Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Falkenstein (Stadt Königstein, Hochtaunuskreis) 
Jüdischer Friedhof

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde             
    
Siehe Seite zur Synagoge in Falkenstein (interner Link)   
   
   
Zur Geschichte des Friedhofes           
     
Das Grundstück des Friedhofes wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von der jüdischen Gemeinde in Falkenstein gepachtet, 1912 von der Israelitischen Gemeinde Königstein gekauft. Der Friedhof umfasst eine Fläche von 31,95 ar. Auf ihm befinden sich 89 Grabsteine. Am Eingang sind acht alte Grabsteine, die von dem alten Friedhof an der "Bürgelplatte" (s.o.) stammen.     

Hinweis: Nach dem Verzeichnis der durch die "Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen" bearbeiteten hessischen Friedhöfe ergibt sich für den Friedhof in Falkenstein die Zahl von 89 vorhandenen Grabsteinen aus der festgestellten Belegzeit von 1809 bis 1936. Siehe landesgeschichtliches Informationssystem Hessen - Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen und Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg: Dokumentation der jüdischen Friedhöfe in Hessen - Online zugänglich 

   
   
Lage des Friedhofes  
 
  
Der Friedhof liegt am oberen Teil des Ortes (an der Straße "Viehtrift"/gegenüber Servitutsweg), unmittelbar neben dem allgemeinen Friedhofs am Waldrand.
   
Link zu den Google-Maps     


Fotos 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: 8.4.2010)    

Falkenstein Friedhof 493.jpg (114977 Byte) Falkenstein Friedhof 480.jpg (114646 Byte) Falkenstein Friedhof 481.jpg (105336 Byte)
Blick auf den Friedhof, links 
Eingang zum allgemeinen Friedhof 
Das Eingangstor  Hinweistafel 
     
     
Falkenstein Friedhof 470.jpg (124810 Byte) Falkenstein Friedhof 471.jpg (121990 Byte) Falkenstein Friedhof 472.jpg (129541 Byte)
Teilansichten des Friedhofes
        
Falkenstein Friedhof 474.jpg (118929 Byte) Falkenstein Friedhof 477.jpg (101585 Byte) Falkenstein Friedhof 490.jpg (118910 Byte)
Teilansichten des Friedhofes
        
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Teilansichten des Friedhofes
     
    Falkenstein Friedhof 483.jpg (124600 Byte)   
   Seitliches Eingangstor   
      

Falkenstein Friedhof 190.jpg (98259 Byte)Links: Grabstein für Berta Aronsohn (1857-1933) mit Widmungsinschrift: In Treue: Rudi, Anneliese, Werner und Peter Kohnstamm. Dazu aus den Lebenserinnerungen von Peter Kohnstamm, Sohn von Dr. Felix Oskar Kohnstamm, Inhaber des Sanatoriums in Königstein (Lieder eines fahrenden Gesellen - Erinnerungen an vergangene Zeiten. Königstein i.T. 1994 S. 18): "Höchstwahrscheinlich Mutter zuliebe wurden wir Kinder als Protestanten erzogen. Aber Vater, seiner Herkunft bewusst, war der Meinung, dass mindestens sein jüngster Nachkömmling in die Tradition seiner eigenen Ahnen eingeführt werden solle. Man beschloss, dass "Tante Bertha", Vaters erste Patientin, die zu dieser Zeit in Königstein in dem koscheren Hotel Cahn wohnte und eine orthodoxe Jüdin war, mich samstags in dem Speisesaal des Hotels unterrichten solle". Bei der genannten "Tante Bertha" handelt es sich um die beigesetzte Person, der die Widmungsinschrift der Familienangehörigen Kohnstamm gilt.  
(Foto vom 2. Mai 2008 und Informationen von Eva Groth-Pfeifer).      

     

    
    

Links und Literatur  

Links:  

Website der Stadt Königstein im Taunus (hier auch Zugang zu einem Stadtplan, auf dem der Friedhof eingezeichnet ist)  
Zur Seite über die Synagoge in Falkenstein (interner Link)  

Literatur:  

Arnsberg I,452-458.    

      

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 04. März 2013