Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Neukirchen (Knüll) (Schwalm-Eder-Kreis) 
Jüdischer Friedhof
   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde              
    
Siehe Seite zur Synagoge in Neukirchen  (interner Link) 
    
    
Zur Geschichte des Friedhofes                 
    
Der jüdische Friedhof in Neukirchen wurde im 19. Jahrhundert angelegt. Der älteste lesbare Stein zeigt die Jahreszahl 1858. Der letzte Stein ist von 1940 (Julius Bachrach, der im Alter von 49 Jahren starb). Noch 1940 wurde der Friedhof behördlicherseits geschlossen. Die 1941 verstorbene Mathilde Sonn durfte daher nicht mehr auf dem Neukirchener Friedhof beigesetzt werden, sondern musste auf den Ziegenhainer Friedhof bei Niedergrenzebach verbracht werden.  
 
Beim Novemberpogrom 1938 wurde der Friedhof durch SA-Männer geschändet, die zahlreiche Grabsteine umstürzten. Nach 1945 wurden die Grabsteine wieder aufgerichtet. Ein Gedenkstein wurde 1971 aufgestellt. Er enthält als Inschrift den Text: "Zur Erinnerung an die ehemalige jüdische Kultusgemeinde und zum Gedenken an die Opfer in den Jahren 1933-1945".   
 
Die Friedhofsfläche umfasst 5,34 ar. Es sind etwa 100 Grabstätten vorhanden.  
   
   
Lage des Friedhofes  
   
Der jüdische Friedhof liegt nordöstlich der Altstadt rechts an der Schwarzenborner Straße.    
   
   
Fotos 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: 14.9.2008; die Fotos konnten nur vom Eingang aus gemacht werden, da am Besuchstag kein Schlüssel besorgt werden konnte)    

Neukirchen Friedhof 1171.jpg (51853 Byte) Neukirchen Friedhof 1170a.jpg (96565 Byte) Neukirchen Friedhof 1170.jpg (55997 Byte)
Verschiedene Hinweistafeln am Eingangstor
      
Neukirchen Friedhof 1172.jpg (108790 Byte) Neukirchen Friedhof 1173.jpg (104335 Byte) Neukirchen Friedhof 1175.jpg (110805 Byte)
Teilansichten des Friedhofes - vom Eingang gesehen
     
Neukirchen Friedhof 1175s.jpg (81807 Byte) Neukirchen Friedhof 1177.jpg (98924 Byte) Neukirchen Friedhof 1178.jpg (109414 Byte)
  Grabstein für Sara Levi 
geb. Nussbaum (1848-1934)
Grabstein für Levi Sonn, Kriegsveteran
 1870-71 (1845-1937)
         
Neukirchen Friedhof 1179a.jpg (57133 Byte) Neukirchen Friedhof 1180.jpg (84840 Byte) Neukirchen Friedhof 1179.jpg (81563 Byte)
Grabstein für 
Lehrer Joseph Rotschild 
(gest. 1909) 
Grabstein für Moritz Sonn II 
(1893-1927, gestorben infolge
 Kriegsverwundung)
Grabsteine für (rechts) Samuel Bachrach
 (1839-1906) und Bienchen Bachrach
 geb. Wolff (1839-1904)
     
    Neukirchen Friedhof 1182.jpg (109752 Byte)   
     

   
    

Links und Literatur

Links:

Website der Stadt Neukirchen im Knüllgebirge  
Zur Seite über die Synagoge in Neukirchen (interner Link)

Literatur:  

Arnsberg II,123. 
Hartwig Bambey, Adolf Biskamp, Bernd Lindenthal (Hrsg.):  Heimatvertriebene Nachbarn. Beiträge zur Geschichte der Juden im Kreis Ziegenhain. 2 Bände. Verlag Stadtgeschichtlicher Arbeitskreis e.V. Schwalmstadt-Treysa 1993. 
Darin: Adolf Biskamp / Friedhelm Walper: Die israelitische Kultusgemeinde in Neukirchen. Band II S. 473-483.  

   
    

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 17. März 2014