Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Jüdische Friedhöfe in Thüringen 
Jewish Cemeteries in Thuringia   

Übersicht:

Jüdische Friedhöfe in Thüringen finden sich in einzelnen, in den folgenden Stadt- und Landkreisen liegenden Orten: Landkreise Altenburger Land (ABG), Eichsfeld (EIC), Gotha (GTH), Hildburghausen (HBN), Ilm-Kreis (IK), Kyffhäuserkreis (KYF), Nordhausen (NDH), Saalfeld-Rudolstadt (SLF), Schmalkalden-Meiningen (SM), Unstrut-Hainich-Kreis (UH), Wartburgkreis (WAK), Stadtkreise Eisenach (EA), Erfurt (ER), Gera (G), Jena (J), Stadtkreis Suhl (SHL), Weimar.
Keine jüdischen Friedhöfe liegen in den Stadt- und Landkreisen: Landkreis Greiz (GRZ), Saale-Holzland-Kreis (SHK), Saale-Orla-Kreis (SOK), Sömmerda (SÖM), Sonneberg (SON), Weimarer Land (AP)

Altenburg (ABG)   Erfurt (EF)
Unterseite  
Mühlhausen (UH)  Stadtlengsfeld (WAK)
Arnstadt (IK)  Geisa (WAK)   
Unterseite  
Niederorschel - Rüdigershagen (EIC)  Stadtlengsfeld - Gehaus (WAK)
Aschenhausen (SM)   
Unterseite  
Gera (G)   Nordhausen (NDH)  Suhl (SHL)
Unterseite 
Bad Frankenhausen (KYF)  Gleichamberg - Gleicherwiesen (HBN) 
Plaue (IK)  Suhl - Heinrichs (SHL)
Unterseite 
Barchfeld (WAK)
Unterseite  
Gotha (GTH)
Unterseite  
Rudolstadt (SLF)  Vacha (WAK)  
Unterseite 
Bauerbach (VG Salzbrücke, SM)  Unterseite   Heilbad Heiligenstadt (EIC) Schernberg- Immenrode (KYF)  Walldorf (SM) 
Unterseite 
Berkach (VG Grabfeld, SM) 
Unterseite  
Hildburghausen - Weitersroda (HBN)
Unterseite 
Schleusingen (HBN) 
Unterseite  
Weimar (WE)
Bleicherode (NDH)  Marisfeld (HBN)
Unterseite  
Schmalkalden (SM)
Unterseite  
 
Eisenach (EA)
Unterseite  
Meiningen (SM)
Unterseite  
Schwarza (SM)
Unterseite  
 
Ellrich (NDH)  Meiningen- Dreißigacker (SM)  Unterseite  Sondershausen (KYF)   

         

Juli 2009: Bericht über die Betreuung der Friedhöfe durch die jüdische Landesgemeinde Thüringen   
Artikel von Monika Köckritz vom 24. Juli 2009 in der "Thüringer Landeszeitung" (www.tlz.de; ArtikelAn den Stätten der ewigen Ruhe
Heiligenstadt. (tlz) Grashalme und Blattschnipsel künden von gerade erst erfolgter Säuberung. Die Hecke ist geschnitten, der Wildwuchs zwischen den Gräbern beseitigt. "Hier hab´ ich nichts zu meckern." Auf dem jüdischen Friedhof in Heiligenstadt blickt Wolfgang Nossen zufrieden um sich. Der Vorsitzende der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen schaut sich derzeit die jüdischen Friedhöfe im Freistaat an. Alle 34. Wie in jedem Jahr. Es geht ihm um die Pflege, die Sauberkeit und um mögliche Verwüstungen.  Am Donnerstag war auch Heiligenstadt dran. Vor dem schmiedeeisernen Eingangstor schiebt Nossen sich die kleine, kreisrunde Kippa auf das Haupt. Die jüdische Kopfbedeckung signalisiert Gottesfurcht und Bescheidenheit und ist an allen Orten des Gebets zu tragen. Vor ein paar Tagen hätte Nossen auf dem Areal Ecke Schillerstraße/Ibergstraße einiges zu "meckern" gehabt. Sträucher und Unkraut wucherten wild auf dem unter Denkmalschutz stehenden Grundstück. Da war von den Bauhofmitarbeitern der Stadt die gewisse Naturbelassenheit, wie sie für einen jüdischen Friedhof gewünscht wird, wohl zu wörtlich genommen worden. Nach jüdischem Verständnis ist ein übereifriges Kümmern um die letzten Ruhestätten - die keine Liegezeiten kennen - nicht gefragt. "Die ewige Ruhe nehmen wir wörtlich", drückt es Nossen aus. Aber Wege müssen begehbar und die Grabinschriften zu lesen sein. Zerbrochene oder schiefe Steine sind geordnet flach zu legen. Kurz: Die pflegende Hand muss erkennbar sein.  
Ein Windstoß fegt durch Farnbüschel auf den Gräbern. Etwa 70 sind es an der Zahl. Nossen, 78 Jahre alt und seit 14 Jahren der Vorsitzende der etwa 800 Mitglieder zählenden jüdischen Landesgemeinde, drängt es, von Suhl zu sprechen. Auf dem dortigen neuen jüdischen Friedhof wurde die ewige Ruhe brutal gestört. Entsetzt sah der Landesvorsitzende 22 umgeworfene Grabsteine, die Hälfte aller Ruhestätten. Eine massive Schändung. Etwas unternehmen kann der Vorsitzende der Landesgemeinde erst, wenn er einen Polizeibericht in den Händen hält. Und dann muss er für die Wiederherrichtung betteln gehen - beim Kultusministerium, um Lottomittel zum Beispiel. Nossen schildert die Untaten beinahe unbewegt. Die innere Empörung lässt sich nur erahnen.
Kommunen sorgen. Um die jüdischen Friedhöfe kümmern sich die Kommunen. Sie werden von der jeweiligen Landesregierung dazu verpflichtet und bekommen einen Pauschalbetrag. Zu DDR-Zeiten sorgte überall eine von der Gemeinde bezahlte Vertrauensperson für die gewünschte Ordnung. Das hatte Nossen sich so berichten lassen. Der gebürtige Schlesier, der 1949 mit der Familie nach Israel ging und 1977 zurückkehrte, hatte in Thüringen erst mit der Wende seine neue Aufgabe gefunden. Viele der Inschriften auf den Grabsteinen des jüdischen Friedhofs in Heiligenstadt sind in Hebräisch gehalten. Allen Steinen, teils sehr verwittert und sich schwermütig der Erde entgegen neigend, sieht man ein ehrwürdiges Alter an. Aufrecht, beinahe stolz, steht der Gedenkstein der Bankiersfamilie Loewenthal. Die Eheleute Alexander und Gertrud wurden in Theresienstadt und Auschwitz ermordet. Ihre drei Söhne flohen aus Heiligenstadt und konnten so den Nazis entkommen. Nossen geht langsam durch die Grabreihen. Die Kippa hat er längst in die Hosentasche geschoben. Der Wind, der aus allen Richtungen zu kommen scheint, hätte das Käppchen längst fortgeblasen. Neubestattungen gibt es keine mehr auf dem 1817 angelegten und längst als geschlossen geltenden Friedhof in Heiligenstadt. Würde eine Bestattung gewünscht, müsste von dem Areal ein Eckchen abgetrennt werden. Vom Kultusministerium käme dann keine Pflegepauschale mehr. Beerdigt wird heute nur noch in Erfurt. In der Mehrzahl aber lassen sich die jüdischen Zuwanderer, die nach der Wende als sogenannte Kontingentflüchtlinge nach Deutschland kamen, auf den öffentlichen Friedhöfen zur letzten Ruhe betten. Die "Friedhofstour" unternimmt Nossen grundsätzlich in den Ferien. Da hat er Zeit. Die sonst ausgefüllt ist auch mit Gesprächen mit Schulklassen und Erwachsenen. Hört er oft, dass doch mal Schluss sein müsste mit dem "ewigen Erinnern" an den Holocaust? Der Vorsitzende der Landesgemeinde lehnt sich gegen einen Grabstein. Die Antwort kommt bedächtig. "Ja, oft." Er verweise dann auf Jesus, an den seit 2000 Jahren erinnert wird. "Und wir sollen nach 70 Jahren schon vergessen und zur Tagesordnung übergehen?" 
  
Übersicht über die "verwaisten jüdischen Friedhöfe" auf der Website des Thüringer Ministeriums für Bildung Wissenschaft und Kultur.  



  
  

Altenburg (ABG)

Zur Geschichte des Friedhofes: Ein jüdischer Friedhof in Altenburg wurde 1838 außerhalb, d.h. nordwestlich des städtischen Friedhofes angelegt. Nach der ersten Erweiterung um 1862 grenzten jüdischer und allgemeiner Friedhof an der Nordwestseite aneinander. Bis in die 1950er-Jahre lagen jüdische Grabstellen an der nordwestlichen Mauer des städtischen Friedhofes, in die Grabsteine mit hebräischen Buchstaben eingelassen waren. Ende der 1980er-Jahre waren diese Inschriften verwittert und unlesbar geworden. 
Anmerkung: Im Oktober 2002 wurden auf Grund der Nachforschungen von Ingolf Strassmann und der "Arbeitsgruppe jüdischer Mitbürger" auf dem Altenburger städtischen Friedhof zwei Stelen mit den Namen, Geburts- und Sterbedaten der bisher anonymen 99 Zwangsarbeiter jüdischen und anderen Glaubens des Hasag-Konzerns aufgestellt.

Lage: Teil des städtischen Friedhofes am Grüntaler Weg.

Link: Website der Stadt Altenburg  
Literatur: Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 222; Ingolf Strassmann: Die Juden in Altenburg - Stadt und Land. Woher kamen sie und wo sind sie geblieben. 2004. 144 S., 30 Abb. Pb € 14,50 ISBN: 3-937517-11-1. Seite zur Buchvorstellung.
  
   
   

Arnstadt (IK)

Zur Geschichte des Friedhofes: Das Grundstück zur Anlage eines Friedhof der jüdischen Gemeinde wurde 1912 gekauft. Die ersten Beisetzungen fanden seit Ende des Ersten Weltkrieges statt. Die letzte Bestattung war 1939 (Hanna Stern). Insgesamt sind 23 Grabsteine erhalten. Die Friedhofsfläche umfasst 3,75 ar. Ein Gedenkstein für die in der NS-Zeit umgekommenen Juden der Stadt wurde aufgestellt.
  
Lage: Neben dem Städtischen Hauptfriedhof, Parkweg 32. Zwischen dem Hauptfriedhof und dem jüdischen Friedhof bildet eine Ziegelmauer die Abgrenzung.

Link: Website der Stadt Arnstadt  
Pdf-Datei mit Informationen zur Geschichte Arnstadt, darunter auch längerer Abschnitt zur jüdischen Geschichte: hier anklicken
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 257; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 234f; Peter Unger/Andrea Ziegenhardt: Kleine Chronik zur Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Arnstadt (1273-1944). In: Beiträge zur Heimatgeschichte Stadt und Kreis Arnstadt, Heft 10, 1988; Wolfgang Tittelbach-Helmrich: Arnstadts jüdische Mitbürger. Arnstadt 1995 (englisch online zugänglich: ARNSTADT’S JEWISH CITIZENS).
   
        

   
Aschenhausen (Verwaltungsgemeinschaft Hohe Röhn, SM)

Aschenhausen Friedhof 105.jpg (82892 Byte) Zum Friedhof in Aschenhausen besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken

    
  

Bad Frankenhausen (KYF)

Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof von Bad Frankenhausen wurde 1852 angelegt. Er wurde in der NS-Zeit geschändet und teilweise zerstört. Die Friedhofsfläche umfasst etwa 2,50 ar. Das Grundstück ist von einem Metallgusszaun umgeben.
Der Friedhof wurde 1979 geschändet. Der Täter wurde ermittelt.

Lage: Der Friedhof liegt im Napptal, nördlich der Stadt; erreichbar ist der Friedhof über die B 85 in Richtung Kelbra, Kyffhäuserdenkmal. Etwa 1 km außerhalb der Stadt zweigt eine Zufahrt mit Aufschrift "Gasthaus Sennhütte" ab. Unmittelbar gegenüber dem Gasthaus befindet sich der jüdische Friedhof.

Lage des jüdischen Friedhofes in Bad Frankenhausen auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und unter "Behörden und öffentl. Einrichtungen" weiterklicken zu "Friedhof, Bad Frankenhausen, Napptal" (der jüdische Friedhof ist mit einem "Kreuz" markiert)

Link: Website der Stadt Bad Frankenhausen  
Literatur: Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 341.
  
  

   

Barchfeld an der Werra (WAK)

Barchfeld Friedhof 104.jpg (84594 Byte) Zum Friedhof in Barchfeld besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken
      

  

Bauerbach (Verwaltungsgemeinschaft Salzbrücke, SM)

Bauerbach Friedhof 112.jpg (94034 Byte) Zum Friedhof in Bauerbach besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken

   
 
   
Berkach (Verwaltungsgemeinschaft Grabfeld, SMA)

Berkach Friedhof 104.jpg (86547 Byte) Zum Friedhof in Berkach besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken
    

  
   

Bleicherode (NDH)

Zur Geschichte des Friedhofes: Die jüdische Gemeinde der Stadt konnte noch im 17. Jahrhundert (um 1660) einen Friedhof angelegen, für den sie (1728) jährlich eine Abgabe von 12 Groschen bezahlen musste. Die Friedhofsfläche umfasst 18,00 ar. und ist terrassenförmig angelegt. Auf den unteren vier Terrassen wurden offensichtlich die wohlhabenderen Juden der Stadt beigesetzt. Es sind etwa 220 Grabstätten vorhanden. Der Südteil des an den Bleichenröder Forst angrenzenden Friedhofs geht in Wald über.

Lage: Der Friedhof liegt im Süden der Stadt "Am Vogelberg" bzw. an der Schustergasse.

Link: Website der Stadt Bleicherode
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 261f; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 
     
 
   

Eisenach (EA)

Eisenach Friedhof 114.jpg (87840 Byte) Zu den Friedhöfen in Eisenach besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken
    
   
  

Ellrich (NDH)

Zur Geschichte des Friedhofes: Der Friedhof wurde von der jüdischen Gemeinde 1782 angelegt. Die letzte Beisetzung erfolgt 1915. Die Friedhofsfläche umfasst ca. 25,00 ar. Es sind etwa 75 Grabsteine erhalten.

Lage: Der Friedhof befindet sich an der Töpferstraße.

Link: Websit  
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 265f; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 
  
  
   

Erfurt (EF)

Erfurt Friedhof 172.jpg (67886 Byte) Zu den Friedhöfen in Erfurt besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken

       

Geisa (WAK)

Geisa Friedhof 173.jpg (131701 Byte) Zum Friedhof in Geisa besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken 
    
   
   

Gera (G)

Zur Geschichte des Friedhofes: Einen separaten jüdischen Friedhof gab es in Gera nicht, dennoch finden sich im Ostfriedhof mehrere Grabstätten von Mitgliedern der ehemaligen Israelitischen Religionsgemeinde zu Gera, darunter die Ruhestätte der Familie Salomon. Im Ostfriedhof befindet sich auch ein Gedenkstein für 446 ermordete jüdische Männer aus Nebenlagern des KZ .

Lage: Im Ostfriedhof (Friedhofstraße/Dehmelstraße)

Lage des jüdischen Friedhofes in Gera auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und unter "Behörden und öffentl. Einrichtungen" weiterklicken zu "Friedhof (Ostfriedhof und Ehrenhain), Gera"

Link: Website der Stadt Gera
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 271f; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 
   
   
   

Gleichamberg - Gleicherwiesen (HBN)

Gleicherwiesen Friedhof 118.jpg (70280 Byte) Zum Friedhof in Gleicherwiesen besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken

       
    
    

Gotha (GTH)

Gotha Friedhof 102.jpg (87797 Byte) Zum Friedhof in Gotha besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken

    
      
  

Heilbad Heiligenstadt (EIC)

Zur Geschichte des Friedhofes: Ein jüdischer Friedhof wurde in Heiligenstadt Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt. Er ist umgeben von einem schlichten Holzzaun. Mehrere Dutzend Grabstätten sind erhalten.  
  
Publikation zum Friedhof geplant:   

Artikel vom 30.7.2009 in der "Thüringischen Landeszeitung" (www.tlz.deArtikel)   "Broschüre über Friedhof geplant.
Heiligenstadt.
(tlz/mok) Über den jüdischen Friedhof in Heiligenstadt soll einmal eine Broschüre Auskunft geben. Der Initiativkreis Jüdisches Erbe in Heiligenstadt wird die Publikation über die Begräbnisstätte verfassen. Das bestätigte Diakon Johann Freitag der TLZ. Die fachliche Beratung beim Abfassen der Texte wird der renommierte Judaist Bernhard Schaller übernehmen. Schaller, emeritierter Professor aus Göttingen, wollte sich gestern Nachmittag mit Freitag auf dem Friedhof auf dem Eckgrundstück Schillerstraße/Ibergstraße umschauen. Jüdische Begräbnisstätten zählen zum Spezialgebiet des Wissenschaftlers. Schon einmal hatte Schaller sich dem im Jahr 1817 angelegten Friedhof in Heiligenstadt gewidmet. Gemeinsam mit Friedrich Meinhof, einst Pfarrer in der evangelischen Kirchgemeinde St. Martin, war der Professor der Geschichte der jüdischen Gemeinde in Heiligenstadt nachgegangen. Zusammen hatten sie zu dem Thema eine Studie erstellt. Mit Blick auf die jetzt geplante Broschüre will Schaller Ratschläge zur inhaltlichen Herangehensweise geben. Zum Friedhof, erklärte Freitag, habe es Gespräche auch mit dem Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, Wolfgang Nossen, gegeben. Erarbeitet wurde inzwischen der Vorentwurf eines Textes für eine Tafel, die am Friedhof ihren Platz finden soll. Freitag und die anderen Mitglieder des Initiativkreises freuen sich, dass die Stadt beide Vorhaben sehr unterstützt. In den nächsten Tagen will sich der Kreis erneut zu einer Beratung treffen. 
Noch unklar ist derzeit, wie es mit der Erhaltung der früheren Synagoge in der Heiligenstädter Stubenstraße als Gedenkstätte weitergeht. Das 1873 als Gebetsstätte der jüdischen Gemeinde eingeweihte und in der Pogromnacht 1938 geschändete Gebäude befindet sich auf dem Areal der geplanten Stormpassage. Deren Investor, der Duderstädter Alfred Wüstefeld, müht sich, in die baulichen Pläne den Erhalt des Gedenkens einzubeziehen. Der Initiativkreis weiß die Bemühungen zu schätzen. Zwischenzeitlich hatte die Denkmalpflege die Überlegung abgelehnt, die Fassade der einstigen Synagoge in den Komplex der Stormpassage einzubeziehen. Das wäre dann gewissermaßen ein Neubau, hieß es, was nicht zu gestatten sei. Über den Plan, das Portal originalgetreu etwa zehn Meter vom jetzigen Standort entfernt wieder aufzubauen, hatte Wüstefeld auch die Jüdische Landesgemeinde unterrichtet.  "Wir müssen die Fassade an Ort und Stelle erhalten", bestätigte Wüstefeld gestern der TLZ die Auflage der Denkmalpfleger. Offen scheint, wie der Investor mit der Frage nun weiter umgehen wird." 

Lage: Der Friedhof liegt an der Schillerstraße bzw. Querstraße "Am jüdischen Friedhof".

Lage des jüdischen Friedhofes in Heilbad Heiligenstadt auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und unter "Behörden und öffentl. Einrichtungen" weiterklicken zu "Friedhof, jüd."

Link: Website der Gemeinde Heilbad Heiligenstadt
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 274; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 
      
    
  

Hildburghausen (HBN)

Zur Geschichte des Friedhofes. Bereits im Mittelalter war ein Friedhof in Hildburghausen vorhanden. Vermutlich lag dieser älteste Begräbnisplatz im Bereich des sogenannten "Judengraben" bei Wallrabs (1461 genannt). Es sind keine Spuren erhalten. Ab 1680 wurde der Friedhof bei Weitersroda belegt.

Lage: "Judengraben" bei Wallrabs

Link: Website der Stadt Hildburghausen  
  

    
   
Hildburghausen - Weitersroda (HBN)

Weitersroda Friedhof 109.jpg (75627 Byte) Zum Friedhof in Weitersroda besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken

     
  

Marisfeld (Verwaltungsgemeinschaft Feldstein, HBN)

Marisfeld Friedhof 122.jpg (69466 Byte) Zum Friedhof in Marisfeld besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken
   
  

   
Meiningen (SM)

Meiningen Friedhof 114.jpg (91268 Byte) Zum Friedhof in Meiningen besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken


  

  

Meiningen- Dreißigacker (SM)

Dreissigacker Friedhof 104.jpg (103793 Byte) Zum Friedhof in Dreißigacker besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken


 
  
  

Mühlhausen (UH)

Zur Geschichte der Friedhöfe: In Mühlhausen gab es einen jüdischen Friedhof seit dem späten Mittelalter. Er wurde erstmals 1417 genannt und lag vor der Burgpforte an dem auch "Judenberg" genannten Burgwall. 1509 befand sich der Friedhof in christlichem Besitz. 1850 wurde der Friedhof mit dem Bau der Burgbrauerei erneuert (Friedhof "an der Burg"). 1898 wurden er anlässlich einer Straßenerneuerung zerstört. Es ist nicht bekannt, was mit den Grabsteinen geschah.
Ein neuer jüdischer Friedhof wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts neben dem 1906 angelegten (heute nicht mehr benutzten) evangelischen Friedhof angelegt. Kapelle und Leichenhaus dieses Friedhofes wurden für christliche wie jüdische Beisetzungen genutzt. Auf dem Friedhof sind etwa 150 Grabsteine erhalten. Die Friedhofsfläche umfasst etwa 15 ar. Der Friedhof wurde auch nach 1945 vereinzelt belegt.

Lage: Östlich der Eisenacher Straße zwischen Heinrich-Pfeiffer-Straße und Martini-Schule.

Lage des jüdischen Friedhofes in Mühlhausen auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und im Straßenverzeichnis weiterklicken zu "Eisenacher Straße" (der Friedhof ist nur als Grünfläche eingetragen und nicht gekennzeichnet)

Link: Website der Stadt Mühlhausen  
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 278-280; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 505-509; Rolf Aulepp: Die Mühlhauser Synagogen und der jüdische Friedhof nach der Kristallnacht von 1938: 1987; Germania Judaica II,2 S. 550-553; III,2 S. 885-893 (jeweils Lit.).
   
  
  
Niederorschel, Ortsteil Rüdigershagen (VG Eichsfelder Kessel, EIC) 

Zur Geschichte des Friedhofes: Über die Geschichte des jüdischen Friedhofes ist wenig bekannt. Er wird im 18. oder Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt worden sein. Die letzte Beisetzung fand 1906 oder 1908 statt (Beisetzung der "Jüden-Cläre"). 1989 wurden auf dem Gelände noch acht Grabsteine bzw. Bruchstücke gefunden, die sich bereits unter einer Humusschicht befanden. Nach damaliger Erinnerung von alten Ortsbewohnern soll auf den alten Gräbern auch hölzerne Grabtafeln vorhanden gewesen sein. 

Lage: Der jüdische Friedhof befindet sich am Nordhang des Ortes mitten im Wald, zu erreichen von der Straße nach Hüstedt.

Link: Website der Verwaltungsgemeinschaft Eichsfelder Kessel  
Literatur: Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 585-587.
    
  
  

Nordhausen (NDH)

Zur Geschichte der Friedhöfe: Bereits im Mittelalter war in Nordhausen ein jüdischer Friedhof vorhanden. Er lag in der Nähe der Synagoge. Nach der Vertreibung der Juden 1546, wurde der Friedhof den "Wullenwebern" verpachtet. Ein späterer Friedhof befand sich vermutlich außerhalb der Stadtmauer bei den "Judentürmen" (auf dem Petersberg, Türme der früheren Stadtmauer).
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde ein neuer Friedhof angelegt. Er überstand die NS-Zeit ohne größere Beschädigungen. Es sind etwa 320 Grabsteine vorhanden. Die Friedhofsfläche umfasst etwa 50 ar. Der Friedhof wurde auch nach 1945 vereinzelt belegt. Das 1867 erbaute Leichenhaus und die 1900 eingeweihte Friedhofshalle wurden abgebrochen.

Lage: Der neue Friedhof liegt am Stadtrand, Ammerberg 19/Dr.-Silberborth-Straße.

Link: Website der Stadt Nordhausen  
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 280f; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 
   
  
    

Plaue (Verwaltungsgemeinschaft Oberes Geratal, IK)

Zur Geschichte des Friedhofes: Unterhalb der Ruine Ehrenburg liegt der kleine jüdische Friedhof der in Plaue nach 1819 lebenden jüdischen Familien (1845 vier Familien). Die Friedhofsfläche umfasst etwa 4 ar. Es sind etwa 25 Grabsteine aus dem 19. und 20. Jahrhundert erhalten, jedoch großenteils stark verwittert. Auch die in Ilmenau verstorbenen jüdischen Personen wurden in Plaue beigesetzt. 

Lage: Unterhalb der Ehrenburg "Am Burgwege", etwas abseits gelegen.

Link: Websit (unter Kulturdenkmäler auch Information zum jüdischen Friedhof)
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 282-283; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 
     

  

Rudolstadt

Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof der Stadt mit nur sechs Grabstätten ist während der NS-Zeit zerstört worden.

Lage: Debrastrasse 13

Link: Websit
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 283-283; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 
  
  
  

Ruhla (WAK)

Zur Geschichte des Friedhofes: Über die Geschichte des jüdischen Friedhofes ist wenig bekannt. Ende des 1980er-Jahren waren noch einige Grabsteine vorhanden.

Lage: Der Friedhof liegt an der Köhlergasse, etwas außerhalb vom christlichen Friedhof an einem Berghang.

Link: Websit
Literatur: Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 587-588.
  
  
   

Schernberg - Immenrode (KYF)

Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof wurde im 18. Jahrhundert angelegt und bis zum Ende des 19. Jahrhunderts belegt. Damals wanderten die letzten jüdischen Einwohner des Ortes in die Städte ab. In der NS-Zeit wurde der Friedhof völlig zerstört und geriet in Vergessenheit. 1988 wurde der von Studenten der Ingenieurschule für Gartenbau in Erfurt wieder freigelegt. Es fanden sich sechs Grabsteine aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

Lage: Der Friedhof liegt etwa 2 km von Immenrode entfernt am Müllerberg.

Link: Website der Gemeinde Schernberg  (unter "Immenrode" auch Hinweis zur jüdischen Geschichte des Ortes)
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 276; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 

     

Schleusingen (HBN) 

Schleusingen Friedhof 102.jpg (93900 Byte) Zum Friedhof in Schleusingen besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken
       

  

Schmalkalden (SM)

Schmalkalden Friedhof 105.jpg (79769 Byte) Zu den Friedhöfen in Schmalkalden besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken

  
  

Schwarza (Verwaltungsgemeinschaft Dolmar, SM)

Schwarza Friedhof 106.jpg (76817 Byte) Zum Friedhof in Schwarza besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken


    
     

Sondershausen (KYF)

Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Sondershausen konnte angelegt werden, als Ende des 17. Jahrhunderts die neuzeitliche jüdische Gemeinde in der Stadt entstanden ist: 1699 erfolgte der Kauf des Areals für eine jüdische Begräbnisstätte südlich der Stadt am Spatenberg. Die ältesten Grabsteine (aus dem frühen 18. Jahrhundert) befinden sich auf der Fläche links des Eingangstores (etwa 25 Grabreihen). Auf der Fläche rechts vom Tor stehen sieben Reihen neuerer Grabsteine der Jahre 1885 bis 1939; die letzte Beisetzung war 1939 (Selma Baruch).   
Es sind etwa 180 Grabstätten vorhanden. Die Friedhofsfläche - in Form eines Dreiecks - umfasst etwa 30 ar. 
  
1988 wurde ein Gedenkstein aufgestellt - die Inschrift lautet: "In stillem Gedenken an unsere ermordeten Brüder und Schwestern 1933-1945".  
Der Friedhof wurde im August 1990, im April 1997 und im Dezember 2003 geschändet.

Lage: südlich außerhalb der Stadt am Spatenberg; Fortsetzung der Possenallee / südlich des Heinrich-Cotta-Weges

Lage des jüdischen Friedhofes in Sondershausen auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und unter "Behörden und öffentl. Einrichtungen" weiterklicken zu "Friedhof, jüd. (Gedenkstätte)"

Link: Website der Stadt Sondershausen          
Literatur: Nathanja Hüttenmeister: Der jüdische Friedhof von Sondershausen. Band 2 von: Juden in Schwarzburg. Festschrift zu Ehren Prof. Philipp Heidenheims (1814-1906). Hrsg. vom Schlossmuseum Sondershausen (Sondershäuser Kataloge IV). Dresden 2006; 280 S. mit eingelegtem Faltplan. ISBN 3-937602-74-7.   
     

    
   

Stadtlengsfeld (WAK)

Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof wurde spätestens im 18. Jahrhundert angelegt. Es sind mindestens 600 Grabsteine erhalten.    

Lage:  Die Torseite des Friedhofes liegt zur Straße Roter Graben.

Link: Website der Stadt Stadtlengsfeld
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 287f; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 616.

  
    
  

Stadtlengsfeld - Gehaus (WAK)

Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof wurde um 1730 angelegt. Es sind etwa 125 Grabstätten vorhanden. Die Friedhofsfläche umfasst etwa 22 ar.    

Lage: Etwa 500 m östlich des Ostes (Flur "Bei dem Judengottesacker") nördlich des Fußweges nach Weilar am Fuße des südöstlich gelegenen Berges "Baier".

Link: Website der Stadt Stadtlengsfeld  
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 270; Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 357-359.
   
   
   

Suhl (SHL)

Suhl Friedhof 109.jpg (90952 Byte) Zum Friedhof in Suhl besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken 

     
        

Suhl - Heinrichs (SHL)

Heinrichs Friedhof 101.jpg (83617 Byte) Zum Friedhof in Heinrichs besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken

    

Vacha (WAK)

Vacha Friedhof 175.jpg (127958 Byte) Zum Friedhof in Vacha besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken
  
    

   
Walldorf (VG Wasungen - Am Sand, SM) 

Walldorf Werra Friedhof 103.jpg (85524 Byte) Zum Friedhof in Walldorf besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken

   
  

  
Weimar (WE)

Zur Geschichte der Friedhöfe: Ein privater jüdischer Friedhof wurde 1774 auf Betreiben des Bankiers Jacob Elkan angelegt. Er diente - in Verbindung mit einem benachbarten Grundstück, das die Familie Ulmann 1776 erwarb - den Familien Elkan, Löser, Callmann, Moritz, Ulmann und Lichtenstein als Begräbnisplatz. Die erste Beisetzung war 1775 (Tochter des Hofjuden/Kaufmanns Jacob Elkan). Die Friedhofsfläche dieses privaten Friedhofes (Flur 38, Flurstück 244) umfasst 2,35 ar. Der Friedhof wurde nach 1890 nicht mehr genutzt und verwilderte. Der Friedhof wurde 1983 hergerichtet. Noch vorhandene Grabsteine wurden u.a. vom jüdischen Friedhof (im städtischen Friedhof) zurückgebracht und der Friedhof als jüdische Gedenkstätte übergeben. Der Friedhof mit seinen zehn Grabsteinen ist als Kulturdenkmal ausgewiesen.
Die Angehörigen der jüdischen Gemeinde in Weimar setzten ihre Verstorbenen im städtischen Friedhof bei.

Lage: Der "Privatfriedhof" liegt an der Leibnizallee/Ecke Musäusstraße (Flur 38/Flurstück 244). 
Der allgemeine städtische Friedhof liegt im Süden der Altstadt.

Lage des jüdischen Friedhofes in Weimar auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und unter "Behörden und öffentl. Einrichtungen" weiterklicken zu "Friedhof, jüd."

Link: Website der Stadt Weimar
Literatur: Zeugnisse jüdischer Kultur S. 290ff; Eva Schmidt: Jüdische Familien in der Klassik und Nachklassik und ihr Friedhof. Weimar 1984 (Tradition und Gegenwart; Weimarer Schriften, Heft 8, 1984); Brocke/Ruthenberg/Schulenburg S. 656-658.    

 

Allgemeine Literatur und Links:

Monika Kahl: Denkmale jüdischer Kultur in Thüringen. Kulturgeschichtliche Reihe. Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege. Band 2. 1997.
Zeugnisse jüdischer Kultur. Erinnerungsstätten in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Projektleitung: Kathrin Wolff. Gesamtredaktion: Cordula Führer. Berlin 1992.
Michael Brocke/Christiane E. Müller: Haus des Lebens. Jüdische Friedhöfe in Deutschland. Leipzig 2001.
Michael Brocke/Eckehart Ruthenberg/Kai Uwe Schulenburg: Stein und Name. Die jüdischen Friedhöfe in Ostdeutschland (Neue Bundesländer/DDR und Berlin). Berlin 1994.
Israel Schwierz: Zeugnisse jüdischer Vergangenheit in Thüringen. Eine Dokumentation - erstellt unter Mitarbeit von Johannes Mötsch. Hg. von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen ( www.lzt.thueringen.de) 2007. Zum Download der Dokumentation (interner Link).     

 

Übersicht über die Friedhöfe in Thüringen für Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Hälftlinge der NS-Zeit (denkmalgeschützte Ehrenfriedhöfe): hier anklicken   
Synagogen in Thüringen (interner Link): hier anklicken  

 

 

 

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Stand: 22. November 2009