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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
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Übersicht:
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english version see Sontheim) In der Horkheimer Wasserburg (bis 1806 ein kurpfälzisches
Lehen) wurden Ende des 17. Jahrhunderts einige jüdische Familien aufgenommen,
die alsbald eine Gemeinde bildeten. 1729 waren es insgesamt 50 Personen. Ein
Teil der Horkheimer Juden verzog 1778 bis 1780 nach Talheim,
doch waren auch weiterhin Juden in der Burg, seit 1811 auch im Dorf. Um 1771
wird die höchste Zahl mit 89 Personen erreicht. Zur Geschichte des Betsaals/der Synagoge In der Burg befanden sich im
17./18. Jahrhundert nicht nur die jüdische Wohnungen, sondern auch die
Einrichtungen der Gemeinde. Eine Synagoge wird 1725 genannt, die sich
nach Angaben von 1737 in einem Zimmer im großen, aus dem 14. Jahrhundert
stammenden Burgturm befand. Hebräische
Inschriften im zweiten Stock des Turms stehen hiermit in Zusammenhang. Sie waren
möglicherweise Teil einer Ausmalung durch Elieser Sussmann, der um 1730/40
mehrere Betsäle, unter anderem den in Unterlimpurg
(Schwäbisch Hall) bemalt hat. Der
Betsaal in der Burg war für die etwa 50 Personen zu klein, daher beabsichtigte
die Grundherrschaft, Herr von Schütz an Stelle der 1563 erbauten Begräbniskapelle
der Lämblin auf dem alten Friedhof eine Synagoge für die Judenschaft zu
erbauen. Auch 1807 wird von einer in Horkheim vorhanden jüdischen "Betstube"
berichtet, wobei es sich jedoch immer noch um die Synagoge im Burgturm gehandelt
haben wird. Seit der Neuordnung der jüdischen Gemeinden Württembergs 1832 gehörten
die Horkheimer Juden der Sontheimer Gemeinde
an. Vermutlich besuchten sie seitdem auch die dortige Synagoge. Inwieweit in
Horkheim noch Gottesdienste gefeiert wurden, ist nicht bekannt. Ein Teil der
Inschriften im ersten Stock des Burgturmes ist noch zu erkennen. Bei einer
Inschrift handelt es sich um das Gebet, das bei der Aushebung der Tora
gesprochen wird. Von November 2001 bis Mai 2002 wurden die Inschriften auf dem mürbe gewordenen und
teilweise abgefallenen Putz einer "Notsicherung" durch das
Landesdenkmalamt unterzogen. Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde
Links:
Literatur:
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