Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Offenbach am Main (Kreisstadt, Hessen)
Texte/Berichte zur jüdischen Geschichte der Stadt  
   
Hier: Texte aus dem jüdischen Gemeinde- und Vereinsleben von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis nach 1933 

Die nachstehend wiedergegebenen Texte mit Beiträgen zur jüdischen Geschichte in Offenbach wurden in jüdischen Periodika gefunden. 
Bei Gelegenheit werden weitere Texte eingestellt. Neueste Einstellung am 13.2.2014.   
      
Hinweis: die meisten Texte auf dieser Seite müssen noch abgeschrieben und teilweise mit Anmerkungen versehen werden, können jedoch durch Anklicken der Textabbildung bereits gelesen werden.  
     
    
 
Übersicht:

Berichte aus dem jüdischen Gemeinde- und Vereinsleben  
-  Konzert des Israelitischen Sängervereins "Orpheus" (1843) 
-  Über die erfolgreiche Arbeit des Gemeindevorstandes von 1821 bis 1843 (u.a. gottesdienstliche Neuerungen, neue Mikwe u.a.m.)  
-  Ein Verein zur Sammlung von Beiträgen für die Unterstützungskasse der deutschen Rabbiner-Versammlung wird gegründet (1845)   
-  Bitte um Einrichtung eines Sonntagsgottesdienstes (1846)   
-  Ein Sonntagsgottesdienst wird in der Gemeinde angeboten (1847)    
-  Kritisches zu den Sonntagsgottesdiensten in der Synagoge (1847)    
-  Streit um den Sonntagsgottesdienst (1847)    
-  Gemeindegliederzahl 1857  
-  Bekanntmachung über die Viehmärkte (1870)    
-  Statistisches zur Religions- und Konfessionszugehörigkeit in Offenbach (1872 / 1877)   
-  Antisemitische Regungen (1891)   
-  Über den jüdischen Gesangverein "Orpheus" (1903)     
-  Fortbildungsheim für russische Juden in Offenbach (1908)    
V
on den Behörden wird der Aufenthalt der ausländischen Juden in Offenbach nicht gestattet (1908)  
-  Makkabäer-Feier der zionistischen Ortsgruppe (1908)    
-  Gründung eines Wohltätigkeitsvereins der russischen Juden (1909)    
-  Generalversammlung des Wohltätigkeitsvereins "Gemilauth Chassodim" (1910)     
-  Vortrag bei der zionistischen Ortsgruppe (1910)    
-  Zusammensetzung der jüdischen Einwohnerschaft (1911)     
-  Generalversammlung der zionistischen Ortsgruppe (1911)  
-  Makkabäer-Feier der zionistischen Ortsgruppe (1911) 
D
ankesanzeigen für Sammlungen zugunsten von Ostjuden (1912)   
V
ersammlung der Ortsgruppe Offenbach der Alliance Israélite Universelle (1912)     
-  Die zionistische Ortsgruppe begeht den Jahrzeitstag von Theodor Herzl (1912)   
-  Probleme mit dem Hausierhandel der galizischen Juden (1912)  
B
eschenkung von Kindern zum Chanukka-Fest (1912) 
A
bendunterhaltung der Zionistischen Ortsgruppe (1912)    
V
ortrag in der zionistischen Ortsgruppe (1912)  
A
bend der zionistischen Ortsgruppe zugunsten der Jemenitenhäuser (in Jerusalem) (1913)    
-  Die Aufenthaltsbedingungen für russische Juden wurden erschwert (1913)        
-  Vereidigung von 22 jüdischen Kriegsfreiwilligen in der Synagoge (1914) 
Der Chanukkaverein kann trotz der Kriegszeit an arme Kinder und an die Soldaten Geschenke überbringen (1916)   
Vortragsreihe des "Vereins für jüdische Geschichte und Literatur" (1918)  
Gemeindeabend des israelitischen Jugendvereins (1920 
M
itteilungen aus der Arbeit des Vereins "Achawa" (1920)    
Unterricht in Gartenbau und Handfertigkeit für jüdische Schülerinnen und Schüler (1920)    
Ergänzungswahl des Gemeindevorstandes (1921)  
Die ausgeteilten Fleischgutscheine dürfen nur bei nichtjüdischen Fleischern eingelöst werden (1933)   

       
       
       
Berichte aus dem jüdischen Gemeinde- und Vereinsleben       
Konzert des Israelitischen Sängervereins "Orpheus" (1843)  

Offenbach AZJ 07011843.jpg (58359 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 7. Januar 1843: "Offenbach, 6. Dezember (1843). Jüngsten Samstag gab der israelitische Sängerverein ‚Orpheus’, der erst seit einigen Monaten besteht, eine öffentliche Produktion. Wir würden dies nicht berichten, wenn wir es nicht als einen Beweis mehr vom steten Fortschreiten der Israeliten ansähen. Denn dass dieser Verein von israelitischen Jünglingen ins Leben gerufen wurde, zeigt, dass ihre Brust von der Liebe zum Schönen und Guten beseelt ist, zeigt, dass der Jude sich immer mehr der Zeit anzuschmiegen und ihren Anforderungen zu genügen sucht, zeigt endlich, dass der Jude wenigstens sich selbst emanzipiere, wenn ihm die Emanzipation vom Staate versagt wird."

     
Über die erfolgreiche Arbeit des Gemeindevorstandes von 1821 bis 1843 (u.a. gottesdienstliche Neuerungen, neue Mikwe u.a.m.)  

Offenbach AZJ 10071843.jpg (221516 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 1. Juli 1843: "Offenbach, 19. Juni (1843). Wem die geräuschlose, aber umso sicherer fortschreitende Wirksamkeit des Vorstandes der hiesigen israelitischen Gemeinde, welcher dermalen aus den Herren E.H. Posen, N. L. Mainz, N.K. Weißenburg, S. Goldschmidt und J.S. Fuchs besteht, bisher noch unbekannt geblieben sein sollte, der hat jetzt durch eine, zwar wohl nicht für den Buchhandel bestimmte, aber doch den Freunden der Wahrheit zugängliche kleine Druckschrift, welche in diesen Tagen unter dem Titel: ‚Worte des Friedens und der Wahrheit. Ansprache des israelitischen Gemeindevorstandes zu Offenbach am Main an seine Gemeindeglieder über dessen Anordnungen und Einrichtungen seit 1821 bis auf die Gegenwart’ erschienen ist, eine willkommene Gelegenheit, all das Gute kennen zu lernen, was seit 22 Jahren durch die erwähnte Behörde ins Dasein gerufen und wodurch namentlich auch das kirchliche Leben der hiesigen israelitischen Gemeinde auf eine sehr achtbare Stufe emporgehoben worden ist. Um aus dieser überall mit den nötigen offiziellen Nachweisungen und Belegen versehenen Quelle hier wenigstens das Vorzüglichste anzudeuten, was der Vorstand in dieser Zeit geleistet hat, so wurden durch ihn nicht allein die finanziellen Verhältnisse der Gemeinde bestens geordnet, sondern es wurden außerdem aus der Synagoge mehrere störende Missbräuche entfernt und für jeden Sabbat- und Festtag eine erbauliche Predigt angeordnet, das Frauenbad wurde aus einem sumpfigen Brunnen ein bequem eingerichtetes gewärmtes Bad, die Konfirmation und die Kopulation werden mit der gehörigen Würde und Weihe vollzogen, die Kinder genießen einen zweckmäßigen allgemeinen Schulunterricht und für den höheren Religionsunterricht der Kinder vom elften bis zum dreizehnten Jahre ist sehr gut gesorgt. Für den Unterricht im Hebräischen besitzt man hinlängliche Privatlehrer und der Rabbiner ist bereit, auch diesen unter seine sorgfältige Beaufsichtigung zu nehmen; die Gehalte der Angestellten sind anständig reguliert; die Beerdigung trägt den Charakter des Ernstes und der Ruhe, welchen sie fordert: mit einem Worte, der Vorstand war überall bemüht, der Gemeinde sowohl in ihrem Verhältnisse zur Außenwelt stets mehr Achtung und Anerkennung zu erringen, als in ihrem Innern die religiöse Erziehung und Heranbildung zu vervollkommnen und der öffentlichen Gottesverehrung diejenige Ruhe, Weihe und Erhebung zu verleihen, welche sie bei jedem wahrhaft frommen Israeliten in Anspruch nimmt. Der Einsender gehört zwar der israelitischen Gemeinde nicht an, allein es war ihm schon vor Erscheinen jenes Schriftchens nicht verborgen geblieben, dass der Vorstand der erwähnten Gemeinde, in vollkommenem Einverständnisse mit dem wackeren Rabbiner, Herrn Dr. Formstecher, aus Liebe zur Religion wirklich viel für die Religion geleistet habe und noch leiste und dass er den Pflichten seines Amtes möglichst vollständig genüge. Möge ihm deshalb immer diejenige Anerkennung zuteil werden, welcher er für seine redlichen Bestrebungen so sehr verdient!"      

   
Ein Verein zur Sammlung von Beiträgen für die Unterstützungskasse der deutschen Rabbiner-Versammlung wird gegründet (1845)  

Offenbach Israelit19Jh 27041845.jpg (25690 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit des 19. Jahrhunderts" vom 27. April 1845:  

  
Bitte um Einrichtung eines Sonntagsgottesdienstes (1846)  

Offenbach AZJ 31081846.jpg (42867 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 31. August 1846: "Offenbach, 17. August (1846). Mehrere Israeliten allhier haben dem Vorstande der israelitischen Gemeinde eine Petition überreicht, worin sie denselben um Errichtung eines Sonntagsgottesdienstes in deutscher Sprache bitten. Wie man hört, soll das Gesuch von Seiten des Vorstandes mit Bereitwilligkeit aufgenommen werden sein."

  
Ein Sonntagsgottesdienst wird in der Gemeinde angeboten (1847)   

Offenbach AZJ 14061847.jpg (89287 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 14. Juni 1847: "Offenbach, 24. Mai (1847). Das Frankfurter Journal enthält folgenden Artikel: Das vor einem Jahre von einer Anzahl Israeliten hiesiger Stadt angeregte Projekt, einen Sonntagsgottesdienst in deutscher Sprache einzuführen, wird nun durch die Tätigkeit unseres würdigen Rabbiners, Herrn Dr. Formstecher, zur Tatsache. Nächsten Sonntagnachmittag findet die erste religiöse Feier statt. Als unabweisbare Anforderung der Gegenwart wird diese neue Einrichtung von segensreichen Folgen sein. Unsere altgläubigen Glaubensbrüder werden sich überzeugen, dass wir nicht die Religion umstürzen wollen, sondern nur dem praktischen Leben eine Konzession einräumen. Wenn auch der Indifferentismus in seiner Überschätzung jede religiöse Gemeinschaft als moderne Reformationssucht bespöttelt, oder gar einen Rückschritt hinter derselben wittert, so wird doch gewiss jeder Familienvater, der die religiöse Entwicklung seiner Kinder nicht dem Zufall preisgeben will, mit Freunden diese zeitgemäße Einrichtung begrüßen und nach Kräften unterstützen."

   
Kritisches zu den Sonntagsgottesdiensten in der Synagoge (1847)   

Offenbach DtrZionsw 13071847.jpg (140321 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der treue Zionswächer" vom 13. Juli 1847:         
Offenbach DtrZionsw 13071847a.jpg (86102 Byte)      

 
Streit um den Sonntagsgottesdienst (1847)   

Offenbach AZJ 09081847.jpg (176777 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 9. August 1847: "Offenbach, 21. Juli (1847). Das Frankfurter Journal enthält einen Artikel, worin es heißt: ‚Die Hauptgegner des Sonntagsgottesdienstes hatten jeden Versöhnungsversuch und wohlmeinenden Rat zurückgewiesen und mit vieler Mühe eine Minorität (61 von mehr als 250 kontribuierenden Gemeindegliedern) zur Unterzeichnung einer Eingabe bewogen, in welcher das hiesige Kreisamt angegangen wurde: die sonntägliche Religionsstunde zwangsweise auf den Samstagnachmittag zu verlegen und Sonntags für diesen Gottesdienst die Synagoge zu schließen. Die Bittsteller hatten vergessen oder ignoriert, dass der Rabbiner bereits vorlängst höchsten Orts zu jener Religionsstunde autorisiert worden war und dass er mit dem gesamten Gemeindevorstande die erfreulichste Anerkennung des gemeinsamen Strebens aus der höchsten Region des Staates offenkundig erhalten hatte. Auch war jene Partei naiv genug, für sich nicht weniger als 15 mal wöchentlich die Synagoge in Anspruch zu nehmen, für einmaligen Gottesdienst der gebildeten Mehrheit aber sie verschlossen wissen zu wollen. Im Übrigen hatte ihre Bittschrift das unleugbare Verdienst, das Bedürfnis eines Religionsunterrichts, welcher, von konfessionellen Formen und Formeln abstrahierend, die Vernunft aufklären, das Herz erwärmen und das ganze Leben zur Religion machen will, gerade für die Bittsteller aufs Unwiderleglichste herauszustellen. Was vorauszusehen war, ist nun geschehen. Unsere allverehrte Regierungsbehörde hat die genannte Bittschrift mit dem in ihr beantragten Glaubenszwange als zur Berücksichtigung völlig ungeeignet zurückgewiesen, nachdem sie vorher die Erklärungen des Gemeindevorstandes und des Rabbiners verlangt und vernommen hat. Charakteristisch ist es, dass die Eingabe gegen den Sonntagsgottesdienst nicht das Mindeste gegen seinen Inhalt und Geist einwendet, sei es, weil keiner der Bittsteller persönlich daran teilnahm, oder weil Dr. Formstechers Vorträge stets auch am Samstage die mit der gesamten Zeitbildung fortschreitende Religiosität zu fördern suchten. Eine große Zahl von Juden und Christen, welchen ihre Geschäfte nur Sonntags den Besuch der Gotteshäuser gestatten, erbauen sich jetzt allsonntäglich an diesen Vorträgen, während dadurch der samstägige Gottesdienst in Nichts geschmälert wird."  

   
Gemeindegliederzahl 1857    

Offenbach AZJ 11011847.jpg (20689 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 11. Januar 1857: "Offenbach, 19. Dezember (1847). Die hiesige israelitische Gemeinde zählt jetzt 1.089 Seelen. Sie hat in den letzten drei Jahren angemessenen Zuwachs erhalten." 

  
Entwicklung der orthodoxen Gemeinde (1863)  

Offenbach Israelit 25111863.JPG (95728 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 25. November 1863:      

  
Bekanntmachung über die Viehmärkte (1870)  

Offenbach Israelit 06041870.jpg (89502 Byte)Anzeige in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 6. April 1870:     

   
Statistisches zur Religions- und Konfessionszugehörigkeit in Offenbach (1872 / 1877)  

Offenbach Israelit 07081872.jpg (47181 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 7. August 1872:    
  
Offenbach Israelit 14021877.jpg (60797 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 14. Februar 1877:  

   
Antisemitische Regungen (1891)  

Offenbach Israelit 12031891.jpg (228324 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 12. März 1891:     

   
Über den jüdischen Gesangverein "Orpheus" (1903)     

Offenbach Main FrfIsrFambl 14081903.jpg (109105 Byte)Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 14. August 1903:      

  
Fortbildungsheim für russische Juden in Offenbach (1908)  

Offenbach FrfIsrFambl 22051908.jpg (372177 Byte)Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 22. Mai 1908:      
Offenbach FrfIsrFambl 22051908a.jpg (121220 Byte)    
  
Offenbach Israelit 11061908.jpg (84081 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 11. Juni 1908:    

   
Von den Behörden wird der Aufenthalt der ausländischen Juden in Offenbach nicht gestattet (1908)     

Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 17. Juli 1908: "Offenbach. Die Nachricht, dass die Behörde nunmehr arbeitslosen ausländischen Juden den Aufenthalt in Offenbach verweigert, ist sehr bedauerlich. Die fast 2000 meist russischen Juden, die in Offenbach einen Zufluchtsort gefunden haben, sind wohl fast sämtlich als Arbeitslose nach Offenbach gekommen, sie haben arbeit gesucht und eine Existenz als Fabrikarbeiter oder Hausierer gefunden, sie zahlen ihre Steuern, und niemand von ihnen fällt der städtischen Armenpflege zur Last - und die Leistungen der jüdischen Armenpflege berühren ja doch weder die Stadt noch den Staat! Dass Offenbach nicht mehr russische Juden beherbergt, beweist, dass auch weiterhin ein Eingreifen der Behörde nciht nötig gewesen wäre, denn wer von den russischen Juden keine Existenz findet, der wandert schon von selbst weiter."         

 
Makkabäer-Feier der Zionistischen Ortsgruppe (1908) 

Offenbach FrfIsrFambl 22121911.jpg (123729 Byte)Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 22. Dezember 1908:    

  
Gründung eines Wohltätigkeitsvereins der russischen Juden (1909) 

Offenbach Israelit 21051909.jpg (56407 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 21. Mai 1909:     

  
Generalversammlung des Wohltätigkeitsvereins "Gemilauth Chassodim" (1910) 

Offenbach FrfIsrFambl 08041910.jpg (194554 Byte)Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 8. April 1910:     

  
Vortrag bei der Zionistischen Ortsgruppe (1910)  

Offenbach Frf IsrFambl 04111910.jpg (31262 Byte)Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 4. November 1910:   

  
Zusammensetzung der jüdischen Einwohnerschaft (1911)  

Offenbach FrfIsrFambl 06011911.jpg (21574 Byte)Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 6. Januar 1911:     

   
Generalversammlung der zionistischen Ortsgruppe (1911)  

Offenbach FrfIsrFambl 17031911.jpg (82289 Byte)Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 17. März 1911:  

  
Makkabäer-Feier der zionistischen Ortsgruppe (1911)  

Offenbach FrfIsrFambl 01121911.jpg (33375 Byte)Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 1. Dezember 1911:    

  
Dankesanzeigen für Sammlungen zugunsten von Ostjuden (1912)     

Anzeigen im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 28. Januar 1912:     

  
Versammlung der Ortsgruppe Offenbach der Alliance Israélite Universelle (1912)     

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 1. März 1912: "Offenbach am Main, 25. Februar (1912). In der hier am 22. dieses Monats stattgehabten Versammlung von Mitgliedern der Alliance Israélite Universelle wurde folgende Resolution angenommen: 'Die Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Offenbach der Alliance Israélite Universelle vom 22. Februar 1912 erklärt sich mit dem Anschluss an das süd- und westdeutsche Bezirkskomitee der Alliance Israélite Universelle einverstanden. Die Versammlung erwartet, dass durch die Gründung von Bezirkskomitees im Sinne der Frankfurter Vorschläge die Einigkeit innerhalb der Alliance in Deutschland und der Friede mit dem Zentralkomitee wieder hergestellt wird. Die Versammlung spricht ihre Entrüstung darüber aus, dass den Komitee- und deutschen Alliancemitgliedern, die sich dem Berliner Vorgehen nicht angeschlossen haben, wiederholt die vaterländische Gesinnung abgesprochen worden ist, missbilligt, dass die Leitung der deutschen Konferenzgemeinschaft in Berlin gegen dieses verhetzende Treiben ihrer Anhänger nicht energisch Front gemacht hat. Die Versammlung ist einmütig der Ansicht, dass diejenigen Alliancemitglieder, welche um des Friedens willen sich dem Landeskomitee in Berlin nicht anschließen, mindestens von demselben deutsch-vaterländischen Gefühl beseelt sind, als diejenigen Herren, die in einer rein jüdischen Wohlfahrtsangelegenheit ohne besondere Veranlassung mit ihrem deutschen Patriotismus prunken".            


Die Zionistische Ortsgruppe begeht den Jahrzeitstag von Theodor Herzl (1912)  

Offenbach FrfIsrFambl 26071912.jpg (132459 Byte)Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 26. Juli 1912:     

   
Probleme mit dem Hausierhandel der galizischen Juden (1912)   

Offenbach AZJ 30081912.jpg (63783 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 30. August 1912: "Offenbach am Main, 23. August (1912). Der von über 2.000 Ausländern, meist galizischen Juden, ausgeübte umfangreiche Hausierhandel wird hier, nach Ansicht des ‚Wiesbadener Generalanzeiger’, vielfach als Plage empfunden. Die Polizei ist deshalb beim Kreisamt um Abhilfe vorstellig geworden, und dieses hat sich wiederum an die Stadtverwaltung mit Vorschlägen zur Einschränkung des Hausierhandels gewandt. Der zuständige Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung hat sich aber gegen solche Maßnahmen ausgesprochen, und die Versammlung der Stadtverordnete hat sich in ihrer letzten Sitzung dieser Entscheidung des Ausschusses angeschlossen."    

  
Beschenkung von Kindern zum Chanukka-Fest (1912)     

Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 13. Dezember 1912:      

  
Abendunterhaltung der Zionistischen Ortsgruppe (1912)       

Offenbach FrfIsrFambl 13121912.jpg (19365 Byte) Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 13. Dezember 1912: "Offenbach. Die Zionistische Ortsgruppe veranstaltet am 28. Dezember in der Turnhalle (Goethestraße) zu Gunsten der Jemenitenhäuser eine Abendunterhaltung mit Ball".        

 
Vortrag in der zionistischen Ortsgruppe (1912)        

Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 29. November 1912: "Offenbach. In der hiesigen zionistischen Ortsgruppe sprach vor zahlreichem Publikum Parteisekretär C. Rosenbaum. Dem mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Referat schloss sich eine anregende Diskussion an, an der u.a. J. Wodowski, Wolpert, Zahnarzt Nathan, Sorin, Scholmann und Rosenwachs sprachen".     


Die Aufenthaltsbedingungen für russische Juden wurden erschwert (1913)   

Offenbach AZJ 10101913.jpg (41598 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 10. Oktober 1913:        

     
Abend der zionistischen Ortsgruppe zugunsten der Jemenitenhäuser (in Jerusalem) (1913)      

Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom  3. Januar 1913: "Offenbach am Main. Am 28. Dezember (1912) fand ein Unterhaltungsabend zu Gunsten der Jemenitenhäuser statt. Von den Darbietungen sind zu erwähnen die Rezitationen von Frl. Cilly Rapp - Frankfurt und Herrn Neuhaus - Frankfurt sowie die Jargonrezitation von Herrn Glöckhändler. Aufsehen erregten die Violinsoli des jugendlichen Künstlers Moritz Strupfeld. Den Schluss bildete ein Lichtbildervortag des Herrn Tachauer - Frankfurt über Palästina. Fröhlicher Tanz hielt die Teilnehmer noch lange beisammen."           

  
Vereidigung von 22 jüdischen Kriegsfreiwilligen in der Synagoge (1914)    

Offenbach Frf IsrFambl 28081914.jpg (19384 Byte)Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 28. August 1914:     

  
Der Chanukkaverein kann trotz der Kriegszeit an arme Kinder und an die Soldaten Geschenken überbringen (1916)    

Offenbach FrfIsrFambl 29121916aa.jpg (58410 Byte)Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 29. Dezember 1916:        

 
Vortragsreihe des "Vereins für jüdische Geschichte und Literatur" (1918)    

Offenbach FrfIsrFambl 25011918.jpg (37640 Byte)Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 25. Januar 1918:        

  

Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 23. Januar 1920: "Offenbach am Main. Einen genussreichen Abend bot der hiesige Jugendverein durch Veranstaltungen eines Konzerts, bei dem Erna Bloch - Frankfurt am Main (Gesang) sowie die beiden heimischen Künstlerinnen Alice Gabriel (Klavier) und Annie Betzach (Violine) Vorzügliches leisteten."            

   
Mitteilungen aus der Arbeit des Vereins "Achawa" (1920)    

Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 23. Januar 1920:       

 
Unterricht in Gartenbau und Handfertigkeit für jüdische Schülerinnen und Schüler (1920)   

Offenbach FrfIsrFambl 24121920.jpg (52668 Byte)Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 24. Dezember 1920:     

    
Ergänzungswahl des Gemeindevorstandes (1921)  

Offenbach FrfIsrFambl 14011921.jpg (32324 Byte)Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 14. Januar 1921:        
   
Offenbach AZJ 21011921.jpg (44485 Byte)Artikel in der "Allgemeinen Zeitung des Judentums" vom 21. Januar 1921: "Unter ungewöhnlich starker Beteiligung (78 Prozent) fand in Offenbach am Main am 5. dieses Monats die Ergänzungswahl des Gemeindevorstandes statt. Von den ausscheidenden Mitgliedern wurden wieder gewählt: Justizrat Dr. Goldschmidt und Notar Dr. Guggenheim. Neu gewählt wurden Sally Gumb, Theodor Fürth und Siegfried Stark." 

     
Die ausgeteilten Fleischgutscheine dürfen nur bei nichtjüdischen Fleischern eingelöst werden (1933)   

Offenbach Israelit 14121933.jpg (42796 Byte)Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 14. Dezember 1933:       

       

       

       

       

       

 

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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 13. Februar 2014