Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Lehrberg (Marktgemeinde, Kreis Ansbach)
Jüdische Geschichte / Synagoge

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Allgemeine Berichte 
Aus der Geschichte der jüdischen Lehrer   
Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde   
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen   
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen   
Links und Literatur   

    

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english version)      
    
In
Lehrberg bestand eine jüdische Gemeinde bis um 1900. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 16./17. Jahrhunderts zurück. Nach 1573 haben sich die ersten vier jüdischen Familien am Ort niedergelassen, die vermutlich aus der Mark Brandenburg 1573 vertrieben worden waren.  
  
1714 waren elf jüdische Familien am Ort. Bis 1803 nahm ihre Zahl weiter zu auf damals 26 Familien mit zusammen 91 Personen. 

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie folgt: 1809 92 jüdische Einwohner (von insgesamt 902), 1837 140 (12,8 % von insgesamt 1.090), 1867 31 (2,6 % von 1.176), 1890 8 (0,7 % von 1.142), 1900 7 (0,6 % von 1.153).

An Einrichtungen hatte die jüdische Gemeinde ein Gemeindezentrum mit Synagoge (s.u.), einer Schule, einer Wohnung für den Lehrer und ein rituelles Bad. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde war ein Religionslehrer angestellt, der zugleich als Vorbeter und Schächter tätig war. Unter den Lehrern ist u.a. Marx Gotthelf bekannt, der im Alter von 60 Jahren 1851 in Lehrberg gestorben ist (siehe Bericht unten); ein Nachfolger von ihm war der später in Windsbach tätige Lehrer Josef Mayer.   

Nach Auflösung der jüdischen Gemeinde gehörten die in Lehrberg noch lebenden jüdischen Einwohner zur Gemeinde in Ansbach. Dabei handelte es sich 1924 um 12, 1932 um 11 Personen. 
  
1933 wurden noch zehn jüdische Einwohner gezählt. Bis Januar 1939 verließen auf Grund der zunehmenden Repressalien und der Folgen des wirtschaftlichen Boykotts alle den Ort. Sie verzogen in andere Ort oder konnten noch emigrieren. 
   
Von den in Lehrberg geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Gitta Selling geb. Braun (geb. 1896) und ihr Sohn Bernhard Selling (geb. 1922 in Lehrberg); beide am 1. Dezember 1941 nach Riga / KZ Jungfernhof deportiert, für tot erklärt.  
   
   
   
Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde 
 
Allgemeine Berichte 
Die Entstehung der Gemeinde nach dem Forschungsstand um 1840  

Lehrberg AZJ 03091842.jpg (24782 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 3. September 1842: "In Lehrberg sind nach den Grund- und Salbüchern im Jahre 1559 noch keine Juden ansässig gewesen. Die erste Spur findet sich im 17. Jahrhundert. Wahrscheinlich ließen sie sich hier nach der Vertreibung aus der Mark Brandenburg 1573 nieder".
    
Lehrberg AZJ 24091842.jpg (45830 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 24. September 1842: "Über die Gemeinde Lehrberg gibt die Tradition folgende Nachricht: 'Die erste Ansiedlung der Juden erfolgte durch vier Familien, und war in dem Teile Lehrbergs, welcher der markgräflichen Gerichtsbarkeit unterworfen war. Sie kauften vier Häuser, dem Pfarrhofe gegenüber und jede Familie musste 36 Kreuzer dem Pfarrer für entgangene Stolgebühren leisten. Diese vier werden gegenwärtig noch von Judenfamilien bewohnt und die Abgabe besteht noch von Seite der Judenschaft". 

  
  
Aus der Geschichte jüdischer Lehrer    

Zum Tod von Lehrer Marx Gotthelf (1851)   

Lehrberg AZJ 15121851.jpg (87568 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 15. Dezember 1851: "Am 3. Oktober starb in Lehrberg im 60ten Jahre der tüchtige, vielgeprüfte Lehrer, Herr Marx Gotthelf, Bruder des Redakteurs des 'Eilboten', und am 8. November im 65ten Jahre der Distriktsrabbiner Herr Uri Veitel in Dittenheim. Nach einem sehr bewegten Leben hatte der Letztere bei einem mäßigen Einkommen und einem überaus glücklichen Familienleben den Hafen der Ruhe gefunden und wahrhaft fromm und bieder und einer mäßigen Reform zugetan, besonders auch wegen seiner Uneigennützigkeit, die Liebe seiner Gemeinden und die Achtung Aller sich erworben, während Ersterer fortwährend mit dem Elend und der Kleinlichkeit zu kämpfen hatte. In beiden Fällen hatte der Distriktsrabbiner Herr Grünbaum aus Ansbach durch extemporierte Vorträge dem gerechten Schmerz würdigen Ausdruck gegeben, sich selbst aber viele Herzen aufs Neue gewonnen."

   
Zum Tod von Lehrer Josef Mayer (1895, war bis 1862 Lehrer in Lehrberg)  

Windsbach Israelit 28021895.jpg (45108 Byte)Zeitschrift "Der Israelit" vom 28. Februar 1895: "Windsbach. Dahier starb unlängst Josef Mayer, 33 Jahre lang Religionslehrer der Kultusgemeinde Windsbach, im Alter von 69 Jahren. Zu Sickershausen in Unterfranken geboren, war er zuerst in Lehrberg und kam dann hierher; vor 2 Jahren zog er sich ins Privatleben zurück. Stets der streng orthodoxen Richtung angehörend, tat er sich besonders hervor durch seine Mithilfe bei Kranken und bei Sterbefällen. An seinem Sarge widmete ihm Lehrer Hubert im Namen der Gemeinde ehrende Worte des Nachrufs. Möge die Erde ihm leicht sein!"

  
  
Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde 
Über den aus Lehrberg stammenden jüdischen Hofmaler Levi Pinhas (Juda Pinhas / Löw Pinhas, geb. 1727 in Lehrberg, gest. 1793 in Ansbach)

Lehrberg Israelit 28081924.jpg (169137 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 28. August 1924: "Ein vergessener jüdischer Hofmaler. Von L. Horwitz in Kassel. Dem Sammler jüdischer Altertümer begegnen oft Haggadas für die Sederabende, Keßubot (Heiratsverträge) mit mehr oder weniger schönen Bildern. Aus der Blütezeit der Malerei in Italien sind noch eine ganze Reihe solcher Kunstwerke erhalten, die das Entzücken aller Kenner erregen. Es ist selbstverständlich, dass dieses künstlerische Streben auf deutschem Boden vielfach Nachahmung fand für alle Gegenstände des Kultus und häuslichen religiösen Brauches. Mit Bewunderung blicken wir auf den Toraschmuck in Gold und Silber, Becher und Gewürzhäuschen, Vorhänge und Mäntelchen, Esrogbüchsen, Chanukkaleuchter und Sederschüsseln, durch welche unsere Altvorderen, dem Geschmack der Zeit huldigend, der Erfüllung heiliger Pflichten mit künstlichem Geschmack genügen wollten. – Es ist schwer zu erraten, warum man auch die Megillas Esther mit Bildern verzierte, war ja doch die Pergamentrolle dann für den Gebrauch nicht erlaubt. Freilich konnte der Inhalt mit seiner dramatischen Handlung dem Maler Stoff geben, und so war es eine Megilloh, die einem Sofer-Torarollenschreiber den Weg als Künstler ebnete, ihm die Türen der Großen der Zeit eröffnete und ihm Ansehen wie reichlichen Lohn verschaffte. Sein Erdenwallen der Gegenwart wieder bekannt zu machen, sei der Zweck dieser Zeilen, die wiederum beweisen sollen, welche Talente unter uns zu allen Zeiten lebten. 
Einer Sofer-Toraschreiberfamilie gehörte Levi Pinhas an, der 1727 in Lehrberg bei Ansbach geboren wurde. Sein Vater Samuel ernährte sich recht und schlecht von seiner Hände Werk, und hatte auch noch die Aufgabe, in regelmäßigen Abschnitten die Tefillin und Mesusaus in den umliegenden Ortschaften auf ihre einwandfreie Beschaffenheit zu untersuchen. Schon als Knabe zeigte Levi viel Interesse für den Beruf seines Vaters. Es schien ihm aber wenig interessant, die gleichförmigen Buchstaben nachzuschreiben. Mit Bildern versehene Naturgeschichtsbücher boten ihm mehr Anregung; er zeichnete alles nach und so bildete sich das Talent in der Stille. Im 13. Jahre verfertigte er eine Abschrift des Buches Esther und verschönerte sie mit bildlichen Darstellungen der Hauptbegebenheiten; diese Arbeit fand bei vielen Kunstkennern reichen Beifall. Hierdurch ermuntert, verdoppelte er seinen Fleiß, und die Kunstwerke des jungen Malers fanden schnellen Absatz. Sein Landesherr, der Markgraf von Ansbach, würdigte ihn eines Auftrages zur Anfertigung einer kolorierten Haggada für die Pessachabende. Die Arbeit gefiel und brachte dem Künstler außer der Anerkennung noch 150 Gulden Honorar ein. Fast aller materiellen Sorgen enthoben, ging Pinhas jetzt auf Reisen, um sich in seiner Kunst zu vervollkommnen. Er suchte die bekanntesten Maler auf
Lehrberg Israelit 28081924b.jpg (111006 Byte)und fand bei den Hofmalern in Schwerin vielfache Anregung. Nach seiner Rückkehr in die Heimat ernannte ihn der Markgraf zum Hofmaler mit 200 Talern Jahresgehalt. Ein Umstand bewog ihn jedoch, auf seine Stelle zu verzichten. Pinhas war Augenzeuge, wie zwei im Dienste des Markgrafen stehende Israeliten die grausamste Behandlung erfuhren. Ein gleiches Schicksal befürchtend, verließ er heimlich den Ansbacher Hof und fand in Bayreuth beim Hofmaler Hin Unterkommen; auf Hins Fürsprache wurde er zum 2. Hofmaler mit einem Jahresgehalt von 400 Talern ernannt. Nun konnte er sich einen eigenen Hausstand gründen und es ist für die feinere Denkungsart des Markgrafen von Bayreuth bezeichnend, dass er ihm zur Hochzeit ein völlig eingerichtetes Haus schenkte und eine Gehaltserhöhung gewährte. Die verwandtschaftlichen Beziehungen des Bayreuther Hofes eröffneten Pinhas neue Aufträge. Die Herzogin von Württemberg, eine Tochter der Bayreuther, beschäftigte ihn lange Zeit und versprach ihm als besonderen Lohn, das Los seiner Glaubensbrüder zu verbessern. Durch die Herzogin wurde auch ihr Onkel Friedrich der Große auf Pinhas gelenkt. Bald folgte er einer Berufung nach Berlin und malte dort den König, die Prinzen Heinrich und Ferdinand, den Kronprinzen und den Statthalter von Holland. Die Arbeiten fanden riechen Beifall. Über 11 Monate weilte Pinhas in Berlin und war auf des Königs Veranlassung Gast des Bankiers Abraham Markuse. Sein Aufenthalt in Berlin wäre ein dauernder gewesen, aber Pinhas lehnte mit den Worten ab: ‚Mein Fürst hat mir zu viele Wohltaten erwiesen, dass ich ihn verlassen könnte.* Bei seiner Ankunft in Bayreuth wurde er mit vieler Freude empfangen. Auf eine von dem Prinzen Heinrich von Preußen an ihn ergangene Einladung reiste er mit ihm nach Karlsbad, und meine Quelle berichtet, dass auf ausdrücklichen Befehl des Prinzen die nötigen Maßregeln
Lehrberg Israelit 28081924c.jpg (122879 Byte) getroffen wurden, dass Pinhas alle nur erdenklichen Bequemlichkeiten in jeder Hinsicht fand. Pinhas gehörte bald zu den geschätztesten Künstlern seiner Zeit. Mit nie ermüdendem Eifer lebte er seiner Kunst und benutzte seine Stellung bei allen Fürstenhöfen, für seine in Unfreiheit lebenden Glaubensgenossen zu sorgen, so beim Prinzen Christian von Dänemark, bei den Fürsten von Thurn und Taxis, Fürsten von Wallerstein und anderen. Die späteren Lebensschicksale des Pinhas sind nicht bekannt. Von seinen vielen Gemälden ist nach Anfrage an zuständiger und verlässlicher Stelle in Potsdam und Berlin keines inventarisiert. Ob in Ansbach und Bayreuth noch solche vorhanden sind. muss noch erforscht werden. 
In fast gleicher Weise wie der Vater entwickelte sich sein ältester Sohn Salomon Pinhas, der nach langem Wanderleben in Kassel eine bleibende Stätte fand. Vom Landgrafen Friedrich mit Schutz versehen, ernannte ihn Kurfürst Wilhelm zum Hofmaler. In Kassel fand Pinhas ein reiches Feld. In vielen adeligen und Beamtenfamilien hängen heute noch seine Miniaturen, die von hohem künstlerischem Wert sind. Auch viele jüdische Familien bewahren noch Bilder von seiner Hand. Im hohen Alter – am 14. Adar 1 5597 – nahm der Tod ihm den Pinsel aus der Hand; auf dem Friedhof zu Kassel fand er neben seiner Frau Bella Hirsch seine letzte Ruhestätte. Die Aufschrift seines Grabsteins rühmt seine Kunst und seine innige Frömmigkeit. Seinem Sohn Dr. Jakob Pinhas bewahren die Israeliten Kurhessens ein dauerndes Gedenken, denn er verschaffte ihnen die bürgerliche Gleichstellung und setzte seine ganze Kraft und seinen ganzen Einfluss für das Wohls einer Glaubensbrüder ein. – Sein jüngerer Bruder Hermann Hirsch Pinhas, geb. März 1794, gest. 17. Februar 1844 machte als freiwilliger Jäger zu Fuß die Freiheitskriege mit und erwarb sich als Kupferstecher einen Namen; auch von ihm sind viele Bilder erhalten, namentlich von Freiburger Professoren. – So zeigten uns die Genannten, wie Kräfte sich entwickeln, wenn man ihnen Raum gibt."

 
Zum Tod von Bernhard Mahler (geb. 1828 in Lehrberg, gest. 1908 in Ansbach)

Lehrberg Israelit 31121908.jpg (66706 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 31. Dezember 1908: "Ansbach, 20. Dezember. Am 18. Dezember starb Herr Privatier Bernhard Mahler dahier im nahezu vollendeten 80. Lebensjahre. Er war aus Lehrberg gebürtig, einer ehemals respektablen jüdischen Gemeinde, die längst zu bestehen aufgehört hat und nun das Schicksal vieler anderen teilt. Im Hause des Dahingeschiedenen hatten Einfachheit, Bescheidenheit und Zufriedenheit, gepaart mit reinster Gottesfurcht dauernde Stätte. Beliebt und geehrt von allen, ohne Unterschied des Ranges und Standes. Repräsentierte Herr Mahler so echt und recht den wackeren Vertreter des alten Kehillolebens, war Vorstand der Chewra Kadischo, viele Jahre Mitglied der Kultusverwaltung, ein eifriger, unermüdlicher Besucher der Synagoge, geschmückt mit dem Diadem eines unbefleckten guten Namens. Durch den Tod seiner Gattin, das frühzeitige Sterben einer Tochter, sowie zweier Schwiegersöhne in der Blüte der Jahre hat er vieles Leid erduldet und in Ergebung wie ein Held ertragen. Kein Wunder daher, dass sein Tod eine gewaltige Lücke bei Familie und Gemeinde verursacht. Herr Rabbiner Dr. Kohn schilderte die edlen Tugenden dieses Mannes und zeichnete das herrliche Charakterbild des Verstorbenen. Seine Seele sei eingebunden in den Bund des Lebens."

     
     
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen    
Anzeige des Manufakturwarengeschäftes Leopold Selling (1925)   

Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 3. September 1925: "Detailreisender 
für eingeführte (? Kunden?) zu baldigem Eintritt gesucht. 
Offerten mit Lichtbild und Zeugnisabschriften an 
Leopold Selling, Manufakturwaren, Lehrberg, Mittelfranken."   

    
    
    
Zur Geschichte  der Synagoge          
    
Über die Geschichte der Synagoge liegen keine Informationen vor. Sie wurde vermutlich um 1900 geschlossen, verkauft und zu einem Wohnhaus umgebaut. 
   
   
Adresse/Standort der SynagogeObere Hindenburgstr. 10  
   
   
Fotos

Das Gebäude der ehemaligen 
Synagoge 2005 
Fotos: U. Metzner, Feuchtwangen von 2005
 (Quelle: www.synagogen.info)
Lehrberg Synagoge 200.jpg (96192 Byte) Lehrberg Synagoge 201.jpg (97284 Byte)
     Blick von der 
Hindenburgstraße
  Die Rundbogenfenster erinnern an die
 besondere Vergangenheit des Gebäudes
     
Das Gebäude der ehemaligen Synagoge 2007
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 9.7.2007)
Lehrberg Synagoge 160.jpg (73384 Byte) Lehrberg Synagoge 161.jpg (64933 Byte)
    Blick über die Hindenburgstraße     
        
Lehrberg Synagoge 162.jpg (54688 Byte) Lehrberg Synagoge 163.jpg (68177 Byte) Lehrberg Synagoge 164.jpg (65937 Byte)
     Blick auf den Gebäudeteil, in dem sich 
die Synagoge befand  
Im linken Gebäudeteil war die Synagoge, 
im rechten die Schule und Lehrerwohnung 
      
  Lehrberg Ort 160.jpg (83497 Byte)  
  Ehemaliges jüdisches Wohnhaus
 Hindenburgstraße 20 
  

   
   

Links und Literatur

Links:  

Website der Gemeinde Markt Lehrberg  

Literatur:  

Baruch Z. Ophir/Falk Wiesemann: Die jüdischen Gemeinden in Bayern 1918-1945. Geschichte und Zerstörung. 1979 S. 194.
Israel Schwierz:  Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern. Eine Dokumentation der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. A 85. 1988 S. 165-166.
Pinkas Hakehillot: Encyclopedia of Jewish Communities from their foundation till after the Holocaust. Germany - Bavaria. Hg. von Yad Vashem 1972 (hebräisch) S. 274-275.
Martin Krieger: Die Ansbacher Hofmaler des 17. und 18. Jahrhunderts. Jahrbuch des Historischen Vereins für Mittelfranken 83. 1966. S. 239-257.
Kurze Lebensgeschichte von Leo Pinhas auch in: Claus Stephani: Der Mensch im Menschen ist ewig. Marginalien zum Bildnis des Juden in der modernen Kunst. Online zugänglich

  
    


 

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the Holocaust". 
First published in 2001 by NEW YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad Vashem Jerusalem, Israel.

Lehrberg  Middle Franconia. The community was founded in the late 16th century and numbered 140 in 1837 (total 1.090). Ten remained in 1933, attached to the Ansbach community. All left by January 1939.      
       
        

                   
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Stand: 02. April 2017