Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Biebrich (Stadt Wiesbaden) 
Jüdischer Friedhof

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde

Siehe Seite zur Synagoge in Biebrich  (interner Link)  
  
  

Zur Geschichte des Friedhofes  

Die Toten der jüdischen Gemeinde wurden zunächst in Wiesbaden beigesetzt. 1890 konnte ein eigener jüdischer Friedhof in Biebrich angelegt werden. Bis 1942 gab es über 80 Beisetzungen auf dem Friedhof (vorletzte Beisetzung am 28. April 1939, letzte Beisetzung 1942 in einem Familiengrab). Die Friedhofsfläche umfasst 8,47 ar.
    

Pressemitteilung zur Anlage des Friedhofes (1890) 

Biebrich Israelit 19061890.jpg (24085 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 19. Juni 1890: "Biebrich, 12. Juni (1890). Die Gemeinde Biebrich hat ein an den christlichen Friedhof angrenzendes Terrain unentgeltlich zur Anlegung eines israelitischen Friedhofs überlassen."

  
   

Lage des Friedhofes
 

Der Friedhof ist Teil des allgemeinen Friedhofes von Biebrich. Ursprünglich befand er sich außerhalb des allgemeinen Friedhofsgeländes, ist dann jedoch durch Erweiterungen des allgemeinen Friedhofes integriert worden.  
   
    

Fotos 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: 10.8.2008)    

Biebrich Friedhof 186.jpg (75136 Byte) Biebrich Friedhof 185.jpg (107862 Byte) Biebrich Friedhof 184.jpg (127077 Byte)
Plan des Friedhofes; links der Eintragung der Trauerhalle/Verwaltung der Israelitische Friedhof Die Trauerhalle, unmittelbar links davon der Eingang zum Israelitischen Friedhof
  
   
Biebrich Friedhof 170.jpg (125053 Byte) Biebrich Friedhof 172.jpg (121374 Byte) Biebrich Friedhof 173.jpg (130902 Byte)
  Teilansichten des Friedhofes
  
Biebrich Friedhof 174.jpg (130963 Byte) Biebrich Friedhof 176.jpg (130539 Byte) Biebrich Friedhof 178a.jpg (97653 Byte)
      Grabstein stehend rechts für 
Max Löb (1878-1918)
Grabsteine für Siegfried Walter Baer 
und Max Bayer 
     
Biebrich Friedhof 180.jpg (118370 Byte) Biebrich Friedhof 180a.jpg (89554 Byte) Biebrich Friedhof 183.jpg (120104 Byte)
     Grabstein für Lea Wolff 
geb. Allmayer (1822-1900)
   
       
Grabstein für Dr. Seligmann Baer 
(auf Foto in der 2. Reihe, 
Stein aufrecht neben dem Baum stehend; Foto von D. Lottmann-Kaeseler ca. 2008)
Biebrich Friedhof 0201.jpg (144701 Byte) Biebrich Friedhof 0201a.jpg (45753 Byte)
   Grabinschrift für Seligmann Baer 
(mitgeteilt von D. Lottmann-Kaeseler, Quelle unbekannt):  
Hier ruht ein frommer Mann, der lebte in seinem Glauben, 
ein Weiser, dessen Gottesfurcht der Weisheit stets voranging, 
ein treuer Lehrer seiner Gemeinde bis zu seinem Tode.
 Er verfasste viele und wertvolle Werke, erklärte und verbesserte festtägliche Gebete; 
die Herausgabe der Heiligen Schrift, vielfach verbessert und erläutert, erfolgte von ihm.
 Die Massorah auf die 5 Bücher Mose wurden von ihm mit großem Verständnis gesichtet und geordnet. Seine Seele sei eingebunden in den Bund des ewigen Lebens! 
     

    
    

Links und Literatur

Links:

Website der Stadt Wiesbaden mit Seiten zum Stadtteil Biebrich  
Auf der Website sehenswertes-biebrich.de Seite zum Friedhof in Biebrich (allgemeiner und jüdischer Friedhof) 
Zur Seite über die Synagoge in Biebrich (interner Link)

Literatur:  

Arnsberg I,70-73; 
Studienkreis Deutscher Widerstand (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945. Hessen I Regierungsbezirk Darmstadt. 1995 S.351. 

        

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 13. Juni 2011