Meyer im 
KZ Buchenwald bescheinigt wurde
   
 
       

     
     
Erinnerungsarbeit vor Ort - einzelne Berichte  

August 2013: In Saarburg und Beurig werden "Stolpersteine" verlegt   
Artikel von Alexander Schmitz im "Trierischen Volksfreund" (Lokalausgabe: Saarburger Zeitung) vom 27. August 2013: 
"'Nazidreck schlummert in vielen Köpfen'
Der Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt am Freitag in Saarburg insgesamt 32 seiner Stolpersteine, die an jüdische Opfer des NS-Terrors aus der Stadt erinnern. Die Kunstaktion vorbereitet hat der Arbeitskreis "Stolpersteine in Saarburg" des Vereins für offene Jugendarbeit in Kooperation mit Schülern des Gymnasiums..."  
Link zum Artikel     
Die Verlegung der "Stolpersteine" geschah auf Grund der Forschungsarbeit des Arbeitskreises "Gegen das Vergessen, Stolpersteine in Saarburg", die eine Broschüre erstellte "Zweiunddreißig Stolpersteine für Saarburg". Neben Forschungsarbeiten von Jugendlichen des Gymnasiums Saarburg ist auch das Wissen des gebürtigen Beurigers Ewald Meyer eingeflossen. "Stolpersteine" wurden in Saarburg und Beurig verlegt vor den Häusern Klosterstraße 8, Klosterstraße 14, Klosterstraße 15, Hauptstraße 25, Graf-Siegfried-Straße 20, Graf-Siegfried-Straße 28, Graf-Siegfried-Straße 39.
Weitere Informationen zu Stolpersteinen in Saarburg siehe die Website   http://www.geschichte-saarburg.de/    =  http://www.stolpersteine-saarburg.de/  
Artikel im "Trierischen Volksfreund" vom 30. August 2013: "Wo Kreise sich schließen und das Herz spricht. Für 32 jüdische Opfer nationalsozialistischer Verfolgung hat der Kölner Künstler Gunter Demnig gestern in Saarburg Stolpersteine ins Pflaster gesetzt...." 
Link zum Artikel    
 
Januar 2014: Informationen zum Abbruch der Synagoge 1962  
Artikel im Trierischen Volksfreund vom 28. Januar 2014: "Ehemalige Synagoge 1962 abgebrochen..."  Link zum Artikel    

      
       


     
Links und Literatur

Links:

Website der Stadt Saarburg    
Seite der Kulturdatenbank Region Trier zur Synagoge in Saarburg   
Zur Seite über den jüdischen Friedhof in Niederleuken (interner Link)  
Website http://www.geschichte-saarburg.de/   
Die Website www.stolpersteine-trier.de informiert auch über die in Wiltingen verlegten "Stolpersteine"   

Literatur:  

Germania Judaica II,2 S. 726-727; III,2 S. 1284-1285.
Rudolf Müller: Die Judengemeinde. In: Saarburg - Geschichte einer Stadt. Bd. 2 Saarburg 1991 S. 25-30.   
 Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz/Staatliches Konservatoramt des Saarlandes/ Synagogue Memorial Jerusalem (Hg.): "...und dies ist die Pforte des Himmels". Synagogen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Mainz 2005. S. 329-330 (mit weiteren Literaturangaben).
Günter Heidt / Dirk S. Lennartz: Fast vergessene Zeugen. Juden in Freudenburg und im Saar-Mosel-Raum 1321-1943. Erschienen im Selbstverlag 2000 (zu Saarburg u.a. S. 218-220).
Bernd Gehlen / Ewald Meyer: Beuriger Lese- und Bilderbuch. 2004. Online-PräsentationBeitrag von Ewald Meyer über die jüdische Tabaksfabrik.  
Uwe Meyer / Andreas Jager (Hrsg.): Beuriger Lese- und Bilderbuch Bd. 2. 2008.  Online-Präsentation.  
Thomas Müller: Kleine Gedenksteine am Straßenrand. Stolpersteine erinnern auch im Landkreis an Opfer des Nationalsozialismus. In: Jahrbuch des Kreises Trier Saarburg 2008 S. 234-239.    
Zur Verlegung von Stolpersteinen im November 2006 und Februar 2007 in Hermeskeil, Waldrach und Wiltingen.  Online zugänglich.    

     
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Stand: 21. Juli 2016