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zu den Synagogen in
Baden-Württemberg
Dünsbach (Stadt Gerabronn,
Kreis
Schwäbisch Hall)
Jüdische Geschichte / Betsaal/Synagoge
Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
In dem bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts den Herren von
Crailsheim gehörenden Dünsbach bestand eine jüdische Gemeinde bis 1914. Ihre Entstehung geht
in die Zeit des 17. Jahrhunderts zurück. 1617 werden drei Juden in Dünsbach
genannt (Moschel Jud, Schradel Jud und Michel Jud); um 1630 gab es fünf jüdische Haushaltungen. Gegen Ende des Dreißigjährigen
Krieges waren keine Juden im Ort. Nach 1720 waren wieder genügend Familien ansässig,
dass es möglich war, zum Gottesdienst die Zehnzahl männlicher Beter zu
erreichen. Die jüdischen Familien lebten nach einer Aufstellung von 1730 vom
Handel mit Vieh, Kupfergeschirr, Tüchern oder Betten.
1733/34 wird auch ein jüdischer Einwohner im benachbarten Morstein
genannt (Elias Levi).
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner
wie folgt: 1807 59 jüdische Einwohner, 1824 88, 1829 103 (13,7 % von insgesamt
754 Einwohnern in Dünsbach und Mostein), 1846 99 (16,5 % von insgesamt
etwa 600 Einwohnern in Dünsbach), 1854 100, 1869 59, 1886 29, 1900 20 (2,6 %
von insgesamt 759 Einwohnern, 1910 13. Auch die in Gerabronn
im 19./20. Jahrhundert lebenden jüdischen Personen gehörten zur Gemeinde in
Dünsbach beziehungsweise bildeten mit ihr eine gemeinsame Gemeinde.
An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde eine Synagoge, eine Schule,
ein rituelles Bad und ein Friedhof. Zur
Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war zumindest zeitweise im 19.
Jahrhundert ein Lehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig
war. Namentlich bekannt ist Simon Nördlinger, der seit 1815 am Ort
wirkte (1830 bestand der die Staatsprüfung) und 1865 nach 50-jähriger
Dienstzeit von König Karl die silberne Zivildienstmedaille erhielt (siehe
Berichte unten).
Bereits seit ca. 1830 war eine jüdische Konfessionsschule in einem eigenen Schulhaus vorhanden. 1849 befand sich das Schulgebäude in einem für den Unterricht nicht mehr brauchbaren Zustand. Es wurde für 750 Gulden verkauft. Ein neues jüdisches Schulhaus wurde für 3.300 Gulden erbaut, wofür 250 Gulden Staatsbeitrag gewährt
wurde (siehe Bericht unten). Da die damals in Dünsbach lebenden 20 jüdischen Familien den Restbetrag nicht aufbringen konnten, war ein Darlehen von
2.000 Gulden aufzunehmen. Ein rituelles Bad war nach einem Bericht des Oberamtes Gerabronn vom
10. Oktober 1821 "schon von früheren Zeiten" in einem privaten Haus vorhanden, dessen Eigentümer es
"aus gutem Willen zur Bedienung der Frauen hergab". Freilich war es nicht heizbar. Das Oberamt wies am 3.11.1821 darauf hin, dass die Gemeinde zu arm sei, um eine Neueinrichtung bezahlen zu können. Erst beim Neubau des israelitischen Schulhauses konnte 1849 ein neues Bad in diesem Gebäude eingerichtet werden.
Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden zunächst vermutlich in Braunsbach, seit 1823 auf einem
eigenen Friedhof östlich des Ortes beigesetzt.
Ein Schächthaus war nach den Erinnerungen am Ort im heutigen Gebäude Lange
Straße 7.
Im Ersten Weltkrieg fiel aus der jüdischen Gemeinde Otto
Adler. Sein Name ist auf der Gefallenen-Ehrentafel des Ersten Weltkrieges
eingetragen.
Seit 1914 gehörten die in Dünsbach (mit Gerabronn) noch wohnhaften
jüdischen Personen (1924: 15) zur jüdischen Gemeinde in Braunsbach.
An ehemaligen, bis nach 1933 bestehenden Handelsbetrieben sind bekannt: Gemischtwarengeschäft
und Stoffhandel Rudolf Adler (Obersteinacher Straße 4), Gemischtwarengeschäft Felix Wassermann
(Lange Straße 21; 1933 hier noch Witwe des Felix Wassermann mit Tochter Selma);
Familie Badmann wohnte Lange Straße 18, Adolf Arnstein in der Judengasse 5.
1933 lebten noch neun jüdische Personen in Dünsbach: Familie Rudolf
Adler (Großmutter Hannchen Adler geb. Strauß; Eltern Rudolf Adler und Klara
geb. Bernheimer sowie die Kinder Otto, Siegbert und Gertrud), Adolf Arnstein
sowie Clothilde Wassermann geb. Leininger, die mit ihrer Tochter Selma
zusammenlebte. Rudolf Adler konnte
seine Handlung noch bis 1938 weiter betreiben. Als Frontkämpfer und Bruder des
Gefallenen Otto Adler fürchtete er für sich und seine Familie wohl keine
Gefahr. Am 1. Dezember 1941 wurde er jedoch mit Frau und zwei seiner
Kinder (Sohn Otto Adler konnte 1940 noch auswandern) nach Riga deportiert. Seine
Mutter (Hannchen Adler geb. Strauss) kam im Ghetto Theresienstadt ums Leben.
Von den in Dünsbach geborenen und/oder
längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit
umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad
Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches
- Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Clara (Klara) Adler geb.
Bernheimer (1896), Gertrud Adler (1926), Hannchen Adler geb. Strauss (1864),
Rudolf Adler (1889), Siegberg Adler (1924), Adolf Arnstein (1901), Mina Gradmann
geb. Wassermann (1873), Jakob Steiner (1882), Gitta Strauß geb. Hermann (1859),
Clothilde Wassermann geb. Leiniger (1870), Selma Wassermann (1899), Babette
Würzburger geb. Wassermann (1869).
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer und der Schule
50jähriges Dienstjubiläum von Lehrer Simon Nördlinger
(1865)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 19. April 1865: "Dünsbach,
Oberamt Gerabronn. Vermöge höchster Entschließung vom 2. März dieses
Jahres haben Seine Königliche Majestät dem israelitischen Vorsänger und
Religionslehrer Nördlinger hier aus Anlass seines 50jährigen
Dienstjubiläums die silberne Verdienstmedaille gnädigst zu verleihen
geruht. - Seit 1828 ist dies der erste Fall, dass ein jüdischer
Religionslehrer, der nicht zugleich Schullehrer ist, eine öffentliche
Auszeichnung erhält. - Mit aufrichtigem Gefühl wurde deshalb auch der
Geburtstag des Königs am 6. März dieses Jahres in allen Synagogen
gefeiert und über den Text Psalm 23,1-4 gepredigt, den der König selbst
dazu erwählt hatte. - Ebenso gern wird künftig nach Allerhöchster
Anordnung auch der Geburtstag Ihrer Majestät der Königin als Festtag mit
Gottesdienst behandelt werden, da die edle Frau mit Ihrem Gemahl in allem
Schönen und Guten wetteifert, und so gewann sie Gunst in den Augen
aller, die sie sahen (nach Esther 2,15). Aus Veranlassung des
königlichen Geburtstages hat Sie auch der israelitischen Waisenanstalt
'Wilhelmspflege' in Stuttgart (sc. Esslingen,
Trägerverein in Stuttgart) ein Gnadengeschenk von 40 Gulden
zugewendet." |
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Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 3. Mai 1865: "Aus
Württemberg. Dünsbach (Oberamt Gerabronn), den 27. März (1865).
(Nachtrag). Die hiesige israelitische Gemeinde feierte am 18. dieses
Monats das 50jährige Dienstjubiläum des würdigen Vorsängers und
Religionslehrers Nördlinger. An dem Festzug vom Schulhause zur Synagoge
nahmen auch der evangelische Ortsgeistliche und die bürgerlichen
Kollegien Teil. (Warum nicht auch der Bezirksrabbiner?). Der Jubilar wurde
von seiner Gemeinde mit einem silbernen Pokale sowie auch von christlichen
Mitbürgern beschenkt." |
Die israelitische Gemeinde bekommt 250
Gulden für ihren Schulhausbau (1848/49, Bericht von 1911)
Aus
einem Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 30. November
1911: "Die israelitischen Konfessionsschulen (Elementarschulen) in
Württemberg. Von Rabbiner Dr. Schweizer in Weikersheim
(Schluss).
Vergleicht man die Staatsbeiträge, die auf Grund dieses Artikels
des Gesetzes von 1836 den israelitischen Gemeinden zu
Schulhausneubauten damals gewährt wurden, mit den heute noch
bewilligten Beiträgen zu Schulzwecken, so ergeben sich, besonders wenn
man den höheren Wert der damaligen Geldwährung mitberücksichtigt,
ungeheure Summen, die mit denen von heute stark kontrastieren. Dabei ist
noch zu bemerken, dass die damalige Bevölkerungszahl der Israeliten keine
höhere war, und was die Steuerkraft derselben betrifft, viel geringer als
heute anzuschlagen ist. Nach den Regierungsblättern des betreffenden
Jahrgangs wurden bewilligt:
...
Im Etatjahr 1848/49 zu Schulhausbauten: der israelitischen Gemeinde Dünsbach
(Schule ist nun aufgelöst) . . . 250 Gulden." |
Zur Geschichte des Betsaales / der Synagoge
Die jüdischen
Familien wohnten zunächst in der bis heute sogenannten "Judengasse". Die
teilweise aneinandergebauten Judenhäuser (insbesondere die Häuser mit den früheren
Nummern 57-60) waren durch Zugänge im oberen Stock untereinander verbunden.
Nach mündlicher Überlieferung war vor dem Bau der Synagoge ein in einem der Häuser
befindlicher Betsaal leicht von den anderen Häusern her erreichbar
(eventuell der unten geschriebene Betsaal im Haus des Schmul Jakob).
Im Herbst 1725 hatte die Ortsherrschaft den Juden in
Dünsbach die Erlaubnis erteilt, Schule zu halten, das heißt einen Betsaal für
Gottesdienste einzurichten. Die Erlaubnis musste mit einem Gulden "Schulgeld"
pro Familie bezahlt werden. Als Gottesdienstort wählte man das kurz zuvor
erworbene Haus Israels, in dem allerdings in einem Viertel der (nichtjüdische)
Maurer Dorffmann wohnte. Dieser beschwerte sich nach wenigen Jahren vor allem über
die landfremden und bettelnden Juden, die regelmäßig am Gottesdienst
teilnahmen. Der Streit eskalierte, worauf die Ortsherrschaft zunächst das
weitere Abhalten von Gottesdiensten untersagte. Einige Jahre später konnten
wieder Gottesdienste in einem anderen Haus gefeiert werden. Vor dem Bau der
Synagoge war der Betsaal im Haus des 1796 verstorbenen Schmul Jakob. Die Verhältnisse
müssen hier sehr schlicht gewesen sein, da nach einem Bericht des Amtmannes von
1797 die Juden ihre Gottesdienste "in Mangel einer Synagoge in einem
schlechten Winkel eines Judenhauses allda halten (müssen), der des erhabenen Gegenstandes
ganz unwürdig ist. Weltlichen Amts wegen wünscht man selbst, dass diesem Übelstande
abgeholfen werden möge". Als Bauplatz für eine Synagoge sah man den Garten der
Witwe Weiß vor, doch diese wollte das Grundstück nicht verkaufen. Auch die
Herrschaft sah sich nicht in der Lage, die Witwe zum Verkauf zu drängen. So
konnte der Bau der Synagoge nicht sofort realisiert werden. Große
Schwierigkeiten gab es mit der Finanzierung des Synagogenbaus, da die jüdischen
Familien in Dünsbach in sehr einfachen Verhältnissen lebten. So wurde mit
Genehmigung der zuständigen Behörde eine Kollekte mit einem Sammelbuch in
umliegenden Gemeinden veranstaltet. Das Amt verpflichtete sich, dafür zu
sorgen, dass jeder gesammelte Betrag dem erstrebten Zweck zugeführt wurde. 1799
konnte dann die Synagoge im Zentrum der Judengasse erbaut werden. Sie diente über
130 Jahren den Dünsbacher Juden als gottesdienstlicher Mittelpunkt.
Um 1935 wurde die Synagoge nach Auflösung der jüdischen
Gemeinde verkauft und wegen Baufälligkeit abgebrochen. Am Platz des Gebäudes
sind noch die unteren Steine der Umfassungsmauer erhalten. Diese grenzen ein
kleines Gartengrundstück ein, auf dem vor einigen Jahren ein Gedenkstein
aufgestellt wurde.
Fotos
Historische Fotos:
(Quelle: Jüdische Gotteshäuser und Friedhöfe in Württemberg 1932. S.
71-72).
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Die Synagoge von Dünsbach in der Judengasse um 1930 |
Innenansicht |
Fotos nach 1945/Gegenwart:
Fotos um 1985:
(Fotos: Hahn) |
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Blick in die Judengasse
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Blick aus der
entgegengesetzten Richtung |
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Blick auf das Synagogengrundstück |
Die Grundmauern im Vordergrund stammen von der ehemaligen Synagoge |
Dass.; die Perspektive entspricht ungefähr derjenigen des Fotos von ca.
1930 (s.o.) |
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Fotos 2003
(Foto: W von A. Winkler; die anderen Fotos von
Hahn, Aufnahmedatum 5.9.2003): |
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Die Judengasse in Dünsbach (oberer Eingang, W) |
Ähnliche, etwas entferntere
Perspektive |
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| Judengasse (unterer Eingang) |
In der Mitte der Gasse
das Synagogengrundstück |
Das Synagogengrundstück mit
Gedenkstein |
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Der Gedenkstein |
Straßenschild |
Erinnerungsarbeit
vor Ort - einzelne Berichte
Dekan i.R. Hansgeorg Kraft erforscht die
jüdische Ortsgeschichte von Dünsbach (2008)
Artikel im "Evangelischen Gemeindeblatt für Württemberg" vom
19. Oktober 2008: "Nur ein Jude überlebte den Holocaust.
Hansgeorg Kraft erforscht die jüdische Ortsgeschichte von
Dünsbach.
Dünsbach (Dekanat Blaufelden) - 326 Jahre lang haben Juden in der
kleinen Gemeinde Dünsbach gelebt - bis 1942/43. 1829 waren 103 der 754
Einwohner jüdischen Glaubens. 1933 wohnten noch zehn Juden in der
Gemeinde, die heute zur Stadt Gerabronn gehört. Nur Otto Adler überlebte
den Holocaust. Er konnte 1941 in die USA emigrieren. Die Geschichte der
Juden hat Hansgeorg Kraft erforscht.
Der 72-jährige Dekan im Ruhestand arbeitet seit Dezember 2006
ehrenamtlich als Vakaturvertreter in der Kirchengemeinde
Dünsbach-Ruppertshofen. Seit einem Jahr widmet sich Kraft in seiner
Freizeit der bislang noch wenig erforschten jüdischen Geschichte
Dünsbach.
In einer Ausgabe des Gemeindebriefs widmete er sich den Themen "60
Jahre Staat Israel' und '70 Jahre Reichspogromnacht - Längst vergessene
Geschichte oder bestürzende Vergangenheit?'. In den Texten betrachtet
Kraft die jüdische Geschichte starb aus dem regionalen Blickwinkel. Mit
besonderen Veranstaltungen, etwa Gedenkgottesdiensten, will er an die
Juden in Dünsbach erinnern.
In der 1799 erbauten Synagoge wurden bis 1936 Gottesdienste abgehalten.
Mitte der 30er-Jahre soll das Gebäude schon ziemlich baufällig gewesen
sein. In der Reichspogromnacht 1938 wurde das Gotteshaus auch von
einheimischen Bürgern beschädigt. Wenig später wurde es abgebrochen.
Die Steine verwendete man für den Bau eine Schlosserwerkstatt. Ein
Gedenkstein erinnert in der heutigen Judengasse an die Synagoge.
Was motiviert Hansgeorg Kraft, der in Korntal wohnt, und von 1991 bis 2001
Dekan in Bernhausen auf den Fildern war, so viel Energie in die Erforschung
der jüdischen Geschichte Dünsbachs zu investieren? 'Das Verhältnis von
Christen und Juden bewegt mich schon mein ganzes theologisches Leben',
sagt der 72-Jährige.
Als Schüler hatte er sich überlegt, später einmal Geschichte zu
studieren. Dann entschied er sich aber doch für Theologie. Die Stelle in
Dünsbach ist seit 2002 schon seine fünfte Vakaturvertretung. 'Solang ich
gesund bin, will ich das noch weiter machen', sagt er..." |
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30. Juli 2009:
Vorstellung der
Publikation von Hansgeorg Kraft zur Geschichte der Dünsbacher Juden
und
Anbringung einer Gedenktafel am Haus der Familie Adler |
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| Blick auf das ehemals im
Besitz der Familie Adler befindliche Haus |
Begrüßung durch
Bürgermeister Klaus-Dieter Schumm, Gerabronn |
Einführende Worte
von Hansgeorg Kraft |
Enthüllung der Gedenktafel |
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| Ansprache von Hansgeorg Kraft
nach der Enthüllung |
Interessiertes Publikum |
Der Posaunenchor Dünsbach
umrahmte die Veranstaltung |
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Bericht über die Veranstaltung in www.hohenlohe-ungefiltert.de
(Bericht): pdf-Datei
(Download) |
Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Paul Sauer: Die jüdischen Gemeinden in Württemberg und
Hohenzollern. 1966. S. 69. |
 | Hans Joachim König: Die Crailsheimer Juden (siehe unter Lit.
Crailsheim), S. 24. |
 | Gerhard Taddey: Kein kleines Jerusalem. Geschichte der Juden im
Landkreis Schwäbisch Hall. 1992. |
 | Joachim
Hahn / Jürgen Krüger: "Hier ist nichts anderes als
Gottes Haus...". Synagogen in Baden-Württemberg. Band 1: Geschichte
und Architektur. Band 2: Orte und Einrichtungen. Hg. von Rüdiger Schmidt,
Badische Landesbibliothek, Karlsruhe und Meier Schwarz, Synagogue Memorial,
Jerusalem. Stuttgart 2007.
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 | Hansgeorg
Kraft: Auf den Spuren der Juden in Dünsbach. Ein Beitrag zur
Heimatgeschichte. Hrsg. Evangelische Kirchengemeinde Dünsbach. 2009. |
 | Dazu zwei pdf-Dateien von Hansgeorg Kraft:
- Nur ein
Dünsbacher Jude entging dem Holocaust. Otto S. Adler erzählt seine
dramatische Flucht. Download.
- 326 Jahre - Juden in Dünsbach. Download.
|

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