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Biebrich (Stadt
Wiesbaden)
Jüdischer Friedhof
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zur Synagoge in Biebrich
(interner
Link)
Zur Geschichte des Friedhofes
Die Toten der jüdischen Gemeinde
wurden zunächst in Wiesbaden
beigesetzt. 1890 konnte ein eigener jüdischer Friedhof in Biebrich angelegt
werden. Bis 1942 gab es über 80 Beisetzungen auf dem Friedhof (vorletzte
Beisetzung am 28. April 1939, letzte Beisetzung 1942 in einem Familiengrab). Die
Friedhofsfläche umfasst 8,47 ar.
Pressemitteilung zur Anlage des Friedhofes
(1890)
Artikel
in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 19. Juni 1890: "Biebrich,
12. Juni (1890). Die Gemeinde Biebrich hat ein an den christlichen
Friedhof angrenzendes Terrain unentgeltlich zur Anlegung eines
israelitischen Friedhofs überlassen." |
Lage des Friedhofes
Der Friedhof ist Teil des allgemeinen Friedhofes von
Biebrich. Ursprünglich befand er sich außerhalb des allgemeinen
Friedhofsgeländes, ist dann jedoch durch Erweiterungen des allgemeinen
Friedhofes integriert worden.
Fotos
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: 10.8.2008)
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| Plan des
Friedhofes; links der Eintragung der Trauerhalle/Verwaltung der
Israelitische Friedhof |
Die Trauerhalle,
unmittelbar links davon der Eingang zum Israelitischen Friedhof |
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| Teilansichten
des Friedhofes |
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Grabstein
stehend rechts für
Max Löb (1878-1918) |
Grabsteine für
Siegfried Walter Baer
und Max Bayer |
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Grabstein
für Lea Wolff
geb. Allmayer (1822-1900) |
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Grabstein für
Dr. Seligmann Baer
(auf Foto in der 2. Reihe,
Stein aufrecht neben dem Baum stehend; Foto von D. Lottmann-Kaeseler ca.
2008) |
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Grabinschrift
für Seligmann Baer
(mitgeteilt von D. Lottmann-Kaeseler, Quelle unbekannt):
Hier ruht ein frommer Mann, der lebte in seinem Glauben,
ein Weiser, dessen Gottesfurcht der Weisheit stets voranging,
ein treuer Lehrer seiner Gemeinde bis zu seinem Tode.
Er verfasste viele und wertvolle Werke, erklärte und verbesserte
festtägliche Gebete;
die Herausgabe der Heiligen Schrift, vielfach verbessert und erläutert,
erfolgte von ihm.
Die Massorah auf die 5 Bücher Mose wurden von ihm mit großem
Verständnis gesichtet und geordnet. Seine Seele sei eingebunden in den
Bund des ewigen Lebens! |
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Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Arnsberg I,70-73; |
 | Studienkreis Deutscher Widerstand (Hg.):
Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der
Verfolgung 1933-1945. Hessen I Regierungsbezirk Darmstadt. 1995 S.351. |

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