Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Auf dieser Seite von "Alemannia Judaica" finden Sie eine Zusammenstellung von einigen allgemeinen Informationen zur IRGW und Links zu einigen weiteren Seiten (u.a. Fotoseiten zu besonderen Veranstaltungen), die in Zusammenarbeit mit der IRGW in den vergangenen Jahren zusammengestellt wurden. Zu neueren Ereignissen und Informationen zur Gemeinde siehe die Website www.irgw.de
   
        

     
Die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs 
Körperschaft des öffentlichen Rechts
  

Die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs hat einen eigenen Internetauftritt unter www.irgw.de   

Die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs K.d.ö.R. (IRGW) ist für ganz Württemberg zuständig und bietet als Einheitsgemeinde allen Menschen jüdischen Glaubens eine Heimat. Ihre Wurzeln reichen zurück bis in den Anfang des 19. Jahrhunderts, als nach Aufhebung der auf Eberhard im Bart zurückgehenden sog. "Ausschließung der Juden" in Stuttgart und anderen Orten wieder jüdische Gemeinden entstanden. 
  
Nach der Shoah stieg die Zahl der IRGW-Mitglieder durch sog. "Displaced Persons" (DPs) zunächst rasant an, doch blieben nur wenige von ihnen dauerhaft. Erst mit dem Beginn der Neuzuwanderung durch sog. "jüdische Kontingentflüchtlinge" in den 1990er-Jahren stieg die Zahl der IRGW-Mitglieder wieder auf die heutige Zahl von über 3.000. 
   
Weitere wichtige Wegmarken der vergangenen Jahre waren der Bau des betreuten Seniorenwohnens der IRGW in Stuttgart (2001), die Wiedereröffnung der jüdischen Grundschule (2008) und die Unterzeichnung des Staatsvertrages mit dem Land Baden-Württemberg (2010), mit der die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs und die IRG Baden den großen christlichen Kirchen rechtlich gleichgestellt wurde, sowie die Einweihung der Ulmer Synagoge (2012) und die Einweihung des jüdischen Gemeindezentrums in Esslingen (2012).  
  
Zweigstellen zur württembergweiten Mitgliederbetreuung der IRGW bestehen außerhalb Stuttgarts in Aalen, Bad Mergentheim, Schwäbisch Hall, Esslingen (Synagoge/Gemeindezentrum), Ulm (Synagoge, Kindergarten, Jugendzentrum, Mikwe, Bibliothek), Heidenheim (Betraum), Reutlingen (Betraum), Heilbronn (Betraum, Friedhof) und Weingarten (Betraum). Im Gebiet des früheren Württemberg gibt es noch eine weitere Gemeinde in Rottweil, die durch die Verbindung zum Bereich Villingen-Schwenningen jedoch zum badischen Bereich zählt (> Israelitische Religionsgemeinschaft Baden).  
   
   
Die Entwicklung der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs in verschiedenen Graphiken  
(Quelle: Presseinformationen der IRGW: linke Spalte von 2004, rechte Spalte von 2008)  

Die geographische Verteilung der Mitglieder der IRGW: 
IRGW 2008011.jpg (77948 Byte)
Situation 2004   Situation 2008; Hinweis: die Gliederung ist vorgenommen 
nach der räumlichen Zugehörigkeit zu den Filialgemeinden der
 Israelitischen Religionsgemeinschaft in Württemberg  
   
     

Die Entwicklung der Gemeindemitglieder der IRGW

  
IRGW 2008010.jpg (60825 Byte)
Die Graphik oben zeigt die Entwicklung von 1999 bis 2004  Die Graphik oben zeigt die Entwicklung von 1945 bis 2007  
   
 Orte mit jüdischer Wohnbevölkerung (2007)   Schwerpunkte der Gemeindearbeit (2012) 
IRGW 2008012.jpg (73214 Byte) IRGW O2012a.jpg (96422 Byte)
Durch die starke Zunahme der Gemeindeglieder haben sich in den vergangenen Jahren
 die Aufgaben der Gemeinde stark verändert. Die Schwerpunkte der Gemeindearbeit liegen 
derzeit im Bereich von Jugend- und Integrationsprojekten.

   
   
Die Hauptsynagoge der IRGW ist in Stuttgart. Siehe hierzu unsere Seite zur Synagoge in Stuttgart. In Stuttgart ist auch der Sitz des Landesrabbinates (Landesrabbiner seit Oktober 2002: Netanel Wurmser) sowie das Gemeinde- und Verwaltungszentrum der IRGW mit dem Geschäftsführenden Vorstand (Stand seit den Wahlen am 8. Dezember 2009): Barbara Traub M.A. (Vorstandssprecherin), Susanne Jakubowski (Vorstandsmitglied), Michael Kashi (Vorstandsmitglied). Ein Ortsrabbinat besteht in Ulm (Rabbiner Schneur Trebnik). Ein "mobiler Rabbiner" (Rabbiner Jehuda Pushkin) übernimmt die flächendeckende Mitgliederbetreuung.   
   
Pressemitteilung der IRGW zu den Repräsentanz- und Vorstandswahlen im Dezember 2008 (pdf-Datei).  
       
Adresse der IRGW: Hospitalstraße 36, 70174 Stuttgart, Tel. 0711/228 36-24  Fax: 0711/228 36-31
       
Wenn Sie die vielfältigen Aufgaben der IRGW mit einer Spende unterstützen wollen: die Arbeit ist als gemeinnützig anerkannt, Spendenbescheinigungen sind erhältlich:
Spendenkonto-Nr. 1 232 669 bei der Deutschen Bank Stuttgart (BLZ 600 700 70)     
      
Die Geschäftsführung der IRGW ist gerne bereits, zu Vorträgen in Gemeinden zu kommen. Interessenten bitte melden unter E-Mail-Adresse.
Themenbeispiele:     

Die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs 
Die Integration jüdischer Einwanderer in Württemberg  

   
Berichte und Fotoseiten zu besonderen Ereignissen zwischen 2002 und 2010 (neuere und aktuelle Berichte siehe die Website der IRGW www.irgw.de:   

Bericht in der "Stuttgarter Zeitung" vom 20. Februar 2010 über "Eine Frau für Glaubensfragen" (sc. Barbara Traub, pdf-Datei)   
Verlegung von "Stolpersteinen" vor der Synagoge am 6. Oktober 2009  
Bilder von der Laubhütte der Gemeinde im Oktober 2009  
Die Wiedereröffnung der Jüdischen Grundschule in Stuttgart am 8. September 2008    
Aus den Mitteilungsblättern der IRGW 2004-2006: Eindrücke aus dem Gemeindeleben 
Kardinal Karl Lehmann: Empfang in der Synagoge Hechingen am 24. November 2006 (mit dem früheren Geschäftsführer der IRG Ari Lipinski)  
Neujahrsempfang der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs am 29. September 2006 (Rosch Haschana 5767)  
Die Einweihung einer neuen Torarolle in Heilbronn am 19. Februar 2006  
Chanukka-Zeremonie auf dem Schlossplatz in Stuttgart am Vorabend zum 30. Kislev 5766 / 30. Dezember 2005  
Die Beisetzung von 34 KZ-Häftlingen am 14. Kislew 5766 / 15. Dezember 2005 am Grabfeld US Air Base in Filderstadt  
Eindrücke vom WIZO-Bazar vom 19.-21. November 2005  
Sukkot (Laubhüttenfest) im Oktober 2005: Einladung der beiden Bischöfe Württembergs durch den Landesrabbiner   
Einweihung der Gedenkstätte Synagogenplatz Bad Cannstatt am 9. November 2004  
Die Einweihung des Betsaales der Filialgemeinde in Reutlingen am 7. September 2003  
Die Einweihung des Betsaales der neuen jüdischen Gemeinde in Ulm am 5. Mai 2002   

Verschiedene Links:  

Die Synagoge in Stuttgart nach 1945 (interner Link)
IRGW Stuttgart   
Keren Hayessod: Stuttgarter Magbit-Eröffnung   
Jugendzentrum der Gemeinde "Zion"
Jüdischer Studentenverband Stuttgart (SVS)        
Website der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Stuttgart e.V.       

Hinweis auf Archivalien zur Geschichte der IRGW nach 1945:  

Im Stadtarchiv Stuttgart ist online ein Findbuch zum Archiv der IRGW nach 1945 einsehbar - dazu den folgenden Pfad benutzen:  
http://www.stadtarchiv-stuttgart.findbuch.net
     => 2 Nichtamtliche Unterlagen 
       => 02.02. Vereine, Verbände, Parteien
         => 02.02.02. Verbände
           => 1026 - Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs (IRGW)    

      
        

      

 

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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 17. Juli 2016