Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Dierdorf (Kreis Neuwied) 
Jüdische Friedhöfe  
  

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde      
    
Siehe Seite zur Synagoge in Dierdorf (interner Link)   
   
   
Zur Geschichte der Friedhöfe     
   
Ein erster jüdischer Friedhof wurde in Dierdorf spätestens seit 1746 belegt. Auf ihm wurden die im Amt Dierdorf verstorbenen Juden beigesetzt. Von diesem Friedhof sind keine Grabsteine mehr erhalten. 
  
1846 musste aus Platzgründen unter dem damaligen Vorsteher Salomon Salomon ein neuer Friedhof angelegt werden. Die Friedhofsfläche umfasst 20,73 ar. Der Friedhof steht seit 1989 unter Denkmalschutz.   
  
  
Lage des Friedhofes       
 
Der neue Friedhof liegt am Ortsrand Richtung Giershofen (links der Giershofener Straße) 300 m südlich des Sportplatzes.
    
Link zu den Google-Maps 
(der grüne Pfeil markiert die Lage des Friedhofes)  

Größere Kartenansicht   
   
   
Fotos 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 25.08.2009) 

Dierdorf Friedhof 218.jpg (81303 Byte) Dierdorf Friedhof 217.jpg (75304 Byte) Dierdorf Friedhof 202.jpg (134986 Byte)
Blick zurück auf Dierdorf auf 
dem Weg zum Friedhof
Blick auf den Friedhof - von 
Dierdorf kommend
Das Eingangstor
  
     
Dierdorf Friedhof 201.jpg (78209 Byte) Dierdorf Friedhof 215.jpg (113818 Byte) Dierdorf Friedhof 207.jpg (115653 Byte)
Blick über den Friedhof, im Hintergrund
 links sind Häuser von Dierdorf 
zu erkennen
Teilansichten des Friedhofes - die Grabsteine wurden teilweise 
auf Betonleisten fixiert 
 
     
Dierdorf Friedhof 213.jpg (117210 Byte) Dierdorf Friedhof 214.jpg (127970 Byte) Dierdorf Friedhof 212.jpg (124396 Byte)
Grabstein für Jacob Kahn 
(deutsche Rückseite; 1815-1885) 
Grabstein links für Esther Daniel 
geb. Moses (1798-1884), Mitte für
 Rebecka Seligmann (gest. 1886), 
rechts für Johanna Hirschberg 
geb. Sternberg (1842-1881) 
Grabstein links für Max Seligmann
 (1864-1922) 
   
   
     
Dierdorf Friedhof 204.jpg (101502 Byte) Dierdorf Friedhof 209.jpg (143014 Byte) Dierdorf Friedhof 208.jpg (121625 Byte)
Grabstein links für Joseph Herz, 
gestorben Schabbat 29. Nissan und
 beigesetzt am 2. Ijar 5609 = 21./24. 
April 1849; Grabstein rechts mit
 "segnenden Händen" der Kohanim
Grabstein rechts für Bertha Sternberg 
geb. Hirschberg (1836-1924); 
Grabstein links für Karoline Scheier 
geb. Jonas 
  
Grabstein im Vordergrund für Heinrich
 Seligmann (1879-1899), rechts dahinter 
für Jakob Marx (1849-1926) und Lina Marx
 geb. Schweitzer (gest. 1930); Grabstein
 links dahinter ohne Inschriftentafeln
     
Dierdorf Friedhof 206.jpg (122169 Byte) Dierdorf Friedhof 205.jpg (112582 Byte)  
Grabstein für Samuel Herz (1853-1930)
 mit Zitat aus dem Prediger Salomon 7,1
 (hebräisch und deutsch)
Grabstein für Therese Jakob geb. Kahn
 (1847-1931) mit Zitat aus Psalm 121,2
 (hebräisch und deutsch)
 
     
Dierdorf Friedhof 211.jpg (114018 Byte) Dierdorf Friedhof 200.jpg (93904 Byte) Dierdorf Friedhof 216.jpg (94833 Byte)
Grabstein für Salomon Salomon
 (1836-1924) mit Zitat aus Psalm 146,5
 (hebräisch und deutsch) 
Grabstein für Karl Mildenberg 
(1857 Asslar - 1936 Dierdorf)
Grabstein für Daniel Daniel mit Zitat 
aus Psalm 37,5 (hebräisch und deutsch;
 1828-1907) 
  
     

     
     
Erinnerungsarbeit / einzelne Presseberichte   

September 2013: Vortrag und Friedhofsführung mit Michael Meyer am Tag des offenen Denkmals  
Rückschau und Presseberichte zur Veranstaltung am 8. September 2013 in Dierdorf siehe eingestellte pdf-Datei 
(zusammengestellt von Michael Meyer, Dierdorf)    
 

   
    

Links und Literatur  

Links: 

Website der Stadt und der VG Dierdorf   

Literatur:  

Uli Jungbluth: Juden in Dierdorf. In: Sachor - Beiträge zur Jüdischen Geschichte und zur Gedenkstättenarbeit in Rheinland-Pfalz Heft Nr. 14 2/97 S. 25-32.
Dierdorf LIt 023.jpg (75123 Byte)Michael Meyer: Der jüdische Friedhof in Dierdorf. Erinnerung Band 1. Jüdisches Leben in Dierdorf. 
Erschienen 2012. 84 S.,  28,90 €. Erhältlich über  epubli - Verlagsgruppe Holtzbrinck. Link zur Verlagsseite.  
Zum Inhalt: Dokumentation des jüdischen Friedhofs in Dierdorf in Bildern und Grabsteininschriften. 
Dierdorf Lit F 015.jpg (64617 Byte) Gerd Friedt/Michael Meyer: Haus des Lebens. Der Jüdische Friedhof in Dierdorf. 
Michael Meyer: Erinnerung Jüdisches Leben in Dierdorf Band 2.
Dank der freundlichen Unterstützung durch den Historiker Gerd Friedt aus München kann nun eine vollständige Dokumentation des Jüdischen Friedhofs in Dierdorf vorgelegt werden. Auf knapp 300 Seiten und angereichert mit über 370 Fotos erfährt die Leserin / der Leser viele familiäre Details über die ehemaligen jüdischen Bürger Dierdorfs. Erstmals konnten sämtliche Grabsteine zugeordnet und die hebräischen Inschriften transkribiert werden. Gleichfalls wurden sämtliche Steine vermessen und alle Beschädigungen, Gefährdungen und Besonderheiten schriftlich und fotografisch dokumentiert. Mehrere ausführliche Register erleichtern dabei die Personensuche.
Druck und Verlag: epubli GmbH, 2014, 292 Seiten, Softcover*. ISBN 978-3-8442-8265-8. € 43,99 (Print-on-Demand). 
erhältlich in allen Buchhandlungen, über www.epubli.de oder www.buchhandel.de usw. oder direkt beim Autor (E-Mail).  
Über den Link können Sie einen Blick ins Buch werfen. Siehe auch: Flyer zum Buch. Inhaltsangabe.    

           

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 05. April 2014