Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Erlenbach bei Dahn (VG Dahner Felsenland, Kreis Südwestpfalz)
Jüdische Geschichte / Synagoge 

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer   
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen    
Links und Literatur   

   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english version)      
    
In Erlenbach bestand eine jüdische Gemeinde bis 1938/40. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 18. Jahrhunderts zurück. 1760 waren bereits mehrere jüdische Familien mit zusammen etwa 30 Personen am Ort.
    
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie folgt: 34 jüdische Einwohner (12,5 % der Gesamteinwohnerschaft), 1825 47 (12,4 %), 1829 47 (in nein Familien), 1836 53 (in zwölf Familien), 1848 73 (in 15 Familien), 1851 57, 1857 51, 1863 63 (14,4 %), 1871 54, 1875 60, 1900 33, 1905 46, 1910 25.  
    
1877 waren die folgenden Familien am Ort, genannt nach den Familienvorständen (mit Berufsangabe): Leopold Pfeiffer (Eisenhändler), Abraham Kullmann (Krämer, Spezialagent), Benedikt Kullmann (Krämer), Simon Schwarz (Krämer und Weinwirt), Marx Levy (Makler), Jeremias Samuel (Makler und Viehhändler), Benjamin Kullmann, Leopold Louis und Johannes Pfeiffer (Viehhändler). 1907 werden genannt: Jeanette Kahn (Büglerin, Kleidermacherin), Lazarus Kullmann (Kolonial- und Spezereiwaren, Manufakturwaren, Viehhändler), Elias Samuel Witwe (Kolonial- und Spezereiwaren), Leopold Samuel (Kolonial- und Spezereiwaren, Kurz- und Wollwaren, Manufakturwaren, Mehl- und Getreidehändler, Samenhandlung), Leopold Pfeiffer (Manufakturwaren), Edmund Hagenauer (Mehl- und Getreidehändler), Bernhard Pfeiffer (Versicherungsagent, Viehhändler), Moritz Samuel, Jakob Pfeiffer (war damals Gemeinderatsmitglied der bürgerlichen Gemeinde), Simon Pfeiffer (Viehhändler).  
    
Nach Auflösung der jüdischen Gemeinde Vorderweidenthal in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg schlossen sich die dort lebenden jüdischen Personen der Gemeinde in Erlenbach an. 
   
An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge (s.u.), eine Religionsschule und ein rituelles Bad (erstmals 1828 genannt, Neubau der Mikwe 1837 in der Flur "Brunnenwiesen", 1857 letztmals genannt, Standort jedoch unbekannt). Die Toten der Gemeinde wurden auf dem jüdischen Friedhof in Busenberg beigesetzt. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gesamtgemeinde war - gemeinsam mit Busenberg - ein Religionslehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war (vgl. Ausschreibungen der Stelle unten). Es werden an Lehrern genannt: Jakob Patron (1882-1892, stammte aus Warschau, war zuvor Lehrer in Schwegenheim), Josef Aschenbrand (1893-1899 Lehrer in Erlenbach und Busenberg, stammte aus Laubach, war zuvor Lehrer in Eßweiler), Simon Strauß (1902 bis 1935, stammte aus Höllrich/Unterfranken, war zuvor in Kirrweiler und Germersheim tätig). Die Gemeinde gehörte zum Rabbinatsbezirk Zweibrücken.  
  
Im Ersten Weltkrieg fielen aus der jüdischen Gemeinde Berdolf (Berthold) Pfeiffer (geb. 21.12.1881, gestorben an der Kriegsverletzung 29.11.1918), Gefreiter Gustav Samuel (geb. 26.1.1890 in Vorderweidenthal, gef. 26.2.1917), und Karl Samuel (geb. 3.4.1888 in Vorderweidenthal, gef. 6.11.1914).   
 
Um 1924, als noch 26 Personen der jüdischen Gemeinde angehörten (7,2 % von insgesamt etwa 360 Einwohner, in neun Familien), waren die Vorsteher der Gemeinde L. Kullmann, Jakob Pfeiffer und Leonhard Pfeiffer. Aus Vorderweidenthal gehörten gleichfalls 26 Personen zur Gemeinde Erlenbach. Als Lehrer war Simon Strauß am Ort. Er erteilte im Schuljahr 1924/25 4 schulpflichtigen jüdischen Kindern den Religionsunterricht. 1932 war Vorsteher der Gemeinde Leopold Samuel.       
    
Nach 1933 ist ein Teil der jüdischen Gemeindeglieder (1933: 25 Personen) auf Grund der Folgen des wirtschaftlichen Boykotts, der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien weggezogen beziehungsweise ausgewandert. 1936 und 1937 wurden noch 22 jüdische Einwohner, 1938 18 gezählt. Im Oktober 1938 wurde die Synagoge geschändet und ihre Inneneinrichtung zerstört (s.u.). Bei Viehhändler Bernhard Pfeiffer wurden die Fenster eingeworfen und das Haus vollständig mit Kreideparolen beschmiert. Danach sind weitere jüdische Einwohner vom Ort verzogen beziehungsweise ausgewandert: im Mai 1939 waren nur noch vier in Erlenbach. Die letzten beiden jüdischen Einwohner (Max Samuel und Johanna Samuel) wurden im Oktober 1940 in das Konzentrationslager Gurs in Südfrankreich deportiert. Beide konnten von Gurs aus noch über Les Milles und Marseille in die USA auswandern. 
        
Von den in Erlenbach geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den  Listen von Yad Vashem, Jerusalem): Fanny Sophie Kahn (1861), Bernhard Levy (1873), Bernhard Pfeiffer (1867), Lina Pfeiffer geb. Stein (1881), Siegfried Pfeiffer (1908), Amalie (Amalia, Mily) Samuel (1906), Frieda Samuel geb. Teutsch (1863), Johanna Samuel geb. Bermann (1895), Julius Samuel (1927), Julius Jakob Samuel (1898), Max Samuel (1885), Louis Schacher (1874).   
    
    
    
Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde                        
     
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer   
Ausschreibungen der Stelle des Religionslehrers / Vorbeters / Schochet 1879 / 1891 / 1893 / 1899  

Busenberg Israelit 19111879.jpg (37020 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 19. November 1879: "Die israelitischen Kultusgemeinden Erlenbach - Busenberg, Bezirksamt Pirmasens, suchen einen Religionslehrer, Kantor und Schächter. Gehalt 500 Mark und beträchtliche Nebeneinkünfte. Meldungen nebst Nachweis über Befähigung sind zu richten an 
Dr. J. Mayer. Bezirksrabbiner in Zweibrücken."
   
Busenberg Israelit 04051891.jpg (52651 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 4. Mai 1891: "Lehrerstelle vakant. Die israelitische Lehrer-, Vorbeter- und Schächterstelle für die Gemeinden Busenberg und Erlenbach wird andurch zur Bewerbung ausgeschrieben. Gehalt 600 Mark bar, circa 100 Mark Nebenverdienst. 
Bewerber wollen ihre Zeugnisse binnen 14 Tagen an den unterfertigten Vorstand einsenden. 
Busenberg bei Dahn (Rheinpfalz). Der Synagogen-Vorstand: B. Frank."  
 
Busenberg Israelit 04051893.jpg (44849 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 4. Mai 1893: "Lehrer-Stelle vakant. Die israelitische Religionslehrer- Vorbeter- und Schächterstelle für die Gemeinde Busenberg und Erlenbach ist vakant und soll sofort besetzt werden. Gehalt an bar 700 Mark, Kasualien ca. 100 Mark. Bewerber wollen binnen 14 Tage Zeugnisse an den unterzeichneten Vorstand einsenden. Busenberg, 1. Mai 1893. Der Vorstand: Frank."
  
Busenberg Israelit 09101899.jpg (45418 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 9. Oktober 1899: "Die israelitischen Gemeinden Busenberg und Erlenbach, Bezirk Pirmasens, Pfalz, Bayern, suchen von sofort einen Lehrer, Chasan und Schochet. Gehalt 700 Mark, Wohnungsentschädigung 40 Mark. Nebenverdienst 100 Mark. Zuschuss aus Landesverband bisher 100 Mark. Offerten erbitten an den Vorstand Benedikt Frank, Busenberg, Pfalz."

     
     
Berichte zu einzelnen Personen aus der jüdischen Gemeinde  
Über Prof. Dr. Eugen Kullmann (geb. 1915 in Erlenbach, gest. 2002 USA) 

Erlenbach Kullmann 015.jpg (104838 Byte)Prof. Dr. Eugen Kullmann aus Erlenbach war 1968 bis 1884 Professor für Religion am Kenyon College in Gambier (USA).   
Erinnerungsseiten auf der Website des Kenyon College.      
Erlenbach Kullmann 016.jpg (101080 Byte)Foto links: Prof. Dr. Kullmann "teaching on the Kenyon College campus on a Spring day in the 1970s".
  
Erlenbach Kullmann Dok010.jpg (200513 Byte)Links
Eugen Kullmann Archives, darin auch genealogische Notizen zu den Vorfahren von Prof. Dr. Eugen Kullmann (Abbildung links).
Artikel über eine im Jahr 2003 gegründete Stiftung zu Ehren von Prof. Dr. Eugen Kullmann (darin ist zu lesen: "Kullmann, who was born and raised in Erlenbach bei Dahn, Germany, graduated from the gymnasium in Landau, Germany, and went on to earn a doctorate at the University of Basel in Switzerland. After immigrating to the United States, he studied at the Academy for Jewish Religion in New York City, becoming a rabbi in 1966. Kullmann joined the College's faculty two years later and quickly became a highly regarded teacher. For many students and others in the community, he became Kenyon's unofficial Jewish chaplain. At Kullmann's retirement in 1984, the College awarded him an honorary doctorate in humane letters, citing him for "bringing rare learning and wisdom to us and your students")."  

     
     
     
Zur Geschichte der Synagoge              
    
Eine ynagoge beziehungsweise ein Betraum war bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts vorhanden. 1760 wird in den Akten der Freiherren Schenk von Waldenburg eine "Judenschule zu Erlenbach" genannt. 
   
1815 wird in einem Bericht des Kreisdirektors aus Zweibrücken Erlenbach als "Synagogenort" aufgeführt. Auch damals handelte es sich noch - wie 1836 berichtet wird - um einen Betraum in einem jüdischen Privathaus.  
   
1837 konnte die jüdische Gemeinde für 700 Gulden von Franz Welsch ein Haus mit Stall und Hof erwerben, um darin eine Synagoge einzurichten. 1839 wurden die von Bauschaffner Rübli gezeichneten Umbaupläne behördlicherseits genehmigt, sodass 1842 die Bauarbeiten durchgeführt werden konnten. Nach den Angaben des Grundsteuerkatasters von 1843 handelte es sich jedoch um einen Neubau und nicht, wie zunächst geplant, um einen Umbau. Erstellt wurde ein eingeschossiger verputzter Bruchsteinbau auf 90 qm Grundfläche.  
   
Fast 100 Jahre war die Synagoge Mittelpunkt des jüdischen Gemeindelebens am Ort. Im Jahr 1900 waren größere Reparaturarbeiten in Höhe von 1.200 RM geplant. Inwieweit sie durchgeführt wurden, ist nicht bekannt.   
   
Bereits Anfang Oktober 1938 wurde die Synagoge geschändet und die Inneneinrichtung mit den Ritualien teilweise zerstört. Von der für den Bau des Westwalls zuständigen Oberbauleitung 1 in Pirmasens wurde die Synagoge ausgeräumt und als Zementlager für den Westwallbau verwendet. Ein paar Monate später erhielt die Gemeinde Erlenbach das Gebäude von der Gauwirtschaftsbehörde als Gegenwert für die Aufräumarbeiten im Dezember 1938.   
   
Am 19. März 1945 wurde die Synagoge zerstört. An diesem Tag war der Ort bei einem amerikanischen Bombenangriff zu 90 % zerstört worden. Die Ruine der Synagoge wurde 1948 abgetragen. Das Grundstück kam im Zusammenhang mit dem Restitutionsverfahren an die Jüdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz, die es 1958 für 500 DM an einen Privatmann verkaufte. Seitdem wird das Grundstück als Garten verwendet
.    
    
    
Adresse/Standort der Synagogeneben Hauptstraße 24  (Adresse 1932: Hauptstraße Haus Nr. 17).  
   
   
Fotos / Abbildungen 

   Plan für Synagoge und jüdische Schule 
in Erlenbach von 1838 
(Quelle: O. Weber s. Lit. S. 223)  
  Erlenbach Synagoge Plan 1842.jpg (460344 Byte)        
             
              
 Dokumente zur Zerstörung 
der Synagoge 
(Quelle: O. Weber s.Lit. S. 224-225)  
Erlenbach Synagoge Dok 150.jpg (130925 Byte) Erlenbach Synagoge 140.jpg (134846 Byte)
    Dokument zur 
"Verwertung der Synagoge" 
von 1938   
Die Synagogenruine 1957
(Quelle: Die Rheinpfalz, Pirmasenser Rundschau 
19.03.1957)  
        
Erinnerung an den jüdischen Gefallenen Berdolf Pfeiffer in Erlenbach 
und im jüdischen Friedhof Busenberg 
(Foto links: Hahn, September 2006, 
Foto rechts von Michael Ohmsen, Sommer 2010, in hoher Auflösung 
siehe Fotoseite von Michael Ohmsen)  
  
  Busenberg Friedhof 105.jpg (64842 Byte) Erlenbach Denkmal 140.jpg (96977 Byte)   Erlenbach Denkmal 190.jpg (141697 Byte)
   Grabstein für Berdolf Pfeiffer aus
 Erlenbach im jüd. Friedhof Busenberg
   Denkmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges 
in Erlenbach unmittelbar bei der katholischen Kirche; auf der linken Tafel 
(Foto rechts) steht auch der Name von Berdolf Pfeiffer    

   
   
Erinnerungsarbeit vor Ort - einzelne Berichte   

November 2007: Verlegung von "Stolpersteinen" in Erlenbach am 21. November 2007     
Bericht aus erlenbach.net (Artikel): "Die Gäste aus den USA und der Schweiz sind alle Verehrer ihres großen Lehrers Professor Dr. Eugen Kullmann aus Erlenbach, der an der Universität in Gambier/USA lehrte. Sie kamen extra zur Stolpersteinsetzung für drei Tage hier, um ihrem Meister die Ehre zu erweisen und um auf seinen Wegen in Erlenbach zu wandern. Das haben wir gestern bei Regen gemeinsam mit ihnen getan...."   
 
 

    
      

Links und Literatur

Links: 

Website der Gemeinde Erlenbach    

Literatur:  

Bernhard Kukatzki: Jüdisches Leben in Erlenbach bei Dahn. Schifferstadt 1993. 
ders.: Jüdisches Leben in Erlenbach bei Dahn. In: SACHOR. Beiträge zur jüdischen Geschichte und zur Gedenkstättenarbeit in Rheinland-Pfalz. Hrsg. von Matthias Molitor und Hans-Eberhard Berkemann in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz. Erschienen im Verlag Matthias Ess in Bad Kreuznach. 6. Jahrgang, Ausgabe 2/96, Heft Nr. 12 S. 44-54.  
Beitrag online zugänglich (pdf-Datei)       
Otmar Weber: Die Synagogen in der Pfalz von 1800 bis heute. Unter besonderer Berücksichtigung der Synagogen in der Südpfalz. Hg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Pfalz in Landau. 2005. S. 41.
Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz/Staatliches Konservatoramt des Saarlandes/ Synagogue Memorial Jerusalem (Hg.): "...und dies ist die Pforte des Himmels". Synagogen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Mainz 2005. S. 146-147 (mit weiteren Literaturangaben).  

   
    


 

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the Holocaust". 
First published in 2001 by NEW YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad Vashem Jerusalem, Israel.

Erlenbach  Palatinate. The few Jewish families living in Erlenbach in the 18th century were maintaining a prayer house by 1760. Their number grew to nine families in 1829 and 15 (73 Jews) in 1848. About half engaged in agriculture, the rest earning their livelihoods in trade and crafts. In 1863, the Jewish population was 63 (a sixth of the total), subsequently dropping to 47 in 1880; 33 in 1900; and 22 in 1933. A synagogue was opened in 1842. The congregation used the Busenberg Jewish cemetery and the two communities shared a teacher who also served as a hazzan and shohet. Eighteen Jews remained on the eve of Kristallnacht (9-10 November 1938), and four in May 1939. The last two Jews were deported to the Gurs concentration camp im October 1940 but managed to emigrate to the United States. Nine Jews emigrated in the Nazi period and nine left for other places in Germany. At least five perished in the Holocaust: three in Gurs, one in the Theresienstadt ghetto, and one in Auschwitz.  
    
       

                   
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Stand: 10. Juni 2016