Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Bärweiler (VG Bad Sobernheim, Kreis Bad Kreuznach ) 
Jüdischer Friedhof
   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde       
   
Siehe Seite zur jüdischen Geschichte in Bärweiler (Seite noch nicht erstellt, interner Link)   
  
  
Zur Geschichte des Friedhofes   
 
Der jüdische Friedhof in Bärweiler wurde nach 1820 angelegt. Eine erste Beisetzung erfolgte 1824 (Joseph Jacoby), eine letzte 1886 (Benedikt Müller). Die Friedhofsfläche umfasst 4,09 ar, von der 0,32 ar durch einen Zaun umgeben ist. Es sind nur noch zwei vollständige Grabsteine und zwei leere Sockel erhalten. Diese Grabsteine wurden erst nach 1900 von einem amerikanischen Nachfahren der Familie Jakoby gesetzt, der mindestens vier Steine für Familienangehörige aufstellen ließ, von denen in der Folgezeit zwei Verschwunden sind.
  
In der NS-Zeit sollte der Friedhof bereits 1938 abgeräumt werden. Der Plan wurde jedoch nicht ausgeführt. Die jetzige Gestalt (Umzäunung der vier Grabstellen) wurde erst in den 1960er-Jahren vorgenommen. Damals wurden zwei Schneisen über Kreuz in den Heckenbestand geschlagen, um gegebenenfalls weitere erhaltene Grabsteine zu entdecken. Er blieb jedoch bei den beiden erhaltenen Grabsteinen und den leeren Sockeln. 
  
Nach der Totenliste zum jüdischen Friedhof in Bärweiler wurden hier beigesetzt:  Joseph Jacoby (1752-1824), Völgen Klein geb. Joseph (1766-1836), Bäsgen Klein (1819-1843), Kendele Caroline Klein geb. Kehr (1755-1843), Leonard Klein (1767-1848), Mathias Müller (1794-1866), Eva Müller geb. Jacoby (1795-1878), Leopold Jacoby (1862-1878), Nathan Jacoby (1827-1880), Benedikt Müller (1825-1866)

    
   
Lage des Friedhofes          
   
Der Friedhof ist ohne genaue Orts- bzw. Wegkenntnisse nur sehr schwer auffindbar. Er liegt südlich von Bärweiler in der Gemarkung "Schlunk" auf einer Waldlichtung in der Nähe des 391 m hohen "Judenkopfes".      
  
  
Fotos 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 27.6.2008)  

Baerweiler Friedhof 155.jpg (75074 Byte) Baerweiler Friedhof 150.jpg (110242 Byte) Baerweiler Friedhof 153.jpg (120622 Byte)
Innerhalb einer Waldlichtung liegt der
 kleine Friedhof versteckt hinter einer
 Böschung (Böschung gehört zum
 Friedhofsgelände)
Blick auf den umzäunten Teil 
des Friedhofes 
Erhalten sind nur zwei Grabsteine 
und zwei leere Sockel 
     
      
Baerweiler Friedhof 151.jpg (101933 Byte) Baerweiler Friedhof 152.jpg (88677 Byte) Baerweiler Friedhof 157.jpg (89931 Byte)
"Hier liegt begraben Jehuda, Sohn des
 Nathan, gest. am 4. Tischri 639 (nach 
der kleinen Zählung). Seine Seele sei
 eingebunden in den Bund des Lebens! 
Hier ruht in Gott Leopold Jakoby, geb. 
13. April 1862, gest. 1. Okt. 1878."
"Hier liegt begraben Nathan Sohn des
 Josef, gest. am 1. Adar 640 (nach der
 kleinen Zählung). Seine Seele sei
 eingebunden in den Bund des Lebens
!
 Hier ruht in Gott Nathan Jakoby geb. 
7. Sept. 1827, gest. 13. Febr. 1880."
Blick auf Bärweiler vom 
Weg zum Friedhof
  
  
      

   
    

Links und Literatur

Links:  

Infoseite der Gemeinde Bärweiler auf der Website der VG Bad Sobernheim   

Literatur:   

Dokumentation Jüdische Grabstätten im Kreis Bad Kreuznach. Geschichte und Gestaltung. Reihe: Heimatkundliche Schriftenreihe des Landkreises Bad Kreuznach Band 28. 1995. S. 113-120.      

  
    

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 29. März 2014