Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Reichensachsen (Gemeinde Wehretal, Werra-Meißner-Kreis) 
Jüdischer Friedhof  
  

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde           
    
Siehe Seite zur Synagoge in Reichensachsen (interner Link)   
    
    
Zur Geschichte des Friedhofes                   
     
Der jüdische Friedhof in Reichensachsen dürfte noch im 17. Jahrhundert angelegt wurden sein. Erstmals wird er 1710 genannt, als ein Jude aus Sontra hier beigesetzt wurde. Auf einer Flurkarte von 1788 ist er in der bis heute bestehenden unregelmäßigen Form eingetragen. Auch die jüdischen Familien in Datterode benutzten den Friedhof für die Beisetzung der Verstorbenen. Die Friedhofsfläche beträgt 85,77 ar.   

Hinweis: Nach dem Verzeichnis der durch die "Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen" bearbeiteten hessischen Friedhöfe ergibt sich für den Friedhof in Reichensachsen die Zahl von 198 vorhandenen Grabsteinen aus der festgestellten Belegzeit von 1716 bis 1938. Siehe landesgeschichtliches Informationssystem Hessen - Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen und Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg: Dokumentation der jüdischen Friedhöfe in Hessen - Online zugänglich

     
     
Lage des Friedhofes 
     
Am nördlichen Abhang des Spitzenberges, etwa 2 km außerhalb von Reichensachsen. Er ist wie folgt erreichbar: auf der Langenhainer Straße aus dem Ort herausfahren bis Haus Langenhainer Straße 17 (auf der linken Seite). Nach den Haus steht ein Denkmal für die in der NS-Zeit ermordeten jüdischen Gemeindeglieder. 100 m nach dem Denkmal rechts abbiegen, 200 m danach wieder rechts abbiegen. Danach gerade aus auf dem Weg bis zu einer Hütte auf der linken Seite). Vor der Hütte halb nach links abbiegen. Danach führt der Weg nach rechts, hier jedoch nicht abbiegen, sondern gerade aus fahren. Danach findet sich der Friedhof auf der linken Seite.       
  
Link zu den Google-Maps  
(die Markierung weist auf das Grundstück des Friedhofes)  
   
     
     
Historischer Plan       

Historischer Plan: der Friedhof auf einer 
Katasterkarte aus dem Jahr 1788
(Quelle: Kollmann/Wiegand s.Lit. S. 22)  
Reichensachsen Friedhof Pl 270.jpg (62681 Byte)  
     

   
   
Fotos (Fotos: Klaus Kurre, Mainberg; die Fotografien dürfen nicht ohne Genehmigung weiter verwendet werden. Hochauflösende Aufnahmen und weitere, hier nicht hinterlegte Bilder können per Mail bei Klaus Kurre angefordert werden)  

Reichensachsen Friedhof 100.jpg (105241 Byte) Reichensachsen Friedhof 105.jpg (109537 Byte) Reichensachsen Friedhof 101.jpg (88309 Byte)
Eingangstor zum Friedhof  Blick auf den Friedhof  Teilansicht 
     
Reichensachsen Friedhof 102.jpg (82280 Byte) Reichensachsen Friedhof 103.jpg (97277 Byte) Reichensachsen Friedhof 104.jpg (77271 Byte)
Teilansicht  Alter Grabstein  Gedenkstein von 2003 für die in der NS-Zeit
 deportierten Juden aus Reichensachsen. 
     

   
    

Links und Literatur

Links:   

Website der Gemeinde Wehretal     
Website des Heimatvereins Datterode e.V. mit Fotos von Gräbern auf den jüdischen Friedhöfen in Netra und Reichensachsen von den in Datterode verstorbenen jüdischen Personen: Link zu den Fotoseiten.      
Zur Seite über die Synagoge in Reichensachsen (interner Link)  

Quellen

Hinweis auf online einsehbare Familienregister der jüdischen Gemeinde Reichensachsen und Wichmannshausen  
In der Website des Hessischen Hauptstaatsarchivs (innerhalb Arcinsys Hessen) sind die erhaltenen Familienregister aus hessischen jüdischen Gemeinden einsehbar: 
Link zur Übersicht (nach Ortsalphabet) https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/llist?nodeid=g186590&page=1&reload=true&sorting=41              
Zu Reichensachsen sind vorhanden (auf der jeweiligen Unterseite zur Einsichtnahme weiter über "Digitalisate anzeigen"):    
HHStAW 365,722   Abschrift des Sterberegisters der Juden von Reichensachsen  1825 - 1836, Abschrift von 1937; enthält auch Angaben zu Personen aus Bischhausen, Datterode und Wichmannshausen 
https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v290088          
HHStAW 365,721   Abschrift des Trauregisters der Juden von Reichensachsen  1825 - 1836, Abschrift von 1937; enthält auch Angaben zu Personen aus Bischhausen, Datterode und Wichmannshausen 
https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v290087       
HHStAW 365,720   Abschrift des Geburtsregisters der Juden von Reichensachsen  1825 - 1836, Abschrift von 1937; enthält auch Angaben zu Personen aus Bischhausen, Datterode und Wichmannshausen   
https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v3553838                   
HHStAW 365,718   Geburts-, Trau- und Sterberegister der Juden von Reichensachsen  (1823) 1825 - 1836; enthält auch Angaben zu Personen aus Bischhausen, Datterode und Wichmannshausen; darin auch Mitgliederlisten der jüdischen Gemeinde von Reichensachsen mit Geburtsdaten und Angaben zu Familienstand und Gewerbe, 1823   https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v2126666         
HHStAW 365,719   Geburts-, Trau- und Sterberegister der Juden von Reichensachsen  1837 - 1938: Teil 1: Geburtsregister (S. 1-78) 1837 - 1888, und Trauregister (S. 79-90), 1837 - 1841, Teil 2: Trauregister (S. 90 - 133), 1841 - 1879 und Sterberegister (S. 136-177), 1837 - 1938; enthält auch Angaben zu Personen aus Bischhausen, Datterode und Wichmannshausen   https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v290086      
 
Zu Wichmannshausen sind vorhanden (auf der jeweiligen Unterseite zur Einsichtnahme weiter über "Digitalisate anzeigen"):    
HHStAW 365,801  Geburts-, Trau- und Sterberegister der Juden von Wichmannshausen   1850 - 1926: enthält jüdisches Geburtsregister 1850 - 1918, jüdisches Trauregister  1853 - 1878 und jüdisches Sterberegister  1851 - 1926  
https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v4782893        
HHStAW 365,802  Geburts-, Trau- und Sterberegister der Juden von Wichmannshausen   1850 - 1926 - inhaltlich identisch mit Nr. 801   https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1900023      

Literatur:  

Spuren Lit 010.jpg (37810 Byte)Karl Kollmann / Thomas Wiegand: Spuren einer Minderheit. Jüdische Friedhöfe und Synagogen im Werra-Meissner-Kreis. Hrsg. von der Historischen Gesellschaft des Werralandes. Kassel 1996. S. 100-103 u.ö.  

   
     

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 24. Juni 2017