Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Kassel (Kreisstadt)
Texte/Berichte zur jüdischen Geschichte der Stadt 
  
Hier: Berichte zu einzelnen Personen aus der jüdischen Gemeinde im 19./20. Jahrhundert

Die nachstehend wiedergegebenen Texte mit Beiträgen zur jüdischen Geschichte in Kassel wurden in jüdischen Periodika gefunden. 
Bei Gelegenheit werden weitere Texte eingestellt. Neueste Einstellung am 3.11.2014.   
   

Hinweis: ein großer Teil der Texte dieser Seite konnte noch nicht abgeschrieben, kann aber durch Anklicken der Textabbildungen gelesen werden.  
   
   
Übersicht:  

Berichte zu einzelnen Personen aus der jüdischen Gemeinde
-  Wohltätigkeitsstiftung von Jeremias Rothfels (1842)   
-  Zum Tod des Publizisten Dr. Jakob Pinhas (1862)   
-  Über die Stipendienstiftung von Bankier Samson Selig Goldschmidt (1865)   
-  Anzeige der Samson Selig- und Julie Goldschmidt'schen Stipendienstiftung (1873)   
-  Zum Tod von Jeremias Rothfels (1874)   
Moritz Kaufmann vermachte ein größeren Betrag zugunsten von Juden und Christen (1877) 
Über den Sanitätsrat Dr. Benedikt Stilling (geb. 1810 in Kirchhain, gest. 1879 in Kassel)   
Zum Tod von Sanitätsrat Dr. Benedikt Stilling (1879)   
Anzeige der Samson Selig- und Julie Goldschmidt'schen Stipendienstiftung (1880)    
-  Zum Tod von Rechtsanwalt und Notar Justizrat Jakob Hirsch (1895)  
-  Goldene Hochzeit von Manus Katzenstein und Frau (1898)  
-  Jubiläum von Salomon Hoffa im israelitischen Krankenverein (1903)  
-  Kolonnenführer Rudolf Nußbaum wird ausgezeichnet (1905)  
-  Zum Tod des Industriellen und früheren Stadtrates Martin Wallach (1905) 
Zum Tod von Auguste Alsberg (1907)  
Rechtsanwalt Dr. Arnthal wurde zum Notar ernannt (1907)     
-  Zum Tod des Wohltäters Ludwig Mond (1909) 
Stiftung für die jüdische Universitätsbibliothek in Jerusalem durch Simon Strauß (1920)  
Zum Tod des langjährigen Gemeindevorstehers Moritz Heß (1920)   
-  Zum Tod von Moses Rosenbaum (1922)   
-  50-jährige Tätigkeit von Alexander Fiorino als Kurator am Waisenhaus (1925)  
-  80. Geburtstag von Hanchen Adler geb. Wertheim (1925)  
-  70. Geburtstag von Lehrer und Schriftsteller Isaac Herzberg (1927)  
-  Zum Tod von Frau H. Heinemann (1925)   
Berta Rosenbaum ist neue Gemeindeschwester - Umfrage in der Gemeinde zum gemischten Chor (1926) 
50. Geburtstag von Rechtsanwalt Dr. Josef Katzenstein (1926)   
-  85. Geburtstag von Alexander Fiorino (1927)  
-  Zum Tod von Fabrikant Moritz Lieberg (1927) 
-  Max Sichel und Max Weißner wurden in das Kuratorium des Israelitischen Waisenhauses gewählt (1927) 
-  80. Geburtstag von Ottilie Wolf (1927) 
-  95. Geburtstag des Bäckers und Konditors Isaak Oppenheim (1927)  
-  70. Geburtstag von B. Grünebaum (1927)  
-  Werbung für das Hotel Emanuel in Kassel (1927) 
Oberregierungsrat Dr. Hohenstein (jüdisch) wird Polizeipräsident (1928)  
-  84. Geburtstag von Bertha Sternfeld - 70. Geburtstag von Georg Mendershausen (1928)  
-  Zum Tod von Betty Grünthal geb. Regensberg (1928)   
-  85. Geburtstag von Meier Goldschmidt (1928) 
-  88. Geburtstag von Minna Rosenbaum (1928)  
-  50-jähriges Bestehen der Korsettfabrik W. und G. Neumann (1928)   
-  25-jähriges Bestehen der Firma Louis London - 70. Geburtstag von Rosa Rosenbach - Auszeichnungen des Roten Kreuzes für Bankier Paul Wertheim und Justizrat Dr. Rothschild - 50-jähriges Bestehen der Firma Gerson Weißner (1928) 
80. Geburtstag von Süßmann Kaufmann (1928)   
-  Die einzige streng rituelle jüdische Bäckerei hat geschlossen (1928)  
-  70. Geburtstag von Hermann Oppenheim (1928)  
-  Zum Tod von Leopold Weingarten (1928)    
-  80. Geburtstag von Dina Meyer (1928) 
-  81. Geburtstag von Josef Goldschmidt (1928) 
-  Goldene Hochzeit von Josef Spangenthal und Emma geb. Heinemann (1929)  
70. Geburtstag von Clara Mosbacher geb. Gotthelft (1929)  
75. Geburtstag des früheren Opernsängers Sigmund Weltlinger (1929)   
-  75. Geburtstag von Emilie Israelowitz und 80. Geburtstag von Jacob Neuhaus (1929)   
-  Zum Tod von Rechtsanwalt Dr. Joseph Katzenstein (1929)  
-  80. Geburtstag von David Bornstein - 75. Geburtstag von Justizrat Dr. Max Rothfeld (1929)  
Z
um Tod von Franz Rosenzweig (1929)  
Zum Tod von Carl Gotthelft (1931)    
-  David Ullmann von der Agudas Jisroel ist nach Frankfurt verzogen (1934)  
-  80. Geburtstag von Georg Mendershausen (1938) 
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen   
Anzeige des Farben- und Material-Geschäftes von Louis Rosenzweig (1864)  
Anzeige der Spirituosen-Fabrik von M. Schwarzschild (1874)    
-  Anzeige des Toraschreibers B. Grünebaum (1878)  
Anzeige der Lederhandlung M. Oppenheim & Söhne (1880)   
-  Anzeige des Herren-Garderobe- und Aussteuer-Geschäftes Jacob Goldschmidt (1884)  
Anzeige des Israelitischen Töchter-Pensionates Heine (1885)  
Verlobungs- (und Heirats-)Anzeige von Adolf Neuhaus und Grete Emanuel sowie Siegfried Idstein und Ruth Emanuel (1927/28)  
Verlobungsanzeige von Edith Rosenbaum und Prof. Simon Kassewitz sowie Geburtsanzeige ihrer Tochter Eva-Marianne (1929 / 1930)  
Sonstiges  
P
ostkarte an Louis Kreielsheimer, Cigarrenfabrik in Kassel (1922)  
Briefumschlag von Fa. Adolf Gumpert & Co. (1923)   

   
   
Berichte zu einzelnen Personen aus der jüdischen Gemeinde     
Wohltätigkeitsstiftung von Jeremias Rothfels (1842)      

Kassel Israelit 19Jh 29031842.jpg (75176 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 29. März 1842: "In Kassel hat ein israelitischer Bürger namens Jeremias Rothfels (früher Rothschild) sich nicht nur um seine Gemeinde - sondern um die ganze Stadt durch eine seltene Wohltätigkeit verdient gemacht. Er gründete zum Andenken an seine verstorbene Gattin eine Stiftung mit der Bestimmung, dass das Einkommen im Betrage zu 400 Thaler jährlich zunächst zur Beschaffung der Hausmiete unter 20 verlassene Arme so verteilt werde, dass immer zehn Präbenden den Armen der israelitischen und zehn den Armen der christlichen Gemeinde zukommen sollen."      

 
Zur Beisetzung des Musketiers Appel aus Naumburg in Kassel (1847)      

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 30. August 1847: "Kassel, 7. August (1847). Das Frankfurter Journal enthält von hier aus folgenden bittern Artikel: 'Folgender Fall erregt hier außerordentliches Aufsehen. Unter fünf Soldaten, die an einem schweren gastrischen Fieber gestorben, befand sich auch einer, der sich zur mosaischen Religion bekannte. Kaum hatten die Vorsteher der israelitischen Gemeinde Kunde davon erhalten, als sie auch alles aufboten, um die Bestattung des Leichnams nach jüdischem Ritus zu erwirken. Es ist ihnen auch gestattet worden; obgleich es gar vielen nicht einleuchten will, was die Vorsteher bewegen konnte, zu verhindern, dass der Verstorbene mit militärischen Ehren zur Erde bestattet werde. Der einfache Grund mag wohl darin zu suchen sein, dass sie nicht wissen, was sie tun, indem die hiesige israelitische Gemeinde nun schon seit fünf Jahren ohne Seelsorger, man kann nicht sagen besteht, sondern vegetiert. Wo dem Israeliten es gestattet ist, in den Reihen der vaterländischen Krieger zu stehen, da soll er im Leben und im Tode auch die gleichen Rechte genießen. So lange Einzelne das nicht begreifen, und wenn sie selbst sich Vorsteher nennen, so sind sie nicht reif zur Emanzipation mit ihren christlichen Mitbürgern oder das Blatt hat sich gewendet, die Unduldsamkeit gegen Andersglaubende herrscht bei ihnen; sie sind nicht mehr die Unterdrückten, sondern die Unterdrücker.'"     
 
Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 6. September 1847: "Kassel, 12. August (1847). Das Frankfurter Journal enthält folgende Berichtigung des in voriger Nummer mitgeteilten Artikels: 'Der wahre Sachverhalt ist folgender: In dem vom Regimentskommando des 1. (Leib-)Infanterieregiments, welchem der Verstorbene angehörte, an den Vorstand der israelitischen Gemeinde gemachten schriftlichen Anzeige vom erfolgten Ableben des Musketiers Appel aus Naumburg, israelitischer Religion, wurde demselben zugleich eröffnet, dass in Folge höchster Ordre die Beerdigung der Soldaten israelitischen Konfession der betreffenden israelitischen Gemeinde obliege und nicht durch das Regiment zu geschehen habe usw. Hiernach musste die Beerdigung auf dem israelitischen Friedhofe von den Glaubensgenossen des Verstorbenen übernommen werden. Dem Sarge folgte aber nichtsdestoweniger der Hauptmann, der Feldwebel, mehrere Unteroffiziere und ein großer Teil der Kameraden des Verstorbenen, um demselben die letzte Ehre zu erweisen. Dieses ist die einfache und zuverlässige Darstellung jenes Vorganges."               


Zum Tod des Publizisten Dr. Jakob Pinhas (1862)       

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 1. Januar 1862:       

   
Über die Stipendienstiftung von Bankier Samson Selig Goldschmidt (1865)     

Kassel Israelit 18011865a.jpg (333751 Byte) Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 18. Januar 1865:      
Kassel Israelit 18011865b.jpg (151401 Byte)   

 
Anzeige der Samson Selig und Julie Goldschmidt'schen Stipendienstiftung (1873)      

Anzeige in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 18. November 1873:        


Zum Tod von Jeremias Rothfels (1874)        

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 6. Januar 1874:        
Kassel AZJ 06011874a.jpg (210255 Byte)   

     
Moritz Kaufmann vermachte ein größeren Betrag zugunsten von Juden und Christen (1877)      

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 16. Oktober 1877:  "In Kassel vermachte der jüngst verstorbene Moritz Kauffmann 60.000 Mark zur Verteilung der Zinsen an Juden und Christen."            

  
 Über den Sanitätsrat Dr. Benedikt Schillung (geb. 1810 in Kirchhain, gest. 1879 in Kassel)    

Stilling B01.jpg (3873 Byte)Benedikt Stilling zählt zu den "Wegbereitern der naturwissenschaftlich-medizinischen Moderne". Besondere Schwerpunkt hatte er im Bereich der Gehirn-Rückenmarksforschung, der Lehre vom vasomotorischen Nervensystem und der Einführung neuer Methoden in der mikroskopischen Technik. Über seinen Lebenslauf informieren die nachstehenden zeitgenössischen Berichte.  
Zwei Söhne Benedikt Stilling waren gleichfalls hervorragende Mediziner: der Ophtalmologe Jakob Stilling (geb. 1842 in Kassel, gest. 1915 in Strassburg) sowie der Pathologe Heinrich Stilling (geb. 1853 in Kassel, gest. 1911 in Lausanne). 
Über alle drei informiert das "Biographische Lexikon zur Portraitsammlung des Anatomen Robert Wiedersheim": Website. Von hier auch das Portrait von Benedikt Stilling. 
Vgl. auch den Wikipedia-Artikel "Benedikt Stilling".    
   
Kirchhain Israelit 20111878.jpg (217534 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 20. November 1878: "Kassel, 6. Oktober (1878). Die Hallberg’sche illustrierte Zeitschrift ‚Über Land und Meer’ bringt in ihrer neuesten Nummer einen Artikel über die im September hier stattgefundene Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte nebst einem wohlgetroffenen Bildnis und einer biographischen Skizze des derzeitigen 1. Geschäftsführers, Geheimen Sanitätsrats Dr. B. Stilling. Wir entnehmen dem Artikel die folgende Stelle, welche unsere Leser interessieren dürfte: ‚Dr. Benedikt Stilling wurde am 22. Februar 1810 in Kirchhain bei Marburg, einem kleinen Landstädtchen des damaligen Kurfürstentums Hessen, geboren, besuchte vom Jahre 1824-28 das Gymnasium zu Marburg und studierte daselbst als einer der hervorragendsten Schüler, welche überhaupt auf jener Universität ihren Bildungsgang eröffneten, in den Jahren 1828-1832 Medizin und Chirurgie. Seine Richtung war schon auf der Universität eine streng wissenschaftliche und würde er die Universitätslaufbahn beibehalten haben, wenn nicht die Engherzigkeit der damaligen Anschauungen und Verhältnisse ihm einen solchen Lebensweg unmöglich gemacht hätten, da er Jude war. Er ließ sich später als praktischer Arzt und Chirurg zu Kassel nieder, wurde daselbst alsbald zum Landgerichtswundarzt ernannt und erwarb sich in dieser Tätigkeit bald einen Ruf, welcher die Grenzen seiner engeren Vaterlandes, Deutschlands und Europas überflügelte, denn neben seiner ausgiebigen Berufstätigkeit als Arzt arbeitete er in seinen Mußestunden an den höchsten Problemen der anatomischen Wissenschaft, nämlich der Erkenntnis des menschlichen Gehirns und des Rückenmarks. Fast alles, was wir heutzutage über diese wichtigen Organe Positives wissen, stammt von Stilling her und wurden auch seine bezüglichen Leistungen von den verschiedenste Akademien Europas durch Ernennung zum Ehrenmitgliede und Verleihung der höchsten wissenschaftlichen Preise bestätigt, während die deutsche Kathedergelahrtheit und das verbissene Professorentum der Universitäten dem jungen Gelehrten die Anerkennung versagten, ja sogar geflissentlich seine bedeutenden Leistungen totgeschwiegen. Seine immer neue und immer erfolgreichere Tätigkeit aber, die rasch aufeinander folgenden epochemachenden Entdeckungen, welche er auf genanntem Gebiete in den Jahren 1834 bis in die neueste Zeit machte, zwangen seinen Neidern die schließliche Anerkennung ab, welche in der Wahl zum ersten Präsidenten der hochansehnlichen Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte gipfelte. Aber nicht nur in der theoretischen Medizin, auch in der praktischen Heilkunde leistete Stilling Unschätzbares. So stammen von ihm die ersten Verbesserungen zu der wichtigen Operation der Eierstocksgeschwülste her. Durch die Veröffentlichung seiner Methode, welche später englische Gelehrte nacherfanden, wurde Tausenden von Frauen das Leben gerettet.
Kirchhain Israelit 20111878b.jpg (127819 Byte)Weiter stammt von ihm die Erfindung der Umschlingung der Arterien ohne Anwendung von Fäden bei arteriellen Blutungen, die Operation der Blasenstein- Zertrümmert, die operativen Heilungen der Strikturen, und vieles Andere. Der berühmte Chirurg Nélation äußerte sich einst über eine der Stilling’schen Operationsmetholden: ‚C’est le plus grand pas qu’a jamains été fait dans l’ovariotomie. Die französische Akademie verlieh den Erfinder der betreffenden Operationsmethode im Jahre 1870 den ‚Grand prix Barbies’, nachdem ihm früher mehrere Male für seine anatomischen Arbeiten der ‚prix Montyon’ zuerkannt worden war. Trotz mannigfacher Anerbietungen im Laufe seines Lebens konnte sich Stilling nicht entschließen, angesehene Staatsstellen und Professuren unter der Bedingung anzunehmen, dass er zum Christentum übertreten solle. Seinem ernsten Charakter widerstrebte es, durch das Beispiel des Religionswechsels einer veralteten kulturfeindlichen Engherzigkeit Vorschub zu leisten.   Trotzdem er demnach einer hervorragenden äußeren Stellung entbehrte, wusste er doch einzig und allein durch seine Leistungen der deutschen Gelehrtenwelt die Hochachtung abzuringen, die ihm nun allenthalben gezollt wird und welche er auch durch die ganz vortreffliche, einzig in ihrer Art dastehende Geschäftsführung der 51. Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte in neuem und erhöhtem Maße sich erworben hat. Vornehmlich durch sein tätiges und umsichtiges Eingreifen entwickelte sich während der Dauer der Versammlung ein jedem Teilnehmer unvergessliches Bild wissenschaftlicher Tätigkeit und herzlichen Entgegenkommens, ein nachahmenswertes Beispiel für alle künftigen gleichartigen Versammlungen."

    
Zum Tod von Sanitätsrat Dr. Benedikt Stilling (1879)  

Kirchhain Israelit 05021879.jpg (76040 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 5. Februar 1879: "Kassel, 29. Januar (1879). Unsere Stadt hat ihren derzeitig berühmtesten Mitbürger verloren. Geheimer Sanitätsrat Dr. Benedikt Stilling, welcher noch in der letzten Naturforscherversammlung so geistig frisch präsidierte, nachdem er bereits Monate lang krank daniedergelegen. Aus der kleinen Landstadt Kirchhain gebürtig, war er in Mitte der dreißiger Jahre als praktischer Arzt in Kassel zugelassen worden. Da es ihm als Juden damals nicht leicht gemacht wurde, so hatte er es nur seiner überlegenen Ausbildung zu danken, dass er bald einer der gesuchtesten Ärzte wurde. Sein von Jahr zu Jahr zunehmender wissenschaftlicher Ruhm verbreitete sich aber früher im Auslande als bei uns. Im Allgemeinen wurde man hier mit seiner Größe erst gelegentlich der Naturforscherversammlung bekannt. Jetzt freilich fühlte jedermann, dass es schwer sein wird, die Lücke, die sein Tod hinterlassen, wieder auszufüllen."

    
Anzeige der Samson Selig und Julie Goldschmidt'schen Stipendienstiftung in Kassel (1880)      

Anzeige in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 6. Januar 1880:          

  
Zum Tod von Rechtsanwalt und Notar Justizrat Jakob Hirsch (1895)       

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 16. August 1895:        

  
Goldene Hochzeit von Manus Katzenstein und Frau (1898)        

Kassel Israelit 29091898k.jpg (49440 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 29. September 1898:      

    
Jubiläum von Salomon Hoffa im israelitischen Krankenverein (1903)     

Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 25. Dezember 1903:     


Kolonnenführer Rudolf Nußbaum wird ausgezeichnet (1905)       

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 17- Februar 1905:       

   
Zum Tod des Industriellen und früheren Stadtrates Martin Wallach (1905)      

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 3. März 1905:        

  
Zum Tod von Auguste Alsberg (1907)          

Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 22. März 1907:             

 
Rechtsanwalt Dr. Arnthal wurde zum Notar ernannt (1907)        

Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 24. Mai 1907:           

  
Zum Tod des Wohltäters Ludwig Mond (1909)        

Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 17. Dezember 1909:      

    
Stiftung für die jüdische Universitätsbibliothek in Jerusalem durch Simon Strauß (1920)        

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 27. Februar 1920:          

   
Zum Tod des langjährigen Gemeindevorstehers Moritz Heß (1920)     

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 20. August 1920:                   


 Zum Tod von Moses Rosenbaum (1922)       

Kassel Israelit 16021922.jpg (49573 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 16. Februar 1922:      

       
50-jährige Tätigkeit von Alexander Fiorino als Kurator am Waisenhaus (1925)        

Kassel Israelit 05031925.jpg (47137 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 5. März 1925:        

   
80. Geburtstag von Hanchen Adler geb. Wertheim (1925)      

Kassel Israelit 05031925add.jpg (14193 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 5. März 1925:       

   
70. Geburtstag von Lehrer und Schriftsteller Isaac Herzberg (1927)       

Kassel Israelit 02061927le.jpg (209387 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 2. Juni 1927:       

   
Zum Tod von Frau H. Heinemann (1925)     

Kassel Israelit 03091925h.jpg (31614 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 3. September 1925:       

  
50. Geburtstag von Rechtsanwalt Dr. Josef Katzenstein (1926)      

Artikel in der "Jüdisch-liberalen Zeitung" vom 12. Februar 1926:      

     
Berta Rosenbaum ist neue Gemeindeschwester - Umfrage in der Gemeinde zum gemischten Chor (1926)        

Artikel in der "Jüdisch-liberalen Zeitung" vom 15. Januar 1926:      

 
85. Geburtstag von Alexander Fiorino (1927)     

Kassel Israelit 23061927.jpg (32775 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 23. Juni 1927     


Zum Tod von Fabrikant Moritz Lieberg (1927)       

Kassel Israelit 30061927f.jpg (23720 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 30. Juni 1927:     

 
Max Sichel und Max Weißner wurden in das Kuratorium des Israelitischen Waisenhauses gewählt (1927)       

Kassel Israelit 15121927.jpg (19855 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 15. Dezember 1927:      

   
80. Geburtstag von Ottilie Wolf (1927)      

Kassel Israelit 15121927ww.jpg (11147 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 15. Dezember 1927:        

   
95. Geburtstag des Bäckers und Konditors Isaak Oppenheim (1927)     

Kassel Israelit 16061927.jpg (20205 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 16. Juni 1927:    

 
70. Geburtstag von B. Grünebaum (1927)     

Kassel Israelit 22121927.jpg (140157 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 22. Dezember 1927:      

   
Werbung für das Hotel Emanuel in Kassel (1927)      

Kassel Israelit 22121927e.jpg (46940 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 22. Dezember 1927:     

    
Oberregierungsrat Dr. Hohenstein (jüdisch) wird Polizeipräsident (1928)    
Anmerkung: Dr. Adolf Hohenstein ist am 7. März 1881 als Sohn einer jüdischen Familie in Boppard am Rhein geboren. Er begann seine Karriere bei der Polizei 1922 als Justitiar im Polizeipräsidium in Berlin. Ab 1926 arbeitete er als Oberregierungsrat im Polizeipräsidium Elberfeld (Rheinland). 1928 wechselte er als Polizeipräsident nach Kassel. Hohenstein war von 1920 bis 1922 Mitglied der SPD. Von den Nationalsozialisten wurde er als Inkarnation des verhassten "Systems von Weimar" als "Juden Hohenstein" bekämpft. 1933 emigrierte Hohenstein in die Tschechoslowakei und 1935 nach Südafrika, wo er nach als Rechtsanwalt in Tabora tätig war und  1937 gestorben ist. 
Vgl. Seite des Bundesarchivs Berlin zu Adolf Hohenstein.    

Artikel in der "Jüdisch-liberalen Zeitung" vom 24. Februar 1928:"Kassel. (Der neue Polizeipräsident). Zum Nachfolger des in den Ruhestand getretenen Polizeipräsidenten Freiherrn von Korff ist Oberregierungsrat Dr. Hohenstein, der Vertreter des Polizeipräsidenten in Elberfeld, ernannt worden. Dr. Hohenstein entstammt einer rheinischen jüdischen Familie und war früher auch im Berliner Polizeipräsidium tätig."     


84. Geburtstag von Bertha Sternfeld - 70. Geburtstag von Georg Mendershausen (1928)        

Kassel Israelit 05071928.jpg (20676 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 5. Juli 1928:       

 
Zum Tod von Betty Grünthal geb. Regensberg (1928)          

Kassel Israelit 09081928.jpg (213193 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 9. August 1928:        

 
85. Geburtstag von Meier Goldschmidt (1928)     

Kassel Israelit 20091928.jpg (12673 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 20. September 1928:    

 
88. Geburtstag von Minna Rosenbaum (1928)        

Kassel Israelit 27091928.jpg (20143 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 27. September 1928:      

  
50-jähriges Bestehen der Korsettfabrik W. und G. Neumann (1928)      

Kassel Israelit 25101928.jpg (24593 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 25. Oktober 1928:      

   
25-jähriges Bestehen der Firma Louis London - 70. Geburtstag von Rosa Rosenbach - Auszeichnungen des Roten Kreuzes für Bankier Paul Wertheim und Justizrat Dr. Rothschild - 50-jähriges Bestehen der Firma Gerson Weißner (1928)    

Kassel Israelit 25101928a.jpg (89147 Byte) Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 25. Oktober 1928:    

    
80. Geburtstag von Süßmann Kaufmann (1928)       

Kassel Israelit 08111928.jpg (54594 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 8. November 1928:      

   
Die einzige streng rituelle jüdische Bäckerei hat geschlossen (1928)     

Kassel Israelit 08111928g.jpg (46591 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 8. November 1928:      


70. Geburtstag von Hermann Oppenheim (1928)      

Kassel Israelit 22111928.jpg (88366 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 22. November 1928:    

  
Zum Tod von Leopold Weingarten (1928)      

Kassel Israelit 20121928.jpg (43043 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 20. Dezember 1928:     

 
80. Geburtstag von Dina Meyer (1928)       

Kassel Israelit 27121928.jpg (13354 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 27. Dezember 1928:     


81. Geburtstag von Josef Goldschmidt (1928)       

Kassel Israelit 27121928g.jpg (13259 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 27. Dezember 1928:    

   
Goldene Hochzeit von Josef Spangenthal und Emma geb. Heinemann (1929)       

Kassel Israelit 03011929.jpg (137385 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 3. Januar 1929:      

   
70. Geburtstag von Clara Mosbacher geb. Gotthelft (1929)      

Artikel in der "Jüdisch-liberalen Zeitung" vom 8. Februar 1929:       


75. Geburtstag des früheren Opernsängers Sigmund Weltlinger (1929)        

Artikel in der "Jüdisch-liberalen Zeitung" vom 22. Februar 1929:     

  
75. Geburtstag von Emilie Israelowitz und 80. Geburtstag von Jacob Neuhause (1929)     

Kassel Israelit 28021929.jpg (27177 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 28. Februar 1929:      

  
Zum Tod von Rechtsanwalt Dr. Joseph Katzenstein (1929)       

Kassel Israelit 04071929.jpg (74977 Byte) Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 4. Juli 1929:      

  
80. Geburtstag von David Bornstein - 75. Geburtstag von Justizrat Dr. Max Rothfeld (1929)     

Kassel Israelit 27061929.jpg (80682 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 27. Juni 1929:     

   
Zum Tod von Franz Rosenzweig (1929)      

Artikel in der "Jüdischen Wochenzeitung für Kassel, Kurhessen und Waldeck" vom 13. Dezember 1929:      
 
Anzeige in der "Jüdischen Wochenzeitung für Kassel, Kurhessen und Waldeck" vom 13. Dezember 1929:       

 
Zum Tod von Carl Gotthelft (1931)        

Artikel in der "Jüdisch-liberalen Zeitung" vom 4. Februar 1931:      


David Ullmann von der Agudas Jisroel ist nach Frankfurt verzogen (1934)       

Kassel Israelit 08111934.jpg (161767 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 8. November 1934:       


80. Geburtstag von Georg Mendershausen (1938)     

Kassel JuedGBl Kassel 24061938m.jpg (40304 Byte)Artikel im "Jüdischen Gemeindeblatt Kassel" vom 24. Juni 1938:     

 
  
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen     
Anzeige des Farben- und Material-Geschäftes von Louis Rosenzweig (1864)    

Anzeige in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 18. Oktober 1864: "Ich suche für mein Farben- und Material-Geschäft einen jungen Mann, der in einem ähnlichen Geschäft gelernt oder serviert hat, sowie einen Lehrling aus anständiger, wenn auch unbemittelter Familie. Offerten und Zeugnisse franco. 
Louis Rosenzweig in Kassel (Hessen):"             

  
Anzeige der Spirituosen-Fabrik von M. Schwarzschild (1874)     

Anzeige in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 29. September 1874:             


Anzeige des Toraschreibers B. Grünebaum (1878)       

Kassel Israelit 11121878.jpg (68086 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 11. Dezember 1878:        

   
Anzeige der Lederhandlung M. Oppenheim & Söhne (1880)       

Anzeige in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 20. Januar 1880:             


Anzeige des Herren-Garderobe- und Aussteuer-Geschäftes Jacob Goldschmidt (1884)      

Kassel Israelit 03031884u.jpg (36576 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 3. März 1884:        

    
Anzeige des Israelitischen Töchter-Pensionates Heine (1885)        

Anzeige in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 31. März 1885:       

   
Verlobungs- (und Heirats-)Anzeige von Adolf Neuhaus und Grete Emanuel sowie Siegfried Idstein und Ruth Emanuel (1927/28)    
Anmerkung: aus Kassel stammten Grete Emanuel und Ruth Emanuel, vermutlich Schwestern.      

Anzeige in der "Jüdischen Wochenzeitung für Kassel, Kurhessen und Waldeck" vom 6. Mai 1927: 
"Statt Karten  
Grete Emanuel - Adolf Neuhaus   Ruth Emanuel - Siegfried Idstein    
Verlobte   Göttingen Rotestraße 32   Kassel  Reuterstraße 13   Bad Homburg v.d.H. Promenade 14".           
 
Anzeige in der "Jüdischen Wochenzeitung für Kassel, Kurhessen und Waldeck" vom 20. Januar 1928: 
"Statt Karten.  Siegfried Idstein  Ruth Idstein geb. Emanuel  Vermählte  
Bad Homburg  Kassel.  
Trauung am 22. Januar 1928, nachmittags 1 1/2 Uhr im Hotel Braunschweig, Bad Homburg."      

     
Verlobungsanzeige von Edith Rosenbaum und Prof. Simon Kassewitz sowie Geburtsanzeige ihrer Tochter Eva-Marianne (1929 / 1930)     

Anzeige in der "Jüdischen Wochenzeitung für Kassel, Kurhessen und Waldeck" vom 11. Januar 1929: 
"Edith Rosenbaum - Professor Simon Kassewitz  Studienrat  
Verlobte   
Kassel Moltkestraße 9  -  Pforzheim (Baden) Untere Au 45.  
Zuhause: Sonntag, 3. Februar 1929."       
 
Anzeige in der "Jüdischen Wochenzeitung für Kassel, Kurhessen und Waldeck" vom 25. April 1930: 
"Eva-Marianne.
Die glückliche Geburt eines gesunden Mädels zeigen hocherfreut an 
Professor Kassewitz und Frau Edith geb. Rosenbaum
.
 Pforzheim, den 24. April 1930. 
Bertholdstr. 24, z.Zt. Trudpert-Krankenhaus."      

   
   
Sonstiges 
(Dokumente aus der Sammlung von Peter Karl Müller, Kirchheim / Ries; die Anmerkungen auf Grund der Recherchen von P.K. Müller)  

 Postkarte an Louis Kreielsheimer, 
Cigarrenfabrik in Kassel (1922) 
  
Kassel Dok 15116.jpg (123198 Byte) Kassel Dok 15116a.jpg (128249 Byte)

Die Postkarte an Herrn Louis Kreielsheimer, Cigarrenfabrik in Kassel, wurde versandt am 18. Februar 1922 von Ludwig Kohlberger in Wilhelmshütte (Dautphetal) (mit Poststempel der Bahnpost, Bahnstrecke Kreuztal / Nordrhein-Westfalen - Marburg, die über Wilhelmshütte führt). Louis Kreielsheimer (geb. 1864 als Sohn von Lazarus Kreielsheimer und seiner Frau Johanna/Hanna) war verheiratet mit Mathilde Kreielsheimer geb. Kaufmann
Das Ehepaar liegt begraben auf dem jüdischen Friedhof in Kassel (Foto des Grabsteines dort).  
Kinder: Carl Kreilsheimer (geb. 1900, gest. 1951 USA), Kurt Samuel Kreielsheimer (geb. 1903; Dipl-Ing., seit 1932 am Heinrich-Hertz-Institut Berlin, emigrierte 1934 nach Norwegen, danach über Großbritannien nach Neuseeland; 1978 noch in Auckland/Neuseeland) und Hanna verh. Liffmann (geb. 1907, gest. in Rookwood, New South Wales, Australien).  
Quelle: http://www.geni.com/people/Louis-Kreielsheimer/351192537230005252     

     
Briefumschlag von 
Fa. Adolf Gumpert & Co. (1923)
 
Kassel Dok 2002.jpg (176376 Byte)

Es handelt sich um einen Briefumschlag von Adolf Gumpert & Comp., versandt nach Küps am 7. August 1923. Der Text auf dem Umschlag dokumentiert die umfangreiche Produkt-Palette des Geschäfts von Adolf Gumpert in der Marktgasse in Kassel. 
Adolf Gumpert wurde am 24. Januar 1879 in Niedenstein geboren. Am 9. Dezember 1906 heiratete er Frieda Katz - Stiefel (geb. 6. Oktober 1882 in Rauschenberg). Adolf und Frieda Gumpert lebten in Kassel in der Moltkestraße 7. Sie führten ein Geschäft für Haushaltswaren- und Küchengeräte in der Königsstraße 44, später im Graben 42. Adolf und Frieda Gumpert emigrierten am 30. Juli 1938 nach Mailand in Italien.
Quellen: http://jinh.lima-city.de/gene/gumbert/The_descendants_of_Itzig_Gumbert_from_Hoof-1.htm 
http://www.uni-kassel.de/gis/Kassel_19u20Jh/1930_Thiele.html

   

   

   

   

   

   

 

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Stand: 21. Februar 2015