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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
| Hainsfarth (Landkreis
Donau-Ries) Direkt zur Gesamtdokumentation des jüdischen Friedhofes Hainsfarth von Herbert Immenkötter: hier anklicken Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Siehe Seite zur Synagoge in
Hainsfahrt
(interner Link) Zur Geschichte des Friedhofes Der jüdische Friedhof in Hainsfarth wurde erst im Zusammenhang
Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt. Bis dahin wurden die Toten auf dem vier
Stunden entfernten Friedhof in Wallerstein
beigesetzt. Erste Überlegungen zu einem Friedhof in Hainsfarth waren 1836
angestellt worden. Damals herrschte die Cholera im ganzen Ries. Auf Grund einer
behördlichen Anweisungen durften die Verstorbenen nicht durch mehrere
Ortschaften geführt werden. Seitdem hatte die Hainsfarther Judenschaft über
einen eigenen Begräbnisplatz nachgedacht. 1849 konnte ein geeignetes
Grundstück aus dem ehemaligen Johann Jakaob Schachermeyerschen Hofgut ausfindig
gemacht werden. Die zuständigen Behörden befürworteten den Antrag der
Gemeinde; die offizielle Genehmigung erteilte die Kammer des Innern in Augsburg
am 25. März 1850. Als erste Person ist die am 27. Oktober 1850 verstorbene
Chaia Neumann beigesetzt worden. In den folgenden Jahrzehnten wurden insgesamt
291 Personen beigesetzt. Auf Grund eines Planes des Hainsfarther Maurermeisters
Hasenmüller konnte bis zum Sommer 1851 ein Leichenhaus erstellt werden.
Ein Raum, der nach den Vorschriften Anschluss an das Grundwasser hatte, war für
die Reinigung der Leichen bestimmt. Nördlich des Leichenhauses entstand wenige
Jahre später ein zweites Gebäude ("Wagenremise"), der
Unterstellraum für den Leichenwagen war und im Obergeschoss Stauraum für
verschiedene Gerätschaften der Kultusgemeinde bot. Eine Mauer wurde erst nach
1862 angelegt. Lage des Friedhofes
Links und Literatur Links:
Literatur:
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