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Zurück zur Übersicht: Jüdische Friedhöfe in
Hessen
Die jüdischen Friedhöfe im
Stadtkreis Frankfurt am Main,
dem Kreis (Stadt- und Landkreis) Offenbach
am Main
sowie im Kreis Groß-Gerau
| Stadtkreis Frankfurt am Main
(F) |
Kreis Groß-Gerau (GG) |
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Kreis Offenbach am Main
(OF) |
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Stadtkreis Frankfurt am Main
(F)
Hinweis: Allgemeiner Link zu den jüdischen Friedhöfen in
Frankfurt:
Battonnstraße
Zum Friedhof an der Battonnstraße in Frankfurt am Main besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Rat-Beil-Straße
(mit altem Friedhof der Israelitischen Religionsgesellschaft)
Zum Friedhof an der Rat-Beil-Straße in Frankfurt am Main besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Eckenheimer Landstraße
(mit neuem Friedhof der Israelitischen Religionsgesellschaft)
Zum Friedhof an der Rat-Beil-Straße in Frankfurt am Main besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Frankfurt - Bergen-Enkheim (alter
Friedhof)
Zur Geschichte des Friedhofes: Die
Bergener Juden wurden nach 1497 in Windecken
beigesetzt. Vermutlich zwischen 1660 und 1717 konnte ein eigener Friedhof in
Bergen angelegt werden. Dieser alte jüdische Friedhof in Bergen wurde
bis 1924 belegt. Bis 1840 wurden auf ihm auch die Toten der jüdischen Gemeinde
in Bad Vilbel beigesetzt. Die Friedhofsgröße beträgt 17,31
ar.
(Foto von H. Hummel aus der Ausstellung der Kulturgesellschaft
Bergen-Enkheim: hier
anklicken)
Lage: Innerhalb des Wohngebietes an der Straße "Am weißen Turm" (hinter
Wohnblock 2-16); das Eingangstor ist über den Ludwig Klemann-Weg zu erreichen
Link:
Informationsseite der Stadt Frankfurt a.M.:
hier
anklicken
Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim: Ausstellung
zur jüdischen Geschichte von Bergen-Enkheim
Foto 1 des
Friedhofes Foto
2 Foto
3 Foto
4
Frankfurt - Bergen-Enkheim (neuer
Friedhof)
Zur Geschichte des Friedhofes: Der neue jüdische Friedhof in
Bergen wurden von 1925 bis 1933 belegt. Es sind nur etwa zehn Grabsteine
vorhanden.
Die Friedhofsgröße beträgt 1,80 ar.
Lage: Vilbeler Landstraße, Am Galgen (Wohnplatz)
Link: Informationsseite der Stadt Frankfurt a.M.: hier
anklicken
Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim: Ausstellung
zur jüdischen Geschichte von Bergen-Enkheim
Foto des
Friedhofes.
Frankfurt - Bockenheim
(Sophienstraße)
Zur Geschichte des Friedhofes: Die Toten der jüdischen
Gemeinde Bockenheim wurden bis 1714 in Windecken
beigesetzt. Danach konnte ein eigener Friedhof in Bockenheim angelegt werden. Der Friedhof ist von einer
hohen Mauer umgeben und von außen nicht einsehbar. Es sind etwa 300 Steine
erhalten. Die Friedhofsfläche beträgt 16,41 ar.
Aus der Geschichte des Friedhofes -
Über die Schändung des Friedhofes
im Herbst 1927
Artikel
in der "Jüdischen Wochenzeitung für Wiesbaden und Umgebung"
vom 14. Oktober 1927:
"Die Frankfurter Friedhofsschändung. Frankfurt am Main (J.T.A.).
Der Polizeibericht meldet: 'Ende vergangener Woche wurde von unbekannten
Tätern der alte israelitische Friedhof in der Sophienstraße in gemeiner
Weise geschändet und Unfug darauf verübt. Es wurden Grabsteine
umgeworfen, demoliert und zerschlagen. Blumen wurden aus den Grabanlagen
gerissen und auf Grabsteine Aufschriften wie Judas Ischariot geschrieben
und Hakenkreuze gemalt. Weiter wurden die Wege verunreinigt. Die
Ermittlungen nach den Tätern sind im Gange und haben bereits zur
Entdeckung der Spuren geführt. Personen, die in der Angelegenheit
Mitteilungen machen können, werden ersucht, diese bei der Kriminalpolizei
anzuzeigen.' |
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Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 3. November 1927: "Schulkinder
als Friedhofsschänder. Wie schon mitgeteilt, wurde in Bockenheim auf
dem alten jüdischen Friedhof eine große Reihe von Grabsteinen umgeworfen
und der übrige Teil mit Hakenkreuzen und Inschriften bemalt. Der
politischen Polizei ist es gelungen, die Täter festzustellen. Es handelt
sich um eine ganze Reihe von noch schulpflichtigen Volksschülern,
Mittelschülern und Gymnasiasten, die teilweise noch sehr jugendlich und
noch nicht strafmündig, teilweise aber auch gewusst haben, was sie taten.
Sie bestreiten die Schandtaten auf dem Friedhof nicht, betonen aber, dass
sie aus eigener Initiative gehandelt und nicht irgendwelchen Anweisungen
gefolgt wären." |
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Artikel
im "Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt" vom
November 1927: "Friedhof in Bockenheim. Die in der Tagespresse
gemeldeten Beschädigungen haben sich erfreulicherweise als weniger
umfangreich herausgestellt, als es ursprünglich den Anschein hatte. Es
scheint sich zum Teil um Streiche von Jungen, die den Friedhof als Spielplatz
benutzten, zum anderen Teil freilich um ernster zu nehmende Untaten
verhetzter Schuljungen zu handeln. Schon jetzt sind die Täter im
wesentlichen namhaft gemacht, und der weitere Gang der Ermittlungen bleibt
abzuwarten. Der Gemeindevorstand hat Veranlassung genommen, die nötigen
Maßnahmen für eine bessere Sicherung und Bewachung des Friedhofes in die
Wege zu leiten." |
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Artikel
im Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde in Frankfurt vom Dezember
1927 S. 103: "Aus dem Sitzungsprotokoll des Gemeindevorstandes vom
31. Oktober 1927:...Über die Beschädigungen auf dem Bockenheimer
Friedhof wird eingehend berichtet..." |
Lage: Sophienstraße, rechts vor der alten Liebigschule
Link:
Epigraphische
Datenbank des Steinheim-Institutes in Duisburg zum Friedhof Sophienstraße
Literatur: Lisberth Ehlers und Helga Kröhn: Die vergessenen
Nachbarn. Juden in Bockenheim. Hrsg. vom Jüdischen Museum Frankfurt.
1990.
Frankfurt - Griesheim
Zu den Friedhöfen in Griesheim besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Frankfurt - Heddernheim
Zu den Friedhöfen in Heddernheim besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Frankfurt -
Niederursel/ Urselbachtal (alter
Friedhof)
Zum alten Friedhof in Niederursel besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Frankfurt -
Niederursel/ Urselbachtal (neuer
Friedhof)
Zum neuen Friedhof in Niederursel besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Frankfurt
- Rödelheim (alter und neuer Friedhof)
Zu den Friedhöfen in Rödelheim besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken .
Literatur zu den Friedhöfen in Frankfurt:

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Klaus Meier-Ude / Valentin Senger: Die
jüdischen Friedhöfe in Frankfurt. 1985. |
 |
Michael Brocke: Der alte jüdische Friedhof zu
Frankfurt am Main. Hg. von der Kommission zur Erforschung der Geschichte der
Frankfurter Juden. 1996.
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Kreis Offenbach am Main
(OF)
Dreieich -
Dreieichenhain
Zum Friedhof in Dreieichenhain besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Dreieich - Sprendlingen
Zum Friedhof in Sprendlingen besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Egelsbach
Zum Friedhof in Egelsbach besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Hainburg am
Main - Klein-Krotzenburg
Zum Friedhof in Klein-Krotzenburg besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Heusenstamm
Zum Friedhof in Heusenstamm besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Langen/Hessen
Zum Friedhof in Langen (Hessen) besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Mühlheim am Main
Zum Friedhof in Mühlheim am Main besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Offenbach am Main
Zu den Friedhöfen in Offenbach am Main besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Offenbach am Main
- Bürgel
Zum Friedhof in Bürgel besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Seligenstadt
Zum Friedhof in Seligenstadt besteht eine Unterseite
(interner Link): hier anklicken
Landkreis Groß-Gerau (GG)
Groß-Gerau
Zur Geschichte
der Friedhöfe: Bereits in mittelalterlichen Zeiten (um 1300)
gab es bei Groß Gerau einen jüdischen Friedhof. Er lag im Bereich entlang der
Berliner Straße zwischen dem Grünen Weg und der Hermann-Löns-Straße.
Ein alter jüdischer Friedhof bestand seit 1632. Er wurde 30 Ellen vor
dem Burggraben, an der Galgenpforte angelegt. Dieser Friedhof wurde 1648, 1659
und 1703 erweitert. Der Friedhof wurde 1892 geschlossen. Im November 1936
befahlt die Stadtverwaltung der jüdischen Gemeinde, die Gebeine der
Verstorbenen auszugraben und in einem Massengrab auf dem Neuen jüdischen
Friedhof wieder beizusetzen. Eine Gedenktafel erinnert heute an die erzwungene Umbettung.
Ein neuer jüdischer Friedhof wurde 1841 eröffnet. Der jüdische
Friedhof wurde von zahlreichen jüdischen Gemeinden in der Umgebung belegt. Laut
den Friedhofsstatuten von 1890/92 gehörten dem Friedhofsverband an die
jüdischen Gemeinden beziehungsweise jüdische Familien in den folgenden Orten: Arheilgen,
Astheim, Bauschheim, Biebesheim, Bischofsheim,
Büttelborn,
Crumstadt, Dornheim,
Erfelden, Geinsheim, Ginsheim, Goddelau, Groß und Klein-Gerau,
Gräfenhausen, Griesheim, Königstädten, Leeheim, Mörfelden,
Nauheim, Raunheim,
Rüsselsheim, Stockstadt, Trebur,
Wallerstädten, Weiterstadt, Walldorf,
Wolfskehlen und Worfelden.
Zu ersten Friedhofsschändungen kam es im Frühjahr 1887 und im
Frühjahr 1909:
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 23. Mai 1887:
"Aus der Provinz Starkenburg, 12. Mai (1887). Ein Akt großer
Rohheit, welcher die religiöse Duldsamkeit in trübes Licht zu setzen
geeignet ist, wurde auf dem israelitischen Friedhofe zu Groß-Gerau
verübt. Es wurden nämlich eine Anzahl der schönsten Grabdenkmäler
umgeworfen und beschädigt. Es wäre sehr zu wünschen, dass man die
Täter, denn Einer kann diese Rohheit allein nicht verübt haben,
ausfindig machen und einer gerechten Bestrafung entgegenführen
könnte." |
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Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 15. April 1909:
"Groß-Gerau, 2. April (1909). Hier haben nach dem 'Kreisblatt' ein
16jähriger Taglöhner und dessen Bruder auf dem israelitischen Friedhof
etwa 40 Grabdenkmäler umgeworfen und zum Teil beschädigt. Die Täter
sind zur Anzeige gebracht." |
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| Aufstellung des Ehrenmals
für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges (1931) |
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 17. Dezember 1931: "Mainz.
In Groß-Gerau wurde das vom Reichsbund jüdischer Frontsoldaten
zum Andenken an 44 jüdische Gefallene errichtete Ehrenmal auf dem
Israelitischen Friedhof in Anwesenheit vieler Organisations- und
Behördenvertreter des Kreises und der Kreisstadt
eingeweiht." |
Der Friedhof wurde bis nach 1938 belegt. 1938 wurde er geschändet;
das Ehrenmal für die jüdischen Gefallenen im Ersten Weltkrieg wurde zerstört.
Nach 1945 brachte die Stadt zwei Tafeln an, eine zur Erinnerung an die
jüdischen Gefallenen des Ersten Weltkrieges, die andere zum Andenken an die in
der NS-Zeit umgekommenen jüdischen Einwohner der Stadt. Im November 1953 wurde das
Ehrenmal für NS-Opfer beschmiert; 1963 wurden 37 Grabsteine von Jugendlichen
umgeworfen. Die Friedhofsfläche umfasst 56,68 ar. Etwa 1.200 Gräber sind
vorhanden.
Lage: Der alte Friedhof lag im Bereich der heutigen
Darmstädter- und Berliner Straße. Der neue Friedhof liegt beim Freibad
an der Theodor-Heuss-Straße.
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Lage des jüdischen Friedhofes
in Groß Gerau auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und unter
"Behörden und öffentliche Einrichtungen" weiterklicken zu
"Friedhof, jüd., Groß-Gerau" |
Links:
Website der Stadt Groß-Gerau
Zur Seite über die Synagoge in Groß-Gerau
(interner Link)
Informationsseite
zum jüdischen Friedhof (von hier sind die beiden
Fotos) Weitere
Informationsseite
Förderverein
Jüdische Geschichte und Kultur im Kreis Groß-Gerau e.V.
Kelsterbach
Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in
Kelsterbach wurde 1889/90 angelegt. Er wurde mit einer Mauer umgeben und am 5.
Juli 1894 durch den Frankfurter Rabbiner Markus Horovitz eingeweiht. Bereits 1935
wurde der Friedhof auf Veranlassung des damaligen Bürgermeisters Busch abgeräumt. Die Grabsteine wurden zertrümmert,
die Fläche eingeebnet und
mit Gras eingesät.
Nach 1945 wurde der ehemalige Bürgermeister in einem Spruchkammerverfahren zur
Errichtung einer jüdischen Gedenkstätte verurteilt. Daraufhin ließ er eine
Gedenktafel an der Friedhofsmauer anbringen. Nach einem Gemeindebeschluss 1950
wurde der ehemalige Friedhof - soweit möglich - wieder hergerichtet und 1951
ein Gedenkstein (Findling) aufgestellt mit der Aufschrift: "Dem Andenken
der israelitischen Gemeindebürger gewidmet".
Lage: Der Friedhof befindet sich im nördlichen Teil des allgemeinen
Friedhofes von Kelsterbach im Norden der Stadt
(Friedhofsweg)
Link: Website der
Stadt Kelsterbach. Auf dem von dort zugänglich Stadtplan von www.stadtplan.net
ist der jüdische Teil nicht eingetragen, jedoch der allgemeine Friedhof
("Friedhofsweg" eingeben).
Zur Seite über die jüdische Geschichte /
Synagoge in Kelsterbach.
Literatur: Angelika Schleindl: Verschwundene Nachbarn.
Jüdische Gemeinden und Synagogen im Kreis Groß-Gerau. Hg. Kreisausschuss
des Kreises Groß-Gerau und Kreisvolkshochschule. Groß-Gerau 1990. S.
373-374.
Rüsselsheim
Zur Geschichte des Friedhofes. Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden
zunächst auf dem jüdischen Friedhof in Groß-Gerau beigesetzt. 1923
wurde als separater Teil des Waldfriedhofes ein jüdischer Friedhof
eingerichtet. Auf ihm wurden in der Folgezeit sechs Beisetzungen vorgenommen. In
der NS-Zeit wurde der Friedhof geschändet. Das Grundstück wurde eingeebnet,
die Grabsteine abgeräumt und vergraben. Die Gräber wurden wiederbelegt.
1967 wurden fünf Grabsteine wieder entdeckt und am Rand des Friedhofes
aufgestellt. Zwei zusätzliche Gedenkstein sind vorhanden.
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 26. Juli 1923. Rüsselsheim
am Main, 23. Juli (1923). Am 9. Ab, Sonntag, den 22. Juli 1923 wurde
die erste Beerdigung auf dem neuen Friedhof der hiesigen Israelitischen
Religionsgemeinde vollzogen. In Anwesenheit eines großen Publikums, Juden
und Nichtjuden, hielt Herr Rabbiner Dr. Levi - Mainz die Weiherede; dann
wurde der im 23. Lebensjahre, von einem französischen Zoll-Kontrollposten
erschossene Ludwig Linz, Sohn des Herrn Moses Linz, Rüsselsheim,
bestattet. Zahlreiche Vereine gaben diesem jungen Manne das letzte
Geleite. Der Erschossene war mit 17 Jahren als Kriegsfreiwilliger seinen
beiden älteren Brüdern ins Feld gefolgt und ist jetzt ein Opfer der
Zeitverhältnisse geworden, unter welchen das besetzte Gebiet
lebt." |
Lage: Der Friedhof ist ein Teil des Waldfriedhofes am Waldweg
 |
Lage des jüdischen Friedhofes
in Rüsselsheim auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und unter
"Behörden und öffentliche Einrichtungen" weiterklicken zu
"Friedhof am Waldweg" |
Link: Zur Seite über die Synagoge in
Rüsselsheim (interner Link)
Literatur: Angelika Schleindl: Verschwundene Nachbarn.
Jüdische Gemeinden und Synagogen im Kreis Groß-Gerau. Hg. Kreisausschuss
des Kreises Groß-Gerau und Kreisvolkshochschule. Groß-Gerau 1990. S. 375.
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