Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Weinsheim (VG Rüdesheim, Kreis Bad Kreuznach) 
Jüdischer Friedhof 
  

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde                
    
Siehe Seite zur Synagoge in Weinsheim (interner Link) 
    
    
Zur Geschichte des Friedhofes              
    
Der jüdische Friedhof in Weinsheim ist vermutlich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt worden. Nach einer Überlieferung wurde der armen jüdischen Gemeinde in Weinsheim in den 1830er-Jahren das Friedhofsgelände von zwei wohlhabenden Juden aus Rheinhessen geschenkt. Der Friedhof wurde letztmals 1930 belegt (Wilhelmine Loeb geb. Marx, gest. 4. April 1930). 
   
Nach 1945 wurde der Friedhof von einem Pächter gepflegt und zunächst notdürftig hergerichtet (neuer Zaun und Tor). 1955 wurde der Friedhof geschändet. Ein Gedenkstein für die in der NS-Zeit ermordeten Weinsheimer Juden wurde 1961 aufgestellt. Das Grundstück umfasst etwa 5,50 ar.  
    
Text des Gedenksteines: "Den durch nat.soz. Verfolgungsmaßnahmen umgekommenen jüdischen Bürgern der Gemeinde Weinsheim zum Gedenken. Max Braun  Amalie Braun  Eugen Braun  Irene Braun  Moses Hirsch  Susanne Hirsch  Werner Hirsch  Moritz Mayer  Max Mayer."
   
   
   
Lage des Friedhofes         
    
Der Friedhof liegt unmittelbar südlich des Ortes in der Gemarkung "An der Leimkaul", erreichbar über den Scholländerweg. 
    
    
Fotos 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 27.6.2008; die Nummern in eckigen Klammern beziehen sich auf die in der Literaturliste angegebene Dokumentation)   

Weinsheim Friedhof 164.jpg (92815 Byte) Weinsheim Friedhof 150.jpg (109888 Byte) Weinsheim Friedhof 160.jpg (101660 Byte)
Blick auf den Friedhof   Das Eingangstor Grabsteine von links [Nr. 9- 11] für Ferdinand Jacoby 
(1838-1905), Adolph Jacoby (1881-1902) und 
Johanna Marx geb. Schiffmann
(1859-1900)
    
     
Weinsheim Friedhof 157.jpg (109741 Byte) Weinsheim Friedhof 156.jpg (103910 Byte) Weinsheim Friedhof 151.jpg (89037 Byte)
Grabsteine vorne [Nr. 17-18] für 
Clara Loeb (1885-1923) und 
Moses Levy (1879-1923)  
Reste der Grabsteine vor 1880: vorne Grabstein [Nr. 21], 
rechts Sockel [Nr. 22]; im Hintergrund [Nr. 15 und 12], 
alle stark verwittert.  
Blickrichtung Eingangstor mit 
den Grabsteinen [Nr. 1-8] aus den 
1880er- und 1890er-Jahren 
     
Weinsheim Friedhof 158.jpg (120312 Byte) Weinsheim Friedhof 162.jpg (99109 Byte) Weinsheim Friedhof 152.jpg (122465 Byte)
Grabstein [Nr. 16] mit zerschlagener
 Inschriftenplatte für Emilie Braun 
geb. Jacobi
(1873-1919)  
 Grabstein (zerbrochen) 
für Julius Besthof 
(gest. 1897 zu Borbeck)  
Grabstein [Nr. 8] für Moses Jacoby 
(Mosche Bar Rafael, 1878-1899; Nisan und Tewes  
sind nicht Orts- sondern jüdische Monatsnamen!) 
      
Weinsheim Friedhof 159.jpg (123412 Byte) Weinsheim Friedhof 161.jpg (108370 Byte) Weinsheim Friedhof 163.jpg (122630 Byte)
Grabstein [Nr. 13] für Sara Jacoby 
geb. Meier
(1841-1908)
 Grabstein [Nr. 14] für Leopold Loeb (Jehuda Bar David,
 1855-1917) und Wilhelmine Loeb geb. Marx (1852-1930)
Grabstein [Nr. 16] für 
Emanuel Marx (1816-1895)
     
Weinsheim Friedhof 154.jpg (120936 Byte)  
 Gedenkstein für die in der NS-Zeit umgekommenen jüdischen Gemeindemitglieder von 1961 (Text siehe oben)  
        

   
    

Links und Literatur

Links:

Website der VG Rüdesheim    
Website der Gemeinde Weinsheim   

Literatur:      

Dokumentation Jüdische Grabstätten im Kreis Bad Kreuznach. Geschichte und Gestaltung. Reihe: Heimatkundliche Schriftenreihe des Landkreises Bad Kreuznach Band 28. 1995. S. 511-520.   

  
    

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 18. Dezember 2016