Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Fechenbach mit Reistenhausen (Gemeinde Collenberg, Kreis Miltenberg)
Jüdische Geschichte / Synagoge
(erstellt unter Mitarbeit von Leonhard Scherg, Marktheidenfeld)

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde   
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen     
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen
Links und Literatur   

   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde (english version)   
    
In Fechenbach bestand eine jüdische Gemeinde bis zum Januar 1938. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 16./18. Jahrhunderts zurück. Möglicherweise lebten auch bereits in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts Juden in Fechenbach und im benachbarten Reistenhausen. Die damalige Herrschaft beider Dörfer, die Rüdt von Kollenberg, hatten von Kaiser Ludwig im Jahr 1345 das Judenregal zu Leben mit dem Recht zur Niederlassung von vier jüdischen Familien erhalten.  
    
Die jüdische Ansiedlung in Fechenbach (und Reistenhausen) dürfte jedenfalls die erste der gesamten Umgebung gewesen sein. Eberhard Rüdt von Kollenberg, Dorfherr von Fechenbach und einer Hälfte von Reistenhausen erhielt 1555 erneut das Privileg von Kaiser Karl V., Juden in seinen Dörfern aufzunehmen (privilegium recipiente Judaeos).  Ein "Juden Gartten", womit wohl der Friedhof in Reistenhausen gemeint ist, ist schon in der Dorfordnung von Reistenhausen aus dem Jahr 1542 belegt. Am Judenschutz hielten auch die nach einer Zwischenzeit anerkannten Nachfolger der Rüdt von Kollenberg, die Freiherrn von Reigersberg, ab 1645/48 bzw. 1677 bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts fest. Die jährlichen Einnahmen aus dem Judenschutz in Reistenhausen und Fechenbach wurden 1706 mit 20 fl. und aus dem "Judenbegräbnis zu Reistenhausen" auf 5 fl. verzeichnet. 
  
1671 lebten in Fechenbach und Reistenhausen zusammen 20 jüdische Familien, wobei damals 18 Familien in Reistenhausen gemeldet waren und erst zwei Einzelpersonen in Fechenbach. Damals war die Hauptgemeinde Reistenhausen, im 19. Jahrhundert war es umgekehrt, als die letzten noch in Reistenhausen lebenden jüdischen Familien zur Gemeinde in Fechenbach gehörten. 1826 gab es keinen jüdischer Haushalt mehr in Reistenhausen.     
  
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner in Fechenbach wie folgt: 1814 68 jüdische Einwohner (10,1 % von insgesamt 672 Einwohnern), 1837 70 (8,2 % von 850), 1867 61 (8,0 % von 761), 1871 51 (6,6 % von 774), 1880 32 (4,1 % von 790), 1910 32 (3,6 % von 881). 
  
Bei der Erstellung der Matrikellisten 1817 werden in Fechenbach und dem dazugehörigen Reisenhausen auf insgesamt 12 Matrikelstellen die folgenden jüdischen Familienvorstände genannt (mit neuem Familiennamen und Erwerbszweig): in Fechenbach Magul Schmul Bergmann (Hausierhandel), Hinla, Witwe von Götz Frey (Handarbeit), Leser Seligmann Kaufmann (Hausier-, auch Lederhandel), Magul Nehm Name (Makler), Leser Seligmann Selig (Hausier- und Viehhandel), Benjamin Löser Selig (Hausier- und Viehhandel), Joseph Hersch Straus (Hausierhandel), Nathan Hersch Straus (Hausierhandel), Samuel Berle Stern (Hausieren und Viehhandel), Hinle Berle Stern (Hausieren und Viehhandel), Leser Berle Rothschild (Hausieren und Viehhandel) und - in Reistenhausen - Goldle, Witwe des Abraham Kolb (Hausierhandel). Keine Matrikelstelle erhielten: Schmul Abraham Elz (ledig), Schullehrer Maier Goldstiker und sein lediger Sohn David Goldstiker.  
  
An Einrichtungen bestanden eine Synagoge (s.u.), eine jüdische Schule und ein rituelles Bad. Die Toten der Gemeinde wurden auf dem Friedhof in Reistenhausen beigesetzt. Letzterer war im Besitz der jüdischen Gemeinde Fechenbach. Zur Besorgung religiöser Aufgaben der Gemeinde dürfte zeitweise (bis nach der Mitte des 19. Jahrhunderts) ein jüdischer Lehrer angestellt gewesen sein, der zugleich als Vorbeter und Schochet fungierte. 1817 wird als Lehrer Maier Goldstiker genannt. Nachdem die Zahl der jüdischen Einwohner in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückgegangen war, übernahmen spätestens seit Ende des 19. Jahrhunderts auswärtige Lehrer diese Aufgaben (vgl. unten im Bericht zur Goldenen Hochzeit des Ehepaares Straus, zu der Lehrer Schonunger aus Kleinheubach einen Vortrag hielt).  Die jüdische Gemeinde gehörte zum Distriktsrabbinat Aschaffenburg
   
Im Ersten Weltkrieg fielen aus der jüdischen Gemeinde Hugo Strauß (geb. 11.4.1897 in Fechenbach, gest. an der Kriegsverletzung 21.8.1920), Oberjäg. Josef Strauß (geb. 29.11.1886 in Fechenbach, gef. 28.10.1914), Max Strauß (geb. 2.3.1889 in Fechenbach, gef. 14.11.1914).      
     
Um 1924, als zur jüdischen Gemeinde noch 20 Personen gehörten (2,2 % von insgesamt etwa 900 Einwohnern), war (nach dem Bericht von 1931 s.u. "schon über Jahrzehnte") Gemeindevorsteher Leser Lustig. Als Kantor war (ehrenamtlich) das Gemeindemitglied Max Bergmann tätig. Bereits seit dem 1. Januar 1922 war die Kultusgemeinde Fechenbach eine Filiale der Kultusgemeinde Miltenberg. Den Religionsunterricht der damals zwei schulpflichtigen jüdischen Kindern erteilte Lehrer Abraham Heß aus Miltenberg. Dieser übernahm zugleich die Schechita und weitere religiöse Aufgaben in der Gemeinde (1931 spricht er bei der Beisetzung von Leser Lustig). Nach dem Tod von Leser Lustig Anfang 1931 wurde Leopold Strauss Gemeindevorsteher. 
  
1933 lebten noch 11 jüdische Personen in Fechenbach (1,4 % von 790). In den folgenden Jahren ist ein Teil der jüdischen Gemeindeglieder auf Grund der Folgen des wirtschaftlichen Boykotts, der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien weggezogen (Frankfurt a.M., Stuttgart und Aschaffenburg) beziehungsweise ausgewandert. Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Inneneinrichtung der Synagoge vernichtet (s.u.). Am 1. Juli 1939 wurden noch zwei jüdische Gemeindeglieder gezählt, die seit Auflösung der Gemeinde zur jüdischen Gemeinde Miltenberg gehörten und Ende 1939 - noch vor Beginn der Deportationen - Fechenbach verließen. 
  
Von den in Fechenbach geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"):  Abraham Bergmann (1871), Amalie Bergmann (1863) Johanna Bergmann (1917), Ludwig Bergmann (1903), Max Bergmann (1873), Moritz Bergmann (1903), Samuel Bergmann (1870), Bernhard Blumenthal (1882), Moses Freudenreich (1853), Frieda Gusstein geb. Lustig (1890), Jenny Laupheimer geb. Strauß (1894), Mathilde Laupheimer geb. Strauß (1890), Leopold Lustig (1902), Klotilde (Tilla, Tilli) Löwenthal geb. Blumenthal (1873), Meta Rosendahl (1907), Bertha Schild geb. Lustig (1859), Mathilde Seelig (1880), Amalie Veilchenblau geb. Lustig (1864). 
     
     
     
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde    
    
Berichte zu einzelnen Personen aus der Gemeinde
Zur Goldenen Hochzeit des Ehepaares Straus (1891)

Fechenbach Israelit 31121891.jpg (120716 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 31. Dezember 1891: "Fechenbach am Main, 21. Kislew (= 1. Dezember 1891). Ein seltenes Familienfest wurde heute dahier abgehalten. Herr H. und Frau Straus feierten im Kreise ihrer Kinder und Enkel, Freunde und Verwandte ihre goldene Hochzeit. Ein imposanter Zug bewegte sich vom Hause des Jubelpaares zur Synagoge. Diese war beinahe überfüllt, indem die meisten Ortsbewohner, ohne Unterschied der Konfession, ihre herzliche Teilnahme durch ihr Erscheinen bekundeten. Herr Schonunger, Lehrer von Kleinheubach, hielt einen Vortrag über den Psalmvers (Psalm 13,6): 'Ich aber vertraue deiner Huld. Es frohlockt mein Herz ob deiner Güte. Ich will dem Ewigen singen, denn er hat mir wohlgetan."  Der Bürgermeister war sowohl in der Synagoge als auch bei der Festtafel zugegen und brachte einen sehr sinnigen Toast auf das Jubelpaar aus. Auch der Pfarrer sandte dem Jubelpaar eine schöne und herzliche Gratulation. Die Ortsarmen und die Auswärtigen wurden wohl bedacht. Viele Depeschen und Gratulationsschreiben liefen ein. Möge das Jubelpaar auch die diamantene Hochzeit in bester Gesundheit feiern. Mögen beide im höchsten Alter blühen, immer frisch und kraftvoll bleiben. Fr."

   
Zum Tod von Leopold Rothschild  (1916)   

Fechenbach AZJ 21041916.jpg (41382 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 21. April 1916: "Die Eisenbahndirektion Würzburg teilt mit: Donnerstag, 30. März (1916) vormittags 5 Uhr 40 Minuten wurde der verwitwete 70-jährige Leopold Rothschild von Fechenbach (Main) auf dem Geleise zwischen den Stationen Reistenhausen-Fechenbach und Freudenberg (Main) tot aufgefunden."  

    
Zum 70. Geburtstag des langjährigen Gemeindevorstehers Leser Lustig (1931) 

Fechenbach BayrGZ 01091931.jpg (56580 Byte)Artikel in der "Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung" vom 1. Oktober 1931: "Fechenbach, 14. August 1931. Heute beging Herr Leser Lustig seinen 70. Geburtstag; leider nicht bei vollster Gesundheit, da der Jubilar schon längere Zeit an das Krankenbett gefesselt ist. Nichtsdestoweniger zeigt er noch regesten Anteil und warmes Interesse an allen Obliegenheiten seiner Familie und der Kultusgemeinde, in der er schon über Jahrzehnte das Amt des Vorstandes bekleidet.
Ob seines aufrechten Charakters, seiner rastlosen Energie und als biederer Geschäftsmann erfreut sich der Jubilar nicht nur in der hiesigen Gesamtbevölkerung, sondern darüber hinaus in weitesten kreisen größter Achtung und Wertschätzung. Möge ihm eine baldige Genesung und ein sonniger Lebensabend beschieden sein." 

   
Zum Tod von Leser Lustig (1931)  

Fechenbach BayrGZ 15101931.jpg (40786 Byte)Artikel in der "Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung" vom 15. Oktober 1931: "Fechenbach: Herr L. Lustig, über dessen 70. Geburtstag wir jüngst berichten konnten, ist am Zom Gedaljo (= 14. September 1931) in Stuttgart seinem schweren Leiden erlegen. Bei der Überführung nach Fechenbach hatten sich aus Nah und Fern die zahlreichen Freunde des Entschlafenen zu seiner letzten Ehrung eingefunden. Vor dem Trauerhause zeichnete Lehrer Abraham Heß aus Miltenberg ein Lebensbild des Verstorbenen. Im Namen der Familie Lustig nahm Herr Rechtsanwalt Dr. Lustig, München, in bewegten Worten von dem Heimgegangenen Abschied."

   
Der letzte Gemeindevorsitzende Leopold Strauss legt sein Amt nieder (Juli 1937)

Fechenbach Dok 05.jpg (66057 Byte)Letzte Eintragung in dem 1832 begonnenen Synagogenbuch der Gemeinde: "Mit dem heutigen Tage, trete ich als Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Fechenbach zurück. Fechenbach, den 18.7.1937. Leopold Strauss". 
Quelle: Pinkas Hakehillot s.Lit. S. 535.


  
Anzeigen jüdischer Gewerbebetriebe und Privatpersonen 
Isaak Lustig sucht für seinen Sohn eine Lehrstelle (1898)

Fechenbach Israelit 29091898.jpg (42605 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit " vom 29. September 1898: "Suche für meinen 14jährigen Sohn, der drei Jahre lang eine Realschule mit Erfolg besucht hat, eine Lehrstelle in feinem Manufakturwarengeschäfte, welches Samstags geschlossen ist. Kost und Logis im Hause erwünscht. 
Offerten sind zu richten an Isaak Lustig, Fechenbach am Main, Bayern."   

  
Louis Strauß sucht für seinen Sohn eine Lehrlingsstelle (1902)  

Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 7. August 1902: "Suche für meinen Sohn, der die Realschule mit gutem Erfolge absolviert hat, eine Lehrlingsstelle in einem größeren Bankgeschäfte, das Samstags und israelitische Feiertage geschlossen ist. 
Offerten an Louis Strauß, Fechenbach am Main."  

      
      
      
Zur Geschichte der Synagoge                
   
Die Synagoge der Gemeinde wurde möglicherweise 1832 erbaut (in diesem Jahr wurde das Synagogenbuch begonnen)  und 1868 renoviert. Angebaut war das jüdische Schulhaus mit Lehrerwohnung. Auch ein rituelles Bad befand sich im Gebäude. 
    
Bereits in den 1920er-Jahren bestand in der Gemeinde kein Minjan mehr (nötige Zehnzahl jüdischer Männer zum Gottesdienst). Die jüdischen Einwohner Fechenbachs besuchten die Synagoge in Miltenberg. Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Inneneinrichtung der Synagoge, insbesondere die Ritualien vernichtet, das Gebäude, Ritualbad und das Schulhaus werden insgesamt nur geringfügig beschädigt.   
   
Nach 1945 kam das Gebäude in Privatbesitz. Bis 1985 war darin eine Werkstatt eingerichtet. 1988 wurde die ehemalige Synagoge und das jüdische Schulhaus in ein Wohnhaus umgebaut. Es war nach Angaben bei Schwierz s.Lit. damals geplant, am Haus eine Gedenktafel anzubringen mit der Inschrift: 'Dieses Gebäude diente der Israelitischen Kultusgemeinde in Fechenbach als Synagoge bis 1938. Zur Erinnerung und Mahnung."  Bei einem Besuch im März 2008 konnte eine solche Tafel jedoch nicht festgestellt werden.  
  
  
Adresse/Standort der SynagogeKleine Gasse 12  
  

  
Fotos  
(Fotos: sw-Foto aus Schwierz s.Lit. S. 56; Farbfotos: Hahn, Aufnahmedatum 16.3.2008)

Die ehemalige Synagoge während den 
Umbauarbeiten zu einem Wohnhaus 
(um 1990)
Fechenbach Synagoge 140.jpg (70282 Byte)  
     
     
Die ehemalige Synagoge
im März 2008 
Fechenbach Synagoge 150.jpg (66088 Byte) Fechenbach Synagoge 151.jpg (71840 Byte)
   Blick zur ehemaligen Synagoge
  
Das ehemalige jüdische Gemeindezentraum 
mit Schulhaus (links) und Synagoge
     
  Fechenbach Synagoge 153.jpg (75341 Byte) Fechenbach Synagoge 152.jpg (74806 Byte)
    Die Ostfassade mit einem Rundfenster 
über dem ehemaligen Toraschrein

     
      

Links und Literatur

Links:  

Website der Gemeinde Collenberg     

Literatur:  

Baruch Z. Ophir/Falk Wiesemann: Die jüdischen Gemeinden in Bayern 1918-1945. Geschichte und Zerstörung. 1979 S. 290-291.
Israel Schwierz:  Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern. Eine Dokumentation der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. A 85. 1992² S. 56. 
Pinkas Hakehillot: Encyclopedia of Jewish Communities from their foundation till after the Holocaust. Germany - Bavaria. Hg. von Yad Vashem 1972 (hebräisch) S. 534-535. 
Dirk Rosenstock: Die unterfränkischen Judenmatrikeln von 1817. Eine namenkundliche und sozialgeschichtliche Quelle. Reihe: Veröffentlichungen des Stadtarchivs Würzburg Band 13. Würzburg 2008. S. 235.  
Ludwig-Andreas Riedel / Lothar Romstöck: Fechenbach. Ein fränkisches Dorf mit 800-jähriger Geschichte. Collenberg 2014. Darin ein Abschnitt 10.6.: Das Jüdische Leben in Fechenbach S. 269-272.    

   
    


 

Article from "The Encyclopedia of Jewish life Before and During the Holocaust". 
First published in 2001 by NEW YORK UNIVERSITY PRESS; Copyright © 2001 by Yad Vashem Jerusalem, Israel.

Fechenbach  Lower Franconia. Jews were present in the early 18th century and numbered 70 in 1837 (total 850). In 1933, 11 remained, nine of them leaving in 1937 for other German cities.   
       
        

                     
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Stand: 03. März 2015