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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
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Zur Geschichte der Synagoge Nach 1945 war der Betsaal der wiederbegründeten
Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs zunächst in der Reinsburgstrasse
26. Da das frühere israelitische Gemeindehaus in der Hospitalstrasse 1944
zerstört worden war, beschlagnahmte man dieses Haus in der Reinsburgstrasse für
ein neues jüdisches Gemeindezentrum. Zwei große Räume im ersten Stock wurden
zum Betsaal umgebaut. Am 2. Juni 1945 fand unter Leitung des amerikanischen
Militärrabbiners Herbert S. Eskin der erste öffentliche jüdische Gottesdienst
in Stuttgart nach Kriegsende statt. Der Synagogenplatz in der Hospitalstrasse 36 war 1945/46
zur Beseitigung der Trümmer der zerstörten Innenstadt herangezogen worden.
Hier war für die sogenannten "Trümmerbahn" ein "Güterbahnhof
mit der Steinquetschfabrik" eingerichtet worden. Auf dem Grundstück häuften
sich die Trümmer und der Schutt der Stadt. 1946 wurde über eine würdigere
Gestaltung des Platzes nachgedacht. An eine Neubebauung mit einer Synagoge
dachte zunächst noch niemand. Im August 1947begannen Vorarbeiten zur Gestaltung
einer Gartenanlage mit einer Gedenkstätte, die wenig später realisiert wurde.
auf dem Grundstück waren in den folgenden Jahren einige Reste der Außenmauern
der alten Synagoge zu sehen. Im Zentrum der Rasenfläche wurde eine Trauerweide
gepflanzt. 1948/49 gab es in der IKWV (Israelitische Kultusvereinigung Württemberg) erste Überlegungen zum Bau einer neuen Synagoge in Stuttgart. Der Betsaal in der Reinsburgstrasse reichte für die Gottesdienste vor allem an Feiertagen der Gemeinde nicht mehr aus. Nachdem das Gebäude der jüdischen Schule auf dem Grundstück Hospitalstrasse 36a im Krieg nur ausgebrannt war und renoviert werden konnte, ist dieses zunächst für die Einrichtung von Räumen für die Verwaltung und eines Betsaales in der früheren Turnhalle der jüdischen Schule hergerichtet worden. Dieser provisorische Betsaal konnte am 8. Juli 1950 eingeweiht werden. Für eine neue Synagoge konnte 1950 die Finanzierung auf Grund von Zusagen des Landes eine Regelung gefunden werden. Regierungsbaumeister Ernst Guggenheimer plante den Neubau, der 1951/52 erstellt werden konnte. Bereits die Gottesdienste an den Hohen Feiertagen 1951 wurden in der noch unvollendeten Synagoge gefeiert. Die feierliche Einweihung der Synagoge war am 13. Mai 1952 unter Anwesenheit zahlreicher Vertreter der Behörden der Stadt, des Landes, der jüdischen Gemeinden und weiteren Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland- Der Landesrabbiner von Luxembourg Dr. Chaim Lehrmann entzündete das Ewige Licht. Die Weiherede hielt Landesrabbiner Dr. Siegbert Izchak Neufeld. Neben der Synagoge wurde ein Gemeindehaus erstellt mit Räumen für die Verwaltung, ein rituelles Bad, Gemeindesaal und Kindergarten. Dieses Gemeindehaus ist in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach erweitert und umgebaut worden.
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