Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Voehl Synagoge 491.jpg (115153 Byte)
   

Vöhl / Edersee (Kreis Waldeck-Frankenberg)
Jüdische Geschichte / Synagoge 
 
Zur jüdischen Geschichte in Vöhl
und der dortigen Synagoge siehe die Seiten des "Fördervereins Synagoge Vöhl e.V." unter  
www.synagoge-voehl.de 
   

           
   
Auf dieser Seite von "Alemannia Judaica" finden sich:  

Berichte über Auszeichnungen des "Fördervereins Synagoge Vöhl e.V." 2008 bis 2010 sowie einzelne weitere Berichte aus den folgenden Jahren 
Aktuelle Berichte siehe www.synagoge-voehl.de 
Ergänzend: Artikel, gefunden in jüdischen Periodika des 19./20. Jahrhunderts    
Fotos des Synagogengebäudes  

Auf einer weiteren Seite finden sich Informationen und Fotos zum jüdischen Friedhof in Vöhl 
   
   
Berichte über Auszeichnungen des "Fördervereins Synagoge Vöhl e.V." 2008 bis 2010 sowie einzelne weitere Berichte 

Juni 2008: Der "Förderverein Synagoge Vöhl e.V." erhält den Denkmalschutzpreis des Landkreises Waldeck-Frankenberg.  
Artikel in der Waldeckischen Landeszeitung - Frankenberger Zeitung vom 5. Juni 2008 (Artikel)   
Landkreis verleiht in der Vöhler Synagoge erstmals den Denkmalschutzpreis.  
Vöhl (tsp). Es war der passende Ort für die Premiere: Im eindrucksvollen Ambiente der sanierten Vöhler Synagoge hat der Landkreis Waldeck-Frankenberg erstmals seinen Denkmalschutzpreis verliehen.

Die Wahl auf den Ort fiel nicht ohne Grund, denn der "Förderkreis Synagoge Vöhl" gehörte selber zu den Preisträgern. "Es ist eine besondere Anerkennung, dass die Verleihung gerade bei uns stattfindet", freute sich deren Vorsitzender Kurt Willi Julius. "Wir erfahren mit unserem Projekt so Würdigung auf höchster lokaler Ebene."  Neben den Vöhlern bedachte die Jury des Landkreises auch die "Freunde des Arolser Alten Friedhofs" sowie den Förderkreis "Pickhardshammer" aus Orpethal (Diemelstadt). Beide Vereine bekommen für ihre Arbeit jeweils 1500 Euro, die Vöhler 2000 Euro. Geld, das alle drei Vereine gut gebrauchen können, um weitere Vorhaben zu finanzieren. Edith Hüttig, Vorsitzende der "Freunde des Arolser Alten Friedhofs", kündigte beispielsweise an, mit dem Preisgeld einen weiteren Grabstein auf dem Gelände restaurieren zu wollen. Es sind gerade diese privaten Initiativen, deren Arbeit Landrat Helmut Eichenlaub in seiner Rede besonders hervorhob. Ohne sie wäre "vieles an einmaliger historischer Bausubstanz unwiederbringlich verloren gegangen", machte der Landrat, der selber der Jury angehört hat, deutlich. Die Preise würden an Menschen gehen, "die sich mit großem physischen und finanziellen Einsatz für den Erhalt denkmalwürdiger Gebäude oder Ensembles stark gemacht haben".  
  
Juni 2009: Der "Förderverein Synagoge Vöhl e.V." erhält den Hessischen Denkmalschutzpreis 2009  
Voehl 200906.jpg (46542 Byte)Foto (pr) links aus der Waldeckischen Landeszeitung vom 29.6.2009 (Online-Artikel) mit Text: "Die Freude war groß bei der Preisverleihung in Darmstadt: Dr. Gerd Weiß (Denkmalpflege Hessen), Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann, Kurt-Willi Julius, Künstlerin E.R. Nele, Heinz-Georg Sundermann (Lotterie-Treuhandgessellschaft) und Architekt Klaus Hömberg (von rechts).  
Nachfolgender Text aus der Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst vom 29. Juni 2009 (Pressemitteilung): "Vorbildlicher Einsatz für den Erhalt unseres kulturellen Erbes" 
- Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann übergibt Denkmalschutzpreis 2009
   
Wiesbaden /Darmstadt - "Sie haben mit großartigem ehrenamtlichen Engagement, mit ideellem und finanziellem Einsatz Denkmälern in Hessen ihren früheren Glanz zurückgegeben. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt unseres historischen Erbes und unserer kulturellen Identität." Das hat Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann bei der Verleihung des Hessischen Denkmalschutzpreises 2009 im Jugendstilbad Darmstadt hervorgehoben. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Lotterie-Treuhandgesellschaft mbH Hessen, Dr. Heinz-Georg Sundermann, und dem Präsidenten des Landesamts für Denkmalpflege Hessen, Prof. Dr. Gerd Weiß, zeichnete sie die Gewinner aus. Die Jury hatte aus 49 Vorschlägen neun Preisträger ausgewählt - darunter Privatpersonen, bürgerschaftliche Initiativen und die Stadt Darmstadt. Verliehen werden vier Geldpreise und fünf Urkunden für vorbildliche Sanierungen. 
Der Denkmalschutzpreis wird von der Lotterie-Treuhandgesellschaft mbH Hessen gestiftet und ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. Er würdigt denkmalpflegerische Leistungen, die über das denkmalrechtlich Gebotene hinausgehen und überregionale Bedeutung beanspruchen können. Die Auszeichnung wurde zum 24. Mal vergeben. 
Den ersten und mit 5.000 Euro dotierten Preis erhielt der Förderkreis "Synagoge in Vöhl" e.V. (Landkreis Waldeck-Frankenberg). Die Jury würdigte, dass mit hohem ehrenamtlichem Engagement eine außerordentliche Sanierungsleistung gelungen sei, die zur Instandsetzung der Synagoge und damit zu deren Erhaltung geführt habe. Durch das Angebot von kulturellen Veranstaltungen des Förderkreises sei die Synagoge mittlerweile auch zu einem kulturellen Leuchtturm weit über die Kreis- und Landesgrenzen hinaus geworden.
...
Staatsministerin Kühne-Hörmann lobte das Engagement der Preisträger: "Sie haben es ermöglicht, dass diese Denkmäler ihren ehrwürdigen Charakter vollständig wieder gewonnen haben und zugleich für moderne Zwecke genutzt werden können. Denkmalschutz und Erinnerungskultur können nicht ausschließliche Aufgaben des Staates sein. Das würde zum einen kaum ausreichen, die Vielfalt der Denkmäler zu sichern, noch würde es der gesellschaftlichen Bedeutung insgesamt gerecht werden. Das Engagement der Bürger spielt hierbei eine herausragende Rolle. Mit dem, was wir erhalten und wie wir es erhalten, bieten wir den Reisenden und Besuchern aus aller Welt beste Gründe, unser schönes Bundesland Hessen mit seinen reichen Kulturschätzen zu besuchen. Darüber hinaus bieten wir unseren Bürgern, unseren Kindern und insbesondere den künftigen Generationen die Chance, sich Ihrer Wurzeln und Geschichte zu erinnern. Auch dafür haben die Preisträger Wichtiges geleistet."
  
Voehl Laudatio 010.jpg (152669 Byte)Text der Laudatio: "Landesamt für Denkmalpflege Hessen - Verleihung des Hessischen Denkmalschutzpreises 
am 29. Juni 2009 um 11:00 Uhr im Jugendstilbad Darmstadt, Mercksplatz 1, 64287 Darmstadt.  
Urkunde und Geldpreis 5000 € für die vorbildliche Sanierung der Synagoge in Vöhl.  
Preisträger: Förderkreis "Synagoge in Vöhl" e.V.   Dorfringstraße 4   34516 Vöhl.  
Die Synagoge in Vöhl wurde 1827 fertiggestellt, die Einweihung als Synagoge erfolgte 1829. Ungefähr 140 Männer, Frauen und Kinder bildeten damals die Jüdische Gemeinde. Bereits vor der Reichspogromnacht war das Gebäude in Privatbesitz gelangt und entging so der Zerstörung. Mehrmaliger Besitzerwechsel und unterschiedlichste Nutzung des Betsaals beispielsweise als Baustofflager und Wäschetrockenraum hatten zwar große Schäden und hohen Sanierungsbedarf zur Folge, trotzdem blieb die Originalsubstanz weitgehend erhalten.   
1999 wurde der "Förderkreis Synagoge Föhl" gegründet und die Synagoge von diesem erworben. Es begann mit hohem ehrenamtlichem Engagement eine außerordentliche Sanierungsleistung, die zur Instandsetzung der Synagoge und damit zu deren Erhaltung geführt hat. Der Betsaal wurde in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege unter weitgehender Erhaltung historischer Substanz wiederhergestellt. So wurden die vorhandenen historischen Fenster restauriert, am hölzernen Gewölbe mit dem aufgemalten blauen Sternenhimmel wurden nur wenige morsche Bretter ausgetauscht, die noch erhaltenen Sandsteinfußbodenplatten wurden wieder verlegt. Der Putz mit dem vorhandenen Schatten des verloren gegangenen Thora-Schreins an der Stirnseite des Saals wurde belassen, lose Stellen gesichert und Fehlstellen ergänzt. 
Durch das Angebot von kulturellen Veranstaltungen des Förderkreises ist die Synagoge mittlerweile auch zu einem kulturellen Leuchtturm weit über die Kreis und Landesgrenzen hinaus geworden. 
Für die herausragende Sanierung der Vöhler Synagoge wird der Förderkreis "Synagoge in Vöhl" e.V. mit dem Hessischen Denkmalschutzpreis 2009 ausgezeichnet."    
    
November 2009: Ausstellung der Sternenbretter aus der Vöhler Synagoge 
Artikel in der "Hessischen Allgemeinen" vom 22.11.2009 (Artikel): 
"Korbach/Waldeck. 
Vöhler Sternenbretter wieder in Ausstellung zu sehen - Berleburger Museum zeigt Kunst aus der Synagoge. 
Vöhl/Bad Berleburg.
Die Sternenbretter aus der Vöhler Synagoge werden derzeit wieder ausgestellt. Noch bis zum 6. Dezember ist die vielbeachtete Ausstellung im Bad Berleburger Museum am Goetheplatz zu sehen, berichtet der Förderkreis Synagoge. Der Berleburger Arbeitskreis für Toleranz und Zivilcourage hatte die "Sternenbretter" organisiert. Kurt-Willi Julius (Kirchlotheim) führte in die Ausstellung ein. 
Der Förderkreis hatte die defekten Bretter aus dem Sternenhimmel der Synagoge während der Renovierung entfernen müssen. Julius hatte die Idee, diese Bretter an Künstler zu verschicken, damit sie daraus Kunstwerke machten. Alle schickten ihre Bilder zurück - unter anderem Wolfgang Niedecken von BAP. Die Ausstellung kann dienstags, freitags, samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr besucht werden. (ber)."  
 
Juni 2010: Die Förderkreis der Vöhler Synagoge wird mit dem Kreis-Kulturpreis ausgezeichnet   
Artikel in der "Hessischen Allgemeinen" vom 29. Juni 2010 (Artikel): "Kreis-Kulturpreis geht an den Förderkreis der Vöhler Synagoge
Vöhl.
Der Förderkreis der Synagoge in Vöhl erhält den Kulturpreis des Landkreises Waldeck-Frankenberg. Wie Vöhls Bürgermeister Harald Plünnecke am Montagabend in der Gemeindevertretersitzung mitteilte, findet die Preisverleihung nach den Sommerferien in der Kulturhalle in Frankenberg statt.
Bereits in den Jahren 2006 und 2008 hatte die Gemeinde den Förderkreis der ehemaligen Synagoge für den Kulturpreis vorgeschlagen. Der Kreis vergibt jährlich einen Kulturpreis und einen Jugend-Kulturpreis. Meist gibt es auf Grund der vieler gleichwertiger Bewertungen mehrere Preisträger. Der Förderkreis Synagoge Vöhl ist nun einer von ihnen. (may)" 
  
Juli 2010: Beitrag über die ehemalige Synagoge  
Artikel von Sarah Rogge-Richter in der "Hessischen Allgemeinen" vom 29. Juli 2010 (Artikel): 
"Neuer Glanz für alte Synagoge. 
Dass sich hinter seiner schlichten Fassade eine Synagoge verbirgt, fällt beim ersten Blick auf das jahrhundertealte Gebäude in der Mittelgasse 9 in Vöhl nicht auf. Mit seinen grünen Balken sieht das ehemalige jüdische Gotteshaus aus wie eines der Fachwerkhäuser, die sich in der Gemeinde Vöhl zuhauf aneinander reihen.
Besondere Bedeutung. Man muss schon einen Schritt um das Haus gehen und den Kopf recken, um den Davidstern in dem runden Fenster an der Firstwand und somit die besondere Bedeutung des Hauses zu entdecken. Dass das Fenster mit dem Davidstern, das 1938 zerstört und zugemauert worden war, im Jahr 2001 wiederhergestellt wurde, ist dem Engagement des Förderkreises Synagoge in Vöhl zu verdanken.
Der am 9. November 1999 mit zunächst 74 Mitgliedern gegründete Verein hat in den vergangenen Jahren viel Zeit, Geld und Arbeit investiert, um die Landsynagoge zu renovieren und sie in eine Kultur- und Begegnungsstätte zu verwandeln. „Wir wollten die Synagoge nicht nur als wichtiges Zeugnis der Geschichte und Ort der Erinnerung erhalten, sondern sie auch als Ort zur Integration von Minderheiten zu neuem Leben erwecken“, sagt Kurt-Willi Julius, Vorsitzender des Förderkreises, aus Vöhl.
Dort, im Sakralraum, wo heute - auch im Rahmen des Kultursommers Nordhessen - Konzerte, Theatervorstellungen, Vorträge, Ausstellungen und zum Beispiel Filmvorführungen stattfinden, feierten nach Informationen von Karl-Heinz Stadler, Vorstands- und Gründungsmitglied des Förderkreises, bis 1936 die Mitglieder der jüdischen Gemeinde Vöhl, Marienhagen und Basdorf ihre Gottesdienste. Das 1827 erbaute Gebäude wurde auch als jüdische Schule genutzt.
Mit Beginn des Nationalsozialismus schrumpfte die Zahl der jüdischen Mitglieder in den 1930er-Jahren auf knapp 50. Wer nicht rechtzeitig emigrieren konnte, wurde in Konzentrationslagern ermordet oder gilt seit der Zwangsdeportation als vermisst. Einer Zerstörung durch die Nationalsozialisten ist die Synagoge wohl deshalb entgangen, weil sie sich bereits vor der Pogromnacht 1938 in Privatbesitz befand.
Die folgenden Jahrzehnte überstand das Fachwerkhaus nahezu unbeschadet, weshalb es als eine der wenigen gut erhaltenen Synagogen in Hessen gilt. Bis 1999 wurde es als Wohnhaus genutzt - so diente der Sakralraum unter anderem als Abstellraum und Baustofflager.
Gründungsmitglieder. 1999 stand das Haus zum Verkauf. Die Gemeinde wollte es zwar nicht erwerben, stellte aber einem noch zu gründenden Verein 40 000 DM und somit fast die gesamte Kaufssumme zur Verfügung. Vorangetrieben von Kurt-Willi Julius, Karl-Heinz Stadtler und weiteren engagierten Gründungsmitgliedern wurde der Förderkreis ins Leben gerufen, der kurze Zeit später den Kaufvertrag unterzeichnete und mit den Renovierungsarbeiten begann.
Eigenleistung. Und diese waren umfangreich: Mit großer Eigenleistung, aber auch externer Unterstützung wurden nach und nach das Dach saniert, die Fassade erneuert, die Fenster aufgearbeitet und die Kuppel samt Sternendecke ausgebessert. Zudem bekam der Sakralraum einen neuen Deckenleuchter, und auch der Sandsteinboden wurde renoviert.
Als Anerkennung für das gelungene Gemeinschaftsprojekt erhielt der heute über 200 Mitglieder starke Verein nicht nur im vergangenen Jahr den hessischen Denkmalpreis, sondern auch finanzielle Unterstützung durch den World Monuments Fund in New York, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und das Hessische Landesamt für Denkmalpflege."  
 
September 2011: Auf den Spuren der jüdischen Vorfahren - die Familie von Michael Dimor besucht Vöhl   
Artikel in der "Korbacher Zeitung" vom 14. September 2011: "Der Ort gehört zu unserer Geschichte. 
Vöhl
(resa). Mehr als 80 Jahre nachdem seine Mutter Vöhl verlassen hat, kehrt Michael Dimor mit seiner großen Familie zurück. Zwei tage lang suchen sie die Spuren ihrer jüdischen Vorfahren - mit Unterstützung von Zeitzeugen und Geschichtsfreunden..."   
Link zum Artikel.  

  

März 2014: Zum Tod von Kurt-Willi Julius, Vorsitzender des Fördervereins Synagoge Vöhl e.V.   
awardees2006.jpg (73123 Byte)Wir sind tief betroffen über den viel zu frühen Tod von Kurt-Willi Julius, 
Vorsitzender des Fördervereins Synagoge Vöhl e.V.   
Foto links: Kurt-Willi Julius - 4. von links - bei der Verleihung des "Obermayer German Jewish History Award", 2006 in Berlin. 
Würdigung der Arbeit von Kurt-Willi Julius in der Website www.obermayer.us
Dazu Artikel in HNA.de vom 15. März 2014: "Große Trauer im Kreis. Kurt-Willi Julius, Vorsitzender des Förderkreises Synagoge, ist gestorben
Kirchlottheim. Mit großer Trauer ist die Nachricht vom plötzlichen Tod des erst 60-jährigen Lehrers Kurt-Willi Julius aus Kirchlotheim in der gesamten Region aufgenommen worden..." 
Link zum Artikel       
 
November 2014: Feier zum 15-jährigen Bestehen des Fördervereins Synagoge Vöhl e.V.   
Dazu Artikel in HNA.de vom 22. Oktober 2014: "Seit 15 Jahren ist der Förderkreis aktiv. 
Vöhl.
Sie erinnern an das christlich-jüdische Zusammenleben in Vöhl, an frühere jüdische Bürger und deren Kultur, sie erhalten die ehemalige Synagoge und bieten seit Jahren hochklassige Konzerte an: Im November feiert der Verein zur Förderung der alten Synagoge Vöhl sein 15-jähriges Bestehen..."  
Link zum Artikel   

       
       
Ergänzend: Artikel, gefunden in jüdischen Periodika des 19./20. Jahrhunderts 
 
Anzeige von Fr. A. Mildenberg (1902)    

Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 7. August 1902: "Suche für meine beiden Töchter, 21 und 22 Jahre, Stellung als Stütze, wo christliches Mädchen vorhanden. Haushalt, Handarbeiten erfahren. Gefällige Offerten erbeten. 
Fr. A. Mildenberg,
Vöhl (Hessen)."  

   
Zum Tod von Lehrer Laser (1906)    

Mitteilung im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 30. November 1906: 
"Vöhl. Herr Lehrer Laser wurde in dem Augenblicke vom Tode ereilt, als er bei einer Festlichkeit einen Toast ausbrachte."     

 
Zum Tod von Emanuel Katzenstein (1927)   

Artikel in der "Jüdischen Wochenzeitung für Kassel, Kurhessen und Waldeck" vom 8. April 1927: "Vöhl. Im Alter von 87 Jahren starb hier der Rentier Emanuel Katzenstein. Der Verstorbene stand sowohl bei der jüdischen als auch bei der christlichen Bevölkerung in hohem Ansehen. 49 Jahre war der Vorstand der Israelitischen Gemeinde, und über 40 Jahre nahm er als Mitglied des Gemeinderats an dem Wohlergehen seines Heimatortes regen Anteil. Ebenso beteiligte er sich lebhaft an dem Vereinsleben, u.a. gehörte er über 60 Jahre dem Gesangverein an. Ein großes Trauergefolge aus allen Teilen der Bevölkerung - voran der Gesangverein, der vor dem Sterbehause und auf dem Friedhof ergreifende Abschiedslieder sang - begleitet den Leichenzug. Am Grabe würdigte Lehrer Katzenstein (Wolfhagen) die Verdienste des Verewigten."       

  
Nach der Emigration: Hochzeitsanzeige von Marianne geb. Katz und Walter Mildenberg (Uruguay / USA 1949)    

Anzeige in der Zeitschrift "Der Aufbau" vom  22. April 1949: 
"Mr. and Mrs. Jacob Katz - Mr. and Mrs. Sol Mildenberg announce the engagement of their children 
Marianne and Walter. 
Passover 5709 (April 13, 1949). 
San Salvador 2122, Apt. 4  Montevideo, Uruguay (formerly Bobenhausen, Oberhessen) - 
315 Lincoln Place  Brooklyn 17, New York (formerly Voehl, Edersee).       

   
   
   
Fotos des Synagogengebäudes      

Fotos der ehemaligen Synagoge 
in höherer Auflösung  
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 8.4.2010
 bzw. 30.3.2016)  
Voehl Synagoge 493.jpg (1131037 Byte)   
   (2010)    
     
Voehl Synagoge IMG_8378o.jpg (681736 Byte) Voehl Synagoge IMG_8380o.jpg (577832 Byte) Voehl Synagoge IMG_8383o.jpg (480168 Byte)
Info-Kasten mit Veranstaltungshinweisen (2016)  (2016)  (2016) 
     
Voehl Synagoge IMG_8385o.jpg (562933 Byte) Voehl Synagoge IMG_8386o.jpg (499190 Byte) Voehl Synagoge IMG_8388o.jpg (891160 Byte)
Eingangstor (2016)  Davidstern nach Osten (2016)   Nordseite des Gebäudes (2016) 
     
     
Weitere Fotos 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 8.4.2010)  
   
Voehl Synagoge 480.jpg (77876 Byte) Voehl Synagoge 494.jpg (79937 Byte) Voehl Synagoge 472.jpg (90094 Byte)
Die ehemalige Synagoge von der Straßenseite  
     
Voehl Synagoge 471.jpg (88603 Byte) Voehl Synagoge 470.jpg (75056 Byte) Voehl Synagoge 490.jpg (76464 Byte) Voehl Synagoge IMG_8392.jpg (127066 Byte)
Info-Kasten vor dem Synagogengebäude   Seitlicher Eingang zum rituellen Bad (2010 / 2016) 
        
Voehl Synagoge 491.jpg (115153 Byte) Voehl Synagoge 492.jpg (114678 Byte) Voehl Synagoge 481.jpg (63352 Byte)
Blick auf das Synagogengebäude von dem erhöhten Bereich oberhalb der Straße 
  
Der Davidstern oberhalb des
 früheren Toraschreines
     
Voehl Synagoge 486.jpg (104755 Byte) Voehl Synagoge 487.jpg (138144 Byte) Voehl Synagoge 484.jpg (72367 Byte)
Das Synagogengebäude - von der Gartenseite aus gesehen   
        
Voehl Synagoge 489.jpg (93439 Byte) Voehl Synagoge 488.jpg (95544 Byte)  Voehl Synagoge 290.jpg (46408 Byte)
Das Mahnmal "Auf der Schwelle zwischen Leben und Tod" von E. R. Nele - gewidmet 
den Opfern des Holocaust aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg; siehe 
weitere Informationen auf der Website des Förderkreises "Synagoge in Vöhl" e.V.
  
Foto des Innenraumes 
(Quelle: Website des Fördervereins) 
  
     
Fotos vom Frühjahr 2016  Voehl Synagoge IMG_8391o.jpg (1053534 Byte) Voehl Synagoge IMG_8393.jpg (33985 Byte) Voehl Synagoge IMG_8395.jpg (40624 Byte)
  Mahnmal "Auf der Schwelle..." 
(Foto in höherer Auflösung)   
Straßenschilder: Mittelgasse mit Hinweis zur
ehem. Synagoge und der Günter- Sternberg-Weg 

          
             

                   
vorherige Synagoge  zur ersten Synagoge nächste Synagoge   

              

 

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Stand: 13. April 2016