Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Jüdische Friedhöfe in Schleswig-Holstein 

Übersicht:    
    
Jüdische Friedhöfe finden sich in einzelnen, in den folgenden Stadt- und Landkreisen liegenden Orten: Landkreise Nordfriesland (NF), Ostholstein (OH), Pinneberg (PI), Rendsburg-Eckernförde (RE), Schleswig-Flensburg (SL), Segeberg (SE), Steinburg (IZ), Stormarn (OD) sowie in den Stadtkreisen Kiel (KI), Flensburg (FL), Lübeck (HL). 
Keine jüdischen Friedhöfe liegen in den Stadt- und Landkreisen: Landkreise Dithmarschen (HEI), Herzogtum Lauenburg (RZ), Plön (PLÖ) sowie Stadtkreise Flensburg (FL) und Neumünster (NMS).  
       
Ahrensburg
  
Fehmarn - Burg 
   
Kiel     
Neustadt/Holstein 
Unterseite  
Bad Segeberg (2)
 
Flensburg (FL)   
  
Kropp  (SL)  
   
Rendsburg (RD) / Westerrönfeld   
Unterseite
      
  
Elmshorn
   
Unterseite
Friedrichstadt  (2) 
Unterseite a  
Unterseite b
Lübeck   
    
Stockelsdorf  
   
Eutin
   
 
  
  
Glückstadt
   
Unterseite
 
   
Lübeck-Moisling
  
     

   
   
Ahrensburg (OD)          
   
Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof in Ahrensburg, der heute unter Denkmalschutz steht, wurde 1822 eingeweiht und von der kleinen jüdischen Gemeinde des Guts Ahrensburg bis zum gewaltsamen Ende der Gemeinde in der NS-Zeit genutzt. Nachdem 1941 der letzte jüdische Bürger aus Ahrensburg deportiert worden war, wurde der Friedhof 1944 Eigentum der "Reichsvereinigung der Juden in Deutschland" und wird heute von der jüdischen Gemeinde Hamburg verwaltet. 
   
Lage: Der jüdische Friedhof liegt im Südwesten der Stadt am Wulfsdorfer Weg Richtung Bredenbeker Teich. Link zum Stadtplan 
      
Link: Website der Stadt Ahrensburg   
Wikipedia-Artikel "Jüdischer Friedhof (Ahrensburg)"     
Literatur
   
   
   
Bad Segeberg (SE)   
      
Zur Geschichte der Friedhöfe: Der alte jüdische Friedhof wurde 1792 eröffnet; die letzte Beisetzung war 1936. Im Oktober 2002 wurde in Bad Segeberg ein neuer jüdischer Friedhof für die dort neu entstandene Gemeinde eingerichtet, es wurden inzwischen mehrere Beisetzungen vorgenommen. 
       
Lage: Der alte Friedhof befindet sich am Kurpark an der Kurhausstraße, unmittelbar westlich der Segeberger Kliniken; der neue Friedhof ist verbunden mit dem allgemeinen Friedhof Ihlwald im Nordwesten der Stadt.     
   
Fotos:
(Fotos: Hans-Peter Laqueur, Aufnahmedatum: April 2006)  

Segeberg Friedhof 101.jpg (97621 Byte) Segeberg Friedhof 102.jpg (119211 Byte) Segeberg Friedhof 103.jpg (110782 Byte)
Fotos vom alten jüdischen Friedhof in Bad Segeberg  
    
  Segeberg Friedhof 100.jpg (90940 Byte)  
       

Link: Website der Stadt Bad Segeberg   
Informationen zu der im Februar 2002 neu entstandenen jüdischen Gemeinde in Bad Segeberg; Bericht über den neuen jüdischen Friedhof der Gemeinde.
Literatur
    
    
    
Elmshorn (PI)  

Elmshorn Friedhof 05.jpg (11462 Byte) Zum Friedhof in Elmshorn besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken   

    
    
    
Eutin (OH)         
   
Zur Geschichte des Friedhofes:     
   
Lage:
Der jüdische Friedhof befindet sich unmittelbar am Kleinen Eutiner See unweit der Gebäude der Ostholsteinklinik, ca. 200 m südlich des allgemeinen Friedhofes.

Lage des jüdischen Friedhofes in Eutin auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und
 unter "Behörden und öffentl. Einrichtungen" weiterklicken zu "Friedhof, israel."

Fotos:
(Fotos: Hans-Peter Laqueur, Aufnahmedatum: April 2006)  

Eutin Friedhof 103.jpg (121443 Byte) Eutin Friedhof 101.jpg (112918 Byte) Eutin Friedhof 100.jpg (112918 Byte) Eutin Friedhof 102.jpg (117700 Byte)
Teilansichten des Friedhofes

Link: Website der Stadt Eutin 
Literatur
  
  
  
Fehmarn -  Burg (OH)         
   
Zur Geschichte des Friedhofes: Ein alter jüdischer Friedhof liegt an der Sundchaussee zwischen Burg und Blischendorf. Das Grundstück ist von einer Hecke umgeben. Die letzte Bestattung fand 1879 statt. Als 1923/24 die Sundchaussee ausgebaut wurde, gab es auf Fehmarn keine Juden mehr. Ein 1957 gesetzter Gedenkstein trägt die Inschrift: "Ehemaliger jüdischer Friedhof 1800-1879".   
        
Lage: Sundchaussee an der Straße zwischen Burg und Blischendorf         
   
Fotos:
(Fotos: Hans-Peter Laqueur, Aufnahmedatum: April 2006)  

Burg Friedhof 100.jpg (124536 Byte) Burg Friedhof 101.jpg (124139 Byte)  
Gedenkstein am Friedhofsgrundstück zwischen Burg und Blischendorf    

Link: Website der Stadt Fehmarn   
Literatur: Svea Christophersen: Ein Stein gegen das Vergessen? Die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Burg auf Fehmarn (maschinenschriftlich). Landkirchen auf Fehmarn 1993. [Stadtarchiv Burg: M 324].     (Dank an Hans-Peter Laqueur für die Informationen!)    
    
    
    
Flensburg (FL)       
   
Zur Geschichte des Friedhofes:     Neu angelegter Friedhof der jüdischen Gemeinde Flensburg    
   
Lage:
 Der Friedhof liegt im Westen der Stadt auf dem Gelände des Friedhofs Friedenshügel in der Nähe des Seiteneingangs Langberger Weg..            
   
Fotos:      

     

Link:  Informationen auf der Seite http://www.flensburger-friedhoefe.de/juedischer-friedhof.html   
Literatur:  
    
    
   
Friedrichstadt (NF)  

Friedrichstadt Friedhof a10.jpg (78879 Byte) Zum alten Friedhof in Friedrichstadt besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken  
    

Friedrichstadt Friedhof n13.jpg (78140 Byte)

  
  
  
Glückstadt (IZ)   

Glueckstadt Friedhof 105.jpg (95580 Byte) Zum Friedhof in Glückstadt besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken   
    
    
    
Kiel (KI)     
   
Zur Geschichte des Friedhofes:               
   
Lage:
Der jüdische Friedhof liegt an der Michelsenstraße etwa 250 m östlich des allgemeinen Südfriedhofes.

Lage des jüdischen Friedhofes in Kiel auf dem dortigen Stadtplan: links anklicken und unter "Behörden 
und öffentl. Einrichtungen" weiterklicken zu "Friedhof, jüd., Kiel, Michelsenstraße."

Fotos:
(Fotos: Hans-Peter Laqueur, Aufnahmedatum: April 2006)

Kiel Friedhof 102.jpg (99316 Byte) Kiel Friedhof 101.jpg (105794 Byte) Kiel Friedhof 100.jpg (106813 Byte)
Teilansichten des jüdischen Friedhofes in Kiel

Zusätzlicher Hinweis (Dank an Hans-Peter Laqueur): Auf dem Nordfriedhof in Kiel gibt es einen britischen Militärfriedhof mit annähernd 1000 Gräbern. Wenigstens eines darunter ist durch einen Davidsstern als jüdisch erkennbar.      

Link: Website der Stadt Kiel
Literatur
     
     
    
Kropp (SL)   
 
Zu den jüdischen Grabstätten auf dem Friedhof des evangelischen Diakoniewerkes in Kropp 
siehe den Beitrag von Dieters Peters, Aachen (pdf-Datei)   
   
   
   
Lübeck (HL)       
   
Zur Geschichte des Friedhofes:     
   
Lage:
An der Schönböckener Straße           
   
Fotos:
(Fotos: Hans-Peter Laqueur, Aufnahmedatum: April 2006)     

Luebeck Friedhof 100.jpg (123035 Byte) Luebeck Friedhof 101.jpg (129487 Byte) Luebeck Friedhof 102.jpg (113223 Byte)
Teilansichten des jüdischen Friedhofes in Lübeck

Link: Website der Stadt Lübeck  
Literatur: Albrecht Schreiber: Über Zeit und Ewigkeit. Die jüdischen Friedhöfe in Moisling und Lübeck. Lübeck 1988 (= Kleine Hefte zur Stadtgeschichte Bd. 4).
     
     
     
Lübeck-Moisling (HL)  
und neuer jüdischer Friedhof auf dem Vorwerker Friedhof in Lübeck (seit 2012)        

Luebeck Friedhof a05.jpg (65782 Byte)Zur Geschichte des Friedhofes: Der jüdische Friedhof wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts angelegt. Die erste Beisetzung war 1724 (Chaim Spanier). Der älteste erhaltene Grabstein ist von 1733. Insgesamt sind über 1000 Gräber vorhanden, darunter auch Gräber von Rabbinern und Angehörigen der bekannten Rabbinerfamilie Carlebach. Im hinteren Teil des Friedhofes befindet sich ein Gräberfeld mit Toten aus dem KZ Bergen-Belsen sowie ein Denkmal zur Erinnerung an die in der NS-Zeit ermordeten Juden. 
Der Friedhof wurde von der seit den 1990er-Jahren neu entstandenen jüdischen Gemeinde in Lübeck wiederum genützt. Er ist inzwischen voll belegt. Im Februar 2012 war nur noch eine Grabstelle frei. 
2012 wurde von der Stadt Lübeck ein neues Grundstück auf dem Lübeck-Vorwerker Friedhof zur Verfügung gestellt. Auf diesem Grundstück werden künftig die Beisetzungen stattfinden. Der neue Friedhof umfasst eine Fläche von etwa 50 ar. Er liegt hinter dem Eingang 3 und neben der Kapelle 2.  
Hinweis: Artikel in der Lübecker Nachrichten vom 25.2.2012: "Neuer Friedhof für Jüdische Gemeinde" (Link zum Artikel).    

Lage: An der Niendorfer Straße  
      
Link: Website der Stadt Lübeck  
Informationsseite zum Friedhof mit Fotos und Karte (von hier auch das obige Foto
Wikipedia-Artikel: Jüdischer Friedhof (Lübeck-Moisling)   
Literatur: Albrecht Schreiber: Über Zeit und Ewigkeit. Die jüdischen Friedhöfe in Moisling und Lübeck. Lübeck 1988 (= Kleine Hefte zur Stadtgeschichte Bd. 4); Michael Brocke/Christiane E. Müller: Haus des Lebens. Jüdische Friedhöfe in Deutschland. 2001. S. 201f.
    
    
    
Neustadt/Holstein (OH)   

Neustadt Denkmal 01.jpg (57154 Byte) Zum Friedhof in Neustadt besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken   

     
     
     
Rendsburg / Westerrönfeld (RD)  

Rendsburg Friedhofs 154.jpg (82705 Byte) Zum Friedhof in Rendsburg / Westerrönfeld besteht eine Unterseite (interner Link): hier anklicken
     
     
     
Stockelsdorf (OH)    

Stockelsdorf Friedhof 100.jpg (119804 Byte)    

     

    

Zur Geschichte des Friedhofes: Auf dem ca. 15 mal 30 m großen Friedhofs-Grundstück sind ungefähr 25 Grabsteine erhalten.
(Foto links: Heinz Jürgen Riekhof)    
   
Lage: Der Friedhof liegt versteckt am hinteren Ende eines Einkaufszentrums-Parkplatzes, ca. 100 m von der Lübecker Stadtgrenze entfernt.   
    
Link: Website 
Literatur
   
   
   
 Allgemeine Links:      

Website des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein K.d.Ö.R.  
Seite zu "Juden in Schleswig-Holstein"   

  
         

            

 

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Stand: 02. April 2013