Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


Eingangsseite

Aktuelle Informationen

Jahrestagungen von Alemannia Judaica

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft

Jüdische Friedhöfe 

(Frühere und bestehende) Synagogen

Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region

Bestehende jüdische Gemeinden in der Region

Jüdische Museen

FORSCHUNGS-
PROJEKTE

Literatur und Presseartikel

Adressliste

Digitale Postkarten

Links

 


Zurück zur Übersicht: "Jüdische Friedhöfe"
Zurück zur Übersicht über die jüdischen Friedhöfe in Schleswig-Holstein 
    

Glückstadt (Kreis Steinburg) 
Jüdischer Friedhof

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde

Siehe Seite zur Synagoge in Glückstadt (wird bei Gelegenheit erstellt) 
  

Zur Geschichte des Friedhofes  

Der Friedhof wurde 1622 angelegt. Auf ihm befinden sich noch zahlreiche liegende Grabsteine sefardischer Juden aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Nach 1895 wurde die Friedhofsfläche auf ein Viertel verkleinert und dabei die Grabsteine der Größe nach aufgestellt. In der NS-Zeit (1941) wurden alle Steine abgeräumt und das Gelände eingeebnet. Nach 1945 wurde der Friedhof - soweit möglich - wieder hergestellt. Die Friedhofsfläche umfasst 15,31 ar. Es sind etwa 100 Grabsteine erhalten, etwa 90 liegende (sefardische) und 11 aufrechte Stelen. 
Besonders bemerkenswert ist die Ikonographie der sephardischen Steine: Sanduhren, Totenschädel über gekreuzten Knochen, auch die Abbildung der segnenden Hände eines Kohen im Rahmen eines heraldisch gestalteten Wappens u.a.m.

Lage des Friedhofes: Der Friedhof liegt an der Pentzstraße 

Fotos 
(Fotos: Hans-Peter Laqueur, Aufnahmedatum: April 2006)  

Glueckstadt Friedhof 099.jpg (94605 Byte) Glueckstadt Friedhof 109.jpg (107786 Byte) Glueckstadt Friedhof 100.jpg (105795 Byte)
Hinweistafel am Eingang Blick über das Gräberfeld mit den liegenden Grabsteinen
Glueckstadt Friedhof 108.jpg (106140 Byte) Glueckstadt Friedhof 111.jpg (105702 Byte) Glueckstadt Friedhof 110.jpg (98018 Byte)
Teilansichten Stehende (askenasische) Grabsteine
Glueckstadt Friedhof 102.jpg (104193 Byte) Glueckstadt Friedhof 104.jpg (93563 Byte) Glueckstadt Friedhof 101.jpg (100186 Byte)
Segnende Hände der Kohanim Pfeil und Bogen Hand mit Schwert
Glueckstadt Friedhof 107.jpg (94597 Byte) Glueckstadt Friedhof 105.jpg (95580 Byte) Glueckstadt Friedhof 106.jpg (88224 Byte)
Grabstein mit auffälliger Symbolik (siehe Vergrößerung rechts) Schädel und Knochen als Symbol der Vergänglichkeit Engel mit Sanduhr
Glueckstadt Friedhof 112.jpg (88580 Byte)
Portugiesische Inschrift

 

Links und Literatur

Links:

Website der Stadt Glückstadt  
Website des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein K.d.Ö.R.  

Literatur:  

Michael Brocke/Christiane E. Müller: Haus des Lebens. Jüdische Friedhöfe in Deutschland. 2001. S. 200f.

Sonstige Quelle:

Dank an Hans-Peter Laqueur für die Informationen und Fotos
  
  

                   
vorheriger Friedhof     zum ersten Friedhof    nächster Friedhof
diese Links sind noch nicht aktiviert

 

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an Alemannia Judaica (E-Mail-Adresse auf der Eingangsseite)
Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 06. Dezember 2006