Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Staudernheim (VG Bad Sobernheim, Kreis Bad Kreuznach) 
Jüdischer Friedhof

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde        
   
Siehe Seite zur Synagoge in Staudernheim (interner Link) 
  
  
Zur Geschichte des Friedhofes   
   
Der jüdische Friedhof in Staudernheim wurde vermutlich um 1850 angelegt. Der älteste lesbare Stein ist von 1853 (Emanuel Maier, gest. 13. Februar 1853). 1878 beantragte die jüdische Gemeinde die Vergrößerung und Einfriedung ihres Friedhofes. Darauf wurde der Friedhof "mit einem Zaun aus Tannen" umgeben. 1887 kaufte die jüdische Gemeinde ein Nachbargrundstück von 3,70 ar zum bisherigen Friedhof dazu. 1891 erfolgte mit der Beerdigung von Bernhard Mayer die Erstbelegung des neuen Friedhofsteiles. 
   
Der Friedhof wurde nach 1945 noch zweimal belegt: Peter Ginz (evangelisch, gest. 1953) und seine jüdische Frau Amali Ginz geb. Mayer. 
  
Die Friedhofsfläche des Friedhofes umfasst 16,97 ar. 
  
  
Lage des Friedhofes           
  
Der Friedhof liegt südlich von Staudernheim im Distrikt "Bistich", einem Seitental zum Abtweilerer Tal. 
  
  
  
Fotos 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 27.6.2008)  

Staudernheim Friedhof 150.jpg (123733 Byte) Staudernheim Friedhof 151.jpg (114188 Byte) Staudernheim Friedhof 153.jpg (105508 Byte)
Blick auf den Friedhof   Das Eingangstor   Blick über den Friedhof (hangaufwärts 
vom Eingangsbereich)
     
     
Staudernheim Friedhof 161.jpg (104972 Byte) Staudernheim Friedhof 160.jpg (112606 Byte) Staudernheim Friedhof 159.jpg (106975 Byte)
Blick über den Friedhof (hangabwärts; 
der Eingang ist von hier aus 
gesehen rechts unten)
Teilansicht im älteren Bereich (Grabsteine
 aus der Zeit um 1860 bis um 1890;
 (Dokumentation s.Lit. Steine Nr. 12-24)
Ältere, noch rein hebräische 
beschriebene Grabstein 
[Dok. Nr. 9 und 10] 
     
Staudernheim Friedhof 165.jpg (104242 Byte) Staudernheim Friedhof 163.jpg (87120 Byte) Staudernheim Friedhof 164.jpg (92974 Byte)
Grabstein für Eleasar Feibelmann
 (1804-1860, stark verwittert, [Dok. Nr.7])
Grabstein für Emanuel Mayer 
(gest. 1853, [Dok. 3])
Grabstein für die Frau von Emanuel Maier
 (gest. mit 62 Jahren 1854, [Dok. Nr. 2])
     
Staudernheim Friedhof 158.jpg (109937 Byte) Staudernheim Friedhof 152.jpg (122370 Byte) Staudernheim Friedhof 166.jpg (101256 Byte)
Grabsteine der vorderen Reihe [Dok.
 38-41] für Karoline Mayer geb. Roos
 (1841-1916), Isack Mayer (1830-1905),
 Frau von Ferdinand Mayer geb. Mayer
 (1868-1917) und Isak Eichel (1840-1918)
Teilansicht des Friedhofes mit den
 neueren Gräbern, rechts vorne 
Familie Isaak Mayer (s.u.); links ist 
der Stein für das Ehepaar Ginz 
erkennbar (s.u.) 
Grabsteine Dok. Nr. 52 und 53 für 
Betty Oppenheimer geb. Kahn 
(1854-1932) und Moses Marx (1871-1934,
 "Mitkämpfer des Weltkrieges 
1914-1918")
     
Staudernheim Friedhof 156.jpg (115642 Byte) Staudernheim Friedhof 157.jpg (109255 Byte) Staudernheim Friedhof 155.jpg (129062 Byte)
oben: Grabsteine in den hinteren Reihen 
(hohe Steine Dok. Nr. 35 und 37 für Sara Mayer
 geb. Stern, 1825-1901 und Isaac Mayer I,
 1822-1903), dahinter Steine Nr. 27-32 aus 
den 1890er-Jahren (u.a. für Sara Eichel 
geb. Harf,
1846-1894)
Grabstein (Dok. Nr. 41] für 
Isak Eichel (1844-1918)
 
  
oben: "Ruhestätte der Familie Isaak Mayer":
 Daniel Mayer (1848-1923), Jetta Mayer geb.
 Ochs
(1854-1925) und Isaak Mayer (1850-1927)
 mit Gedenkinschrift für die im 1. Weltkrieg
 gefallenen August Mayer (1885-1914) und 
Eugen Mayer (1887-1916) [Dok. Nr. 51]
  
     
  Staudernheim Friedhof 154.jpg (123352 Byte)  
   Grabstein für Peter Ginz (1874-1953) und
 Amalie Ginz (1881-1968) [Dok. Nr. 54]
  

   
     

Links und Literatur

Links:

Website der Gemeinde Staudernheim     
Website der VG Bad Sobernheim 
Zur Seite über die Synagoge in Staudernheim (interner Link)  

Literatur:  

Dokumentation Jüdische Grabstätten im Kreis Bad Kreuznach. Geschichte und Gestaltung. Reihe: Heimatkundliche Schriftenreihe des Landkreises Bad Kreuznach Band 28. 1995. S. 457-472.  

         
           

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 18. Dezember 2016