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Rothenkirchen
(Marktgemeinde Burghaun, Kreis Fulda)
Jüdische Geschichte / Synagoge
(die Seite wurde erstellt unter Mitarbeit von Elisabeth
Sternberg-Siebert, Website
mit Seite
zu Rothenkirchen)
Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
In Rothenkirchen bestand eine kleine jüdische
Gemeinde bis um 1920. Ihre Entstehung geht mindestens in die Zeit Anfang des 18.
Jahrhunderts zurück. 1703 wird der Handelsmann Samuel Hesse genannt, der
sich damals - aus Grebenau kommenden - in
Rothenkirchen ansiedeln konnte. 1708 wird in einer Urkunde der "Schutzjude" Löser genannt. Um 1774 gab es vermutlich drei jüdische Familien am Ort (damals
entrichteten Aron, Baruch und Samuel die zu bezahlenden Schutz- und
Neujahrsgelder).
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie
folgt: 1822 wurden 95 jüdische Einwohner (von insgesamt 686), 1835 83 jüdische Einwohner gezählt, 1861 89, 1875 64.
Danach ging die Zahl durch Aus- und Abwanderung schnell zurück. 1887 war die Gemeinde
"nach Wegzug mehrerer Hauptfamilien bis auf etliche
7 bis 8 Haushaltungen reduziert" (vgl. Aufruf der Gemeinde unten aus der
Zeitschrift "Der Israelit" vom 4. August 1887). Die jüdischen Familienvorstände waren als Vieh-,
Waren- und Kleinhändler tätig, doch gab es (genannt um 1830) auch jüdische
Buchbinder und einen Schuhmacher.
Um 1899 waren noch 40 jüdische Personen am Ort (in sechs Haushaltungen),
1903 noch 26 (in fünf Haushaltungen, von insgesamt 651 Einwohnern).
An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge s.u., eine
jüdische Schule und ein rituelles Bad (letzteres befand sich in einem kleinen
Fachwerkhaus - am Ort "Badloch" genannt -; das Gebäude wurde 1954 abgebrochen). Im 19. Jahrhundert
(seit etwa 1839/40) hatte die Gemeinde
zeitweise eine jüdische Elementarschule: 1842 wurde diese Schule von 14
Kindern besucht. Als Elementarlehrer werden genannt: Simon Neumark
(1839/1843) und
Koppel Hecht (um 1849/50) sowie ab 1854 Levi Neumark, der 1879 sein 25-jähriges
Ortsjubiläum feiern konnte (siehe Bericht unten). Um 1888 wurden die jüdischen
Kinder in Rothenkirchen durch Lehrer Löwenstein aus
Wehrda unterricht, um 1895 die noch 13
jüdischen Kinder durch Lehrer Isidor Lorge aus
Hünfeld. Um 1899 waren nur es noch vier
jüdischen Kinder, die ihren Religionsunterricht durch Lehrer E. Heinemann
aus Burghaun erhielten.
Die Gemeinde gehörte zum Rabbinatsbezirk Fulda.
Die Toten der
Gemeinde wurden im jüdischen Friedhof in Burghaun beigesetzt.
Von den Gemeindevorstehern werden genannt: um 1869 Herz Fürst, um
1887/1897 Baruch Nußbaum, um 1903 M. Strauß, um 1905 Julius Strauß.
1906 berichtete der Kreisvorsteher der israelitischen Gemeinden im Kreis
Hünfeld, dass die Synagogengemeinde Rothenkirchen nur noch aus zwei Mitgliedern
(gemeint Familien) bestehen würde. Er beantragte die Auflösung der Gemeinde. Diese erfolgte vermutlich
kurze Zeit später; die noch in Rothenkirchen lebenden
jüdischen Personen der Gemeinde in Burghaun zugeteilt. Die
jüdischen Kinder der Gemeinde wurden von dem dortigen Lehrer unterrichtet (1915
von Lehrer Strauß berichtet, siehe unten).
Von den in Rothenkirchen geborenen und/oder
längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit
umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad
Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches
- Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945", hier teilweise unter
"Rothkirchen"): Rickchen
Bauer geb. Strauss (1886), Jette (Jettchen) Blumenthal geb. Fürst (1863),
Karoline Kaiser geb. Fürst (1864), Bertha Levi geb. Stern (1860), Fanny Löwenstein geb. Nussbaum (1885),
Johanna Lomnitzer (1869), Aron Nussbaum (1863), Selma Sander geb. Stern (1894), Carolina (Lina) Stern geb.
Strauss (1888), Lisette Stern geb. Nussbaum (1865), Abraham Strauss (1884),
Markus Strauss (1882), Nathan Strauss (1874).
Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde
Aus der
Geschichte der jüdischen Lehrer
Unklar: am 25. Januar 1862 verstarb in Rothenkirchen im Alter von 53 Jahren
und wurde im jüdischen Friedhof Burghaun beigesetzt:
Jole (oder Isle?, Elias)
Rothschild. Dieser ist 1809 geboren als - nach dem Grabstein "Sohn
des Joseph aus R(othenkirchen). Er war - nach dem Sterberegister - von Beruf
Lehrer. Möglicherweise war er als Religionslehrer bereits vor Simon Neumark
tätig, konnte jedoch nicht mehr weiter unterrichten, nachdem Rothenkirchen eine
Elementarschule bekam.
Über Lehrer Simon Neumark (um
1839/55 Lehrer in Rothenkirchen, danach in Hofgeismar)
Simon Neumark aus Vollmerz
ist 1811 als Sohn des
Vorsängers Hayum Neumark in Vollmerz
geboren; er war bis 1835 Lehrer in
Kirchhain, um 1839/46 Lehrer in
Rothenkirchen, danach - ab 1847/48 in Hofgeismar, wo er teilweise auch - wohl in
der Position neben dem Kreisrabbiner - zeitweise als "Hilfslehrer" bezeichnet
wird. 1857 unterzeichnet er selbst im Geburtsregister Hofgeismar als "Lehrer und
Vorsänger". Simon Neumark war seit 21. März 1843 - damals 32 Jahre alt -
verheiratet mit Rebeka geb. Alifeld von
Schlüchtern (etwa 1813 geborene
Tochter von Lehrer Michael Abraham Alifeld und seine Frau Karoline (Kela) geb.
Anspach in Schlüchtern). Simon und Rebekka beiden hatten mehrere Kinder:
- Bertha (geb. 13. Januar 1844 in Rothenkirchen).
- Heinemann (geb. 2. Juni 1846 in
Rothenkirchen).
- Abraham, geb. 2. August 1848 in Hofgeismar.
- Fanny (geb. 16. November 1852 in Hofgeismar, verheiratet 1900 in Hamburg
mit Juda Alifeld, geb. 13. Februar 1857 in Wolfhagen).
- Karoline (geb. 20. November 1855 in Hofgeismar).
Lehrer Simon Neumark starb bereits im Alter von 57 Jahren am 11. Juli 1868 in
Hofgeismar und wurde am 13. Juli 1868 auf dem dortigen Friedhof beigesetzt.
Rebekka, die Witwe von Lehrer Simon Neumark, starb am 19. August 1872 in
Hofgeismar und wurde am 22. August ebd. beigesetzt.
Über Lehrer Koppel
Hecht (um 1847/52 Lehrer in Rothenkirchen)
Lehrer Koppel Hecht ist am 3. Mai 1813 in
Guxhagen geboren als Sohn des Handelsmannes
Jakob Hecht und seiner Frau Terz (Derz) geb. Heilbrunn. Er war um 1847/52 Lehrer in
Rothenkirchen, anschließend in seiner Heimatgemeinde
Guxhagen. Er war
in erster Ehe seit dem 18. November 1845 in
Mansbach verheiratet mit Reichel geb. Speier, die am 17. März 1818 in
Guxhagen geboren ist als Tochter von Baruch Speier und Rechel geb. Rülf. Die beiden hatten
zwei in Rothenkirchen geborene Kinder
(Geburtseinträge wurden von Koppel Hecht als Lehrer in Rothenkirchen
unterzeichnet):
- Aron (geb. 20. Januar 1849 in Rothenkirchen).
- Baruch (geb. 21. Dezember 1850 in Rothenkirchen, verstarb am 19. Januar
1874 in Hebenshausen).
- totgeborener Junge (geb./gest. 29. Mai 1853 in Guxhagen).
Reichel Hecht geb. Speier verstarb am 28. Mai 1854 im Alter von nur 37 Jahren in
Guxhagen. Koppel Hecht heiratete in zweiter Ehe am 30. Mai 1855 in
Frankershausen bzw. Walburg Glückchen geb. Plaut, eine am 25. Mai 1824 in
Frankershausen geborene Tochter des Handelsmannes Jeremias Plaut und seiner Frau
Esther geb. Fürst (beide im jüdischen Friedhof Abterode beigesetzt). In Guxhagen
ist geboren:
- Ruben (geb. 4. Januar 1857 in Guxhagen).
- Marcus (geb. 3. Mai 1858 in Guxhagen, war verheiratet mit Julie geb.
Neuhaus, geb. 5. April 1868 in Baumbach).
- Maier (geb. 31. Januar 1860 in Guxhagen).
1860 bis 1867 wirkte Koppel Hecht als jüdischer Lehrer in
Großropperhausen.
- Moses (geb. 7. August 1862 in Großropperhausen).
Über Lehrer Levi Neumark (ab 1854 Lehrer in Rothenkirchen)
- 25-jähriges Ortsjubiläum (1879)
Anmerkung: Levi Neumark stammte ursprünglich aus Vollmerz und war zunächst
als Lehrer in Fischborn und Kirchbracht
tätig. Dort kündigte er im April 1854, weil sich die Gemeinde nicht zu einer
festen Anstellung mit ausreichendem Gehalt durchringen konnte. Levi (nach
Grabinschrift Chewer Jehuda, Sohn des Chajim Neumark, ist am 20. November 1886
gestorben und wurde im jüdischen Friedhof Burghaun beigesetzt (Grab:
https://lagis.hessen.de/resolve/de/juf/3982). Nach E. Sternberg-Siebert hat
er von 1852 bis 1855 auch an der Religionsschule in
Burghaun gewirkt (Sternberg-Siebert,
Elisabeth: Jüdisches Leben im Hünfelder Land - Juden in Burghaun, Petersberg
2001, S. 86). Levi Neumark war verheiratet mit Fanni (Vogel) geb. Sternberger.
Die beiden hatten mehrere Kinder:
- Simon (geb. Juli 1852 [nicht in Rothenkirchen geboren], gest. 26. Juni
1870, Grab in Burghaun
https://lagis.hessen.de/resolve/de/juf/3896).
- Sara (geb. 4. Juli 1854 in Rothenkirchen).
- Heinemann (geb. 27. März 1856 in Rothenkirchen), der 1877 bis 1884 als
Lehrer und Vorsänger in Abterode wirkte. Er
heiratete in Abterode am 15. Dezember 1880
Hannchen geb. Hupfer aus Unsleben, die
damals 23 Jahre alte Tochter des Kaufmanns Meier Hupfer und der Veilchen geb.
Adler zu Unsleben.
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 21. Mai 1879: "Aus
dem Regierungsbezirk Kassel. Am 1. Mai dieses Jahres waren es 25
Jahre, dass der israelitische Volksschullehrer Levi Neumark seine Stelle
in Rothenkirchen Kreis Hünfeld angetreten hat, Da derselbe kein Freund
von öffentlichen Ehrenbezeugungen ist und deshalb diesen Tag wie jeden
andern vorübergehen lassen wollte, so war er umso mehr und freudiger
überrascht, als ihm am erwähnten Tag vom israelitischen Vorsteheramte zu
Fulda ein schöner Ruhesessel - begleitet von einem Glückwunsch- und
Anerkennungsschreiben in Anbetracht der überaus erfolgreichen Leistungen
in seiner Schule - verehrt wurde, - Neumark ist ein in jeder Hinsicht,
sowohl in den jüdischen als auch in den profanen Disziplinen praktischer
Lehrer und ein im Rabbinischen und in der jüdischen Literatur bewanderter
Gelehrter. Möge es ihm gestattet sein, noch recht lange bei steter
Gesundheit im Weinberge Gottes fortarbeiten zu können." |
Lehrer Strauß aus
Burghaun
unterrichtet auch in Rothenkirchen (1915)
Artikel in "Neue jüdische Presse / Frankfurter Israelitisches Familienblatt"
vom 10. Dezember 1915: "Fulda. Der in letzter Nummer erwähnte Fall
der zeitweiligen Auflösung der israelitischen Schulstelle zu
Wehrda steht
nicht vereinzelt da, sondern bildet im Bezirk Fulda die Regel.
Auch die
Stelle zu Mansbach hat dasselbe Schicksal ereilt, und hat der
Lehrer Stein
die evangelische Schule in Oberbreitenbach übernommen, während seine
Schüler der Ortsschule überwiesen sind und von ihm nur noch in Religion
unterrichtet werden. Genauso ist es in Tann, wo auch Lehrer Hecht wandern
muss, während in Burghaun Lehrer Strauß
außer an seiner Schule an der Ortsschule unterrichtet und auch nach Rothenkirchen muss. Dieser Herr
verrichtet, da er außerdem Religionsunterricht in
Eiterfeld und
Hünfeld
und die Schechita für den ganzen Bezirk hat, eine kaum zu bewältigende
Arbeit." |
Aus dem jüdischen Gemeindeleben
Ergebnisse von Spendensammlungen in
der Gemeinde (1868 / 1870)
Anmerkung: in jüdischen Gemeinden wurde regelmäßig für unterschiedliche
Zwecke gesammelt; die Ergebnisse wurden immer wieder in jüdischen Periodika
mitgeteilt.
Mitteilung
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 20. Mai 1868: "Durch Levi Neumark,
Lehrer in Rothenkirchen: Moses Fürst 3 fl. 30 kr., Herz Fürst 1 fl. 30 kr.,
Baruch Nußbaum 1 fl. 45 kr., Abraham Strauß 1 fl., Moses Stern 1 fl., Samuel
Stern 48 kr., Salomon Nußbaum 18 kr., Nathan Stern 1 fl. 45 kr., Joseph
Strauß 24 kr., Maier Nußbaum II 1 fl. 10 kr., Salomon Rothschild 18 kr.,
Jakob Flörsheim 30 kr., Isack Flörsheim 18 kr., zusammen 14 fl. 16 kr.,
abzüglich Porto 14 fl. 5 kr." |
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| Auch bei privaten Festen wurde häufig
gesammelt: so "bei der Verlobung des Calmann Simon von
Langenschwarz
mit Betti Neumark zu Rothenkirchen
3 fl. (hiervon für Rabbi Maier Maal Haneß 18 kr.), abzüglich Porto 2 fl. 43
kr." (Spendenzweck "für die Armen des Heiligen Landes", in: "Der
Israelit" vom 3. August 1870 S. 596). |
Aufruf zur Unterstützung einer armen Braut
(1887)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 4. August 1887: "Wohltätige,
edle Glaubensgenossen! In hiesiger Synagogen-Gemeinde, welche durch
Wegzug mehrerer Hauptfamilien bis auf etliche 7-8 Haushaltungen reduziert
ist, befindet sich auch eine sehr brave, fromme Familie, aber in sehr
dürftigen Verhältnissen; diese hat eine heiratsfähige Tochter, welche
schon längerer Zeit Braut ist, und die Hochzeit sollte in Kürze im
Monat Elul stattfinden. Jedoch fehlen noch einige Hundert Mark an der
versprochenen Mitgabe, die ohnehin nicht groß ist. Ich erlaube mir daher
den Hilferuf an Euch ergehen zu lassen. Edle Glaubensgenossen! Öffnet
auch diesmal Herz und Hand, wo es gilt diese große Weisung (Mizwa)
zur Bräutigamssuche (Hachnassat Kalla) in Ausübung zu bringen und
helfet, hier einem braven frommen Mädchen sein Lebensglück zu
begründen, damit es nun bald an das Ziel seines Vorhabens gelangen
kann.
Diese Angelegenheit wird durch den Herrn, Dein Gott gesegnet.
Gaben wolle man senden an Baruch Nussbaum, Synagogen-Ältester.
Rotenkirchen (Kreis Hünfeld, Regierungsbezirk Kassel),
17. Tammus 5647 = 9. Juli 1887).
Auch wir sind bereit, Gaben entgegenzunehmen und weiterzubefördern. Die
Expedition des 'Israelit'." |
Ergebnis der Spendensammlung für die arme
Braut
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 8. September 1887:
"Bei Unterzeichnetem sind für die arme Braut dahier eingegangen: von
H. Frank aus Mühlfeld bei Mellrichstadt 10 M., C.B. in Strelno (heute:
Strzelno, Polen), von einer Bade-Gesellschaft aus Baden-Baden 10 Mark, von
einem Brautpaare A. und M. aus Regensburg 54 Mark, M. Kahn aus Adelsheim 2
Mark, H. Levy aus Windecken 4 Mark, durch Rabbiner Dr. Koreff in Hanau: M.
Neuhaus aus Salmünster und von einem Ungenannten allda 8 Mark, von einem
Badegast aus Salzschlirf (Rosenthal aus New York; 5 Mark, von einem
Ungenannten aus Gelnhausen 10 Mark.
Baruch Nußbaum, Synagogenvorstand aus Rotenkirchen bei Hünfeld (Regierungsbezirk
Kassel).
Indem ich andurch den richtigen Empfang obiger Summen bescheinige, sage
zugleich namens der Braut den edlen Gebern meinen herzlichsten Dank mit
der Bitte um weitere
Berücksichtigung." |
Kleine Berichte zum Leben der jüdischen Gemeinde
| - 1905: Die Gemeinde Rothenkirchen
erhält zu den Kosten des Religionsunterrichts 50.- Mark (in:
Mitteilungen der Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen
Judentums. 1905 S. 32 - Mitteilungen über die vom Verein gewährten
Subventionen). |
Kleine Berichte zu einzelnen Personen
aus der jüdischen Gemeinde
| - 1920: Am 23. Oktober 1920 starb
Maier Fürst, Mitglied der August Lamey Loge Mannheim (Mitglied seit dem
20. April 1910), geb. 7. September 1859 in Rothenkirchen (in: "Der Orden
Bne Briss" vom Januar/Februar 1921 S. 16). |
Zur Geschichte der Synagoge
Eine Synagoge unbekannten Baujahres war in der Ortsmitte vorhanden.
Es handelte sich um einen Lehmfachwerkbau.
Nach Auflösung der Gemeinde wurde das Synagogengebäude verkauft und 1908
zu einem bis heute bestehenden Wohnhaus umgebaut.
Adresse/Standort der Synagoge: Brunnenstraße
Fotos:
Das Gebäude
der ehemalige Synagoge
(alle Fotos aus der Sammlung von Elisabeth Sternberg-Siebert) |
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Festzug durch die
Brunnenstraße vorbei
an der ehemaligen Synagoge (links) |
Die ehemalige Synagoge -
vermutlich
in den 1920er-Jahren |
Das Gebäude der
ehemaligen Synagoge (2009) |
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Rechts: das Gebäude
der
ehemaligen Mikwe, 1954 abgebrochen
(Foto aus der Sammlung
Herbert Jacob, Rothenkirchen) |
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Links und Literatur
Links:
Quellen:
Literatur:
 | Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. Anfang -
Untergang - Neubeginn. 1971. Bd. I, S. 104-105 unter "Burghaun". |
 | Pinkas Hakehillot: Encyclopedia of Jewish
Communities from their foundation till after the Holocaust. Germany Volume
III: Hesse - Hesse-Nassau - Frankfurt. Hg. von Yad Vashem 1992
(hebräisch) S. 393-394 (Artikel Burghaun). |
 | Elisabeth
Sternberg-Siebert: Jüdisches Leben im Hünfelder Land: Juden in
Burghaun. Verlag Michael Imhof, Petersberg 2008. ISBN
978-3-932526-14-5 (2. erweitere Auflage). 320 Seiten mit zahlr.
Abb. Weitere
Informationen auf pdf-Datei.
vgl. auch Website von
Elisabeth Sternberg-Siebert. Seite
zur jüdischen Geschichte in Rothenkirchen |
 | Juden in Deutschland
und 1000 Jahre Judentum in Fulda.
hrsg. von Michael Imhof. Zukunft Bildung Region Fulda e. V.
Erschienen im Michael Imhof Verlag
Petersberg 2011.
24 x 30 cm, 440 Seiten, 700 S/W und 200 Farbabbildungen, Hardcover. ISBN 978-3-86568-673-2
(D) 44,00 € CHF 62,90 (A) 45,25 €
Zu Rothenkirchen Beitrag nach Elisabeth Sternberg-Siebert S. 352-353.
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