|
Eingangsseite
Aktuelle Informationen
Jahrestagungen von Alemannia
Judaica
Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft
Jüdische Friedhöfe
(Frühere und
bestehende) Synagogen
Übersicht:
Jüdische Kulturdenkmale in der Region
Bestehende
jüdische Gemeinden in der Region
Jüdische
Museen
FORSCHUNGS-
PROJEKTE
Literatur
und Presseartikel
Adressliste
Digitale
Postkarten
Links
| |
Zurück zur Übersicht: "Jüdische
Friedhöfe in der Region"
Zurück zur Übersicht: "Jüdische Friedhöfe in Hessen"
Zur Übersicht "Jüdische
Friedhöfe im Rheingau-Taunus-Kreis"
Oestrich (Gemeinde
Oestrich-Winkel, Rheingau-Taunus-Kreis)
Jüdischer Friedhof
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zur Synagoge in Oestrich
(interner
Link)
Zur Geschichte des Friedhofes
Nördlich von Oestrich, westlich von Hallgarten besteht seit
dem 17. Jahrhundert der älteste erhaltene jüdische
Friedhof des Rheingaues, der von zahlreichen jüdischen Gemeinden und in
einzelnen Orten lebenden jüdischen Familien in der
Umgebung belegt wurde, u.a. von den Gemeinden Eltville,
Rüdesheim
usw.. In mehreren dieser Orte wurden später (19. Jahrhundert) eigene Friedhöfe
angelegt.
Rüdesheim und Eltville legen eigene jüdische
Friedhöfe an (1890/97)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 26. November
1897: "Wiesbaden, 21. November (1897). Schon mehr als zwei
Jahrhunderte besaßen die israelitischen Gemeinden des Rheingaus einen
gemeinschaftlichen Friedhof in der Nähe von Hallgarten. Da der Zugang zu
demselben überaus beschwerlich, so legte die israelitische Gemeinde Rüdesheim
schon vor einigen Jahren einen eigenen Friedhof an. Nunmehr ist auch die
israelitische Gemeinde Eltville dem Beispiele ihrer
Schwestergemeinde gefolgt. Am 11. November ist der neue Friedhof durch den
Bezirksrabbiner Herrn Dr. Silberstein aus Wiesbaden bei Gelegenheit
einer Beerdigung geweiht worden, und machte die Weiherede desselben auf
die dichtgedrängte Versammlung einen tiefen
Eindruck." |
Bislang wurde von einer Erstbelegung des jüdischen Friedhofes
Östrich-Hallgarten von 1673 ausgegangen. Bei den Arbeiten zur
nachgenannten Dokumentation wurde es für möglich gehalten, dass ein
aufgefundener Stein für "Jizchak, Sohn des Mordechai" schon auf 1625
datiert werden könnte. Letzteres ist jedoch unsicher, die vom Alter her sonst
noch datierbaren Grabsteine sind nicht älter als 1692/93.
| Hinweis: Nach dem Verzeichnis der
durch die "Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen"
bearbeiteten hessischen Friedhöfe ergibt sich für den Friedhof in
Oestrich die Zahl von 146 vorhandenen Grabsteinen
aus der festgestellten Belegzeit von
1625 bis 1937 (1974). Siehe landesgeschichtliches
Informationssystem Hessen - Kommission für die Geschichte der Juden
in Hessen und Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde in
Marburg: Dokumentation
der jüdischen Friedhöfe in Hessen - Online zugänglich |
Lage des Friedhofes
Der jüdische Friedhof liegt 1 km westlich von Hallgarten.
Von Oestrich kommend ist der Weg teilweise ausgeschildert.
Fotos
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: 10.8.2008)
("Dok.-Nr." bezieht sich auf die Nummerierung in der Dokumentation der
"Kommission" [s.o.]; dort finden sich jeweils noch mehrere Fotos zu
den einzelnen Grabsteinen von hervorragender Qualität)
 |
 |
 |
| Von Oestrich
kommend, ist der Weg teilweise ausgeschildert |
Hinweistafel |
| |
|
 |
 |
 |
| Das Eingangstor |
Hinweisstein am
Eingang (deutsch und hebräisch) |
| |
|
 |
 |
 |
| Teilansichten des
Friedhofes |
| |
Kleiner Grabstein im
Vordergrund für
"Hendle, Tochter des Jehuda genannt Löb Katz von
1713" (Dok. Nr. 5) |
Schwarzer Grabstein links für
Max Strauss (gest. 1902,
Dok. Nr. 134) |
| |
|
|
 |
 |
 |
Grabsteinfragment: 'ein
aufrechter
und gerader Mann... Abraham',
nicht datierbar (Dok. 122)
|
Grabstein hinten Mitte für
"Jaakow,
Sohn des Chawer Baruch", gest. am
Heiligen Schabbat,
Halbfeiertag von
Pessach, 19. Nissan 5493 (= 4. April 1733) |
Blick über den Friedhof |
| |
| |
| |
|
|
 |
 |
 |
Zwei Grabsteine mit
"Segnenden Händen",
der Kohanim: links für Sussmann
Strauss
(gest. 1870, Dok. 75), rechts für Lazarus
Strauss (gest. 1890, Dok.
108) beide
aus Geisenheim |
Grabstein links für
Fanny Mannheimer
(gest. 1888, Dok. Nr. 102), rechts
für Herz Mannheimer
(1808-1884,
Dok. Nr. 96)
|
Grabstein links für Adelheid
Nathan
(gest. 1872, Dok. Nr. 84), rechts für
Rosa Nathan aus Eltville (gest.
1887,
Dok. Nr. 101)
|
| |
|
|
 |
 |
 |
Grabstein für "Izchak,
genannt Eisik,
Sohn des verstorbenen Mordechai"
(Datierung auf 1625
nicht sicher; Dok. Nr. 1) |
Grabstein für Herz
Levitta von
Rüdesheim (1816-1870,
Dok. Nr. 77) |
Grabstein für Setta Hayum
(gest. 1882)
(Inschriftenbereich ist im Laufe des Jahrs
2008 zerbrochen;
Dok. Nr. 93) |
| |
|
|
 |
 |
 |
Grabstein links für Jenny
Strauss geb.
Strass (1905-1970) und Eugen Strauss
(1899-1974), rechts für
Franziska Strauss
geb. Leopold (1871-1934) und Moritz Strauss
(1867-1937)
(Dok. 143.147) |
"Eduard Rosenthal
und Frau Babette,
Leo Strauss und Frau Mina, Fanny Strauss
und Tochter
Johanna, Max Strauss, Else
und Mutter Sophie Strauss - von den Nazis
ermordete Bürger von Östrich" (Dok. 145) |
"Ich glaube an das Gute
im Menschen
- Anne Frank - von den Freunden
des Geistes der
Einsicht" (Dok. 144) |
| |
| |
|
|
Links und Literatur
Links:
Literatur:

vorheriger Friedhof zum ersten
Friedhof nächster Friedhof
diese Links sind noch nicht aktiviert
|