Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Meddersheim (VG Bad Sobernheim, Kreis Bad Kreuznach) 
Jüdischer Friedhof

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde     
   
Siehe Seite zur jüdischen Geschichte in Meddersheim (interner Link)   
  
  

Zur Geschichte des Friedhofes         
   
Der jüdische Friedhof in Meddersheim wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt (um 1840?) und bis nach 1933 belegt. Die letzte feststellbare Beisetzung war 1935 (Julius Feibelmann, gest. 16. September 1935). Vermutlich wurden danach noch Salomon und Babette Braun sowie ein 1937 geborenes und früh verstorbenes Kind der Familie Braun (Enkelkind des vorgenannten Ehepaares) auf dem Friedhof beigesetzt. 
  
Nach 1945 wurde der Friedhof erstmals 1955 mit Hilfe von Landesmitteln hergerichtet und eingezäunt, da sich Ortsbürgermeister und Gemeinderat mit Hinweis auf die leeren Kassen des Ortes geweigert hatten, einen finanziellen Beitrag zur Herrichtung des Friedhofes zu bezahlen. Auch 1973 wurde der Friedhof hergerichtet, umgeworfene oder umgefallene Grabsteine aufgestellt.    
  
Die Friedhofsfläche umfasst 13,58 ar. Es sind noch 31 Grabstellen erkennbar; die Grabsteine stehen vermutlich großenteils nicht an der Stelle der dazugehörigen Gräber. 
   
   
Lage des Friedhofes           
   
Der Friedhof liegt südöstlich von Meddersheim am Abhang des Dornberges in der Nähe des sogenannten Mühlenwäldchens.   
   
   
Fotos 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 27.6.2008; die Zahlen der Grabsteine beziehen sich auf die Nummerierung in der unter "Literatur" genannten Dokumentation)

Meddersheim Friedhof 160.jpg (126304 Byte) Meddersheim Friedhof 150.jpg (127536 Byte) Meddersheim Friedhof 151.jpg (91891 Byte)
Blick auf den Friedhof Das Eingangstor Hinweistafel
     
Meddersheim Friedhof 152.jpg (119481 Byte) Meddersheim Friedhof 153.jpg (109954 Byte) Meddersheim Friedhof 154.jpg (116675 Byte)
Blick auf den großenteils unbelegt gebliebenen Friedhof; ganz im Hintergrund ist 
ein einzelner Grabstein [Dok. Nr. 1] erkennbar, der stark verwittert ist
Von links Grabsteine [Nr. 16-22]: 
16 unlesbar, 17 für Leopold Rosenberger 
(gest. 1870) 
  
   
Meddersheim Friedhof 159.jpg (124752 Byte) Meddersheim Friedhof 155.jpg (117457 Byte) Meddersheim Friedhof 156.jpg (119119 Byte)
Grabsteine [28-30] für Isidor Ostermann
 (1834-1924) und unbekannt [29-30]; dahinter Grabsteine [13-15] für 
Schanette Ostermann geb. Rapp 
[14; 13 und 15 unlesbar]
  
Grabsteine [20-23] für Julius Feibelmann
 (1868-.1935), Leopold Feibelmann
 (1867-1926), Ferdinand Feibelmann
 (1828-1905), Henriette Feibelmann 
geb. Levi (1832-1898)
  
Grabsteine [23-25] für Henriette
 Feibelmann geb. Levi (1832-1898), 
Amalie Feibelmann (1842-1918) und 
Georg Feldbaum (1892-1925); der Grabstein
 (roter Sandstein) in der Reihe dahinter 
[11] für Joseph Michel (gest. 1849)
     
Meddersheim Friedhof 158.jpg (83628 Byte) Meddersheim Friedhof 157.jpg (100565 Byte) Meddersheim Friedhof 162.jpg (84723 Byte)
Grabstein für Franziska Ostermann 
geb. Michel (Franz Bat Anschel)
 (1837-1916) 
  
Grabstein für Georg Feldbaum (1892-1925) mit Gedenkinschrift für den im 
Ersten Weltkrieg gefallenen 
Arthur Ostermann (1891-1914)
Blick auf Meddersheim 
vom Weg zum Friedhof  
  

   
   

Links und Literatur

Links:

Website der Gemeinde Meddersheim     
Website der VG Bad Sobernheim  

Literatur:  

Dokumentation Jüdische Grabstätten im Kreis Bad Kreuznach. Geschichte und Gestaltung. Reihe: Heimatkundliche Schriftenreihe des Landkreises Bad Kreuznach Band 28. 1995. S. 297-304.     
 

    

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 26. Oktober 2012