Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


Eingangsseite

Aktuelle Informationen

Jahrestagungen von Alemannia Judaica

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft

Jüdische Friedhöfe 

(Frühere und bestehende) Synagogen

Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region

Bestehende jüdische Gemeinden in der Region

Jüdische Museen

FORSCHUNGS-
PROJEKTE

Literatur und Presseartikel

Adressliste

Digitale Postkarten

Links

 

  
zurück zur Übersicht "Synagogen in der Region"  
zurück zur Übersicht "Synagogen in Unterfranken"
      

Wörth am Main (Kreis Miltenberg)
Jüdische Geschichte / Synagoge

Übersicht:  

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer   
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen       
Erinnerungsarbeit vor Ort - einzelne Berichte      
Links und Literatur   

     

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english version)       
   
In Wörth bestand eine kleine jüdische Gemeinde bis 1938. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 18. Jahrhunderts zurück. 1732 werden Juden aus Wörth erwähnt. 
   
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie folgt: 1837 36 jüdische Einwohner (2,3 % von insgesamt 1.572 Einwohnern), 1867 18 (1,3 % von 1.438), 1880 23 (1,4 % von 1.665), 1900 23 (1,4 % von 1.688), 1910 26 (1,4 % von 1.851). 
   
Bei der Erstellung der Matrikellisten 1817 werden in Wörth auf insgesamt sechs Matrikelstellen die folgenden jüdischen Familienvorstände genannt (mit neuem Familiennamen und Erwerbszweig): Jesel Jonas Stern (Schlachter, Makler), Abraham Leser Fernheimer (Viehhandel), Mindel, Witwe von Hayum Abraham Berliner (wird von ihren Söhnen, die Nothandel betreiben, ernährt, wurde nicht in die Matrikel aufgenommen), Breinle, Witwe von Abraham Jonas Stern (kein Gewerbe), Marx Leser Fernheimer (Viehhandel), Moses Jonas Stern (Viehhandel).      
   
An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge (s.u.) und vermutlich auch einen Schulraum für den Unterricht der Kinder. Die Toten der Gemeinde wurden auf dem jüdischen Friedhof in Reistenhausen beigesetzt. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war - gemeinsam mit anderen Gemeinden der Umgebung (1903 mit Klingenberg und Hofstetten, siehe Ausschreibung der Stelle unten) ein Lehrer angestellt, der auch als Vorbeter und Schochet tätig war. Die Gemeinde gehörte zum Distriktsrabbinat Aschaffenburg.  
  
Im Ersten Weltkrieg fielen aus der jüdischen Gemeinde Julius Berliner (geb. 20.2.1895 Wörth, vor 1914 in Klingenberg wohnhaft, gef. 29.4.1916) und Julius Marx (geb. 22.12.1890 in Seckmauern, gef. 1.1.1915).      
  
Um 1924, als zur Gemeinde 23 Personen gehörten (1,1 % von insgesamt 1.999 Einwohnern), war Gemeindevorsteher Alfred Fernheimer. Auch 1932 wird es als Gemeindevorsteher genannt.   
 
1933 wurden 18 jüdische Einwohner in Wörth gezählt (0,9 % von insgesamt 2.020 Einwohnern). In den folgenden Jahren ist ein Teil der jüdischen Einwohner auf Grund der Folgen des wirtschaftlichen Boykotts, der zunehmenden Repressalien und der Entrechtung ausgewandert oder vom Ort verzogen. Im Oktober 1934 beschmierten Mitglieder der Hitlerjugend die Häuser zweier jüdischer Familien mit Teer. Zwischen 1934 und 1938 wanderten sechs jüdische Personen aus, fünf von ihnen in die USA. Drei jüdische Einwohner verzogen 1935/36 in andere deutsche Städte. Ein jüdischer Einwohner ist 1938 in Wörth verstorben. Beim Novemberpogrom 1938 wurden die jüdischen Häuser durch Ortsbewohner überfallen und die Wohnungseinrichtungen demoliert. Bei drei jüdischen Häusern wurden die Fenster eingeworfen und die Hauswände mit dicken Teerbatzen verunstaltet; die Metzgerei Berliner wurde demoliert und geplündert. Als die 48-jährige Gutta Stern den Randalierern das Eiserne Kreuz zeigte, das ihr Mann im Ersten Weltkrieg erhalten hatte, bekam sie einen Fußtritt, ein anderer traf sie mit einem Stein am Kopf, so dass sie eine schwere Platzwunde davontrug. Möbel und Geschirr in ihrem Haus bis hin zu den Einmachgläsern im Keller wurden zerstört. Die Synagoge wurde zerstört (s.u.). 
  
Am 21. Februar 1939 wurden die Fenster der Häuser der noch in der Stadt verbliebenen jüdischen Familien eingeschlagen. Im März 1939 verließen sechs von den letzten acht jüdischen Einwohnern den Ort. Nur zwei jüdische Frauen blieben in Wörth, von denen eine im Alter von 83 Jahren am 23. September 1942 in das Ghetto Theresienstadt verschickt wurde, während die andere, die in "Mischehe" lebte, in der Stadt bleiben konnte.       
    
Von den in Wörth geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945", ergänzt durch Angaben der Stadtverwaltung Wörth am Main 7/2014): Hermann Berliner (1935), Katha Berliner geb.  Gernsheim (1908), Nathel-Rethel Berliner (1939), Samuel Berliner (1899), Alfred Fernheimer (1871), Sara Fernheimer geb. Rosenstock (1877), Babette (Betty, Babetto) Fernheimer (1882), Sofie Herrmanns geb. Berliner (1859), Johanna Rosenthal geb. Stern (1874), Jakob Stern (1879), Jutta (Gutta) Stern geb. Schwed (1890), Max Stern (1878). 
   
Hinweis: am 24. April 2017 wurden "Stolpersteine" in Wörth verlegt vor den Gebäuden Rathausstraße 30 (Familie Berliner: Bertha Berliner, Frieda Berliner, Walter Berliner, Meda Speier geb. Berliner, Samuel Berliner, Kathinka Berliner geb. Gernsheimer, Hermann Berliner), Rathausstraße 41 (Familie Fernheimer: Alfred Fernheimer und Sara Fernheimer geb. Rosenstock), Rathausstraße 45 (Familie Herrmanns: David Herrmanns, Sophie Herrmanns geb. Berliner, Jenny Hart geb. Herrmanns, Norbert Hart, Walter Hart) und Weberstraße 2 (Babette Fernheimer). Vgl. Bericht in http://www.fw-woerth.de/index.php/aus-dem-stadtrat/65-stolpersteine; die Verlegung war am 24. Juni 2016 im Ausschuss für Bildung, Kultur und Soziales des Gemeinderates Wörth am Main beschlossen worden. Weiterhin wurde eine Gedenktafel am Bürgerhaus angebracht werden mit den Namen der in der NS-Zeit umgekommenen jüdischen Einwohner und den Standorten der Häuser, in denen sie gelebt haben. 
Vgl. Matthias Rau/Karin Schirmmeister: Verlegung von "Stolpersteinen" in Wörth am Main am 24. April 2017. Informationen zu den Personen, für die "Stolpersteine" verlegt wurden und ihre Familien (eingestellt als pdf-Datei).  
Weitere Verlegungen von "Stolpersteinen" werden voraussichtlich 2019 stattfinden: Rathausstraße 65 (Familie Stern: Max Stern, Gutta Stern geb. Schwed, Jakob Stern) und Odenwaldstraße 8 (Wilhelm Fernheimer und Betty Fernheimer geb. Stern).    
      
       
       
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde 
  
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer    
Ausschreibung der Stelle des Vorbeters, Religionslehrers und Schochets für Klingenberg am Main, Wörth am Main und Hofstetten 1903 / 1904  

Woerth Israelit 19101903.jpg (55695 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 19. Oktober 1903: "Die vakant gewordene Stelle eines Vorbeters, Religionslehrers und Schochets für den Schulsprengel Klingenberg a. Main - Wörth - Hofstetten ist neu zu besetzen. Seither betrug das Einkommen Mark 1300 - 1400. Seminaristisch gebildete Reflektanten, die eigenen Hausstand führen, mögen sich mit Einlegen von Zeugnissen wenden an 
M. Fried, Kultusvorstand, Klingenberg am Main."   
 
Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 19. Mai 1904: "Religionslehrer
Für den Religionsschulsprengel Klingenberg - Wörth - Hofstetten ist die Stelle eines Religionslehrers, Schochets und Kantors (für die Gemeinde Klingenberg) mit einem garantierten Gehalt von Mark 1.300 pro Jahre, ohne Nebenverdienste, per sofort zu besetzen. Seminaristisch gebildete Bewerber, die eigenen Haushalt führen können, blieben sich an den Unterfertigten unter Einsendung der Zeugnisse zu wenden. 
Mayer Fried,
Vorstand, Klingenberg am Main".    

  
  
  
Zur Geschichte der Synagoge  
(Abschnitt erstellt auf Grund der Recherchen von Werner Trost)        
   
Zunächst war ein Betraum vorhanden in einem der jüdischen Wohnhäuser vorhanden. 1729 wird "Abraham Marx dahier Jude Schulmeister" genannt, der damalige Lehrer und Vorbeter der jüdischen Gemeinde. Demnach wurden damals bereits Gottesdienste am Ort abgehalten und Unterricht für die jüdischen Kinder erteilt. 1790 benötigte nach dem Klagprotokollbuch der Stadt die "dahiesige Judenschaft in ihrer Synagoge annoch ein zehn gebott". Gemeint waren zwei Tafeln mit den Anfangsbuchstaben der Zehn Gebote, die an vielen Orten über dem Toraschrein angebracht worden sind. Der Betraum befand sich damals im Haus Fernheimer in der unteren Hintergasse (heute Mainstraße). 
  
1842/43 konnte in einem kleineren Gebäude - neben dem Wohnhaus Fernheimer in der heutigen Mainstraße - eine Synagoge eingerichtet werden. Dieses Gebäude wurde von der jüdischen Gemeinde erworben und zu einer Synagoge umgebaut. Die Stadt steuerte "2 Fuhren Bauholz aus dem Wald" bei. Nach dem Umbau wurde das Gebäude im Grundbuch der Brandversicherungsanstalt als "Synagoge der Israeliten eingetragen".      
 
1896 waren dringende Renovierungsarbeiten notwendig. Bei der Gemeindevisitation schrieb das königliche Bezirksamt: "Die Synagoge ist innen und außen einer umfassenden Restauration zu unterziehen". Die Renovierungsarbeiten konnten in der Folgezeit durchgeführt werden. 1912 erhielt die Synagoge elektrisches Licht. 1928 gab die Stadt einen Zuschuss von 500 Mark für eine erneut notwendige Instandsetzung der Synagoge. Damals wurde die mainseitige Fachwerkmauer durch eine Steinwand ersetzt, in die drei Fenster mit Buntglas eingesetzt wurden. 
  
Der Betsaal der Synagoge war ein fast quadratischer Raum von 40 m² (Grundfläche 6 x 6,5 m). Durch drei rundbogige Fenster aus Buntglas (Seite Mainstraße) und zwei kleinere Fenster (Seite "Judengäßchen") fiel Licht in das Gebäude. Betrat man von der Eingangstüre über drei flache Steinstufen das Innere der Synagoge, fiel der Blick auf einen roten Vorhang mit dem Davidstern. Davor befand sich der Thoraschrein und ein siebenarmiger Leuchter. Der Vorbeter stand am Lesepult. Die Sitzbänke waren zum Thoraschrein hin ausgerichtet. Die hinteren Sitzbänke wurden überwölbt von einer halbrunden Empore, die auf Holzsäulen ruhte und auf der sich eine kleine Orgel befand. Einziges Schmuckstück des Betsaales war ein prächtiger, für den Raum fast zu gewaltiger Kronleuchter mit geschliffenen Gläsern.    
  
Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge mit der gesamten Einrichtung und den Ritualien zerstört. Bereits am 8. November hatte Oberlehrer August Laudenbacher, eines der ersten Mitglieder und Propagandaleiter der Ortsgruppe der NSDAP, seine Schüler veranlasst, im Rahmen eines "Unterrichtsganges" die Fenster der Synagoge einzuwerfen und die Türe einzutreten. Am Abend des 10. November wurde das Zerstörungswerk fortgesetzt. Die bereits demolierte Eingangstüre wurde eingetreten, aus den Angeln gehoben und verschleppt. Der Kronleuchter wurde zerschlagen, ein Schrank mit den Ritualien aufgebrochen, der Toraschrein demontiert. Das Inventar wurde zum Main getragen und in das Wasser geworfen. Kein Gegenstand blieb erhalten. Die Ruine der Synagoge wurde 1939 abgebrochen. Die Kosten für den Abbruch mussten die jüdischen Familien übernehmen. Das Grundstück musste kostenlos an die Stadt abgegeben werden.  
  
Auf dem Grundstück der früheren Synagoge - nach Ansicht von Ortsbewohnern der "hässlichste Platz in Alt-Wörth" (Werner Trost) - befindet sich heute ein Parkplatz (siehe Foto unten). Eine Gedenk- oder Hinweistafel zur Erinnerung an die Synagoge ist nicht vorhanden (vgl. jedoch die Erinnerungstafel am alten Rathaus seit April 2017).   
   
   
Adresse/Standort der Synagoge:   Mainstraße (Parkplatz Hinter Gasthaus "Engel", Tanzstube "Slatina";   1932: Hintergasse 2 
  
  
Fotos 
(Abbildungen/Scans erhalten von Matthias Rau, Wörth)   

 Außenansicht und Plan des Betraums 
(Quelle: Chronik von Werner Trost 
s.Lit. S. 210.213)  
 Woerth Synagoge 110.jpg (42730 Byte)  Woerth Synagoge 111.jpg (36499 Byte)
  Die Synagoge an der Mainstraße, 
links das "Haus Fernheimer" in dem der 
alte Betsaal eingerichtet war.  
Plan der Synagoge (Rekonstruktion nach
 Aussagen von Zeitgenossen) 
   
     
Das Synagogengrundstück in der Gegenwart 
(Fotos: Matthias Rau, Wörth; Aufnahme Juli 2013)  
 
 Woerth Synagoge 120.jpg (153180 Byte)  Woerth Synagoge 121.jpg (177619 Byte)  Woerth Synagoge 122.jpg (172816 Byte)
Das Grundstück der ehemaligen Synagoge von verschiedenen Seiten aus gesehen: in der Mitte im Hintergrund das Alte Rathaus.
Zur Orientierung: das Haus mit der hellgrünen Farbe ist identisch mit dem auf dem historischen Foto oben rechts der Synagoge abgebildeten Gebäude. 
Abgebrochen ist auch das ehemalige "Haus Fernheimer", in dem der als Betsaal war. Erkennbar ist auf dem Foto rechts der Verlauf des "Judengäßchens".   
     
     
Gedenktafel am Rathaus 
(Fotos: Matthias Rau, Wörth, April 2017)   
 Woerth Gedenktafel 010.jpg (134294 Byte)  Woerth Sto 04.jpg (27340 Byte) Woerth Gedenktafel 010a.jpg (138649 Byte)
  Am 24. April 2017 wurde an der Seitenwand des alten Rathauses eine Erinnerungstafel angebracht, auf der die ehemalige Synagoge und Wohnhäuser der jüdischen Familien abgebildet und deren Schicksale dokumentiert sind.   

  
  
Erinnerungsarbeit vor Ort - einzelne Berichte    

April 2017: Verlegung von "Stolpersteinen" in Wörth 
Anmerkung: am 24. April 2017 wurden im Gedenken an das Schicksal der jüdischen Bevölkerung der Stadt Wörth von Gunter Demnig an vier Stationen in der Altstadt "Stolpersteine" verlegt (siehe nähere Angaben oben). Am Abend dieses Tages wurde in Wörth außerdem eine Doppelausstellung eröffnet zu den Themen "Mitten unter uns: Landjuden in Unterfranken vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert" und "Jüdisches Leben in der Stadt Wörth". An der Seitenwand des alten Rathauses wurde anschließend eine Erinnerungstafel enthüllt. Darauf zu sehen ist ein stilisierter Stadtplan, auf dem auch die ehemalige Synagoge und die Wohnhäuser der jüdischen Familien abgebildet und deren Schicksale dokumentiert sind.     
Artikel im Amtsblatt der Stadt Wörth am Main vom 7. April 2017 (pdf-Datei) 
Weitere Beiträge:  http://www.main.tv/mediathek/video/woerth-setzt-stolpersteine-als-denkmal   
Artikel im Main-Echo: http://www.main-echo.de/regional/kreis-miltenberg/art4020,4500959    http://www.main-echo.de/regional/kreis-miltenberg/art4001,4516263  
Vergleiche Matthias Rau/Karin Schirmmeister: Verlegung von "Stolpersteinen" in Wörth am Main am 24. April 2017. Informationen zu den Personen, für die "Stolpersteine" verlegt wurden und ihre Familien (eingestellt als pdf-Datei).     
 
Fotos der Stolpersteine und Bilder der auf den Steinen genannten Personen 
(erhalten von Karin Schirmmeister, Stadt Wörth am Main - mit Genehmigung von Familienangehörigen)  
 Woerth Main Sto 010.jpg (52283 Byte)  Woerth Main Sto 011.jpg (170433 Byte)   Woerth Main Sto 015.jpg (30743 Byte)  Woerth Main Sto 017.jpg (235380 Byte)  
 Stolpersteine für Alfred Fernheimer und Sara geb. Rosenstock 
 
 Stolpersteine für Angehörige der Familie Berliner: Bertha Berliner, 
Frieda Berliner, Walter Berliner, Meda Speier geb. Berliner, Samuel Berliner,
 Kathinka Berliner geb. Gernsheimer, Hermann Berliner und Mathel Berliner   
 Stolperstein für 
Babette Fernheimer 
 
Stolpersteine für Angehörige der Familie Herrmanns Hart: 
für David Herrmanns, Sophie Herrmanns geb. Berliner, 
Jenny Hart geb. Herrmanns, Norbert Hart und Walter Hart     
  Woerth Main Sto 009.jpg (5576 Byte)  Woerth Main Sto 012.jpg (5491 Byte)  Woerth Meda Speier.jpg (11947 Byte) Woerth Main Sto 013.jpg (11922 Byte)  Woerth Main Sto 014.jpg (5748 Byte)     Woerth Walter Hart.jpg (6669 Byte) Woerth Main Sto 016.jpg (5865 Byte)
Oben: Alfred und
 Sara Fernheimer  
Fotos oben von links: Bertha Berliner, Frieda Berliner, Walther Berliner, Meda Speier geb. Berliner, Samuel und Kathinka Berliner geb. Gernsheimer, Hermann Berliner    Fotos oben von links: Jenny Hart geb. Herrmanns,
 Walter Hart, Sophie Herrmanns geb. Berliner, Norbert Hart   
       
Weitere Fotos von der Verlegungsaktion  
(erhalten von Karin Schirmmeister)  
 Woerth Sto 01.jpg (86726 Byte)  Woerth Sto 03.jpg (52081 Byte)  Woerth Sto 02.jpg (67844 Byte)  
 Großes öffentliches Interesse am Tag 
der Verlegung der Stolpersteine 
 Stolperstein für Babette Fernheimer 
  vor dem Haus Weberstraße 2 
Stolpersteine für Angehörige der Familie Berliner
 am Tag der Verlegung vor Rathausstraße 30 
  

 
   

Links und Literatur

Links:   

Website der Stadt Wörth am Main     

Literatur:  

Baruch Z. Ophir/Falk Wiesemann: Die jüdischen Gemeinden in Bayern 1918-1945. Geschichte und Zerstörung. 1979 S. 432-433.   
Israel Schwierz:  Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern. Eine Dokumentation der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. A 85. 1988 S. 129; 1992² S. 139.  
Pinkas Hakehillot: Encyclopedia of Jewish Communities from their foundation till after the Holocaust. Germany - Bavaria. Hg. von Yad Vashem 1972 (hebräisch) S. 498.   
Dirk Rosenstock: Die unterfränkischen Judenmatrikeln von 1817. Eine namenkundliche und sozialgeschichtliche Quelle. Reihe: Veröffentlichungen des Stadtarchivs Würzburg Band 13. Würzburg 2008. S. 191.   
Werner Trost: Wörth am Main. Chronik einer fränkischen Kleinstadt. Band 1. Hrsg. vom Bürgerverein e.V. Wörth. 1987. 
ders.: Beitrag in der Zeitschrift "Spessart" im November 2013.  

  
    


 

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the Holocaust". 
First published in 2001 by NEW YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad Vashem Jerusalem, Israel.

Woerth am Main  Lower Franconia. A Jewish community is known from the early 18th century, numbering 36 in 1837 and 18 in 1933 (total 2.020). Six emigrated and nine left for other German cities in 1934-39. The synagogue and Jewish homes were vandalized on Kristallnacht (9-10 November 1938) and Jews beaten. 
    
      

                   
vorherige Synagoge  zur ersten Synagoge nächste Synagoge   

                 

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an Alemannia Judaica (E-Mail-Adresse auf der Eingangsseite)
Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 19. Oktober 2017