Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Ingenheim (VG Landau-Land, Kreis Südliche Weinstraße) 
Jüdischer Friedhof

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde

Siehe Seite zur Synagoge Ingenheim (interner Link)      
  

Zur Geschichte des Friedhofes

Der Friedhof in Ingenheim wurde spätestens in der Mitte des 17. Jahrhunderts angelegt. Bis dahin wurden die Toten der jüdischen Gemeinde in Annweiler beigesetzt, wie aus den Rechnungsbüchern von Annweiler hervorgeht (noch 1684 ist eine Eintragung aus Ingenheim vermerkt). 1712 wurde der Friedhof erstmals erweitert. Im 19. Jahrhundert gehörten zum Friedhofsbezirk Ingenheim auch die jüdischen Gemeinden (beziehungsweise jüdische Familien in den Orten) Billigheim, Heuchelheim, Klingen, Klingenmünster, Bergzabern, Pleisweiler und Göcklingen.   
  
In der NS-Zeit wurde der Friedhof im Februar 1939 geschändet, ein Teil der Grabsteine umgestürzt. Später wurde auf dem Friedhof auch nach Sand gegraben, doch wurde er nach Kriegsende im Rahmen einer Bestrafungsaktion des alliierten Militärs durch ehemalige Parteigenossen wiederhergestellt. 1999 gab es Schäden durch einen Sturm (umgestürzte Bäume). 
    

Lage    
  
Der Friedhof liegt in Ingenheim südlich der Klingener Straße. Er umfasst nach mehreren Erweiterungen eine Fläche von 92,90 a.  
    
      

Fotos
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: 31.8.2004) 

Ingenheim Friedhof 100.jpg (99367 Byte) Ingenheim Friedhof 117.jpg (90918 Byte) Ingenheim Friedhof 105.jpg (74637 Byte)
Eines der beiden Eingangstore 
zum Friedhof
Teilansicht des alten Friedhofsteiles
  
   
Ingenheim Friedhof 112.jpg (101432 Byte) Ingenheim Friedhof 110.jpg (102250 Byte) Ingenheim Friedhof 113.jpg (101884 Byte)
Einzelne Grabsteine im alten Teil (links mit Symbol der "segnenden Hände" der Kohanim, Mitte mit Kanne und
 Beschneidungsmesser für einen "Mohel" = Beschneider)
  
Ingenheim Friedhof 111.jpg (106171 Byte) Ingenheim Friedhof 102.jpg (92714 Byte) Ingenheim Friedhof 103.jpg (79808 Byte)
Alter Grabstein mit 
Levitenkanne
Grabstein 
mit "Krone"
Grabstein mit Weinreben
 (Pflanzenornamentik)
     
Ingenheim Friedhof 108.jpg (97741 Byte) Ingenheim Friedhof 107.jpg (87561 Byte) Ingenheim Friedhof 106.jpg (92122 Byte)
  Stark beschädigter Grabstein  
     
Ingenheim Friedhof 101.jpg (93411 Byte) Ingenheim Friedhof 116.jpg (92521 Byte) Ingenheim Friedhof 104.jpg (92912 Byte)
Teilansichten im neueren Teil des Friedhofes 
 
Ingenheim Friedhof 115.jpg (67057 Byte) Ingenheim Friedhof 114.jpg (77448 Byte) Ingenheim Friedhof 109.jpg (91595 Byte)
Grabstein für Dr. Eugen Meyer,
 Bezirksrabbiner in Pirmasens (1867-1930)
Klassizistischer Grabstein 
mit Levitenkanne
Neuere Grabsteinplatten (Grab von 
Fritz Siegel, der den Holocaust überlebte)
     

   
   

Links und Literatur

Links:

Website der Gemeinde Billigheim-Ingenheim    
Zur Seite über die Synagoge in Ingenheim (interner Link)    
Informationsseite zum jüdischen Ingenheim mit zahlreichen Fotos: hier anklicken; zum Friedhof hier anklicken 

Literatur:  

Franz Schmitt: Die Steine reden. Zeugnisse jüdischen Lebens im Landkreis Südliche Weinstraße. Rhodt 1989.
Hermann Arnold: Ein Burgstall in Ingenheim. In: Pfälzer Heimat 44 1993 S. 127-128 (Anm.: Der Burgstall liegt auf dem jüdischen Friedhof).
Michael Brocke/Christiane E. Müller: Haus des Lebens. Jüdische Friedhof in Deutschland. Leipzig 2001. S. 141.

    

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 15. Juli 2011