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Zurück zur Seite über die Jüdische Geschichte/Synagoge
in Aurich
Aurich (Kreisstadt,
Ostfriesland)
Texte/Berichte zur jüdischen Geschichte der Stadt
Hier: Berichte zu einzelnen Personen aus
der jüdischen Gemeinde
Die nachstehend wiedergegebenen Texte mit
Beiträgen zur jüdischen Geschichte in Aurich wurden in jüdischen Periodika
gefunden.
Bei Gelegenheit werden weitere Texte eingestellt.
Hinweis: die Texte auf dieser Seite
müssen teilweise noch abgeschrieben und mit Anmerkungen versehen werden,
können jedoch durch Anklicken der Textabbildung bereits gelesen werden.
Auf dieser Seite stehen keine Texte zu den Rabbinern, Lehrern und anderen Kultusbeamten
der Gemeinde, siehe hierzu die Seite
- Zur Geschichte des Rabbinates, der
jüdischen Lehrer und weiterer Kultusbeamten sowie des jüdischen Schulwesens in
Aurich
Übersicht:
Berichte zu einzelnen Personen aus der jüdischen Gemeinde
Die Bedeutung der Familie des Hofjuden
Aaron Abraham Beer für die Geschichte Ostfrieslands und der Stadt Aurich (Beitrag
von J. Heymann 1928)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom
9. Februar 1928: |
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Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 23. Februar 1928: |
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Zum Tod von Elias Cohen
(1865)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom
5. April 1865: |
Kaufmann
Samuel Calmar (Calmer) Heymann wird auszeichnet (1873)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 8. April 1873:
"Dem Banquier Emil Meyer hierselbst (sc. Hannover) ist nachträglich,
als Anerkennung seiner Verdienste um die Verpflegung der verwundeten
Soldaten, und dem Kaufmanne Samuel Calmar Heymann in Aurich, Aus
Anlass seines jüngst stattgehabten fünfzigjährigen Dienstjubiläums als
Vorsteher der israelitischen Gemeinde daselbst, der Kronenorden vierter
Klasse verliehen worden." |
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Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 22. April 1873:
"Aus Ostfriesland, 9. April (1873). Des Kaisers und Königs
Majestät haben dem 82-jährigen Kaufmanne Samuel Calmer Heymann zu
Aurich, anlässlich seines fünfzigjährigen Amtsjubiläums als
Vorsteher der dortigen israelitischen Gemeinde, den königlichen
Kronenorden vierter Klasse zu verleihen geruht, und zwar, wie es in den
Gratulationsschreiben des königlichen Oberpräsidiums der Provinz
Hannover, der königlichen Landdrostei und des Magistrates zu Aurich
heißt, für die während jenes langen Zeitraumes der Gemeinde, und somit
der Stadt und dem Staate, geleisteten treuen Dienste. B.F." |
Zum Tod von Rieke Sternberg geb. Simon
(1897)
Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 24. September
1897: |
Zum Tod von Moses V. Leers
(1898)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 24. Januar 1898: |
Die Witwe des Bankiers Aron Cohen übersiedelt mit ihrem Sohn
nach Frankfurt (1901)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 22. August 1901: |
Zum Tod
von Abraham Heymann (1901)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 5. Dezember
1901: |
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Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 30. Dezember 1901: |
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Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 30. Dezember
1901: |
94. Geburtstag der Witwe von Abraham Hartog geb.
Seckels (1903)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom
16. Februar 1903: |
Zum
Tod von Gertrude Knurr geb. Heymann (1903)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 27. August 1903: "Aurich.
Am 18. August wurde unter Teilnahme eines großen Trauergefolges der
irdische Teil einer wichtigen und bescheidenen Frau, der Frau
Gertrude (Gutraut) Knurr geb. Heymann, der Erde zurückgegeben. Damit
ist ein Menschenleben abgeschlossen, das, von echter Gottesfurcht
erfüllt, die frommen Sitten und Gebräuche der guten alten Zeit bis in
das hohe Alter von 81 Jahren bewahrte. Jederzeit hat die Entschlafene die Toraschüler
geschätzt und unterstützt. Ihrem 'Obersten' (= Gott) hat sie freudig
gedient, sein Haus (= Synagoge) eifrig besucht, so lange es ihre Kraft
gestattete, auch an den Wochentagen mit Aufrufung der Tora. Sechzig
Jahre lang hat sie zum Tag, an dem die Tora gegeben wurde (=
Sukkotfest) das Gotteshaus festlich mit Tannengrün und Blumen
geschmückt, ihrer Körperleiden nicht achtend, selbst noch im vorigen
Jahre. In altjüdische Weise hat sie Wohltätigkeit geübt. Die
blanken, neuen Geldmünzen, die im Geschäfte ihrer Söhne eingingen,
wanderten in ihre besondere Kasse, woraus sie die Pflicht von der Wohltätigkeit
im Verborgenen erfüllte. Gern nahm sie Gäste auf, kein
Bittender verließ ungesättigt und mit leeren Händen ihr Haus. Viel und
gern las sie in jüdischen Erbauungsbüchern, deren Inhalt ihr stets
geläufig war. Nun sieht sie vor ihrem 'alten Buchhalter im Himmel', der
sie das Verdienst ihres frommen Wandelns genießen lassen möge. Ihre
Seele sei eingebunden in den Bund des
Lebens." |
80. Geburtstag von Hannchen Wolff, Vorsteherin des Frauenverein mit Einweihung einer
von ihr gespendeten Torarolle (1910)
Artikel
im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 9. September
1910: |
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Artikel
in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 23. September
1910: |
Abschiedsfeier des Montefiore-Vereins für Ludwig
Gordon (1911)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom
11. Mai 1911: |
Zum Tod von Hannchen Wolff (1918)
Artikel
im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 22. Februar
1918: |
50-jähriges Bürgerjubiläum von Kaufmann Simon
Hoffmann, Mohel in der Gemeinde (1920)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom
12. August 1920: |
25-jähriges Amtsjubiläum von Abraham von Dyk als
Gemeindevorsteher (1920)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 23. Dezember 1920: |
Im
Ersten Weltkrieg hatte die Familie Samuel Wolf sechs Söhne im Feld (1924)
Artikel in der "CV-Zeitung" (Zeitschrift des
"Central-Vereins") vom 24. April 1924: "1000 Mark
Belohnung setzte
im 'Münchener Beobachter' der bekannte deutschvölkische Führer Dietrich
Eckardt für den aus, der ihm eine jüdische Mutter benennen würde,
die drei Söhne auch nur drei Wochen im Schützengraben aufzuweisen
hätte. Durch diese höhnische Auslobung wollte Eckardt 'beweisen', dass
die jüdischen Soldaten im großen Kriege ihre Pflicht schmählich
vernachlässigt hätten und sich, wie er und seine Freunde tagtäglich
verbreiten, in der Etappe statt im Schützengraben breit machten.
Eckardt erlebte einen bösen Reinfall!
Rabbiner Dr. Freund in Hannover benannte zwanzig Mütter seiner
Gemeinde, die den Anforderungen entsprachen. Und als Eckardt sich die
1000.- Mark zu zahlen weigerte, verurteilte ihn das Landgericht München
zur Zahlung. Die Beweisaufnahme ergab, dass in Hannover allein 20
jüdische Familien vorhanden waren, die drei Söhne und mehr drei Wochen
gleichzeitig im Felde hatten und aus anderen Orten Deutschlands wurde eine
lange Liste von jüdischen Familien vorgelegt, welche gleichzeitig
sieben, ja sogar acht Söhne vor dem Feinde hatten.
Die Liste begann: Frau Therese Kraemer in Crailsheim
hatte acht Söhne im Felde.
Frau David Hirschberg in Zwesten,
Post Borken, hatte sieben Söhne im Felde.
Familie L. Caminer in Charlottenburg, Kurfürstendamm 61, hatte sieben
Söhne im Felde.
Frau Delphine Loeb in Worms,
Karmeliterstraße 2, hatte sechs Söhne im Felde.
Familie Samuel Wolf in Aurich hatte sechs Söhne im Felde.
Familie Arnold Visser in Emden,
Etzardstraße 4, hatte sechs Söhne im Felde.
Familie Meyer in Steinfurt hatte sechs Söhne im Felde.
Familie Marx in Linz am Rhein hatte sechs
Söhne im Felde.
Simon Freising aus Sülzburg hatte
fünf Söhne im Felde." |
Zum Tod von Abraham Knurr (1924)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 22. Mai 1924: |
Über den in Aurich geborenen Lehrer und Schriftsteller Isaac
Herzberg (1927)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom
2. Juni 1927: |
80. Geburtstag von Bäckermeister i.R. Magnus von der Walde
(1928)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom
17. Mai 1928: "Aurich, 10. Mai (1928). Am 19. Mai feiert Herr Magnus
von der Walde im Kreis seiner Kinder, Enkel und Urenkel seinen 80.
Geburtstag in voller Frische und Rüstigkeit. Herr von der Walde war 50
Jahre lang Bäckermeister in unserer Stadt und galt als besonders tüchtig
in seinem Fache; erst seit einigen Jahren lebt er im wohlverdienten
Ruhestande. Er hat den Feldzug von 1870.71 mitgemacht und gehört zu den
ältesten Mitgliedern des Kriegervereins. Der Bund jüdischer
Frontsoldaten hat ihn zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Wir wünschen ihm: '(Gott)
gebe es und vermehre bis 120 die Jahre". |
Zum Tod von Lesser Heymann (1928)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 28. Juni 1928: |
Zum Tod von Simon Hoffmann (1929)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom
6. Juni 1929: |
70. Geburtstag von Lippmann Knurr
(1929)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 8.
August 1929: |
Auszeichnung zum 70. Geburtstag vom Lippmann Knurr
(1929)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 22. August 1929: |
70. Geburtstag von David A. Wolff
(1930)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 24. April 1930: |
Zum Tod von Selly Wolff (1930)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom
11. September 1930: |
Zum Tod von Zwi Hoffmann (1930)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom
4. Dezember 1930: |
40-jähriges Jubiläum von Minna Wallheimer als
Vorsteherin des Wohltätigkeitsvereins (1931)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 22. Januar 1931: |
Zur Beisetzung von Susanna Hoffmann geb. Leers
(1931)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 12.
März 1931: |
70. Geburtstag des Gemeindevorstehers Abraham van Dyk
(1931)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 27. August 1931: |
Zum Tod von Regine Wallheimer geb. Samson
(1931)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 24. September 1931: |
70. Geburtstag von Minna Wallheimer
(1933)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 19. Oktober 1933: |
Zum Tod
von Abraham van Dyk (1934)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 29. November
1934: |
Über die Verdienste des Gemeindevorstehers Abraham
van Dyk (1936)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom
17. Dezember 1936: |
Zum Tod von Levi Heymann in Amsterdam, Enkel von
Samuel Calmer Heymann in Aurich (1937)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom
17. Juni 1937: |
Zwei Mädchen aus Aurich suchen Brieffreunde
(1937)
Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom
11. Februar 1937: |
75. Geburtstag von Amalie Wolff geb. Fromm
(1937)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 25. November 1937: |
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen
Anzeigen des Manufakturwarengeschäftes A. S. Heymann (1889 / 1900)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 17. Juni 1889: |
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Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 31. Mai 1900: |
Anzeige des Manufaktur- und Konfektionsgeschäftes A. van Dyk
(1901)
Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom
8. Juli 1901: |
Anzeige von M. Goldschmidt
(1901)
Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom
8. September 1901: |
Verlobungsanzeige für Jette geb.
Plaut und Levy Wallheimer (1924)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 31. Juli 1924: "Gott
sei gepriesen. Die Verlobung ihrer Kinder Jette und Levy beehren sich
anzuzeigen: M. Plaut und Frau Berta geb. Katzenberg - Frau Bertha
Wallheimer geb. Hahn:
Jette Plaut - Levy Wallheimer: Verlobte. Guxhagen bei Kassel -
Aurich (Ostfriesland). Tamus 5684." |
Eine Praxis für einen jüdischen Chirurgen in
Aurich ist erwünscht (1927)
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit"
vom 29. Dezember 1927: |
Verlobungsanzeige von Melanie
Nussbaum und Erich Knurr (1934)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 21. September 1934: "Gott
sei gepriesen.
Melanie Nussbaum - Erich Knurr. Verlobte.
Heilbronn a. N. /Achtungsstraße 19 -
Mainstockheim - Aurich
/Ostfriesland.
Empfang: In Heilbronn: Simchat Tora 5695 und Schmini Azeret /
1. und 2. Oktober 1934.
In Aurich: am Heiligen Schabbat mit der Toralesung Bereschit / 6.
Oktober 1934". |
Anzeige einer koscheren Pension in Aurich
(1937)
Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom
11. März 1937: |
Todesanzeige
für die in Theresienstadt umgekommene Henny Knurr geb. Bienheim (1945)
Anzeige
in der Zeitschrift "Der Aufbau" vom 28. September 1945:
"Erst heute erhielten wir die traurige Nachricht, dass unsere gute
Tante,
Frau Henny Knurr geb. Bienheim (früher Aurich in
Ostfriesland)
im Alter von 80 Jahren in Theresienstadt im Jahre 1942 gestorben
ist.
Ihr Leben war voller Güte und Selbstaufopferung.
Harry Knurr 720 W. 181 St. N.Y.C.
Erich Knurr 609 Monroe Street Montgomery,
Ala.
Lea Sternberg geb. Knurr 1550 Main Street Baton Rouge,
La.
Herman Knurr 724 North 22nd Street Baton Rouge,
La." |
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