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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
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Schriesheim (Rhein-Neckar-Kreis) Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Siehe Seite zur Synagoge
in Schriesheim (interner Link) Zur Geschichte des Friedhofes Im 15. Jahrhundert wurden vier in Schriesheim
verstorbene Juden in Worms beigesetzt (1421).
In Schriesheim gab es möglicherweise im 17./Anfang 18. Jahrhundert einen
älteren jüdischen Friedhof, woran die Flur 'Judenkirchhof' im Bereich
der heutigen Autobahnauffahrt erinnern könnte. Spuren sind nicht erhalten.
Möglicherweise trat Schriesheim erst 1716 dem Friedhofsverband Hemsbach
bei, zumal der älteste noch erhaltene Schriesheimer Grabstein in Hemsbach von
1716 stammt (für Dina Frau des David, beigesetzt am 10. Januar 1716). Von den
1066 registrierten Grabsteinen in Hemsbach sind in der Folgezeit 39 Steine für
Schriesheimer Juden. Bis 1874 fanden die Beisetzungen der Schriesheimer Juden in
Hemsbach statt. Da dieser Friedhof für damalige Verhältnisse
drei Stunden (15 km) von
Schriesheim entfernt war und bei jeder Beerdigung alleine 12 bis 15 Gulden
Transportkosten anfielen, bemühte sich die Schriesheimer Gemeinde nach 1870 um
die Anlage eines eigenen Friedhofes.
Nach 1945 wurde das Friedhofsgrundstück zunächst von
der JRSO (Jewish Restitution Successor Organization) übernommen. Die Pflege des
Friedhofes besorgt seit 1950 die Gemeinde Schriesheim. Sie stellte 1950 die in
den Jahren zuvor umgestürzten Grabsteine wieder auf und brachte auch ein neues
Holztor am Eingang an. 1983 wurde ein neues Eisentor mit den Symbolen des
Davidsternes und der Menora angebracht. Seite 1998 ist zudem eine Hinweistafel
angebracht.
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Literatur:
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