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Friedhöfe in der Region"
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Bad Königshofen (Kreis Rhön-Grabfeld)
Der jüdische Friedhof
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zur
Synagoge in Bad Königshofen (interner Link)
Zur Geschichte des Friedhofes
Die Toten der jüdischen Gemeinde
Königshofen wurden zunächst in Kleinbardorf
beigesetzt. 1920 wurde ein eigener Friedhof (auf Gemarkung des damals
noch selbständigen Ortes Ipthausen) als
Begräbnisplatz für die in Königshofen und Umgebung lebenden jüdischen
Familien angelegt. Der Friedhof ist mit einem Drahtzaun und einer Hecke
eingefriedet. Die letzte Beisetzung war 1942. Der Friedhof wurde bereits 1921,
1925 und 1933 geschändet. Von den ehemals 150 Grabsteinen sind in der
NS-Zeit 104 abgeräumt und zweckentfremdet worden (zum Beispiel als Treppen im
Stadtpark). Von den restlichen 46 Steinen sind nur noch 12 vorhanden. Die
Friedhofsfläche umfasst 30,22 ar.
Links von Eingangstor wurde 1974 ein Mahnmal
zur Erinnerung an die in der NS-Zeit ermordeten Juden von Königshofen und
Umgebung aufgestellt. 1997 wurde ein Teil der in der NS-Zeit abgeräumten
Grabsteine zurückgebracht und teilweise zu einem Mahnmal zusammengefügt.
Aus der Geschichte des Friedhofes
Die Friedhofschändung 1925
Artikel
in der "Jüdischen liberalen Zeitung" vom 10. April 1925:
"Königshofen. Auf dem jüdischen Friedhof in Königshofen wurde eine
große Anzahl von Grabsteinen umgeworfen, aus mehreren Grabdenkmälern
wurden die Marmorplatten herausgeschlagen und die Trümmer auf dem
Friedhof zerstreut. Die Erhebungen sind eingeleitet, bisher wurden die
Täten nicht eruiert." |
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Derselbe
Bericht erschien in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 30. April
1925. |
Die Lage des Friedhofes
Der Friedhof liegt heute inmitten eines Wohngebietes von Bad Königshofen
(Straße "Am Judenfriedhof)
Link zu den Google-Maps
(der grüne Pfeil markiert die Lage des Friedhofes)
Größere Kartenansicht
Fotos
(Fotos: Jürgen Hanke, Kronach)
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Eingangstor
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Blick über den Friedhof
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Oben Gedenkstein
von 1974: "Zur ewigen Erinnerung. 1920-1942. Den Toten zur
Ehre und Ewigen Erinnerung an die hier bestatteten jüdischen Bürger aus
Königshofen und Umgebung und zum Gedenken der in den Vernichtungslagern
1933-1945 grausam hingemordeten. Uns Lebenden zur Mahnung, dem kommenden
Geschlechtern zur eindringlichen Lehre. Mögen ihre Seelen eingebunden
sein und den Bund des Lebens.
Errichtet im Jahre 1974 vom Landesverband der Israelitischen
Kultusgemeinden in Bayern auf Anregung der ehemaligen jüdischen Bürger
von Königshofen im Grabfeld und Umgebung. |
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Blick auf den Friedhof mit dem
Denkmal von 1997 |
Denkmal aus 1997
zurückgebrachten
Grabsteinen bzw. Grabsteinfragmenten |
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Fotos von 2007
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 29.5.2007) |
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| Eingangstor mit Hinweistafeln |
Hinweistafel:
"Judenfriedhof - angelegt 1923.
Im Besitz der Israelitischen
Kultusgemeinden in Bayern" |
Blick über den Friedhof |
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Blick vom Denkmal
auf den
Friedhof |
Hinter dem Denkmal liegen
größere
Fragmente von Grabsteinen |
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Zwischen der Stadt und dem
Friedhof
verläuft der "Judenpfad" |
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Einzelne Presseberichte zum Friedhof
| Mai 2013: Besuch
von Nachkommen von Beigesetzten auf dem Friedhof |
Artikel in der "Main-Post"
(Lokal-Ausgabe Rhön-Grabfeld) vom 9. Mai 2013: "Bad Königshofen.
die Erinnerung wachhalten.
Arnold Samuels war auf dem jüdischen Friedhof am Grab seiner
Großeltern..."
Link
zum Artikel - auch eingestellt
als pdf-Datei . |
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Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Israel Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens
in Bayern. 1988 S. 70-71. |
 | Michael Trüger: Der jüdische Friedhof in
Bad Königshofen.
In: Der Landesverband der Israelit. Kultusgemeinden in Bayern. 10. Jahrgang
Nr. 68 vom Dezember 1995 S. 17. Beitrag
von Michael Trüger online zugänglich |

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