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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
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Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde In Angeltürn bestand eine jüdische Gemeinde bis zu ihrer
Auflösung am 11. Dezember 1913. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 18.
Jahrhunderts zurück, als die Ortsherrschaft der Freiherren von Fick einige
jüdische Familien aufnahmen. Erstmals werden 1722 Juden am Ort genannt. 1801
gab es acht jüdische Familien am Ort, zusammen 30 Personen. Es handelte sich um
die Familien von Salomon Löw (Viehhändler), Jakob Simson
(Galanteriewarenhändler), Kassel Koppel (Schächter), Moyses Jakob
(Alteisenhändler), Jud Nathan ("Taschenspieler"), Wolf Hirsch, Rouls
Koppell und Samuels (alle drei Makler). Außer der Familie von Salomon Löw
werden damals alle jüdischen Familien am Ort als "bettelarm"
bezeichnet. Spätestens seit Anfang des 19. Jahrhundert bestand eine Synagoge, die sich Ende der 1850er-Jahre in baufälligem Zustand befand. 1860 erbaute die Gemeinde daher eine neue Synagoge (Standort Steinstrasse 1). Sie wurde auf Grund der nicht mehr vorhandenen Zehnzahl der Männer am Ort schon vor 1900 nicht mehr benutzt. Das Synagogenanwesen wurde 1913 versteigert. Das Synagogengebäude wurde danach als Scheune und Stall verwendet. 1980 wurde es abgebrochen (bis zuletzt waren im Inneren die Rundbogenfenster erkennbar).
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Literatur:
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