Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Mandel (VG Rüdesheim, Kreis Bad Kreuznach) 
Die jüdischen Friedhöfe

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde

Siehe Seite zur Synagoge in Mandel (interner Link)   
  

Zur Geschichte des Friedhofes     

Der jüdische Friedhof ("Judenkirchhof") in Mandel wurde vor 1821 angelegt. Es ist ein älterer Friedhof mit 43 erkennbaren Grabstellen und - separat davon und etwa 10 m entfernt - ein jüngerer Friedhof mit einer Fläche von nur 0,25 ar und drei Grabstellen vorhanden. Der alte Teil steht unter Denkmalschutz. Die letzte Beisetzung im neuen Teil war 1933 (Julius Hirsch, gest. 18. November 1933). Die Friedhofsfläche umfasst 11,33 ar.   
   
      

Lage des Friedhofes   

Der Friedhof liegt auf einer Anhöhe nördlich über dem Ort im Distrikt "Auf dem Judenkirchhof" Flur 5. Von hier aus hat man einen weiten Blick über das Dorf. 
 
  
  

Fotos 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 27.6.2008)

Mandel Friedhof 150.jpg (103510 Byte) Mandel Friedhof 151.jpg (125309 Byte) Mandel Friedhof 152.jpg (79291 Byte)
Zugang zu den Friedhöfen durch 
die Weinberge oberhalb von Mandel - 
links der alte Friedhof
Das Eingangstor 
zum alten Friedhof
Hinweistafel
 
     
Mandel Friedhof 153.jpg (102734 Byte) Mandel Friedhof 154.jpg (117189 Byte) Mandel Friedhof 155.jpg (116631 Byte)
Grabsteine von links [Nr. 40-43] für Simon Bärmann (1847-1920), Emma Hirsch (1885-1922), Rosalie Hirsch geb. Gamiel (1839-1922) und Rosa Hirsch geb. Bärmann (1877-1924) Grabstein von links [Nr. 38-41] Sara Stern geb. Rosenbaum (1840-1913, Grabplatte zerschlagen), unbekannt (Grabplatte fehlt), Simon Bärmann und Emma Hirsch (wie links) Grabstein Mitte [Nr. 18] für Leopold Hirsch (gest. 1891), rechts [Nr. 19] verwittert (Mosche Bar Ephraim, gest. am Heiligen Schabbat, 14. Tammus ..., Jahreszahl unlesbar) 
     
Mandel Friedhof 156.jpg (121926 Byte) Mandel Friedhof 157.jpg (119750 Byte) Mandel Friedhof 158.jpg (118671 Byte)
Grabsteine [Nr. 3-4] für Rosalie Michel (1869-1899) und Philipp Michel (1836-1910) Zerstörter Grabstein [Nr. 6, 
nur noch teilweise hebräisch lesbar 
("Bar Jaakow")
Grabsteine [Nr. 7] für Wilhelmine Michel geb. Löser (1830-1902) und (Nr. 8) Grabsteinfragment, teilweise noch lesbar 
     
Mandel Friedhof 159.jpg (114228 Byte) Mandel Friedhof 160.jpg (117744 Byte) Mandel Friedhof 161.jpg (128513 Byte)
Grabstein [Nr. 12] für Isaak Hirsch I 
(Jizchak bar Jaakow, 1833-1910)
Grabstein [Nr. 15] für Wilhelmine Hirsch geb. Abraham (1837 Waldhilbersheim - 1869 Mandel; Grabstein wurde um oder nach 1900 erneuert) Grabsteine nach Dokumentation rechts vorne [Nr. 20-21) für Gabriel Hirsch (gest. 1884 [20], mittlere Reihe [hoch 22, 30-32] für Samuel Hirsch [22], hintere Reihe [Nr.35-37]
 
     
Mandel Friedhof 162.jpg (124673 Byte) Mandel Friedhof 163.jpg (114326 Byte)  
Grabsteine [Nr. 23-24] für Johanna Hirsch geb. Schönfeld (1846-1926) und Isaac Hirsch II (1840-1905) Grabsteine [Nr. 31-32] für Klara Marx (1851-1909) und Jakob Marx (1846 Roxheim - 1904 Mandel)  
        
     
Mandel Friedhof 164.jpg (112576 Byte) Mandel Friedhof 165.jpg (112043 Byte) Mandel Friedhof 166.jpg (124185 Byte)
Blick vom alten zum neuen Friedhof  Der neue Friedhof  Eingangstor mit Hinweistafel
     
Mandel Friedhof 167.jpg (131386 Byte) Mandel Friedhof 168.jpg (112023 Byte) Mandel Friedhof 169.jpg (111009 Byte)
Grabstein [Nr. 44] für 
? Michel (gest. 1931)
Grabstein [Nr. 45] für
Richard Michel (1894-1931)
Grabstein [Nr. 46] für 
Julius Hirsch (1864-1933)
     
   Mandel Friedhof 170.jpg (128128 Byte)   
   Blick vom alten zum neuen Friedhof   

   
    

Links und Literatur

Links:

Website der Gemeinde Mandel    
Website der VG Rüdesheim  
Zur Seite über die Synagoge in Mandel (interner Link)   

Literatur:            

Dokumentation Jüdische Grabstätten im Kreis Bad Kreuznach. Geschichte und Gestaltung. Reihe: Heimatkundliche Schriftenreihe des Landkreises Bad Kreuznach Band 28. 1995. S.  283-296.   

    

                   
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Stand: 01. Februar 2011