|
Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
|
Wendelsheim (VG Wöllstein,
Landkreis Alzey-Worms) Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde In Wendelsheim lebten jüdische Familien mindestens seit dem 18.
Jahrhundert. Damals gehörten sie zur Gemeinde in Flonheim und beteiligten sich
finanziell 1786 bei Bau der dortigen Synagoge. 1850 bemühten sich die
Wendelsheimer und Erbes-Büdesheimer Juden um eine Trennung von der Flonheimer
Gemeinde, was offensichtlich genehmigt wurde. Noch in den 1920er-Jahren
gehörten die in Wendelsheim lebenden Juden (um 1925 9 Personen) zur Gemeinde in
Erbes-Büdesheim. Fritz Schestowitz aus Wendelsheim war damals Mitglied im
Vorstand der jüdischen Gemeinde Erbes-Büdesheim. In der NS-Zeit wurde die in
Wendelsheim 1893 geborene Pauline Schestowitz aus Mainz deportiert und in
Auschwitz ermordet. Zur Geschichte des Friedhofes Der jüdische Friedhof in Wendelsheim besteht mindestens seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es ist nur noch ein Teil der Grabsteine erhalten (ca. 12). Die Friedhofsfläche umfasst 2,82 ar. Lage: Am "Judenpfad", der von der Schlossgasse abzweigt.
Fotos
Links und Literatur Links:
Literatur:
|
|
Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an Alemannia
Judaica (E-Mail-Adresse auf der Eingangsseite)
|