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Landkreis Bad Kreuznach"
Bärweiler (VG
Bad Sobernheim, Kreis
Bad Kreuznach
)
Jüdischer Friedhof
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zur jüdischen Geschichte in Bärweiler
(Seite noch nicht erstellt, interner Link)
Zur Geschichte des Friedhofes
Der jüdische Friedhof in
Bärweiler wurde nach 1820 angelegt. Eine erste Beisetzung erfolgte 1824 (Joseph
Jacoby), eine letzte 1886 (Benedikt Müller). Die
Friedhofsfläche umfasst 4,09 ar, von der 0,32 ar durch einen Zaun umgeben ist.
Es sind nur noch zwei vollständige Grabsteine und zwei leere Sockel erhalten.
Diese Grabsteine wurden erst nach 1900 von einem amerikanischen Nachfahren der
Familie Jakoby gesetzt, der mindestens vier Steine für Familienangehörige
aufstellen ließ, von denen in der Folgezeit zwei Verschwunden sind.
In der NS-Zeit sollte der Friedhof bereits 1938 abgeräumt werden. Der
Plan wurde jedoch nicht ausgeführt. Die jetzige Gestalt (Umzäunung der vier
Grabstellen) wurde erst in den 1960er-Jahren vorgenommen. Damals wurden zwei
Schneisen über Kreuz in den Heckenbestand geschlagen, um gegebenenfalls weitere
erhaltene Grabsteine zu entdecken. Er blieb jedoch bei den beiden erhaltenen
Grabsteinen und den leeren Sockeln.
Nach der Totenliste zum jüdischen Friedhof in Bärweiler wurden hier
beigesetzt: Joseph Jacoby (1752-1824), Völgen Klein geb. Joseph
(1766-1836), Bäsgen Klein (1819-1843), Kendele Caroline Klein geb. Kehr
(1755-1843), Leonard Klein (1767-1848), Mathias Müller (1794-1866), Eva Müller
geb. Jacoby (1795-1878), Leopold Jacoby (1862-1878), Nathan Jacoby (1827-1880),
Benedikt Müller (1825-1866).
Lage des Friedhofes
Der Friedhof ist ohne genaue Orts- bzw. Wegkenntnisse nur
sehr
schwer auffindbar. Er liegt südlich von Bärweiler in der
Gemarkung "Schlunk" auf einer Waldlichtung in der Nähe des 391 m
hohen "Judenkopfes".
Fotos
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 27.6.2008)
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| Innerhalb einer
Waldlichtung liegt der kleine Friedhof versteckt hinter einer Böschung
(Böschung gehört zum Friedhofsgelände) |
Blick auf den umzäunten Teil
des Friedhofes |
Erhalten sind nur zwei
Grabsteine
und zwei leere Sockel |
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| "Hier
liegt begraben Jehuda, Sohn des Nathan, gest. am 4. Tischri 639 (nach der
kleinen Zählung). Seine Seele sei eingebunden in den Bund des Lebens! Hier
ruht in Gott Leopold Jakoby, geb. 13. April 1862, gest. 1. Okt.
1878." |
"Hier
liegt begraben Nathan Sohn des Josef, gest. am 1. Adar 640 (nach der
kleinen Zählung). Seine Seele sei eingebunden in den Bund des Lebens!
Hier ruht in Gott Nathan Jakoby geb. 7. Sept. 1827, gest. 13. Febr.
1880." |
Blick auf Bärweiler vom
Weg
zum Friedhof |
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