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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
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Elmshorn (Kreis
Pinneberg) Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Siehe Seite zur Synagoge in Elmshorn (wird bei
Gelegenheit erstellt) Zur Geschichte des Friedhofes (Text von Harald Kirschninck) Der jüdische Friedhof (aschkenasisch) stammt aus dem 17. Jahrhundert. Er wurde dem Begründer der jüdischen Gemeinde Behrend Levi 1685 vom Grafen Detlev zu Rantzau zugesichert. Zunächst gepachtet, wurde er am 4. Februar 1828 von der Gemeinde gekauft. Auf dem Friedhof befinden sich heute noch ca. 130 Grabsteine. Als Symbole finden sich neben dem Davidstern auch segnende Hände, Kanne und Schale. Die ältesten Steine stammen aus dem frühen 18. Jahrhundert. Diese besitzen keine Inschriften mehr. Seit ca. 1835 finden sich auch gemischte Inschriften, auf der einen Seite hebräisch, auf der anderen deutsch. Vor allem nach der Emanzipation ab 1870 lässt sich feststellen, dass nur noch ein kleiner hebräischer Spruch und dazu die deutsche Inschrift auf der gleichen Seite des Steins eingraviert sind. Die neueren Steine besitzen nur noch deutsche Inschriften. Der Friedhof hat heute eine Größe von 1740 qm. Im Jahre 1905 wurde die Friedhofskapelle neu erbaut und 1906 eingeweiht. Sie ist heute noch gut erhalten und in den Sommermonaten findet hier eine kleine Ausstellung zur jüdischen Gemeinde statt. Während der Zeit des NS wurden mehrere Versuche unternommen, den Friedhof einzuebnen, was aber nicht gelang. Seit 1940 durften keine Beerdigungen mehr stattfinden. Bis zur Gegenwart gab es keine weiteren Beerdigungen. 2003 wurde in Elmshorn wieder eine jüdische Gemeinde begründet. Lage des Friedhofes: Feldstraße 3 Fotos:
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Literatur:
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