Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


Eingangsseite

Aktuelle Informationen

Jahrestagungen von Alemannia Judaica

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft

Jüdische Friedhöfe 

(Frühere und bestehende) Synagogen

Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region

Bestehende jüdische Gemeinden in der Region

Jüdische Museen

FORSCHUNGS-
PROJEKTE

Literatur und Presseartikel

Adressliste

Digitale Postkarten

Links

 


zurück zur Übersicht "Synagogen in der Region"  
zurück zur Übersicht "Synagogen in Rheinland-Pfalz" 
Zur Übersicht "Synagogen im Kreis Bad Kreuznach"   
   

Windesheim (VG Langenlonsheim, Kreis Bad Kreuznach) 
Jüdische Geschichte / Synagoge 

Übersicht:

bulletZur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
bulletBerichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
-  Ausschreibung der Stelle eines Vorbeters für Jom Kippur (1886) bzw. für die hohen Feiertage (1897/99)   
-  Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde  
-  Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen    
bulletZur Geschichte der Synagoge   
bulletFotos / Darstellungen                
bulletLinks und Literatur   

   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde            
    
In Windesheim bestand eine jüdische Gemeinde bis 1938/42. 
  
Bereits im Mittelalter (1215 bzw. im 13. Jahrhundert) sollen hier Juden gelebt haben (in: Trierer Archiv, Ergänzungsheft 12 S. 12 nach "Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums" 75 1931 Heft 6 S. 478; Besteuerung der Juden von Windesheim im Mittelalter auch nach: "Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden" 5 1930 S. 95).   
   
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie folgt: 1808 14 jüdische Einwohner, 1843 32, 1858 35, 1888 und 1895 je 38 (in acht Familien), 1897 36 (in elf Familien). Die in Windesheim bekannten jüdischen Familiennamen waren Müller, Abraham, Ermann, Scholem, Wolf, Mayer und Mattes.

An Einrichtungen bestanden eine Synagoge (s.u.), eine Schule, vermutlich ein rituelles Bad und ein Friedhof. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war möglicherweise eine Zeitlang ein jüdischer Lehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schochet tätig war (eventuell in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts; Nachweise sind jedoch nicht vorhanden). Ende des 19. Jahrhunderts werden Lehrer aus Nachbargemeinden genannt, die den Religionsunterricht der jüdischen Kinder in Windesheim erteilen wie 1897 Lehrer D. Glücksmann aus Schweppenhausen.    
  
Von den Gemeindevorstehern werden genannt: um 1889/99 Jakob Abraham.
  
Im Ersten Weltkrieg fielen aus der Gemeinde: Adolf Müller (geb. 9.3.1888 in Windesheim, gef. 2.4.1917 im Hindenburggraben vor Verdun), Gefreiter Emil Müller (geb. 15.11.1897 in Windesheim, gest. 29.11.1918) und Friedrich Müller (geb. 1.6.1899 in Windesheim, gest. 6.11.1918). Für seinen Kriegseinsatz wurden mit dem Eisernen Kreuz (EK II) ausgezeichnet: Krankenträger Gefreiter Willy Wolf, im Infanterieregiment Nr. 99, Sohn des Handelsmannes Ferdinand Wolf (in: "Israelitisches Familienblatt" vom 11. Mai 1916 S. 2) und der Einjährige Unteroffizier und Offiziersaspirant Nathan Kann, Sohn des Leo Kann in Windesheim (in: "Israelitisches Familienblatt" vom 5. April 1918 S. 2).   
Anmerkung: die Eltern der gefallenen Brüder Emil und Friedrich Müller sind die in der NS-Zeit ermordeten Otto Müller und Dina Müller geb. Stern. 
 
1925 wurden noch 32 jüdische Einwohner gezählt.  
 
Die Gemeinde Windesheim war Mitglied des "Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden" (in: "Verwaltungsblatt des Preußischen Landesverbandes Jüdisches Gemeinden" vom 1. Juli 1932 S. 5).
  
1933 lebten etwa 30 jüdische Personen am Ort. Nach 1935 waren es noch die Familien von Kaufmann Josef Liffmann, Metzger Heinrich Müller (Metzger Müller wird 1930 für jüdische Touristen empfohlen im Blick auf eine rituelle Verpflegung vor Ort, in: "Israelitisches Familienblatt" vom 26. Juni 1930 S. 10), Otto Müller, Händler Siegmund Müller, Ferdinand Wolf, Witwe von Fritz Wolf (Anna geb. Schumacher) und die Witwe von Johann Wolf.
Mehrere der Familien sind auf Grund der Folgen des wirtschaftlichen Boykotts, der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien weggezogen beziehungsweise ausgewandert. Zwischen 1934 und 1939 wurden zehn Wohn- und Geschäftshäuser von jüdischen Besitzern an nichtjüdische Personen verkauft. 
Die letzten jüdischen Einwohner wurden 1942 deportiert.   
   
Von den in Windesheim geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Walter Aron (1894), Johanna Liffmann geb. Müller (1894), Josef Liffmann (1885), Gertrud Metzler geb. Kann (1888), Bertha Müller geb. Michel (1868), Dina Müller geb. Stern (1870), Friedrich Julius Müller (1925), Heinrich Müller (1889), Johanna Müller (1894), Johanna Müller geb. Bodenheimer (1902), Klara Müller geb. Willstädter (1897), Ludwig Müller (1887), Otto Müller (1866), Rudolf Müller (1868), Ruth Müller (1929), Toni Müller (), Louise (Luise) Stiebel geb. Müller (1875), David Strauss (1879), Julie Weidenbaum geb. Müller (1896), Leopold Weidenbaum (1888), Ferdinand Wolf (1862), Julius Wolf (1894), Wilhelmine Wolf geb. Müller (1866).       
   
A
nmerkung: Hinweis auf die "Liste der im hiesigen Amtsbezirk (Langenlonsheim) wohnhaft gewesenen Juden" (pdf-Datei der an den International Tracing Service von der Amtsverwaltung Langenlonsheim am 2.3.1962 mitgeteilten Liste mit den Namen der (sc.1933 und danach) wohnhaften jüdischen Einwohnern in Bretzenheim, Heddesheim, Langenlonsheim, Laubenheim, Waldhilbersheim, Waldlaubersheim, Windesheim. In der Liste werden aus Windesheim genannt: Sigismund Müller (1864; 1939 nach Amsterdam), Bertha Müller (?; dto.), Jakob Müller (?, dto.), Hugo Müller (1898; 1938 nach Amerika), Otto Müller (1866; 2.7.1942 Bad Kreuznach "zur weiteren Verschickung"), Toni Müller (dto.), Kurt Müller (1907; 1938 nach Haifa); Josef Liffmann (1886; 1938 nach Frankfurt, von dort 1939 nach Amerika), Hanna Liffmann (1894; dto.), Adolf Liffmann (1917; dto.), Liesel Liffmann (1919; nach Holland in Stellung); Heinz Liffmann (1921; 1939 nach Amerika); Ferdinand Wolf (1860; nach Mainz), Wilhelmine Wolf (1866, noch am Ort verstorben), Bella Wolf (1902, 1938 nach Frankfurt), David Wolf (1899, 1939 nach Argentinien), Heinrich Müller (nach Köln-Lindenthal verzogen), Johanna Müller ("Im Winter 41-42 zwangsweise nach Litzmannstadt-Theresienstadt), Julius Müller (1926; im Mai 1940 nach Haifa), Julius Rothschild (1926; im Mai 1940 nach Haifa), Julius Rothschild (?, nach Haifa), Ehefrau von Julius Rothschild (?, dto,) mit Erich Rothschild (1909, dto.), Fredi Rothschild (1912, dto.), Walter (1915, dto.) Friedericke Kann und Gustel Kann ("Im Juli 1938 unter Mitnahme eines Teiles ihres Mobiliars nach Sobernheim verzogen. Rest ihrer Möbel wurden nach der Judenaktion unbeschädigt von hier, von ihnen selbst abgeholt").     
  
Hinweis zur Erinnerungsarbeit vor Ort: die von der Fraktion der "Grünen" beantragte Verlegung von "Stolpersteinen" in Windesheim wurde durch den Gemeinderat im Juni 2021 abgelehnt.
   
   
  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde 
   
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer und Vorbeter 
Ausschreibung der Stelle eines Vorbeters für Jom Kippur (1886)
bzw. für die hohen Feiertage (1897/1899)   

Windesheim Israelit 16091886.jpg (28009 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 16. September 1886: "Die hiesige Gemeinde sucht einen Vorbeter für den Versöhnungstag und wollen sich Interessenten wegen Ansprüche betr. Honorar an mich wenden. Windesheim, bei Kreuznach. 
Der Vorstand Jacob Abraham."   
Anmerkung: die Ausschreibung erfolgte auch in anderen jüdischen Periodika wie "Israelitische Wochenschrift für die religiösen und sozialen Interessen des Judentums" vom 1. Oktober 1886 S. 8. 
 
- 1897 (Anzeige ohne Textabbildung): "Gesucht für Roschhaschono und Jom Kippur ein Vorbeter. Meldungen mit Gehaltsanspruch sofort zu entrichten an
Jacob Abraham
, Windesheim (Hundsrückbahn). (in "Der Israelit" vom 9. September 1897 S. 1409)   
 
- 1899: (Anzeige ohne Textabbildung): "Ein Vorbeter gesucht für Rosch-Haschono und Jom Kippur. Offerten nebst Honorar zu richten an den Vorsteher der Israelitischen Gemeinde zu Windesheim (Hundsrückbahn). Jakob Abraham".  

   
    
Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde  
Anfrage zu Meyer Nathan, Kaufmann von Windesheim und seiner 1813 verstorbenen Witwe Bessle Lazarus (Artikel von 1937) 
Anmerkung: zu Walter Kurt Carow (1891 - ermordet 1943), Leipzig siehe  https://www.shoah-memorial-frankfurt.de/biography/walter-kurt-carow-1190.  

Anfrage in "Jüdische Familienforschung" 1937 S. 838: "Nr. 423. In Aspisheim (linksrhein. Hessen, heute im Landkreis Mainz-Bingen), seinerzeit Canton Oberingelheim, Departement Donnersberg, starb laut Todesurkunde 7.2.1813 Bessle Lazarus, 88 Jahre alt, Witwe des Meyer Nathan, Kaufmann in Windesheim, Canton Stromberg, Departement Rhin et Meuselle. Beide sind weder in Aspisheim noch in Windesheim in den 1808 über die angenommenen Familiennamen aufgestellten Listen zu finden. Auch nicht die Todesanzeige des Mannes in den seit 1798 geführten Standesamtsregistern. Vielleicht, weil sie sich 1808 anderswo auf hielten, und der M. Nathan dort starb? Wer kann Auskunft geben? Walter Carow, Leipzig."   

    
Zum Tod des langjährigen Gemeindevorsteher Jakob A. Abraham (1908)  

Windesheim Nahe Isrelit 16071908.jpg (81302 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 16. Juli 1908: "Windesheim (Nahe). am 4. Juli ist Herr Jakob A. Abraham im Alter von 74 Jahren verschieden. Von der großen Beliebtheit, deren sich der Verblichene erfreute, zeugt die allgemeine Beteiligung an dem Leichen-Begängnisse. Herr Rabbiner Dr. Neuwirth - Bingen schilderte anknüpfend an den Vers im Wochenabschnitte (hebräisch und deutsch:) 'Da sah die ganze Gemeinde, dass Aharon verschieden war und das ganze Haus Israels weinte um Aharon dreißig Tage' in ergreifenden Worten, die Charaktereigenschaften, die den Verblichenen auszeichneten. Es mag nicht unerwähnt bleiben, dass der katholische Ortsgeistliche an dem Leichenbegängnisse teilnahm und während der Krankheit Herrn Abraham wiederholt besuchte. Seine Seele sei eingebunden in den Bund des Lebens."  
 
Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 17. Juli 1908 "Windesheim an der Nahe. Am Schabbos, den 4. Juli ist unser langjähriger Vorsteher Herr Jacob Abraham im Alter von 74 Jahren verschieden. Am Grabe schilderte Herr Rabbiner Dr. Neuwirth - Bingen in ergreifender Weise die edlen Eigenschaften, welche den Verblichenen auszeichneten."    

  
Kleine Mitteilungen zu einzelnen Personen aus der jüdischen Gemeinde   

-  1906: Spende für den jüdischen Nationalfonds - ein Olivenbaum im Herzlwald - von Herrn und Frau Jakob Abraham in Windesheim anlässlich der Barmizwa-Feier ihres Enkelkindes Harry Goitein in Frankfurt (in "Neue jüdische Presse - Frankfurter Israelitisches Familienblatt" vom 28. Dezember 1906 S. 10). 
 Hinweis: ausführlich zur Familie von Jacob Lob Goitein mit Berta geb. Abraham aus Windesheim mit Sohn Harry Goitein (1893-1916) siehe im Artikel  https://de.wikipedia.org/wiki/Goitein_(Familie) 
-  1908: Todesanzeige für Jakob Abraham, gestorben im Alter von 74 Jahren (in "Neue jüdische Presse - Frankfurter Israelitisches Familienblatt" vom 10. Juli 1908 S. 5).    
-  1908: Verlobung von Bertha Müller in Windesheim mit David Strauß von Selters (in: "Der Israelit" vom 19. November 1908 S. 10).   
-  1909: Hochzeit der oben genannten Bertha geb. Müller von Windesheim mit David Strauß von Selters (in: "Der Israelit" vom 1. April 1909 S. 10).   
-  1913: Spende für den jüdischen Nationalfonds - ein Ölbaum in Palästina - von Hermine Schneider, Berta Goitein, Thekla Mayer für ihre Mutter Helene Abraham in Windesheim (in: "Israelitisches Familienblatt" vom 20. März 1913 S. 11).  
 Hinweis: ausführlich zur Familie von Jacob Lob Goitein mit Berta geb. Abraham aus Windesheim siehe  https://de.wikipedia.org/wiki/Goitein_(Familie)
        
-  1930: zu Windesheim wird gemeldet: Hochzeit am 23. Februar 1930 von Edmund Kann in Windesheim/Saarbrücken mit Friedel Klaber in Zülpich (in: "Israelitisches Familienblatt" vom 9. Mai 1934 S. 15)  
-  1930: Verlobung von Bertel Moos aus Rüdesheim am Rhein mit Otto Müller aus Windesheim (in: "Israelitisches Familienblatt" vom 5. Juni 1930 S. 6).   
-  1934: 75. Geburtstag von Jettchen Wolf geb. Rosenberg in Windesheim am 10. Mai 1934 (in: "Israelitisches Familienblatt" vom 9. Mai 1934 S. 15). 

     
   
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen 
Hochzeitsanzeige von Edi Prober und Irma geb. Müller (1929) 
 

Anzeige in "Israelitisches Familienblatt" vom 19. Dezember 1929 S. 5: "Statt Karten! 
Edi Prober   -   Irma Prober geb. Müller  
Vermählte   
Berlin   -   Windesheim (Rheinland) 

Sonntag, den 22. Dezember 192. Gesellschaft der Freunde, Potsdamer Straße 9."     

    
Anzeige von David Wolf (1934)  

Anzeige in "Israelitisches Familienblatt" vom 8. November 1934: "Suche per sofort ein solides Mädchen
für kleinen Haushalt (2 Personen), das kochen kann, alle vorkommenden Hausarbeiten verrichtet und etwas Krankenpflege versteht.
Offerten mit Bild und Gehaltsansprüchen an
David Wolf   Windesheim
bei Bad Kreuznach"   

    
    
  
  
Zur Geschichte der Synagoge    
           
     
Zunächst war ein Betraum in einem der jüdischen Häuser vorhanden. Vermutlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde eine Synagoge in der Waldhilbersheimer Straße erbaut. Sie hatte ein für den Ort durchaus repräsentatives Aussehen mit den beiden hohen Rundbogenfenstern und dem Okulus im Giebel an der straßenseitigen Nordfassade.   
   
Seit 1918 wurde die Synagoge in Windesheim auch von den jüdischen Gemeindemitgliedern aus Waldlaubersheim mitbenutzt.  
   
Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge geschändet. Danach musste das Gebäude von der jüdischen Gemeinde zwangsverkauft werden. Der Bevollmächtigte der jüdischen Gemeinde, der Kaufmann Josef Liffmann, verkaufte das Gebäude am 29. November 1938 für 2.100,00 RM an einen nichtjüdischen Privatmann. 
  
Im Sommer 1982 gab es Bemühungen, die ehemalige Synagoge als Baudenkmal zu schützen. Als (leider kein) schlechter Witz liest sich die Anmerkung in der Dokumentation des Landesamtes, dass im Herbst 1982 die Synagoge "beim Versuch von Renovierungsarbeiten wegen Baufälligkeit" abgebrochen wurde.  
   
   
Adresse/Standort der Synagoge:     Waldhilbersheimer Straße 18    
    
    
Fotos
(Quelle: Landesamt s. Lit. S. 387)    

Windesheim Synagoge 120.jpg (66643 Byte) Windesheim Synagoge 121.jpg (77086 Byte) Windesheim Synagoge 122.jpg (81064 Byte)
Die ehemalige Synagoge in Windesheim wenige Monate vor ihrem Abbruch. Links ist die Straßenseite mit den hohen Rundbogenfenstern 
und dem Okulus im Giebel zu sehen; in der Mitte eine Innenaufnahme mit den Resten der Frauenempore; rechts die Traufseite 
mit dem Eingang. 
      

     
      
Links und Literatur

Links:  

bullet

Website der Gemeinde Windesheim    

bullet

Zur Seite über den jüdischen Friedhof in Windesheim (interner Link)     

Literatur:  

bulletJ. Wagner: Urkundliche Geschichte der Ortschaften, Klöster und Burgen des Kreises Kreuznach bis zum Jahre 1300.
S. 69: Lehensverzeichnis des Rheingrafen Wolfram I., unter den Hörigen: Judeus de Windenso. 
In den "Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden" 4 1913 S. 177 wird hingewiesen auf das Verzeichnis von Hörigen des Rheingrafen (nach 1220): Judeus et frater eius de Windenso. Hier weitere Angaben zu den Quellen.
bulletDokumentation Jüdische Grabstätten im Kreis Bad Kreuznach. Geschichte und Gestaltung. Reihe: Heimatkundliche Schriftenreihe des Landkreises Bad Kreuznach Band 28. 1995 S. 521-532.   
bulletLandesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz/Staatliches Konservatoramt des Saarlandes/ Synagogue Memorial Jerusalem (Hg.): "...und dies ist die Pforte des Himmels". Synagogen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Mainz 2005. S. 387-388 (mit weiteren Literaturangaben).  

  
n.e.           

                   
vorherige Synagoge  zur ersten Synagoge nächste Synagoge   

                    

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an Alemannia Judaica (E-Mail-Adresse auf der Eingangsseite)
Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 09. August 2026