Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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zu den Synagogen in Baden-Württemberg 
Zur Seite über die Jüdische Geschichte / Synagoge in Konstanz vor 1938/45 


Konstanz (Kreisstadt, Baden-Württemberg)
Jüdische Geschichte nach 1945 / Die Israelitische Kultusgemeinde Konstanz (IKG)/
Synagoge Sigismundstraße  
 
 Hinweis: die Website der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz (IKG) finden Sie unter www.ikgkonstanz.de  
  

September 2014: Veranstaltungshinweis   
KN V 092014 Afzeluches 56.jpg (87801 Byte) Afzeluches: "Jiddische lider ois der welt"
Donnerstag, 4. September 2014, Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal, 19:30 Uhr
Zentralrat der Juden in Deutschland/ Kulturprogramm
Eine Veranstaltung der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz
Gut eine Woche vor dem Europäischen Tag der jüdischen Kultur stellen Alexander Goldenberg (Klavier) und Juri Zemski (Gesang) ihr erfolgreiches Programm "Afzeluches" vor, benannt nach einem jiddischen Begriff, der so viel wie "Trotzdem" bedeutet. Die beiden Musiker bilden ein kongeniales Duo, das bei ihrem Gastspiel Gesänge aus der synagogalen Liturgie, osteuropäisch-aschkenasische, orientalisch-sephardische und israelische Lieder präsentiert. Alle Werke wurden von Alexander Goldenberg, der seine Klavierausbildung in Leningrad erhielt, neu bearbeitet. Der aus Odessa stammende und am dortigen Konservatorium ausgebildete Juri Zemski fungiert seit seiner Auswanderung nach Gelsenkirchen auch als Kantor. Dass es in der leidvollen Geschichte des jüdischen Volkes immer ein "Trotzdem" gab und gibt, ist besonders in der vielseitigen Musik der Juden aus aller Welt zu spüren.              
 
April 2014: 50 Jahre Synagoge und Israelitische Kultusgemeinde Konstanz 
Dazu Beitrag von Thomas Uhrmann in hagilil.com - auch eingestellt als pdf-Datei  .     
Weiter eingestellt: "50 Jahre Synagoge und Israelitische Kultusgemeinde Konstanz 1964-2014. Europäischer Tag der Jüdischen Kultur in Konstanz am 14. September 2014 - Programmvorschau" (pdf-Datei)   
Beitrag von Erich Gropper: "Pessach wird zum Jubiläumsfest: 50 Jahre Synagoge" (Seite in dornroeschen.nu) 

 
 
Zur Geschichte vor 1938/45 siehe Seite zur Jüdischen Geschichte / Synagoge in Konstanz vor 1938/45
   
   
Übersicht: 

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde nach 1945    
Zur Geschichte des Betsaals / der Synagoge   
Fotos   
Die Dr.-Erich-Bloch- und-Lebenheim-Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde  
Mai 2011: Bücherschenkung der British Library   
August 2011: Die Bibliothek ist 10 Jahre im Südwestdeutschen Bibliotheksverbund  
August 2011: Die Bibliothek zieht in einen neuen Raum    
November 2012: 30 Jahre Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek     
Februar 2005: Schlomo Schiff wird Rabbiner in Konstanz  
Berichte zum geplanten Synagogenneubau in Konstanz  
-  Zu den ersten Planungen zwischen 2002 und 2005 
März 2009: Zum Stand des Synagogenneubaus 
Oktober 2009: Mit dem Synagogenbau geht es nicht voran  
März 2010: Bis 2012 soll die neue Synagoge gebaut sein  
Oktober 2010: Die Grundsteinlegung für die neue Synagoge ist noch für 2010 geplant   
Oktober 2010: Die beiden jüdischen Gemeinden sollen vereint werden  
Dezember 2010: Architekt Fritz Wilhelm plant die neue Synagoge in Konstanz  
Dezember 2010: Weg frei für die neue Synagoge 
Dezember 2010: Was geschieht mit dem Gebäude des ehemaligen 'Ankers'?  
Februar 2011: Die Synagogen-Baupläne werden überarbeitet  
März 2011: Erneute Verzögerungen beim Synagogenbau  
Juli 2011: Sommerfest des Oberrates der Israeliten Badens - Hoffnung auf den Bau der Synagoge   
September 2011: Der Bauantrag für die neue Synagoge wurde eingereicht    
Dezember 2011: Zum Stand der Realisierung des Neubaus der Synagoge  
Januar 2012: Die beiden jüdischen Gemeinden in Konstanz bauen gemeinsam die Synagoge  
März 2012: "Neue Synagoge zum Greifen nah" 
Mai 2012: Die Baugenehmigung ist erteilt    
Juli 2012: Finanzielle Schwierigkeiten haben sich aufgetan   
August 2012: Neuer Rückschlag für das Synagogenprojekt   
September 2012: Die israelitische Kultusgemeinde bekräftigt den Synagogenbau in der Sigismundstraße 
August 2013: Das Synagogen-Projekt steht möglicherweise vor dem Aus   
November 2013: Noch lebt die Hoffnung auf eine neue Synagoge  
Links und Literatur  

   

Hinweis: Link zu den neuesten Nachrichten aus der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz  

     
     
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde(n) nach 1945      
   
Nach 1945 konnte sich wieder eine zunächst kleine jüdische Gemeinde in Konstanz bilden. Nachdem seit Ende 1945 jüdische Flüchtlinge/DPs im ehemaligen jüdischen Gemeindehaus Sigismundstraße 21 untergebracht waren, fanden hier erste Veranstaltungen statt. Die zunächst noch unselbständige Gemeinde bestand in den folgenden Jahren in engem Zusammenhang mit der jüdischen Gemeinde Kreuzlingen/Kanton Thurgau, von 1966 bis 1988 gemeinsam mit der Gemeinde Freiburg im Breisgau. Seitdem besteht wieder eine selbständige Gemeinde in der Stadt ("Israelitische Kultusgemeinde Konstanz K.d.ö.R."). 
  
Langjähriger Erster Vorsitzender der Kultusgemeinde war bis 1988 der Holocaustüberlebende Shimon Zygmunt Nissenbaum (gest. 2001). Sein Nachfolger wurde 1988 Benjamin Nissenbaum (heute: Ehrenvorsitzender). Für die Gemeinde waren als Rabbiner tätig: Lothar Rothschild, Nathan Peter Levinson und Chaim Naftalin. 
  
Ein verstärkter Zuzug jüdischer Personen erfolgte seit den 1990er-Jahren durch sogenannte "Kontingentflüchtlinge" aus den ehemaligen GUS-Ländern. 
      
Bis Frühjahr 2012 bestand einige Jahre eine zweite (liberaler geprägte) jüdische Gemeinde in Konstanz, die im Juni 2012 aufgelöst wurde (vgl. jedoch unten Anmerkung zum November 2013): siehe Seite zur Jüdischen Gemeinde Konstanz (interner Link). 
 
Auf Grund einer durch den Vorstand der  Israelitischen Religionsgemeinschaft (IRG) Baden am 4. März 2012 durchgeführten Abstimmung aller jüdischen Mitglieder der IRG im Raum Konstanz stimmten über zwei Drittel der Wähler für eine Fusion der zwei jüdischen Gemeinden in Konstanz. Damit stand einer Fusion der bislang zwei Gemeinden nichts mehr im Weg. 
  
November 2013: Das Schieds- und Verwaltungsgericht beim Zentralrat der Juden in Deutschland hat bestätigt, dass die "Fusionswahlen" vom 6. Mai 2012 über die Zusammenlegung der Jüdischen Gemeinde Konstanz und der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz vom 6. Mai 2012 nichtig sind. Damit bestehen bis auf Weiteres die beiden Gemeinden eigenständig weiter. Pressemitteilung im "Südkurier" vom 22. November 2013
   
   
   
Zur Geschichte des Betsaales / der Synagoge    
   
In den 1950er und 1960er Jahren besuchten die in Konstanz wieder zugezogenen jüdischen Einwohner zunächst die Synagoge in Kreuzlingen; größere Feste wurden im Bürgersaal am Stephansplatz gefeiert. Auch der Religionsunterricht für die Kinder wurde in Kreuzlingen erteilt. Seit 1964 besteht wieder ein eigener Betsaal in Konstanz in dem Wohn- und Geschäftshaus Sigismundstraße 19, das auf einem Teil des ehemaligen Synagogenplatzes erbaut wurde: die ersten Gottesdienste wurden zu Pessach 1964 im Betsaal abgehalten.  
     
Eine neue Synagoge in Konstanz ist seit mehreren Jahren in Planung. Zur Entwicklung seit den ersten Planungen (2002) siehe siehe Presseberichte unten
Nach der im Mai 2012 erteilten Baugenehmigung durch die Stadtverwaltung kann der Bau der Synagoge auf einem Grundstück in der Sigismundstraße beginnen. Im Sommer 2012 taten sich allerdings neue Schwierigkeiten im Blick auf die Finanzierung auf. Die ursprüngliche vom Oberrat der Israeliten in Baden beschlossenen 1,8 Millionen Euro reichen demnach zum Bau des Gemeindezentrums und der Synagoge bei weitem nicht aus. Das Gesamtprojekt wird inzwischen auf rund 4,3 Millionen Euro beziffert. Auf Grund einer Vertragsklausel muss der Bau im Jahr 2017 fertiggestellt sein.   
    
   
    
Fotos 
Fotos nach 1945/Gegenwart:  

Fotos um 1965/85:    
Konstanz Synagoge 041.jpg (73802 Byte) Konstanz Synagoge n080.jpg (76766 Byte) Konstanz Synagoge 125.jpg (63646 Byte)
In diesem Geschäftshaus am 
ehemaligen Synagogenstandort 
befindet sich der Betsaal der 
Gemeinde (Foto um 1985: Hahn) 
Der Betsaal in Konstanz
(Quelle: H. P. Schwarz (Hg.): 
Die Architektur der Synagoge. 
1988 Abb. 300 S. 294) 
Gottesdienst im neuen Betsaal 1963 
(Foto: Finke)
  
     
 Fotos 2003/11:
(Foto links oben: Hahn, Aufnahmedatum 2.11.2003; 
Fotos oben Mitte und rechts sowie unterhalb der Fotos in hoher Auflösung vom 24.8.2008)
  
Konstanz Synagoge 151.jpg (64194 Byte) Konstanz Synagoge n2008045.jpg (132906 Byte) Konstanz Synagoge n2008046.jpg (143040 Byte)
Wohn- und Geschäftshaus (erbaut 1966) in der Sigismundstraße auf dem Standort der 1938 zerstörten Synagoge    
     
 Konstanz Synagoge 11042.jpg (832594 Byte)  Konstanz Synagoge 11040.jpg (755657 Byte) Konstanz Synagoge 11041.jpg (742275 Byte) 
 Der Betsaal - Drei Fotos in hoher Auflösung  
(Quelle der Fotos von 2011: Israelitische Kultusgemeinde Konstanz; erhalten von Thomas Uhrmann)   
   
  Konstanz Synagoge n2008003.jpg (109070 Byte)  
  Schlussstein über dem Eingangstor
 zum Betsaal mit Jahr der Einrichtung "1964"
 
     
Konstanz Synagoge n2008004.jpg (159581 Byte) Konstanz Synagoge n2008006.jpg (159731 Byte) Konstanz Synagoge n2008005.jpg (181695 Byte)
Blick zum Toraschrein, 
davor das Vorlesepult 
Der Toraschrein  Kuppel über 
dem Vorlesepult 
  
      
Konstanz Synagoge n2008008b.jpg (134078 Byte) Konstanz Synagoge n2008009.jpg (130403 Byte) Konstanz Synagoge n2008009a.jpg (116386 Byte)
Glasfenster des Betsaales mit charakteristischen Symbolen (rechts zum Laubhüttenfest Sukkot) 
     
Konstanz Synagoge n2008023.jpg (186758 Byte) Konstanz Synagoge n2008013.jpg (85257 Byte) Konstanz Synagoge n2008029.jpg (103312 Byte)
Menora   Chanukka-Leuchter  Menora 
     
Konstanz Synagoge n2008043.jpg (113250 Byte) Konstanz Synagoge n2008044.jpg (99201 Byte) Konstanz Synagoge n2008022.jpg (96496 Byte)
Frauenabteil  Seitenstube zum Betsaal 
     
Konstanz Synagoge n2008036.jpg (136907 Byte) Konstanz Synagoge n2008037.jpg (96302 Byte) Konstanz Synagoge n2008030.jpg (161811 Byte)
Seitenstube zum Betsaal 
mit Ewigem Licht 
Ewiges Licht 
(Ner tamid) 
Gedenkinschrift für den 
Gemeindegründer Nissenbaum 
     
Konstanz Synagoge n2008021.jpg (120372 Byte) Konstanz Synagoge n2008042.jpg (131774 Byte) Konstanz Synagoge n2008047.jpg (159608 Byte)
Gideon und Benjamin Nissenbaum 
mit Landrat Frank Hämmerle (Mitte) 
     Bis 1940: jüdisches Gemeindehaus
 (Sigismundstraße 21) 
       
Konstanz Synagoge 153.jpg (46223 Byte) Aus dem 
Gemeindeleben: 
Konstanz Bar Mizwa 01.jpg (82802 Byte)
Im Erdgeschoss der Sigismundstraße 19
 besteht das koschere Geschäft "Nisskoscher"
  Bar Mizwa Feier in Konstanz am 
28. Mai 2005 siehe Bericht 
     
Konstanz Synagoge 816.jpg (63127 Byte) Konstanz Synagoge 815.jpg (52569 Byte) Konstanz Synagoge 817.jpg (43483 Byte)
Besuchergruppe im Betsaal im Sommer 2005 - rechts die Kuppel des Betsaales
(Fotos von Thomas Uhrmann)  
     
      

               

Die Dr.-Erich-Bloch- und Lebenheim-Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde 
mit Bibliotheksleiter Thomas Uhrmann 

Aktuell: Öffnungszeiten 2014: eingestellt als pdf-Datei   
Flyer der Bibliothek (Juli 2014): eingestellt als pdf-Datei     

Konstanz PA Bibliothk 2008.jpg (216099 Byte) Konstanz Bibliothek 2008001.jpg (167183 Byte) Konstanz Bibliothek 2008003.jpg (166442 Byte)
 Oben: Bericht im "Südkurier" Konstanz vom
 1. April 2008 über die Bibliothek
Im Jahr 2006 konnte die Bibliothek ihr 25-jähriges Bestehen feiern 
(siehe den über die Links unten erreichbaren Bericht)
       

PRESSEMITTEILUNG vom 16. Oktober 2009: Mit Know-how aus Konstanz: Bibliothek der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg eröffnet
Am vergangenen Montag, 12. Oktober 2009, wurde die Bibliothek Albert-Einstein der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg in einem Neubau mitten in der Heidelberger Altstadt ihrer Bestimmung übergeben. Bauherr des gesamten Neubaus der Hochschule ist der Zentralrat der Juden in Deutschland. Die Bibliothek der Hochschule für Jüdische Studien ist eine der ersten Bibliotheken in Deutschland, deren hebräische Titel in Originalschrift in einem Online-Katalog recherchiert werden können.
Dazu wurde gemeinsam mit dem in Konstanz ansässigen Bibliotheksservice-Zentrum Baden- Württemberg (BSZ) in einem Pilotprojekt das integrierte Open-Source-Bibliothekssystem Koha für die Hochschulbibliothek eingerichtet. Ausleihe und Rückgabe wurden mit RFID-Technologie realisiert, so dass Benutzer Medien selbstständig ausleihen und zurückgeben können.
Von den daran beteiligten Mitarbeitern aus Konstanz nahmen Katrin Fischer, Dr. Annerose Finke und Thomas Uhrmann zusammen mit der Direktorin des BSZ, Dr. Marion Mallmann-Biehler, in Heidelberg an der Eröffnungsfeier des Bibliotheksneubaus teil. Dabei wurden den Gästen, darunter auch Salomon Korn, Vizepräsident des Zentralrats der Juden, die bibliothekarischen Neuerungen aus Konstanz vorgestellt. 
Die originalsprachliche Katalogisierung von Titeln in nicht-lateinischer Schrift in der Datenbank des Südwestdeutschen Bibliotheksverbund (SWB), der vom BSZ betrieben wird, ist seit dem Frühjahr möglich. Die Bibliothek der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg und die Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz, die von Thomas Uhrmann betreut wird, katalogisieren seither als erste Bibliotheken in Deutschland ihren hebräischen Bestand online in der Originalschrift. Damit können auch die Benutzer im Online-Katalog des SWB mit nicht-lateinischen Schriftzeichen recherchieren. BSZ. 

Hinweis: Die Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek hat einen eigenen Online-Katalog: Unter
http://www2.bsz-bw.de/cms/recherche/swb-lokale-kataloge kann der Name der Bibliothek angeklickt und im Bestand recherchiert werden.  

Beitrag von Thomas Uhrmann über die Geschichte der Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek (pdf-Datei, Stand: Juli 2014, interner Link)
Zusammenstellung: Veröffentlichungen über die Dr.-Erich-Bloch und Lebenheim-Bibliothek (Judaica) der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz seit ihrer Gründung am 4. August 1982 bzw. Eröffnung am 12. November 1982 (pdf-Datei, update eingestellt Mai 2014, interner Link).    

   
Konstanz PA 2010053.jpg (232783 Byte)Links: "Zu Besuch bei Freunden - Ein Nachmittag in der Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek". 
Artikel in "uni'kon - universität konstanz" Journal Nr. 37/10: "Weltgeschichte als Horizont". 
Hierin unter "Studies schreiben" der Beitrag von Svenja Menkhaus.  
Original des Journals unter http://www.burgstedt.com/unikon/unikon37/contents/pdf/unikon37.pdf   
   
   
Mai 2011: Bücherschenkung der British Library für Konstanz    
Pressemitteilung vom 6. Mai 2011. Bücherschenkung der British Library für Konstanz
Judaica-Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde wächst weiter – Seit 10 Jahren im Südwestdeutschen Bibliotheksverbund

Freudige Überraschung herrscht bei der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz über eine Bücherschenkung der British Library London für ihre Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek. Bibliothekare für Judaica und Hebraica der Nationalbibliothek des Vereinigten Königreichs wurden über die Webseiten der Konstanzer jüdischen Bibliothek (www.bsz-bw.de/eu/blochbib/) auf deren Aktivitäten aufmerksam. Ein erstes Paket mit jiddischer und hebräischer Literatur traf bereits kurz nach den Pessachfeiertagen ein. Jiddische Literatur in der Originalsprache und hebräischer Schrift ist in nichtwissenschaftlichen öffentlichen Bibliotheken im deutschsprachigen Raum eher selten vertreten.
Die von dem Konstanzer Historiker und Schriftsteller Dr. Erich Bloch gegründete Judaica-Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz kann im Herbst des nächsten Jahres auf ihr dreißigjähriges Bestehen zurückblicken. Sie ist seither als Leihbibliothek für alle interessierten Bürger zugänglich und nimmt seit genau zehn Jahren als erste Bibliothek einer jüdischen Gemeinde in Deutschland an einem Bibliotheksverbund teil. Der gesamte Bestand ist mit über 3970 Titeln im Online-Katalog des Südwestdeutschen Bibliotheksverbund (SWB) unter http://swb.bsz-bw.de/DB=2.1/ nachgewiesen und recherchierbar, darunter wissenschaftliche, philosophische und religiöse Buchausgaben, Biographien, geschichtliche Werke, Bücher über Israel, Erzählungen für Kinder und Jugendliche, Aufsätze, Hochschulschriften, Belletristik und Bildbände, vorwiegend in deutscher Sprache, sowie die wichtigste rabbinische Literatur.
Bibliotheksleiter Thomas Uhrmann katalogisiert die Bücher aus London beim Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ), dessen Hauptsitz sich ebenfalls in Konstanz befindet, für den Internetkatalog in hebräischer Schrift. Die Möglichkeit der Katalogisierung in Originalschriften ist im SWB als ersten deutschen Bibliotheksverbund seit Anfang 2009 möglich.
Die Bibliothek in der Sigismundstraße 19 ist in der Regel jeden ersten und dritten Montag im Monat von 16 bis 18 Uhr (ausgenommen an jüdischen und gesetzlichen Feiertagen) geöffnet. Sie liegt zusammen mit der Synagoge und dem Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde mitten im Stadtzentrum von Konstanz, genau an jener Stelle, wo sich bis zu ihrer Zerstörung in der Reichspogromnacht die frühere Synagoge befand. 
Thomas Uhrmann. Ehrenamtlicher Leiter der Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek (Judaica) der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz."   
    
 In der Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim- Bibliothek mit Thomas Uhrmann (2011) 
 Konstanz Bibliothek 11041.jpg (123738 Byte) Konstanz Bibl 2011011.jpg (132904 Byte) Konstanz Bibl 2011010.jpg (107511 Byte)
   
August 2011: Die Bibliothek ist 10 Jahre im Südwestdeutschen Bibliotheksverbund   
Dazu der Artikel:  "Israelitische Kultusgemeinde Konstanz: Judaica Bibliothek 10 Jahre im Südwestdeutschen Bibliotheksverbund (SWB) - Ein Dank an das Bibliotheksservice-Zentrum", unterzeichnet von Peter Stiefel (1. Vors. der IKG), Gabriel Albilia (2. Vors.), Benjamin Nissenbaum (Ehrenvorsitzender) und Thomas Uhrmann (Leiter der Bibliothek).     
   
August 2011: Die Bibliothek zieht in einen neuen Raum    
Mitteilung des Leiters der Bibliothek Thomas Uhrmann vom 25. August 2011: "
Israelitische Kultusgemeinde Konstanz: Judaica-Bibliothek ist umgezogen

Die Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz ist innerhalb ihres Standorts Sigismundstr. 19 von der ersten Etage in das Parterre umgezogen. Sie befindet sich nun links neben dem Eingang zur Synagoge."  
Gebet und Lernen sind die traditionellen Grundpfeiler jüdischen Lebens. Die Familie Nissenbaum hat es mit der neuen Räumlichkeit ermöglicht, dass die Synagoge mit ihrem Nebenraum - einer kleinen Stube für Unterricht und gemeinsames Studium - sowie die Bibliothek mit ihrem Bestand an rabbinischer Literatur, der Ort Gebetes und die Orte des Lernens, als spirituelles und geistiges Zentrum der Gemeinde nun in direkter Nachbarschaft liegen.
Die Öffnungszeiten sind weiterhin in der Regel an jedem ersten und dritten Montag im Monat (ausgenommen jüdische, gesetzliche oder regionale Feiertage) von 16 bis 18 Uhr. www.bsz-bw.de/eu/blochbib/ "   
    
November 2012: 30 Jahre Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz  
Dazu eingestellt:    
Bericht "30 Jahre Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Biobliothek (Judaica). 1982-2012: Bilanz, Dank und Chronik"
Quelle: Mitteilungsblatt des Oberrates der Israeliten Badens Nr. 43, Rosch Haschana 5773 (September 2012) (Bericht ist eingestellt als pdf-Datei).
Hinweis auf einen Rundfunkbeitrag: am 4. Januar 2013 widmete der DEUTSCHLANDFUNK (DLF) seine knapp zehnminütige Sendung "Schalom – Jüdisches Leben heute" mit Micha Guttmann in einem Beitrag von Esther Leuffen ganz der Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz. Im Beitrag kamen Bibliotheksleiter Thomas Uhrmann, seine Mitarbeiterin Ella Kanevska sowie Peter Stiefel, der 1. Vorsitzende der Kultusgemeinde, und Dr. Marion Mallmann-Biehler, die Leiterin des Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ), zu Wort. Die Sendung ist bis Mitte 2013 zum Nachhören auf den Internetseiten des DLF eingestellt: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2013/01/04/dlf_20130104_1550_190b6060.mp3   
 
Januar 2013: Artikel von Susanne Ebner im "Südkurier" vom 23. Januar 2013: "Jüdische Bibliothek: Im Dienst der Verständigung" 
Link zum Artikel - auch eingestellt als pdf-Datei.    
 
Juni 2014: 10. Jahrestag des Todes von Else Levi-Mühsam, Mitbegründerin und langjährige Leiterin der Bibliothek    
Artikel von Philipp Lämmle im "Südkurier" vom 3. Juni  2014: "Konstanz Geschichte einer Reisenden 
Konstanz -
Else Levi-Mühsam baute Bibliothek Judaica mit auf. Die Görlitzerin starb vor zehn Jahren in Jerusalem..." 
Link zum Artikel  
Weiterer Artikel im "Görlitzer Anzeiger" vom 3. Juni 2014: "Vor zehn Jahren starb Else Levi-Mühsam, Ehrenbürgerin der Stadt Görlitz
Konstanz | Görlitz, 3. Juni 2014. Vor zehn Jahren, am 3. Juni 2004, starb die langjährige Konstanzer Bürgerin Else Levi-Mühsam, die zusammen mit Dr. Erich Bloch die jüdische Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde in der Sigismundstraße aufbaute, in Jerusalem. Else Levi-Mühsam, am 8. Mai 1910 in Görlitz geboren und seit 1992 Ehrenbürgerin ihrer Geburtsstadt, verließ 1934 wegen des Nationalsozialismus Deutschland... " 
Link zum Artikel     
 
 
    
 

Februar 2005: Schlomo Schiff wird Rabbiner in Konstanz:  

Konstanz R Schiff 02.jpg (54621 Byte) Konstanz R Schiff 01.jpg (56079 Byte)
Rabbiner 
Schlomo Schiff
   
Beim Empfang im Konstanzer Rathaus durch OB Horst Frank, links Oberratsmitglied Gideon Nissenbaum, rechts vom OB Benjamin Nissenbaum und Beiratsmitglied Avi Narunski  
    

Bericht vom Februar 2005 von Thomas Uhrmann:  Schlomo Schiff, neuer Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz, ist ein direkter Nachfahre von Rabbi Schlomo Ben Izchak, genannt Raschi, der im 11. Jahrhundert in Worms wirkte und bis heute als der massgeblichste Kommentator der jüdischen Bibel gilt. Schlomo Schiff wurde in Jerusalem geboren und widmete sich seit der Kindheit, zunächst im "Cheder" der religiösen Elementarschule, später dann in der Jerusalemer "Belz-Jeschiwa" dem Studium von Tora und Talmud, ohne eigentlich die Laufbahn eines Rabbiners anzustreben. Vor acht Jahren erhielt er die "Smicha", das Rabbinerdiplom, und wirkte in verschiedenen rabbinischen Aufgaben in Israel. Im vergangenen Herbst  wurde er in das Amt des Rabbiners für die Konstanzer jüdische Gemeinde berufen und trat jetzt offiziell seine Stelle in der Stadt am Bodensee an. In neunter Generation ist Schlomo Schiff auch ein Enkel des berühmten Rabbi Elimelech von Lezajsk (1717-1786), einem der Begründer des Chassidismus. Schlomo Schiff, verheiratet und Vater von fünf Kindern, lebt mit seiner Familie in Israel und wird vorläufig jeden Monat für eine Woche in Konstanz sein. Der Chassidismus betont die Bedeutung persönlichen und gemeinschaftlichen religiösen Lebens, den im Alltag gelebten, fröhlichen Glauben, und in dieser Tradition seines Vorfahren aus Lezajsk und auch der seines Vaters, dem heutigen Leszajsker Rebbe, möchte Rabbiner Schlomo Schiff auch für die Konstanzer Gemeinde tätig sein. "Der Gemeinde, den Mitgliedern, aber auch der Stadt und dem Land, zu helfen, wo ich kann und für Menschen, Juden wie Nichtjuden, da zu sein", darin sieht er seine Aufgabe. Mit Unterstützung  des Konstanzer Oberbürgermeisters Horst Frank OB werden sich  der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde und der neue Rabbiner für einen zügigen Baubeginn der geplanten neuen Synagoge in der Bodenseestadt einsetzen. An Raschi und Worms erinnert man sich in Konstanz gerne: im Sommer 2001 besuchte die Konstanzer jüdische Gemeinde mit ihrem damaligen Rabbiner Chaim Naftalin das Raschi-Haus, die Synagoge, die Mikwe und den jüdischen Friedhof.  

   
 
 

Berichte zum geplanten Synagogenneubau in Konstanz    
  
Zu den ersten Planungen zwischen 2002 und 2005:  

Stand 2002: siehe Artikel vom 24. Oktober 2002 im "Südkurier Konstanz".
Stand März 2005: siehe Artikel von Claudia Rindt im "Jüdischen Forum"
Stand Mai 2005: siehe Artikel aus dem "Südkurier" Konstanz" vom 28. Mai 2005: "Erbitterter Kampf um neue Synagoge"
   
Standort und Modell 
der neuen Synagoge (2003)  
Konstanz Stadt 154.jpg (50834 Byte) Konstanz Synagoge n01.jpg (9672 Byte)
     Auf dem Grundstück Sigismundstraße 8 
ist der Neubau der Synagoge geplant
 (Aufnahme: Herbst 2003) 
Modell der neuen Synagoge   
 
 
       
März 2009: Zum Stand des Synagogenneubaus      

Artikel von Jörg-Peter Rau im "Süd-Kurier" Konstanz vom 27.3.2009 (Artikel): "Synagogen-Bau bleibt blockiert
Der Bau einer Synagoge in Konstanz kommt nicht voran..." Die Fläche in der Sigismundstraße liegt seit Jahren brach. Und die Gemeinde, die eigentlich für 3,1 Millionen Euro bauen wollte, steht jetzt auch noch ohne den Schutz des Dachverbands da..." 

  
Der Standort der künftigen Synagoge 2009
 (Fotos: Elisabeth Böhrer, 
Aufnahmedatum 30.5.2009) 
Konstanz Synagoge 09151.jpg (70295 Byte) Konstanz Synagoge 09150.jpg (81459 Byte)
     

Oktober 2009: Mit dem Synagogenbau geht es nicht voran  

Konstanz PA 10200901.jpg (245911 Byte)Artikel von Jörg-Peter Rau im "Süd-Kurier" Konstanz vom 10. Oktober 2009: "Der Streit um das Grundstück für die neue Synagoge eskaliert - Politik und Verwaltung wollen das Thema aussitzen.  Keine Bewegung hinterm Bauzaun. 
Zum Lesen des Artikels bitte Textabbildung anklicken.  

Konstanz PA 10200902.jpg (149004 Byte)Dazu Kommentar von Jörg-Peter Rau: "Synagogenbau - Ein Fall für Salomo".  
Zum Lesen des Artikels bitte Textabbildung anklicken.  

        
November 2009: Artikel in der "Badischen Zeitung" vom 11. November 2009 ("Streit um Geld und die Synagoge")      
Artikel im "Südkurier" Konstanz vom 11. November 2009 ("Nach Eklat: Kaum mehr Chance auf Synagoge")   
   
   
März 2010: Bis 2012 soll die neue Synagoge gebaut sein    
Artikel im "Südkurier" Konstanz vom 24. März 2010 (Artikel): "Synagogen-Streit könnte bald beendet sein. 
Der badische Landesrabbiner hat den Bau eines jüdischen Gebetshauses in Konstanz bis zum Jahr 2012 angekündigt. Die örtliche Kultusgemeinde kann ihre Baupflicht in der Sigismundstraße offenbar nicht erfüllen, sperrt sich aber nicht mehr gegen eine Lösung zusammen mit dem Verband IRG..."   
 
Oktober 2010: Die Grundsteinlegung für die neue Synagoge ist noch für 2010 geplant   
Artikel von Jörg-Peter Rau im "Südkurier" vom 22. Oktober 2010 (Artikel): "Jüdisches Leben soll wieder aufblühen. 
Konstanz bekommt nach 72 Jahren eine neue Synagoge. Der Durchbruch beendet jahrelange Querelen.
1938 zerstörten Nazis das jüdische Gotteshaus. Noch in diesem Jahr soll es den Spatenstich für den einzigen Synagogen-Neubau am Bodensee geben..."  
   
Oktober 2010: Die beiden jüdischen Gemeinden sollen vereint werden     
Artikel von Jörg-Peter Rau im "Südkurier" vom 22. Oktober 2010 (Artikel): 
"Zwei Gemeinden sollen eine werden. Nach dem Durchbruch bei der Synagoge sollen die beiden jüdischen Gemeinden der Stadt in einer einzigen neuen aufgehen..."     
  
Dezember 2010: Architekt Fritz Wilhelm plant die neue Synagoge in Konstanz  
Artikel in der "Badischen Zeitung" (Lörrach) vom 6. Dezember 2010 (Artikel): "Nach Lörrach die Synagoge für Konstanz
Architekt Fritz Wilhelm plant das neue jüdische Gotteshaus am Bodensee / Vernunft und Klarheit..." 
   
Dezember 2010: Weg frei für die neue Synagoge   
Artikel von Jörg-Peter Rau im "Südkurier" vom 18. Dezember 2010 (Artikel): 
"Weg für neue Synagoge in Konstanz ist frei.   
Nach Lörrach und lange vor Rottweil: In Konstanz wird eine neue Synagoge gebaut. Jetzt sind alle rechtlichen Fragen geklärt, im Juni 2012 soll der 1,8 Millionen Euro teure Bau fertig sein..." 
  
Dezember 2010: Was geschieht mit dem Gebäude des ehemaligen 'Ankers'?        
Artikel von Michael Lünstroth im "Südkurier" vom 21. Dezember 2010 (Artikel): "Neues Ringen um Synagoge.  
Konstanz –
Die Israelitische Religionsgemeinschaft Baden (IRG) will für den geplanten Neubau einer Synagoge in der Sigismundstraße das Gebäude des ehemaligen 'Ankers' nicht übernehmen. Das ist das Ergebnis einer Begehung des dortigen Grundstücks von Vertretern der IRG am Donnerstagnachmittag..." 
  
Februar 2011: Die Synagogen-Baupläne werden überarbeitet     
Artikel von Jörg-Peter Rau im "Südkurier" vom 7. Februar 2011 (Artikel): "Synagogen-Pläne werden nochmals überarbeitet.  
Neue Wendung beim geplanten Synagogen-Neubau: Stadträte stellen den Erhalt des ehemaligen Gasthauses Anker in Frage.."  
  
März 2011: Erneute Verzögerungen beim Synagogenbau      
Artikel von Jörg-Peter Rau im "Südkurier" vom 23. März 2011 (Artikel): "Synagogen-Bau verzögert sich erneut.     
Konstanz –
Wenige Monate nach Verkündung einer einvernehmlichen Lösung zeichnen sich wieder schwere Konflikte um den Bau einer neuen Synagoge ab. Von dem für dieses Frühjahr angekündigten Spatenstich spricht bei der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden niemand mehr.
Überdies dürften die Pläne, die dem Gestaltungsbeirat am heutigen Mittwoch (11 Uhr, Untere Laube 24) vorgestellt werden sollen, für einige Debatten sorgen. Nun wächst die Sorge, die Religionsgemeinschaft könnte statt in Konstanz zunächst in Rottweil bauen..." 
   
Juli 2011: Sommerfest des Oberrates der Israeliten Baden in Konstanz - Hoffnung auf den Bau der Synagoge 
Artikel von Jörg-Peter Rau im "Südkurier" vom 27. Juli 2011 (Artikel): 
"Versöhnliche Töne beim Sommerfest. Juden aus ganz Baden haben ihr Sommerfest in Konstanz gefeiert. Dabei wurde die Hoffnung auf einen baldigen Baubeginn für die Synagoge laut..." 
    
August 2011: Artikel von Peter Bollag in der "Jüdischen Allgemeinen" vom 4. August 2011: 
"Wetterleuchten am Bodensee - Zwei Gemeinden im Dauerzwist" (Link zum Artikel; eingestellt auch als pdf-Datei)    
 
August 2011: Der Standort der neuen Synagoge 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 24.8.2011)   
Konstanz Synagoge n082011a.jpg (97113 Byte) Konstanz Synagoge n082011c.jpg (89282 Byte) Konstanz Synagoge n082011b.jpg (86147 Byte) Konstanz Synagoge n082011d.jpg (88915 Byte)Konstanz Synagoge n082011da.jpg (44311 Byte)
Blick auf das Grundstück der geplanten neuen Synagoge 
in der Sigismundstraße
Das Gebäude des ehemaligen Gasthauses "Anker" mit Eingangstür 
(und angebrachter Mesusa und Hinweistafel)
       

September 2011: Der Bauantrag zum Neubau der Synagoge wurde eingereicht  

Artikel von Jörg-Peter Rau im "Südkurier" vom 26. September 2011 (Artikel): "Konstanz: Synagoge: Bauantrag für Sigismundstraße-  
Die Israelitische Religionsgemeinschaft Baden hat einen Bauantrag für die neue Synagoge in der Sigismundstraße eingereicht. Dies sagte Oberbürgermeister Horst Frank im Gemeinderat auf eine Nachfrage von Stadtrat Holger Reile (Linke Liste)..."   
  
Dezember 2011: Zum Stand der Realisierung des Neubaus der Synagoge  
Artikel von Jörg-Peter Rau im "Südkurier" vom 22. Dezember 2011 (Artikel): "Konstanz bekommt eine neue Synagoge. Der Weg scheint frei für den Neubau einer Synagoge in Konstanz. Die Israelitische Religionsgemeinschaft Baden hat jetzt das von der Stadt bereitgestellte Grundstück in der Sigismundstraße und hält an ihren Plänen fest. Ende 2012 könnte der erste Gottesdienst gefeiert werden..."   
Dazu ergänzender Artikel (Artikel): "Der lange Weg zur neuen Synagoge. Nach 1945 kam in Konstanz nur langsam wieder ein jüdisches Leben in Gang. Rückkehrer aus der Emigration und Zuwanderer aus Osteuropa sind inzwischen sehr aktiv..."  
 
Januar 2012: Die beiden jüdischen Gemeinden in Konstanz bauen gemeinsam die Synagoge   
Artikel von Peter Bollag in der "Jüdischen Allgemeinen" vom 12. Januar 2012: "Konstanz. Getrennt marschieren, vereint beten. Nach jahrelangem Streit wollen die zwei rivalisierenden Gemeinden jetzt zusammen eine Synagoge bauen..." 
Link zum Artikel.    
 
März 2012: "Neue Synagoge zum Greifen nah"     
Artikel von Jörg-Peter Rau im "Südkurier" vom 13. März 2012: "Neue Synagoge zum Greifen nah. Die beiden Konstanzer jüdischen Gemeinden wollen zusammengehen und können schon bald mit dem Bau eines neuen Gotteshauses beginnen..."  
Link zum Artikel   mit Kommentar "Jetzt wird es ernst"        
 
Mai 2012: Die Baugenehmigung ist erteilt  
Aus einer Pressemitteilung der Stadt Konstanz vom 14. Mai 2012: "Erinnerung an das erste Pogrom gegen Juden vor 700 Jahren
Angekündigt war eine Stadtführung zu den Spuren der jüdischen Geschichte in Konstanz, doch zu Beginn konnte Oberbürgermeister Horst Frank mit einer ganz aktuellen Information aufwarten: die Stadtverwaltung hat die Baugenehmigung für die geplante neue Synagoge am Standort des ehemaligen Hotels Anker in der Sigismundstraße 8 erteilt und damit den Weg geebnet für einen symbolischen Spatenstich zum Bau des Gebäudes..."   
Link zur gesamten Pressemitteilung.   
 
Artikel im "Südkurier" vom 20. Mai 2012: "Synagogen-Bau kann beginnen. Die Stadtverwaltung hat die Baugenehmigung für die geplante neue Synagoge am Standort des ehemaligen Hotels Anker in der Sigismundstraße 8 erteilt und damit den Weg geebnet für einen symbolischen Spatenstich zum Bau des Gebäudes..." 
Link zum Artikel         
 
Juli 2012: Finanzielle Schwierigkeiten haben sich aufgetan    
Artikel von Wolfgang Messner in der "Stuttgarter Zeitung" vom 1. Juli 2012: "Jüdische Gemeinde - Synagoge in Konstanz gefährdet. 
Konstanz -
Der Bau der Synagoge in Konstanz ist überraschend in Gefahr geraten. Die Israelitische Religionsgemeinschaft Baden sieht sich nach Angaben ihres Vorsitzenden Wolfgang Fuhl nicht in der Lage, die Mehrkosten in Höhe von rund 700.000 Euro aufzubringen. An diesem Sonntag kommt der Oberrat der Gemeinschaft in Karlsruhe zu einer Krisensitzung zusammen, um die Lage zu besprechen..."  
Link zum Artikel     
 
August 2012: Neuer Rückschlag für Synagogen-Projekt in Konstanz 
Artikel von Jörg-Peter Rau im "Südkurier" (Konstanz) vom 25. August 2012: "Neuer Rückschlag für Synagogen-Projekt in Konstanz. 
Nächstes Kapitel in der unendlichen Geschichte um den Neubau einer Synagoge in Konstanz: Nach Informationen des SÜDKURIER wurde das Projekt vom Oberrat der Israelitischen Religionsgemeinschaft (IRG) Baden wegen einer drohenden Kostenexplosion zeitweise auf Eis gelegt. In der Kritik stehen der Oberratsvorsitzende Wolfgang Fuhl wie auch Architekt Fritz Wilhelm, beide aus Lörrach. Denn mit den ursprünglich vom Oberrat beschlossenen 1,8 Millionen Euro ist der Umbau des früheren Gasthofs Anker in der Sigismundstraße zum Gemeindezentrum und der Neubau der eigentlichen Synagoge auf der danebenliegenden Brachfläche nach neuen Berechnungen keinesfalls zu machen..."
Link zum Artikel       
 
September 2012: Die Israelitische Kultusgemeinde bekräftigt den Synagogenbau in der Sigismundstraße   
Artikel von Claudia Rindt im "Südkurier" vom 4. September 2012: "Konstanz. Juden bedanken sich bei OB 
Die Israelitische Kultusgemeine hat beim Europäischen Tag der jüdischen Kultur bekräftigt, der Bauplatz in der Sigismundstraße 8, mitten in der Altstadt, sei die richtige Stelle zum Neubau der geplanten Synagoge mit Gemeindezentrum. Das seit Jahren geplante Vorhaben wurde bisher wegen interner Auseinandersetzungen unter den Juden nicht verwirklicht.
Der Erste Vorsitzende der Kultusgemeinde, Peter Stiefel, bedankte sich beim scheidenden Oberbürgermeister Horst Frank: „Ihnen ist es zu verdanken, dass wir den Platz mitten in der Stadt bekommen haben.“ Der OB habe sich dafür eingesetzt, dass das Grundstück auch dann nicht weiterverkauft wurde, als die Baupläne stockten. Stiefel geht davon aus, dass es Anfragen von Investoren gegeben habe..." 
Link zum Artikel    
 
August 2013: Das Synagogen-Projekt steht möglicherweise vor dem Aus  
Artikel von Jörg-Peter Rau im "Südkurier" (Konstanz) vom 19. August 2013: 
"Konstanz Sigismundstraße: Synagogen-Projekt steht kurz vor dem Aus
Konstanz -
Trotz aller Beteuerungen: Mit dem Neubau des Gotteshauses an der Sigismundstraße wurde noch nicht begonnen. Und daran wird sich so schnell auch nichts ändern. Denn bei der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden hat ein externer Verwalter das Sagen... " 
Link zum Artikel      
 
November 2013: Noch lebt die Hoffnung auf eine neue Synagoge   
Artikel von Jörg-Peter Rau im "Südkurier" (Konstanz) vom 25. November 2013: "Noch lebt die Hoffnung auf eine neue Synagoge
Konstanz -
Versöhnlichere Töne nach Jahren des Streits um einen Synagogen-Neubau für Konstanz: Die liberale Gemeinde ist mit dem Dachverband wieder im Gespräch. Und Karlsruhe drängt auf den Bau eines Gotteshauses für Gläubige aller Richtungen..." 
Link zum Artikel    
 

    
    
   Links und Literatur 

Links:  

Website der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz, künftig: www.ikgkonstanz.de    
Website der Stadt Konstanz  
Dr.-Erich-Bloch- und Lebenheim-Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz   
Online-Katalog
über http://www2.bsz-bw.de/cms/recherche/swb-lokale-kataloge erreichbar. 
Deutsch-Israelische Gesellschaft in Konstanz (Vorsitzende Ruth Frenk) 

    

Zum Nachlesen:

Beitrag von Thomas Uhrmann: Zum Tod von Else Levi-Mühsam, langjährige Leiterin der Dr.-Erich-Bloch-und-Lebenheim-Bibliothek (gest. am 3. Juni 2004 in Jerusalem): hier anklicken  
Presseartikel zur Einweihung einer Gedenkstele für die deportierten Konstanzer Juden am 15. April 2005 
Programm zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur am 4.9.2005 in Konstanz 
Bericht zum "Europäischen Tag der jüdischen Kultur am 4.9.2005" in Konstanz
"Interreligiöser Stadtführer für Konstanz" - Informationen hier 
Bericht über den "Europäischen Tag der jüdischen Kultur 2007" in Konstanz (2. September 2007)   
Bericht über den "Europäischen Tag der jüdischen Kultur" 2008 in Konstanz (7. September 2008) 

Konstanz ETJK 200606.jpg (70071 Byte)Die Dr.-Erich-Bloch- und Lebenheim-Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz unter Leitung von Thomas Uhrmann wird 25 Jahre alt 
Zur Geschichte der Bibliothek
(pdf-Datei, Stand 2011)  

Schtetele 010.jpg (41680 Byte)Chanukkafest mit der Klezmergruppe "Schtetele" am Sonntag, 9. Dezember 2007, 15.00 Uhr im Wolkensteinsaal, Kulturzentrum am Münster   Nähere Informationen (pdf-Datei) 
 

Seite über die 2008 eingeweihte Mikwe (rituelles Bad) der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz   
Bericht über den "Europäischen Tag der Jüdischen Kultur am 6. September 2009 -  Das Programm in Konstanz 

    

                   
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Stand: 22. Juli 2014