Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


Eingangsseite

Aktuelle Informationen

Jahrestagungen von Alemannia Judaica

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft

Jüdische Friedhöfe 

(Frühere und bestehende) Synagogen

Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region

Bestehende jüdische Gemeinden in der Region

Jüdische Museen

FORSCHUNGS-
PROJEKTE

Literatur und Presseartikel

Adressliste

Digitale Postkarten

Links

 


zurück zur Übersicht "Synagogen in der Region"  
zu den Synagogen in Baden-Württemberg 
Zur Seite über die Jüdische Geschichte / Synagoge in Konstanz vor 1938 


Konstanz (Kreisstadt, Baden-Württemberg)
Jüdische Geschichte nach 1945 / Die Israelitische Kultusgemeinde Konstanz /
Betsaal Sigismundstraße  

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde nach 1945    
Zur Geschichte des Betsaals / der Synagoge   
Fotos / Darstellungen 
Die Dr.-Erich-Bloch- und-Lebenheim-Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde  
Seit Februar 2005: Schlomo Schiff, Rabbiner in Konstanz  
Berichte zum geplanten Synagogenneubau in Konstanz  
Links und Literatur   

     

Hinweis: Link zu den neuesten Nachrichten aus der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz  

        
 

Hinweis auf eine Veranstaltung am 3. März 2010:  "Tora, Tauchbad, Traditionen 
Konstanz (red) Die Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz und die Volkshochschule laden am 3. März Interessierte in die private Konstanzer Synagoge ein. Informationen gibt es auch über die Bräuche am Schabbat und an den Feiertagen. Auf dem Programm steht auch ein Besuch in der Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek.
Wissen über die jüdische Religion. Der Besuch führt die am jüdischen Leben Interessierten in die Synagoge, die Mikwe (das rituelle Bad) und die Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek. Peter Stiefel beschreibt jüdisches Leben von der Geburt bis zum Tod und schildert die Bräuche am Schabbat und an den Feiertagen. Auch was koscher ist und was nicht, ist zu erfahren. Die Besucher erfahren, welche Bedeutung die Torarollen und Symbole in der Synagoge haben und noch vieles mehr. Zuvor werden sie in der Judaica-Bibliothek anhand des Talmuds über die Grundlagen der jüdischen Religion informiert und die Gemeinde stellt ihren Buchbestand vor. Mit dabei sind Thomas Uhrmann, Ehrenamtlicher. Leiter der Dr. Erich-Bloch-und-Lebenheim Bibliothek, und Peter Stiefel, Vorsitzender der IKG. Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zutragen.
Anmeldung bei der vhs. Der Besuch findet statt am Mittwoch, 3. März, von 18.30 bis 20.30 Uhr in Konstanz, Sigismundstraße 19. Die Teilnahme kostet 6 €. Anmeldung bitte bei der Volkshochschule Konstanz, vhs Hauptstelle Konstanz, Kulturzentrum am Münster, Katzgasse 7, Tel. 07531 / 59810 oder konstanz@vhs-konstanz-singen.de."

   
   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde nach 1945

Nach 1945 konnte sich wieder eine zunächst kleine jüdische Gemeinde in Konstanz bilden. Nachdem seit Ende 1945 jüdische Flüchtlinge/DPs im ehemaligen jüdischen Gemeindehaus Sigismundstraße 21 untergebracht waren, fanden hier erste Veranstaltungen statt. Die zunächst noch unselbständige Gemeinde bestand in den folgenden Jahren in engem Zusammenhang mit der jüdischen Gemeinde Kreuzlingen/Kanton Thurgau, von 1966 bis 1988 gemeinsam mit der Gemeinde Freiburg im Breisgau. Seitdem besteht wieder eine selbständige Gemeinde in der Stadt ("Israelitische Kultusgemeinde Konstanz K.d.ö.R."). 
  
Ein verstärkter Zuzug jüdischer Personen erfolgte seit den 1990er-Jahren durch sogenannte "Kontingentflüchtlinge" aus den ehemaligen GUS-Ländern. 

Vortragsabend 1947

Konstanz 1947.jpg (88637 Byte)Aus einer jüdischen Zeitung von 1947: "Konstanz. Am 16. Juli sprach im Jüdischen Gemeindehaus in Konstanz Flüchtlingsrabbiner Schachnowitz zum Trauertag von Dr. Theodor Herzl und Chaim Nachmann-Bialik. In seinem Referat brachte er das Lebensbild Herzls und Bialiks in einer wunderbaren Lebendigkeit zum Ausdruck. Das sehr interessante Referat über das Leben und Wirken Bialiks und Herzls für das jüdische Volk hinterließ bei unseren Menschen einen sehr tiefen Eindruck. Das volle Haus der Teilnehmer dankte Rabbiner Schachnowitz mit starkem Beifall. Am gleichen Tage sprach auch Rabbiner Schachnowitz im Friedrichsheim in Gailingen. Auch hier hörten die Zuhörer gespannt den sehr interessanten Ausführungen über die Entwicklung Erze Israels zu. Wiederum wurde seine sehr interessante Rede mit viel Applaus quittiert."  


Seit 2008 ist eine zweite jüdische Gemeinde in Konstanz im Entstehen: "Jüdische Gemeinde Konstanz" (JGK). 
  
  

Zur Geschichte des Betsaales / der Synagoge

In den 1950er und 1960er Jahren besuchten die in Konstanz wieder zugezogenen jüdischen Einwohner zunächst die Synagoge in Kreuzlingen; größere Feste wurden im Bürgersaal am Stephansplatz gefeiert. Auch der Religionsunterricht für die Kinder wurde in Kreuzlingen erteilt. Seit 1966 besteht wieder ein eigener Betsaal in Konstanz in dem Wohn- und Geschäftshaus Sigismundstraße 19, das auf einem Teil des ehemaligen Synagogenplatzes erbaut wurde. 

Eine neue Synagoge in Konstanz ist seit mehreren Jahren in Planung. Ein erster Entwurf wurde von Architekt Rainald Mittmann (Horn) erarbeitet. 
Dazu siehe Berichte unten
.  

     

Fotos 
Fotos nach 1945/Gegenwart:

Fotos um 1965/85:    
Konstanz Synagoge 041.jpg (73802 Byte) Konstanz Synagoge n080.jpg (76766 Byte) Konstanz Synagoge 125.jpg (63646 Byte)
In diesem Geschäftshaus am ehemaligen Synagogenstandort befindet sich der Betsaal der Gemeinde 
(Foto um 1985: Hahn)
Der Betsaal in Konstanz
(Quelle: H. P. Schwarz (Hg.): Die Architektur der Synagoge. 1988 Abb. 300 S. 294)
Gottesdienst im neuen Betsaal 1963 
(Foto: Finke)
  
 
     
Fotos 2003/05:
(Fotos linke Spalte: Hahn, Aufnahmedatum 2.11.2003)
 
Konstanz Synagoge 151.jpg (64194 Byte) Konstanz synagoge 130.jpg (24797 Byte) Konstanz Synagoge n030.jpg (57578 Byte)
In diesem Geschäftshaus am ehemaligen Synagogenstandort befindet sich seit 1966 der Betsaal der Gemeinde Der Betsaal 
(Foto links; Quelle: Israelitische Kultusgemeinde Konstanz;
rechts von Thomas Uhrmann, Quelle: hier anklicken
     
Fotos August 2008: 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 24.8.2008)
   
Konstanz Synagoge n2008045.jpg (132906 Byte) Konstanz Synagoge n2008046.jpg (143040 Byte) Konstanz Synagoge n2008003.jpg (109070 Byte)
Wohn- und Geschäftshaus in der Sigismundstraße auf dem Standort der 1938 zerstörten Synagoge Schlussstein über dem Eingangstor zum Betsaal mit Jahr der Einrichtung "1964"
   
Konstanz Synagoge n2008004.jpg (159581 Byte) Konstanz Synagoge n2008006.jpg (159731 Byte) Konstanz Synagoge n2008005.jpg (181695 Byte)
Blick zum Toraschrein, davor das Vorlesepult Der Toraschrein Kuppel über dem Vorlesepult
     
Konstanz Synagoge n2008008b.jpg (134078 Byte) Konstanz Synagoge n2008009.jpg (130403 Byte) Konstanz Synagoge n2008009a.jpg (116386 Byte)
Glasfenster des Betsaales mit charakteristischen Symbolen (rechts zum Laubhüttenfest Sukkot)
 
Konstanz Synagoge n2008023.jpg (186758 Byte) Konstanz Synagoge n2008013.jpg (85257 Byte) Konstanz Synagoge n2008029.jpg (103312 Byte)
Menora  Chanukka-Leuchter Menora
     
Konstanz Synagoge n2008043.jpg (113250 Byte) Konstanz Synagoge n2008044.jpg (99201 Byte) Konstanz Synagoge n2008022.jpg (96496 Byte)
Frauenabteil Seitenstube zum Betsaal
   
Konstanz Synagoge n2008036.jpg (136907 Byte) Konstanz Synagoge n2008037.jpg (96302 Byte) Konstanz Synagoge n2008030.jpg (161811 Byte)
Seitenstube zum Betsaal mit Ewigem Licht Ewiges Licht (Ner tamid) Gedenkinschrift für den Gemeindegründer Nissenbaum
     
Konstanz Synagoge n2008021.jpg (120372 Byte) Konstanz Synagoge n2008042.jpg (131774 Byte) Konstanz Synagoge n2008047.jpg (159608 Byte)
Gideon und Benjamin Nissenbaum mit Landrat Frank Hämmerle (Mitte) Bis 1940: jüdisches Gemeindehaus (Sigismundstraße 21)
     
     
Konstanz Synagoge 153.jpg (46223 Byte) Aus dem Gemeindeleben: Konstanz Bar Mizwa 01.jpg (82802 Byte)
Links: Im Erdgeschoss der Sigismundstr. 19 gibt es auch das koschere Geschäft "Nisskoscher"    Bar Mizwa Feier in Konstanz am 28. Mai 2005 siehe Bericht
     
Konstanz Synagoge 816.jpg (63127 Byte) Konstanz Synagoge 815.jpg (52569 Byte) Konstanz Synagoge 817.jpg (43483 Byte)
Besuchergruppe im Betsaal im Sommer 2005 - rechts die Kuppel des Betsaales
(Fotos von Thomas Uhrmann)  
     

Die Dr.-Erich-Bloch- und Lebenheim-Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde 
mit Bibliotheksleiter Thomas Uhrmann 

Konstanz PA Bibliothk 2008.jpg (216099 Byte) Konstanz Bibliothek 2008001.jpg (167183 Byte) Konstanz Bibliothek 2008003.jpg (166442 Byte)
 Oben: Bericht im "Südkurier" Konstanz vom 1. April 2008 über die Bibliothek Im Jahr 2006 konnte die Bibliothek ihr 25-jähriges Bestehen feiern (siehe den über die Links unten erreichbaren Bericht)
     

PRESSEMITTEILUNG vom 16. Oktober 2009: Mit Know-how aus Konstanz: Bibliothek der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg eröffnet
Am vergangenen Montag, 12. Oktober 2009, wurde die Bibliothek Albert-Einstein der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg in einem Neubau mitten in der Heidelberger Altstadt ihrer Bestimmung übergeben. Bauherr des gesamten Neubaus der Hochschule ist der Zentralrat der Juden in Deutschland.
Die Bibliothek der Hochschule für Jüdische Studien ist eine der ersten Bibliotheken in Deutschland, deren hebräische Titel in Originalschrift in einem Online-Katalog recherchiert werden können.
Dazu wurde gemeinsam mit dem in Konstanz ansässigen Bibliotheksservice-Zentrum Baden- Württemberg (BSZ) in einem Pilotprojekt das integrierte Open-Source-Bibliothekssystem Koha für die Hochschulbibliothek eingerichtet. Ausleihe und Rückgabe wurden mit RFID-Technologie realisiert, so dass Benutzer Medien selbstständig ausleihen und zurückgeben können.
Von den daran beteiligten Mitarbeitern aus Konstanz nahmen Katrin Fischer, Dr. Annerose Finke und Thomas Uhrmann zusammen mit der Direktorin des BSZ, Dr. Marion Mallmann-Biehler, in Heidelberg an der Eröffnungsfeier des Bibliotheksneubaus teil. Dabei wurden den Gästen, darunter auch Salomon Korn, Vizepräsident des Zentralrats der Juden, die bibliothekarischen Neuerungen aus Konstanz vorgestellt. 
Die originalsprachliche Katalogisierung von Titeln in nicht-lateinischer Schrift in der Datenbank des Südwestdeutschen Bibliotheksverbund (SWB), der vom BSZ betrieben wird, ist seit dem Frühjahr möglich. Die Bibliothek der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg und die Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz, die von Thomas Uhrmann betreut wird, katalogisieren seither als erste Bibliotheken in Deutschland ihren hebräischen Bestand online in der Originalschrift. Damit können auch die Benutzer im Online-Katalog des SWB mit nicht-lateinischen Schriftzeichen recherchieren.
BSZ 

Hinweis: Die Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek hat einen eigenen Online-Katalog: Unter
http://www2.bsz-bw.de/cms/recherche/swb-lokale-kataloge kann der Name der Bibliothek angeklickt und im Bestand recherchiert werden.  

Beitrag von Thomas Uhrmann über die Geschichte der Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek (pdf-Datei, Stand: Februar 2010, interner Link)

   
Konstanz PA 2010053.jpg (232783 Byte)Links: "Zu Besuch bei Freunden - Ein Nachmittag in der Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek". 
Artikel in "uni'kon - universität konstanz" Journal Nr. 37/10: "Weltgeschichte als Horizont". 
Hierin unter "Studies schreiben" der Beitrag von Svenja Menkhaus.  
Original des Journals unter http://www.burgstedt.com/unikon/unikon37/contents/pdf/unikon37.pdf   
   
  

    
  

Seit Februar 2005: Schlomo Schiff, Rabbiner in Konstanz:

Konstanz R Schiff 02.jpg (54621 Byte) Konstanz R Schiff 01.jpg (56079 Byte)
Rabbiner Schlomo Schiff
  
Beim Empfang im Konstanzer Rathaus durch OB Horst Frank, links Oberratsmitglied Gideon Nissenbaum, rechts vom OB Benjamin Nissenbaum und Beiratsmitglied Avi Narunski  
   

Bericht vom Februar 2005 von Thomas Uhrmann:  Schlomo Schiff, neuer Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz, ist ein direkter Nachfahre von Rabbi Schlomo Ben Izchak, genannt Raschi, der im 11. Jahrhundert in Worms wirkte und bis heute als der massgeblichste Kommentator der jüdischen Bibel gilt. Schlomo Schiff wurde in Jerusalem geboren und widmete sich seit der Kindheit, zunächst im "Cheder" der religiösen Elementarschule, später dann in der Jerusalemer "Belz-Jeschiwa" dem Studium von Tora und Talmud, ohne eigentlich die Laufbahn eines Rabbiners anzustreben. Vor acht Jahren erhielt er die "Smicha", das Rabbinerdiplom, und wirkte in verschiedenen rabbinischen Aufgaben in Israel. Im vergangenen Herbst  wurde er in das Amt des Rabbiners für die Konstanzer jüdische Gemeinde berufen und trat jetzt offiziell seine Stelle in der Stadt am Bodensee an. In neunter Generation ist Schlomo Schiff auch ein Enkel des berühmten Rabbi Elimelech von Lezajsk (1717-1786), einem der Begründer des Chassidismus. Schlomo Schiff, verheiratet und Vater von fünf Kindern, lebt mit seiner Familie in Israel und wird vorläufig jeden Monat für eine Woche in Konstanz sein. Der Chassidismus betont die Bedeutung persönlichen und gemeinschaftlichen religiösen Lebens, den im Alltag gelebten, fröhlichen Glauben, und in dieser Tradition seines Vorfahren aus Lezajsk und auch der seines Vaters, dem heutigen Leszajsker Rebbe, möchte Rabbiner Schlomo Schiff auch für die Konstanzer Gemeinde tätig sein. "Der Gemeinde, den Mitgliedern, aber auch der Stadt und dem Land, zu helfen, wo ich kann und für Menschen, Juden wie Nichtjuden, da zu sein", darin sieht er seine Aufgabe. Mit Unterstützung  des Konstanzer Oberbürgermeisters Horst Frank OB werden sich  der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde und der neue Rabbiner für einen zügigen Baubeginn der geplanten neuen Synagoge in der Bodenseestadt einsetzen. An Raschi und Worms erinnert man sich in Konstanz gerne: im Sommer 2001 besuchte die Konstanzer jüdische Gemeinde mit ihrem damaligen Rabbiner Chaim Naftalin das Raschi-Haus, die Synagoge, die Mikwe und den jüdischen Friedhof.  

   
 
 

Berichte zum geplanten Synagogenneubau in Konstanz  

Stand 2002: siehe Artikel vom 24. Oktober 2002 im "Südkurier Konstanz".

Stand März 2005: siehe Artikel von Claudia Rindt im "Jüdischen Forum"

Stand Mai 2005: siehe Artikel aus dem "Südkurier" Konstanz" vom 28. Mai 2005: "Erbitterter Kampf um neue Synagoge"

   
Standort und Modell 
der neuen Synagoge (2003)
Konstanz Stadt 154.jpg (50834 Byte) Konstanz Synagoge n01.jpg (9672 Byte)
     Auf dem Grundstück Sigismundstraße 8 ist der Neubau der Synagoge geplant (Aufnahme: Herbst 2003) Modell der neuen Synagoge
 
 
       
März 2009: Zum Stand des Synagogenneubaus (2009)  

Konstanz Synagoge 2009010.jpeg (30317 Byte)Foto links: Hier soll die neue Synagoge der jüdischen Gemeinde Konstanz entstehen: Das Grundstück am schmalen Ende der Sigismundstraße liegt seit Jahren brach. Bild: Jörg-Peter Rau.  
Artikel im "Süd-Kurier" Konstanz vom 27.3.2009 (Artikel): Synagogen-Bau bleibt blockiert
Der Bau einer Synagoge in Konstanz kommt nicht voran. Die Fläche in der Sigismundstraße liegt seit Jahren brach. Und die Gemeinde, die eigentlich für 3,1 Millionen Euro bauen wollte, steht jetzt auch noch ohne den Schutz des Dachverbands da. 
Der geplante Neubau einer Synagoge im Herzen von Konstanz droht sich um Jahre zu verzögen. Grund ist ein letztinstanzliches Urteil, nach dem die Israelitische Kultusgemeinde den Status als Körperschaft des öffentlichen Rechts verloren hat. Die Stadtverwaltung steht damit ohne einen von jüdischen Dachverbänden legitimierten Verhandlungspartner für ein zur Verfügung gestelltes Grundstück da. Da die Kultusgemeinde die ihr auferlegte Baupflicht nicht erfüllt hat, könnte das Areal in der Sigismundstraße zurückgefordert werden. OB Horst Frank hofft nach Angaben eines Sprechers aber auf eine gütliche Lösung. Nach früheren Planungen sollte das auf 3,1 Millionen Euro teure Gebäude im bereits Jahr 2004 eröffnet werden. (rau) 

  
Der Standort der künftigen Synagoge 2009 (Fotos: Elisabeth Böhrer, Aufnahmedatum 30.5.2009)  Konstanz Synagoge 09151.jpg (70295 Byte) Konstanz Synagoge 09150.jpg (81459 Byte)
     

Oktober 2009: Mit dem Synagogenbau geht es nicht voran  

Konstanz PA 10200901.jpg (245911 Byte)Artikel von Jörg-Peter Rau im "Süd-Kurier" Konstanz vom 10. Oktober 2009: "Der Streit um das Grundstück für die neue Synagoge eskaliert - Politik und Verwaltung wollen das Thema aussitzen.  Keine Bewegung hinterm Bauzaun. 
Zum Lesen des Artikels bitte Textabbildung anklicken.  

Konstanz PA 10200902.jpg (149004 Byte)Dazu Kommentar von Jörg-Peter Rau: "Synagogenbau - Ein Fall für Salomo".  
Zum Lesen des Artikels bitte Textabbildung anklicken.  

        
November 2009: Artikel in der "Badischen Zeitung" vom 11. November 2009 ("Streit um Geld und die Synagoge")     
Artikel im "Südkurier" Konstanz vom 11. November 2009 ("Nach Eklat: Kaum mehr Chance auf Synagoge")  

   
   

Links und Literatur

Links:

Website der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz
Website der Stadt Konstanz
Dr.-Erich-Bloch- und Lebenheim-Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz   
Online-Katalog
über http://www2.bsz-bw.de/cms/recherche/swb-lokale-kataloge erreichbar. 
Deutsch-Israelische Gesellschaft in Konstanz (Vorsitzende Ruth Frenk) 

    

Zum Nachlesen:

Beitrag von Thomas Uhrmann: Zum Tod von Else Levi-Mühsam, langjährige Leiterin der Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek (gest. am 3. Juni 2004 in Jerusalem): hier anklicken  

Presseartikel zur Einweihung einer Gedenkstele für die deportierten Konstanzer Juden am 15. April 2005 

Programm zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur am 4.9.2005 in Konstanz 

Bericht zum "Europäischen Tag der jüdischen Kultur am 4.9.2005" in Konstanz

"Interreligiöser Stadtführer für Konstanz" - Informationen hier 

Bericht über den "Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2007" in Konstanz (2. September 2007)   

Bericht über den "Europäischen Tag der jüdischen Kultur" 2008 in Konstanz (7. September 2008) 

Konstanz ETJK 200606.jpg (70071 Byte)Die Dr.-Erich-Bloch- und Lebenheim-Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz unter Leitung von Thomas Uhrmann wird 25 Jahre alt 
Zur Geschichte der Bibliothek (pdf-Datei)  

Schtetele 010.jpg (41680 Byte)Chanukkafest mit der Klezmergruppe "Schtetele" am Sonntag, 9. Dezember 2007, 15.00 Uhr im Wolkensteinsaal, Kulturzentrum am Münster   Nähere Informationen (pdf-Datei) 
 

Seite über die 2008 eingeweihte Mikwe (rituelles Bad) der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz   

Bericht über den "Europäischen Tag der Jüdischen Kultur am 6. September 2009 -  Das Programm in Konstanz 

     

   

                   
vorherige Synagoge  zur ersten Synagoge nächste Synagoge  

         

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an Alemannia Judaica (E-Mail-Adresse auf der Eingangsseite)
Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 11. Februar 2010