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zu den Synagogen in
Baden-Württemberg
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in Württemberg"
Ulm (Stadtkreis)
Jüdische Geschichte / Betsaal/Synagoge nach 1945
Übersicht:
Zur Geschichte jüdischer Einwohner
/ der jüdischen Gemeinde und des Betsaals/der Synagoge nach 1945
Von 1945 bis 1948/50 bestanden in Ulm und
Umgebung mehrere Lager für jüdische und andere "Displaced
Persons". Insgesamt lebten in dieser Zeit 6.000 bis 7.000 überwiegend
jüdische Flüchtlinge in der Stadt, die ab 1948 (Gründung des Staates Israel)
Ulm wieder verlassen haben. Für die in den Lagern lebenden Personen gab es auch
zahlreiche Einrichtungen wie Betsäle, Schulen (auch Jeschivot), Kindergärten
u.a.m..
Auf Dauer zogen nach Ulm seit 1945 zunächst nur wenige jüdische Personen
zu. Aus dem Kreise der "Displaced Persons" blieb etwa ein Dutzend in
der Stadt. Drei oder vier Mitglieder der ehemaligen jüdischen Gemeinde kamen
nach Ulm zurück. Die Betreuung dieser Personen lag in den Händen der
Israelitischen Religionsgemeinschaft in Württemberg mit dem Sitz in Stuttgart.
Zu einem verstärkten Zuzug jüdischer Personen kam es seit
etwa 1990, sodass bis 2004 wieder etwa 450 jüdische Personen in der Stadt
lebten. 2002
wurde eine jüdische Gemeinde (zunächst als Filialgemeinde zu Stuttgart)
wiederbegründet. Am 5. Mai 2002 konnte ein neues jüdisches Gemeindezentrum mit
einem Betsaal eingeweiht werden. Seit 1999 ist ein Rabbiner zur Betreuung
der jüdischen Einwohner in der Stadt. Der Neubau einer Synagoge in der Stadt wird
angestrebt; 2007 wurde ein "Förderverein zur Unterstützung des Baues
einer neuen Synagoge in Ulm e.V." gegründet. Im Mai 2009
fasste der Hauptausschuss des Gemeinderates der Stadt Ulm einstimmig den
Beschluss, dass eine neue Synagoge am Weinhof - unweit des Grundstückes der
1938 zerstörten Synagoge - gebaut werden kann. Im Januar 2010 wurde
nach einem Architektenwettbewerb der Entwurf für eine neue Synagoge
beschlossen.
Auf
dem Weg zu einer neuen Synagoge in Ulm
Bürger aus Ulm spenden für das Vorhaben, eine neue
Synagoge in Ulm zu bauen.
Spenden auch Sie einen Betrag zu diesem Zweck:
entweder an die Jüdische Gemeinde in Ulm: "Chabad Lubawitsch Ulm
e.V."
Sparkasse Ulm: Kontonummer: 210 301 14 BLZ 630 500 00.
oder an den "Förderverein Neue Synagoge in Ulm e.V."
Sparkasse Ulm, Kontonummer: 210 875 52 BLZ 630 500 00.
Geben Sie unbedingt den Spendenzweck an: "Für den Neubau
der Synagoge in Ulm"
Einzelne Berichte seit 2008:
| Sommer
2008: Ein Förderverein
unterstützt den Bau einer neuen Synagoge |
Links:
Informationsblatt Sommer 2008 des
"Fördervereins zur Unterstützung des Baues einer neuen Synagoge in
Ulm e.V. mit dem Text: "Am 12. September 1873 wurde die
Ulmer Synagoge am Weinhof (dort, wo heute die Sparkasse Ulm steht)
feierlich eingeweiht. Es war ein sehr schöner, orientalisch anmutender,
mit goldglänzenden Rundkuppeln verzierter Bau im Zentrum Ulms.
Diese Synagoge wurde im Zuge der Reichspogromnacht am 9. November 1938
durch SA-Leute in Zivil willentlich in Brand gesteckt und noch im gleich
Jahr abgerissen.
Nach der Befreiung der Nazi-Vernichtungslager 1945, in denen 6 Millionen
Juden im deutschen Namen vergast und sonst ermordet wurden, konnte niemand
ahnen, dass es jemals wieder jüdisches Gemeindeleben in Deutschland geben
wird. Diese seinerzeit berechtigte Vermutung wurde erfreulicherweise durch
die Wirklichkeit widerlegt. In den deutschen Städten gibt es wieder, mit
ansteigender Tendenz, jüdisches Gemeindeleben.
So auch in Ulm. Die Ulmer Jüdische Gemeinde, eine Zweigstelle der
Jüdischen Gemeinde Stuttgart (IRGW), arbeitet heute in den
Räumlichkeiten einer einfachen Etagenwohnung. Die Ulmer Gemeinde Gemeinde
betreut derzeit insgesamt ca. 450 Personen. Für ihre Gemeindearbeit sind
die derzeitigen Räumlichkeiten völlig unzureichend, ja würdelos.
Dies hat die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) in Ulm/Neu-Ulm 2005
erkannt und hat den Bau einer neuen Synagoge in Ulm gefordert. Da hierfür
ein formaler Rahmen gefunden werden musste, wurde aus der DIG Ulm/Neu-Ulm
heraus am 23. Mai 2007 unser Förderverein gegründet. Wir meinen, dass es
eine Verpflichtung der heute lebenden Menschen in unserer Region ist, die
seinerzeitigen Verbrechen, soweit dies überhaupt möglich ist, wieder gut
zu machen. Dies ist unsere Verantwortung vor der gemeinsamen
Geschichte.
Der Bauherr der neuen Synagoge, die Jüdische Gemeinde Stuttgart, ist
derzeit dabei, eine endgültige Planung und eine exakte Kostenberechnung
zu erstellen. Der neueste 'Entwurf' wurde im Juni 2008 dem Ulmer
Oberbürgermeister Ivo Gönner vorgestellt. Er beinhaltet eine
Kostenannahme von insgesamt knapp 3,9 Millionen Euro. Als Standort der
Synagoge ist bisher die Wildstrasse vorgesehen.
Die Aufgabe des Fördervereines ist es, für den Neubau in vielen
einzelnen Maßnahmen möglichst viele und hohe Spenden beizubringen. Dabei
gilt der Grundsatz. Jeder gespendete Euro hilft der Verwirklichung des
Vorhabens. Wolfgang Müller - Vorsitzender." |
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| Spendenaufruf von
Rabbiner Shneur & Chana Trebnik im "Jüdischen Kalender
5770" der Jüdischen Gemeinde Ulm (Chabad Lubawitsch Württemberg) |
Erste Ideen für den
Neubau der Synagoge in Ulm |
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| Dezember
2008: Auf der Suche nach einem geeigneten
Standort |
Artikel von Jakob Resch in der
"Südwest-Presse" vom 22. Dezember 2008: (Artikel)
Synagoge: Neuer Standort wird geprüft
Ulm Für den Bau einer Synagoge in Ulm wird derzeit ein zweiter Standort geprüft. Das sagte Wolfgang Müller, Vorsitzender des Fördervereins zur Unterstützung dieses Baus, jetzt auf der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins. Nach wie vor ist ein Grundstück in der Wildstraße in der Neustadt für die Synagoge reserviert. Mit dem von der Stadt in Erwägung gezogenen alternativen Bauplatz in der Innenstadt würden sich Planung und Berechnung grundlegend ändern. Deswegen liegt das Projekt momentan auf Eis. Wie Rabbiner Shneur Trebnik von der Jüdischen Gemeinde Ulm auf Nachfrage sagt, geht es in dieser Frage einfach darum, einen attraktiveren Standort zu finden, wie er sich in der Innenstadt anbieten würde. Ende Januar soll darüber Klarheit herrschen. Bauherrin des Objektes ist die Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg.
Seit seiner Gründung im Mai 2007 hat der Förderverein, der derzeit 41 Mitglieder hat, Spenden in Gesamthöhe von 15 700 Euro gesammelt. Er profitiert jetzt über die Staatsanwaltschaft Ulm auch als eingetragener Empfänger von Bußgeldern. Für den Anfang hat der Verein in erster Linie sich und das Bauprojekt mit Infoständen und in den Medien präsentiert und Kirchenvertreter der Region zum Austausch in die Räume der Jüdischen Gemeinde eingeladen. jr. |
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| Mai
2009: Die neue Synagoge soll am
Weinhof gebaut werden |
Foto:
Am heutigen Standort der Sparkasse (links) stand die alte Synagoge; rechts, auf der anderen Seite der Straße, wo die Bäume stehen, soll die neue Synagoge gebaut werden.
Foto: Volkmar Könneke
Artikel von Jakob Resch in der "Südwestpresse" vom 6. Mai 2009
(Artikel):
"Neue Synagoge am Weinhof - Stadt hält für jüdische Gemeinde Grundstück an historischem Ort vor.
Die jüdische Gemeinde in Ulm bekommt eine Synagoge an historischem Standort: auf dem Weinhof. Die Stadt hält für den Bau nach einem gestrigen Beschluss ein Grundstück vor. 2011 könnte Baubeginn sein.
Ulm "Es ist auch für uns ein bewegender Tag." Das hat Oberbürgermeister Ivo Gönner gestern nach einem einstimmigen Beschluss im Hauptausschuss gesagt, der eine vor kurzem noch unglaubliche Wendung in ein Bauvorhaben bringt: So hält die Stadt auf dem Weinhof ein Grundstück für den Bau einer Synagoge in Ulm vor. Es befindet sich gegenüber dem Standort der Synagoge, die 1938 von den Nationalsozialisten zerstört wurde (und wo heute die Sparkasse steht), dort, wo sich derzeit nebst Parkplätzen und Grünstreifen die Gedenkstele für die alte Synagoge befindet. Gönner: "Wir gehen einfach die Straße rüber."
Damit ist der Startschuss für den Neubau einer Synagoge mit jüdischem Gemeindezentrum gegeben, der zuletzt noch für ein Grundstück in der Wildstraße in der Neustadt erwartet worden war. Das Blatt hatte sich gewendet, als die Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg in Stuttgart als späterer Bauherr den Schwerpunkt im Gespräch klar auf die Synagoge gelegt hatte. Gönner: "Dafür ist der Bauplatz an der Wildstraße aber ungeeignet."
Martin Widerker vom Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinschaft sagte gestern: "Durch diesen Beschluss hat man ein Zeichen gesetzt", er sei "ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die aus der Geschichte nichts gelernt haben und Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt predigen". Die Ulmer Stadträte bestätigten ihm, dass das Vertrauen, das man in die deutsche Demokratie, in die Parteien "und einen großen Teil der Gesellschaft" gesetzt habe, gerechtfertigt sei. Auch Ministerpräsident Günther Oettinger habe wie zuletzt in Lörrach bei einem ähnlichen Bauvorhaben seine Unterstützung für das Projekt zugesagt.
Zum Finanzvolumen schwieg sich Widerker in Anbetracht der frühen Planungsphase aus. Jetzt wird zunächst ein Architektenwettbewerb ausgelobt, dazu werden sieben Büros eingeladen, die schon ähnliche Projekte verwirklicht haben. Im Herbst werden erste Ergebnisse vorliegen, Ende des Jahres der ausgewählte Entwurf, nach dem dann auch feststeht, wo das Baugrundstück genau liegt. Erst dann wird das Grundstücksgeschäft zwischen der Stadt als Eigentümer und der Religionsgemeinschaft tatsächlich abgewickelt. 2010 stehen dann archäologische Grabungen an, die an Untersuchungen Ende der 1950er-Jahre anknüpfen. Für 2011 könnte der Baubeginn ins Auge gefasst werden, so dass schon 2012 eine Einweihung denkbar wäre.
Städtebaulich ergibt sich damit am Weinhof auf alle Fälle nicht nur eine "interessante" (Gönner), sondern eine völlig neue Situation, da der Platz dort nie bebaut war. Baubürgermeister Alexander Wetzig: "Es würde auch keine Bebauung geben, wenn es keine Synagoge gäbe." Gleichzeitig erwartet sich Gönner mit Synagoge und Gemeindezentrum samt Schule dort wieder "religiöses und gesellschaftliches Leben wie einst". Ins Gemeindezentrum in der Neustadt kommen derzeit bis zu 70 Gottesdienstbesucher bei einigen hundert Gemeindemitgliedern aus Ulm und dem weiten Umkreis insgesamt, wie der Ulmer Rabbiner Shneur Trebnik gestern sagte.
Der finanzielle Beitrag der Stadt besteht zunächst in den Konditionen für den Grundstücksverkauf. Im weiteren kann die Religionsgemeinschaft keine Zuschüsse für ihre religiösen Räume erwarten, wohl aber fürs Gemeindezentrum. |
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| Juli
2009:
Neuer Vorsitzender des "Fördervereins zur
Unterstützung einer neuen Synagoge in Ulm" gewählt
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Artikel von Jürgen Buchta in der
"Südwestpresse" vom 29. Juli 2009: "Den Synagogen-Bau "offensiv angehen"
- Müller mit 9 zu 6 Stimmen abgewählt.
Der neue Vorsitzende des "Fördervereins zur Unterstützung einer neuen Synagoge in Ulm" ist Martin Stoldt. Er will offensiv an die Öffentlichkeit treten.
Ulm. In Ulm soll ein jüdisches Gotteshaus gebaut werden. Um dieses Vorhaben mit Rat und Tat zu unterstützen und nach Sponsoren zu suchen, hat der Noch-Vorsitzende der hiesigen Arbeitsgemeinschaft der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Wolfgang Müller, am 22. Mai 2007 den "Förderverein zur Unterstützung einer neuen Synagoge in Ulm" gegründet. Bauherr dieser Synagoge wird die Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg sein, die, geleitet von Rabbiner Shneur Zalman Trebnik, ihre Ulmer Außenstelle in der Wildstraße betreibt.
Bis Donnerstag vergangener Woche hat Müller auch diesen mittlerweile 52 Mitglieder starken Verein geleitet. An jenem Abend haben ihn die Mitglieder aus dem Amt gewählt (wir berichteten). Müllers Herausforderer, Martin Stoldt aus Apfelstetten bei Münsingen, erhielt 9 Stimmen, Müller 6. Wahlleiter war der Landtagsabgeordnete Martin Rivoir, der dem Verein kurz zuvor beigetreten war.
"Mit dem neuen Vorstand werden neue Aktivitäten ergriffen", kündigt Stoldt an, der sich als Noachid bezeichnet, als Getaufter, der sich im jüdischen Glauben aufgehoben fühlt. "Wir wollen eine offene ,Politik führen, Vorstandssitzungen werden künftig, von ganz wenigen Grundsatzvorbereitungen und -gesprächen abgesehen, nicht mehr hinter verschlossenen Türen stattfinden, sondern werden für interessierte Mitglieder immer offen sein." Das schreibt Stoldt im neu geschaffenen Informationsblatt "Ulmer Synagogenstein". Stoldts Stellvertreter ist Christof Maihoefer, Schatzmeisterin ist Petra Bergmann. Als Beisitzer hat der Verein den Pfarrer der Wengenkirche, Monsignore Josef Kaupp, gewinnen können.
Wie Stoldt im Gespräch mit der SÜDWEST PRESSE erläuterte, stehe die "heiße Phase" des Synagogenbaus unmittelbar bevor. Somit seien "Präsenz und Offenheit" gefragt. "Da reicht es nicht, innerhalb von 18 Monaten mit zwei Presseerklärungen und zwei Leserbriefen aufzuwarten", sagte er mit einem Seitenhieb auf seinen Vorgänger. Der Verein müsse seine Passivität hinter sich lassen.
"Für meine Person nehme ich in Anspruch, durch meine Tätigkeit diesen Förderverein erst möglich gemacht und ihn in der regionalen Öffentlichkeit ein Stück weit bekannt gemacht zu haben." Das sagte Müller schon während der Versammlung. Nachdem der ursprünglich geplante Standort für die Synagoge an der Wildstraße aufgegeben und durch einen Teil des Weinhofs ersetzt worden ist, gebe es viele offene Fragen. "Es existieren keine Berechnungen und keine Planungsunterlagen", sagte er gestern. "Was soll man in dem Vakuum machen?"
Ihn habe die Arbeit für das Projekt immens belastet. "Ich fühle mich jetzt freier", bekannte Müller. Besonders, nachdem er angekündigt hatte, zum Monatsende den Vorsitz in der DIG abzugeben. Manche zeichneten eben gern schwarz- weiß. Er sei es gewohnt zu warten, bis sich etwas Konkretes abzeichne, bevor er Entscheidungen treffe. Und dabei in politischen Zusammenhängen zu denken, sagt Müller. Wenn ihm Mitglieder in der DIG vorwerfen, schwächlich zu sein, so nehme er solches als Auszeichnung entgegen.
Müller kündigte an, Mitglied in beiden Vereinen zu bleiben und ihr Anliegen zu unterstützen. Die DIG werde seinen Nachfolger wohl nach den Sommerferien wählen. Müller schätzt, dass Christof Maihoefer dabei zum Zuge kommt. |
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| Januar
2010: Neun Architekturbüros
beteiligen sich am Wettbewerb für die Synagoge |
Artikel von Hans-Uli Thierer in der
"Südwestpresse" vom 8. Januar 2010 (Artikel):
"Neue Synagoge am Weinhof: Wer baut?
Ulm. Neun teils sehr renommierte Architekturbüros beteiligen sich am Wettbewerb für eine neue Synagoge. Ergebnispräsentation: heute in zwei Wochen.
Der 22. Januar 2010 könnte in die jüngere Geschichtsschreibung der Stadt Ulm eingehen. Heute in zwei Wochen präsentieren die Israelitische Religionsgemeinschaft in Württemberg und die Stadt Ulm die Ergebnisse eines Architektenwettbewerbes, zu dem sie gemeinsam neun Büros eingeladen hatten. Die Aufgabe war es, für den nördlichen Weinhof eine Synagoge zu entwerfen; an der Stelle also, die jener gegenüber liegt, an der bis zu ihrer Zerstörung 1938 durch die Nazis die alte Ulmer Synagoge stand.
Mehr als sieben Jahrzehnte später soll das Gebetshaus für die im Hitler-Deutschland schließlich ausgelöschte, inzwischen aber wieder auf 450 Mitglieder angewachsene jüdische Gemeinde also nahe am alten Ort wieder entstehen. Diese Idee kommt von der Stadtspitze, allen voran favorisieren Oberbürgermeister Ivo Gönner und vor allem Ulms Baubürgermeister Alexander Wetzig diese Stätte. Zu ihren Gunsten wurde ein ins Auge gefasster Synagogenstandort an der Wildstraße aufgegeben. Wetzig sieht in einer Synagoge am Weinhof ein "Zeichen, wie eine Stadt sich mit einem Teil ihrer Geschichte auseinandersetzt - Ulmer Geschichte ist auch jüdische Geschichte". Nebenbei, so findet Wetzig, lasse sich mit einem Synagogenbau das städtebauliche Problem lösen, "dass der Weinhof an dieser Stelle ausfranst".
Wer die Szene kennt, liest an den Namen der zur Teilnahme aufgeforderten Architekten Wetzigs Handschrift ab. Er hat Wert darauf gelegt, dass einige bekannte Büros mitmachen, allen voran Stephan Braunfels, der mit zwei Gebäuden in der Neuen Mitte bereits Spuren in Ulm hinterlassen hat; aber auch das Büro Allmann, Sattler, Wappner (München), das bereits mit diversen Architektenpreisen ausgezeichnet wurde, etwa für die Herz-Jesu-Kirche in München-Neuhausen; oder das Kölner Büro Kister, Scheithauer, Gross, das die Maria Magdalena gewidmete Betonkirche in Freiburg gebaut hat und die Pauluskirche in Köln-Porz.
Erfahrungen im Sakral- oder Synagogenbau haben auch Alfred Jacoby (Frankfurt a. M.), Joseph Abiry (Stuttgart), Manuel Herz (Köln), Nathan Schächter (Münster) und Büro Schwarz, Jacobi (Stuttgart). Bleibt ein Name, den die Ulmer kennen: Mühlich, Fink und Partner nehmen als Lokalmatadore teil." |
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| 20.
Januar 2010:
Über die
Architektenentwürfe wird entschieden |
Foto
links: Der Ulmer Weinhof
Artikel in der "Augsburger Allgemeinen" vom 20. Januar 2010
(Artikel):
"Heute wird über Entwurf der Synagoge entschieden.
Ulm (heo) - Für die Stadt Ulm ist heute ein historischer Tag: Etwa gegen 17 Uhr steht fest, welcher Entwurf für eine neue Synagoge auf dem Weinhof das Rennen gemacht hat. Der geplante Standort befindet sich gegenüber der Stelle, an der die alte Synagoge stand, die 1938 von den Nationalsozialisten zerstört wurde. Derzeit wird das etwa 600 Quadratmeter große Areal als Parkplatz genutzt. Vorgesehen ist der Bau einer Synagoge mit angeschlossenem Gemeindezentrum, einem Kindergarten und einer Bibliothek, insgesamt gut 1000 Quadratmeter Nutzfläche. Wie berichtet, wurde 2007 ein
'Förderverein zur Unterstützung des Baues einer neuen Synagoge in Ulm' gegründet. Im Mai 2009 fasste der Gemeinderat der Stadt Ulm einstimmig den Beschluss, dass eine neue Synagoge am Weinhof gebaut werden kann.
Staatsvertrag regelt künftige Finanzierung. Ein Meilenstein für die Realisierung einer neuen Synagoge in Ulm war die Unterzeichnung eines Staatsvertrags. Damit wurden Anfang der Woche die jüdischen Gemeinden in Baden-Württemberg den Kirchen rechtlich gleichgestellt. Dass die jüdischen Gemeinden 60 Jahre nach dem
Holocaust damit rechtlich und politisch auf die höchste Stufe gestellt werden, hat auch finanzielle Folgen. Mit dem Staatsvertrag werden die Zuschüsse für jüdische Baden-Württemberger von 330 Euro auf 750 Euro pro Kopf erhöht. Zudem bringe ein jährlicher Zuschuss von zunächst 500 000 Euro pro Landesverband Baden und Württemberg Planungssicherheit, hieß es vom Staatsministerium. Nach Angaben des
'Fördervereins zur Unterstützung des Baues einer neuen Synagoge in Ulm' beträgt der Eigenanteil etwa 1,5 Millionen Euro.
Renommierte Architektenbüros bewarben sich um den Bau der Ulmer Synagoge. Darunter Stephan Braunfels, der mit zwei Gebäuden in der Neuen Mitte aufmerkte, oder Alfred Jacoby, der bereits einige Synagogen in Deutschland baute.
Acht Personen entscheiden als Gutachter, welcher Entwurf den Zuschlag bekommt. Darunter der Ulmer Rabbiner Shneur Trebnik, Landesrabbiner Netanel Wurmser, Bau-Bürgermeister Alexander Wetzig, Volker Jescheck, Hauptabteilungsleiter Stadtplanung, Architekturprofessorin Ulrike Lauber, Architektin sowie die Stadtplanerin Rena
Wandel-Hoefer.
Ausstellung. Die verschiedenen Modelle und Pläne werden ab Freitag, 22. Januar, bis zum 21. Februar im Gewölbesaal des Ulmer Schwörhauses zu sehen sein. OB Ivo Gönner eröffnet die Schau um 9 Uhr." |
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| 22.
Januar 2010:
Das Ergebnis des Architektenwettbewerbs steht
fest |
Artikel in der
"Südwestpresse" vom 22. Januar 2010 (Artikel):
"Ulm. Außen kompakt und schlicht. Innen über vier Geschosse hinweg ein "Schatzkästchen" für die jüdische Gemeinde. So soll die Synagoge ausschauen, die vom kommenden Jahr an auf dem Weinhof entstehen wird.
Seit morgens um neun saßen städtische Stadtplaner, Gemeinderäte, externe Fachleute, Landesrabbiner Netanel Wurmser und der Ulmer Rabbiner Shneur Zalman Trebnik gestern zusammen. Sie setzten sich mit den Entwürfen von neun Architektenbüros auseinander, die ihre Vorstellungen über die Gestaltung der Synagoge auf dem westlichen Weinhof zur Beurteilung eingebracht hatten.
"Unser Votum war einstimmig", berichtete Prof. Arno Lederer, der Vorsitzende des Gremiums, in einer am frühen Abend zusammengerufenen Pressekonferenz. Das Konzept, welches das Kölner Büro Kister, Scheithauer und Gross erarbeitet hat, gefalle allen am besten. Das Kölner Team schlägt für "die hochsensible Stelle im Stadtraum" (Baubürgermeister Alexander Wetzig) einen äußerlich schlichten würfelartigen Bau vor. Er wird rund 17 Meter und damit so hoch wie die Dachtraufe der Sparkasse auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Und etwa so breit und so lang wie eines der Bürgerhäuser am südlichen Ende des Platzes.
Kernstück des viergeschossigen mit einer Dachterrasse ausgestatteten Baus ist die Synagoge. Sie ist für das erste Stockwerk eingeplant und soll 140 Menschen Platz bieten. Fürs Erdgeschoss ist ein Mehrzwecksaal für Feste und Versammlungen vorgesehen. Im zweiten Obergeschoss die Frauensynagoge. An diese Säle lehnen sich L-förmig weitere Räume an: Schulungs- und Verwaltungszimmer, ein Raum für eine Kindertagesstätte. Eine Garage sei nicht vorgesehen, berichtete Wetzig. "Die Besucher parken ihre Wagen unter der Neuen Straße".
Das ausgewählte Konzept sei kein konkreter Plan, betonte Lederer. Vielmehr stelle es die solide Empfehlung zur weiteren Planung. Trebnik geht davon aus, dass sich die Baukosten auf etwa vier Millionen Euro belaufen werden. Komme das Geld zusammen, dann könnten die Bauarbeiten im kommenden Jahr noch beginnen und etwa zwei Jahre später abgeschlossen sein.
Die Begeisterung unter den Jury-Mitgliedern über den Vorschlag aus Köln für den Weinhof war groß. Lederer rühmte insbesondere die Rücksichtnahme auf die umgebende Bebauung und die Aufnahme von Baulinien der einfachen Giebelhäuser, die die Dominanz des Schwörhauses anerkannten. Auch die weit nach Norden gerückte Synagoge taste diese städtebauliche Vorherrschaft nicht an, präsentiere sich jedoch als eigenständiger, als besonderer Bau. Bürgermeister Wetzig: "Es ist eben kein profanes Bürgerhaus, sondern einen wichtigen Sakralbau." Den Kölner Architekten sei "das kultivierte Einfache" gelungen - und damit gute Ulmer Bautradition.
Aufgefordert zur Teilnahme waren insgesamt neun Büros. Alle haben abgegeben, das Niveau der Vorschläge sei hoch, sagte
Lederer.
Der einstimmig von der Jury gut geheißene Vorschlag, der nun Grundlage für die konkrete Planung einer Synagoge auf dem Weinhof werden soll, stammt von den national und international tätigen Kölner Architekten Kister, Scheithauer, Gross. Auf ihrer Internetseite ist zu lesen und zu sehen, dass dieses Büro auf allen Feldern tätig ist, vom Gewerbe- bis zum Kulturbau. Und eben auch auf dem Gebiet der Sakralbauten. Zwar haben die Kölner noch keine Synagoge gebaut, sehr wohl jedoch Kirchen und kirchliche Einrichtungen wie die Basilika St. Ursula in Köln, die Freiburger Betonkirche Maria-Magdalena, die Pauluskirche samt Gemeindezentrum in Köln-Porz. Die Jury bestand aus Mitgliedern der israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg und der jüdischen Gemeinde Ulm, aus Vertretern der städtischen Bauverwaltung und der freien Architektenschaft, vorneweg Architekturprofessor Arno Lederer aus Darmstadt als Jury-Vorsitzender. Er ist in Ulm sowohl als Juror als auch als Architekt kein Unbekannter: Nach seinen Plänen soll in unmittelbarer Nähe zur Synagoge, im Norden und gegenüber dem Neuen Bau ein Sparkassen-Gebäude entstehen, das derzeit auf Eis liegt." |
Weitere Presseartikel: aus
der "Stuttgarter Zeitung" vom 23. Januar 2010 (pdf-Datei)
und aus
der "Augsburger Allgemeinen" vom 23. Januar 2010 (pdf-Datei)
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| März
2010:
Architektengespräch mit Architektin Susanne Gross (Köln)
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Artikel von Jakob Resch in der
"Südwestpresse" vom 15. März 2010 (Artikel): "Ulm. Die diesjährigen Architekturgespräche im EinsteinHaus fanden große Resonanz. Thema waren "Stadtbausteine" im größeren wie kleineren Kontext. Der lokale Fokus lag auf der neuen Synagoge am Weinhof.
Eine Kölnerin warb am vergangenen Samstag aus tiefster Überzeugung für den Bau einer neuen Synagoge auf dem Ulmer Weinhof - und zwar nur dort. Susanne Gross war die wohl mit der größten Spannung erwartete Referentin bei den Ulmer Architekturgesprächen im EinsteinHaus und plauderte prompt aus dem Nähkästchen. Schließlich vertritt sie den Wettbewerbssieger für den neuen Synagogenbau, das Kölner Büro Kister, Scheithauer,
Gross.
"Warum darf das Grundstück für die Synagoge auf diesem Platz liegen?" So frage Susanne Gross eingangs und nannte dafür zunächst einen städtebaulichen Grund: "Der Platz löst sich zur Sparkasse hin auf merkwürdige Weise auf." Jetzt wird er neu gefasst. Noch wichtiger ist ihr aber der historische Aspekt der Rückkehr der jüdischen Gemeinde an den Standort, wo die alte Synagoge 1938 unter den Nazis zerstört wurde, ja: "Wir machen jetzt einen Schritt nach vorne." Auf den Platz. Dafür warb die Architektin auf unwiderstehliche Art und Weise: kompetent, klar verständlich, offen, sympathisch, heiter. Und zollte zugleich der Stadt Ulm großes Lob: "Dass der Gemeinderat so einen Beschluss gefasst hat, ist bewundernswert und ein Vorbild für andere Kommunen."
Zunächst hatte sie ein bisschen ausgeholt, um sich dialektisch dem Ulmer Projekt zu nähern. So erzählte sie von einem anderen Sakralbau, einer Doppelkirche für Katholiken und Protestanten, die sie auf dem Freiburger Rieselfeld realisierte: "Dort hatten wir die gegenteilige Problematik wie in Ulm: Wir hatten zu viel Platz." In Ulm habe man sich nun zu beschränken, wobei die jüdische Gemeinde selbst bescheidene Platzansprüche stelle. "Die Synagoge wird so groß wie die alte", nur dass sie - um den eigentlichen Sakralraum herum - im Gebäude jetzt auch noch alle anderen Funktionen unterbringt: Kindertagesstätte, Saal, Verwaltung.
Gross berichtete, dass die Raumplanung in der Ausschreibung relativ offen gehalten war. Fix war nur, dass im Sakralraum 80 Männer und 50 Frauen Platz finden müssen. "Jetzt geht die Arbeit erst so richtig los. Es wird noch ziemlich heftig umorganisiert werden."
Klar ist freilich, dass die "äußere, ruhige Quaderform" für den Stadtraum gesetzt ist. "Die Synagoge ist kein architektonisches Feuerwerk." Allerdings wolle man die Natursteinfassade "noch ein bisschen öffnen". Ein zentrales Gestaltungselement ist dabei die so genannte "Tasche", zugleich Innen- wie Außenfläche, über die das Licht von der Sattlergasse her in den Würfel dringt.
Auf dem Dach ist die Außenspielfläche für die Kinder vorgesehen - um unten auf dem Platz abschottende und abweisende Mauern und Zäune zu umgehen. "Es ist, als ob die Synagoge wie vom Himmel gefallen dort steht." Ein echter "Stadtbaustein", um das Thema dieser Architekturgespräche aufzunehmen.
Die Bedeutung des Sicherheitsaspekts sei bei einem solchen Projekt nicht hoch genug einzuschätzen, untermauerte dann aus berufenem Munde Christiane Thalgott. Als langjährige Münchner Stadtbaumeisterin begleitete sie den Bau des Jüdischen Zentrums auf dem Jakobsplatz und berichtete jetzt in Ulm von einer Flut beschämender Briefe gegen das Projekt.
Thalgott selbst sprach vor rund 80 Symposiumsteilnehmern im EinsteinHaus über ein viel weiter gefasstes Thema, den Gegensatz von Stadt und Natur oder vielmehr seine Überwindung. In München spiegelt sich das praktisch in einem erfolgreichen Projekt für Bürger zur Kultivierung von Krautgärten wider. Damit erging die Einladung: "Wenn Sie die Synagoge in München besuchen, zeige ich Ihnen auch gleich unsere Krautäcker."" |
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Links:
"Im Tal zwischen Schwörhaus und Münster", so liegt nach den Worten der Architektin Susanne Gross die neue Ulmer Synagoge auf dem Weinhof und fügt sich in das Stadtbild ein. Computersimulation: Büro Kister, Scheithauer, Gross;
Quelle: Website
von kister scheithauer gross - architekten und stadtplaner GmbH |
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| April
2010:
Die ersten Vorarbeiten zum Bau der Synagoge
beginnen |
Artikel von Oliver Helmstädter
in der "Augsburger Allgemeinen" vom 23. April 2010 (Artikel):
"Startschuss für neue Synagoge.
Ulm. Genau 26 100 Tage, nachdem marodierende Nazis im November 1938 die Ulmer Synagoge auf dem Weinhof anzündeten, wird der Neubau auf den Weg gebracht. Am kommenden Montag beginnen die ersten Vorarbeiten für Ausgrabungen des Landesdenkmalamts. Um 17 Uhr wird das Denkmal für die Ulmer Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung in einer kleinen Zeremonie entfernt. Es findet eine vorläufige Heimat in der Ulmer Wilhelmsburg.
Ende 2010 will die Israelische Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW) als Bauherrin den Bauantrag einreichen. Mitte 2011 kann mit dem Bau des gut vier Millionen Euro teuren jüdischen Gemeindezentrums mit Synagoge begonnen werden. Im dritten Quartal 2012 könnte die Synagoge bereits fertig sein.
Die Planungen gehen jetzt in die Details: Wie Susanne Jakubowski, Vorstandsmitglied der IRGW und der Ulmer Rabbiner Shneur Trebnik gestern im Ulmer Rathaus mitteilten, wurde der Siegerentwurf des Auswahlverfahrens inzwischen in Zusammenarbeit mit den Architekten und der Stadt Ulm auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt. Eine Folge: Die Synagoge wird 1,50 Meter breiter und zwei Meter länger als der ursprüngliche Entwurf. Zudem wird der Gebetsraum in das Erdgeschoss verlegt. Ursprünglich war dieser im dritten Stock geplant, doch dies kollidierte mit dem religiösen Verbot, am Sabbat keine Aufzüge zu verwenden.
Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner begrüßte ausdrücklich eine in Gang gekommene Diskussion um den 17,50 Meter hohen Quader im Herzen von Ulm.
'Das Schlimmste wäre Teilnahmslosigkeit in der Bevölkerung.' Bei der Auswahl des Entwurfs sei auch das Landesdenkmalamt (LDA) beteiligt gewesen, um eine passende Bebauung für diesen historischen Ort sicher zustellen. Per Ausgrabung wollen die Archäologen des Denkmalschutzes bis November ergründen, was sich in der Tiefe befindet.
'Das ist wie eine Seite des Geschichtsbuches. Wir wollen sie abschreiben, bevor sie zerstört
wird', sagte Jonathan Schischkewitz vom LDA. Sensationen - wie etwa Reste der alten Pfalz - werden nicht erwartet, dies ließe sich durch frühere Untersuchungen ziemlich sicher sagen. Während der Grabungsarbeiten stehen auf dem Weinhof deutlich weniger Parkplätze als üblich zur Verfügung." |
Links:
Einladung zur Veranstaltung am 26. April 2010. |
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Links
Links:

vorherige Synagoge zur ersten Synagoge nächste Synagoge
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