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Friedhöfe in Bayern"
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Ingolstadt (Kreisstadt,
Bayern)
Jüdischer Friedhof
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zur Synagoge in Ingolstadt
(interner Link)
Zur Geschichte des Friedhofes
Die mittelalterliche jüdische
Gemeinde in Ingolstadt hatte noch keinen Friedhof. Die Toten der Gemeinde wurden
damals vermutlich in Regensburg beigesetzt.
Erst von der jüdischen Gemeinde des 19./20. Jahrhunderts wurde ein Friedhof
1891 angelegt und mit der Beisetzung des Mädchens Elsa Schülein am 30.
Dezember 1891 eingeweiht. Vor 1891 wurden die Toten der Gemeinde u.a. in Hainsfahrt
beigesetzt. Zunächst lag der Friedhof noch etwa 100 m außerhalb des
städtischen (West-)Friedhofes, der im Zuge von mehreren Erweiterungen
schließlich den jüdischen Friedhof umgab. Ein Gedenkstein für die im Ersten
Weltkrieg gefallenen und die in der NS-Zeit ermordeten jüdischen Einwohner der
Stadt ist vorhanden. Beim Novemberpogrom 1938 wurde das Taharahaus von
einem SA-Trupp im Inneren völlig demoliert.
Auch in der Zeit nach 1945 gab es einige Beisetzungen (DP-Lager
unmittelbar nach 1945). Das Taharahaus ist unmittelbar beim Eingang erhalten.
Nach einer Zählung um 1995 sind 52 Grabsteine erhalten. Die
Friedhofsfläche beträgt 13,18 ar.
Lage des Friedhofes
Der Friedhof liegt innerhalb des städtischen Westfriedhofes
an der westlichen Ringstraße
Hinweis: Der Friedhof ist nur durch das Tor (Schlüssel bei der
Friedhofverwaltung des Westfriedhofes) zugänglich.
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Oben: Blick
über den Friedhof
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Oben:
Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges: "(hebr.:) Zum
ewigen Gedenken. Die Stadt Ingolstadt gedenkt in Trauer der im Ersten
Weltkrieg 1914-1918 gefallenen jüdischen Mitbürger Ernst Halberstadt,
Adolf Kuhn und aller jener, die unter der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft 1933-1945 Opfer der Verfolgung geworden sind. (hebr.:)
Ihre Seelen seien eingebunden in den Bund des Lebens". |
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| Links: Die Trauer-/Taharahalle |
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Der Friedhof im Sommer 2007
Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 21.8.2007) |
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| Die Trauerhalle /
Taharahaus von außen gesehen |
- vom Friedhof aus
gesehen |
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| Teilansichten des
Friedhofes - über die Mauer vom nichtjüdischen Teil aus fotografiert |