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Friedhöfe in der Region"
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Nürnberg
Der neue jüdische Friedhof (Schnieglinger Straße)
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Vgl. Seite zur Hauptsynagoge in Nürnberg
(ausführliche Seite wird noch erstellt)
Zur Geschichte des neuen jüdischen Friedhofes
Zur Geschichte der älteren jüdischen
Friedhöfe in Nürnberg
1905 konnte die jüdische
Gemeinde Nürnbergs ein Grundstück zur Anlage eines neuen,
bis heute belegten Friedhofes erwerben. 1910 wurde der Friedhof mit
der ersten Bestattung (Henriette Levy) eingeweiht. Nach weiteren Gebietszukäufen
1910 und 1916 stand ein insgesamt 4 ha großes Areal zur Verfügung. Im Zweiten
Weltkrieg wurden während der alliierten Luftangriffe viele Gräber beschädigt
oder zerstört, das Verwaltungsgebäude schwer in Mitleidenschaft gezogen. Schändungen
und Verwüstungen hatte das Gräberfeld ebenso zu überstehen. Doch wurde direkt nach
Kriegsende mit der Instandsetzung begonnen. Der Friedhof dient der jüdischen
Gemeinde noch heute als letzte Ruhestätte für ihre Toten.
Lage des Friedhofes: an der Schnieglinger
Straße 155.
Berichte aus der Geschichte des Friedhofes
Die jüdische Gemeinde bemüht sich um weiteren Grundstückserwerb für den
neuen Friedhof (1908)
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| Die
Trauerhalle an der Schnieglinger Straße |
In der Trauerhalle mit den
mittelalterlichen Grabsteinfragmenten |
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| "Im Zeichen der
religiösen Verständigung überließ sie der Kirchenvorstand von St.
Lorenz 1969 der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg. Nürnberg im
Nissan 5730. Im Mai 1970". |
Hebräisch und deutsch:
"Siehe der Stein schreit aus der Mauer" (Bibelzitat aus dem
Prophetenbuch Habakuk 2,11) |
"Diese Grabsteine vom
ersten jüdischen Friedhof in Nürnberg, abgetragen 1349, wurden 1352 als
Treppenstufen im Südturm der St. Lorenzkirche eingebaut" |
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| Grabstein für Hedwig Maas
geb. Levor und Gedenkinschrift für den in Theresienstadt umgekommenen
Leopold Maas |
Grabstein für die
KZ-Häftlinge Hermann Löb und Tobias Heinstein |
Grabstein für Walter Abusch,
geb. 1921, erschossen am 9.11.1939 im KZ Buchenwald |
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| Grabstein für Oberkantor
Theodor Fränkel (1873-1930) |
Gedenkstein für Meta Schwarz
geb. Stern (geb. 1889, "Opfer des 3. Reich") |
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Gräber für Persönlichkeiten im jüdischen Gemeindeleben nach 1945 |
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| Grabstein für Direktor Martin
Jacobowitz (1889-1961) und Frau Mathilde geb. Rosenfeld. Jacobowitz war
nach 1945 maßgeblich beim Aufbau der Israelitischen Kultusgemeinde
beteiligt (langjähriger 2. Vorsitzender) |
Grabstein für Adolf Hamburger
(1900-1974) und Frau Lotte. Hamburger war nach 1945 maßgeblich beim
Aufbau der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg beteiligt, zuletzt
deren Ehrenvorsitzender |
Grabstein für Albert Ehrhardt
(1919-1994) und seine Frau Margot geb. Boss. Ehrhardt war von 1945 bis
1994 maßgeblich am Wiederaufbau der Israelitischen Kultusgemeinde
Nürnberg beteiligt |
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Der
Friedhof im Sommer 2007
(Fotos: Angelika Brosig, Schopfloch; Aufnahmedatum 12.8.2007) |
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| Die Trauerhalle am
Eingang zum Friedhof von der Schnieglinger Straße |
Hauptweg
durch den Friedhof
mit Blick zum Brunnen, rechts erkennbar Grabsteine für Ehepaar Ehrhardt
(s.o.) und RAW Dr. Sigmund Held (1860-1926) mit Frau Frida geb. Hahn
(1869-1944 London) |
Brunnen im
Friedhof |
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Teilansicht, u.a.
Gräber für Fanny Rothenberg, Marianne Sondheimer und Sara Pretzfelder |
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| Grabstein für
Salomon Katz (1841-1921) mit "segnenden Händen" der Kohanim |
Grabstein für Max
Hesselberger (1846-1920) und Johanna Hesselberger (1855-1935) |
Grabstein für
Kommerzienrat Berthold Bing (1847-1915) und Hermine Bing geb. Bachmann
(1853-1932) |
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| Grabstein
für David Hesselberger (1845-1915) und Pauline Hesselberger (1848-1928)
mit Gedenkinschrift für Josef Hesselberger (1873-1945 Theresienstadt) |
Grabstein
mit "sich schnäbelnden Vögeln" als Symbol von Zuneigung und
Verbundenheit für Traude Feith (gest. 1926) |
Teilansicht |
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| Grabstein für
Jakob Nussbaum, Oberlehrer in Neumarkt
(1869-1937) |
Oberkantor Theodor
Fraenkel (1873-1930) |
Grabstein mit
Darstellung eines Pfau |
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| Gefallenendenkmal
für die jüdischen Gefallenen der Ersten Weltkrieges mit Gedenktafel für
die Ermordeten in der NS-Zeit |
Familiengrabstätte
Prager |
Grabstein Familie
Ullmann: Wilhelm Ullmann (1849-1927) und Sabine geb. Schopflocher
(1858-19..) sowie weitere Angehörige |
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| Teilansicht |
Teilansicht, u.a.
Grabsteine für Liesel Griessmann und Paul Frankenthal |
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| Teilansichten
von Gräberfeldern nach 1945 |
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| Blick auf ein neues
Gräberfeld |
Grabstein von
1971,
im Hintergrund neue Gräber |
Schild an der
Zedaka-Büchse (Sammelbüchse für wohltätige Zwecke) |