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Muschenheim (Stadt
Lich, Kreis Gießen
)
Die jüdischen Friedhöfe
Wichtige
Neuerscheinung
zur jüdischen Geschichte
in Lich und Umgebung (2011) |
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Hanno Müller, Friedrich Damrath,
Monica Kingreen, Klaus Konrad-Leder: Juden in Lich, Birklar,
Langsdorf, Muschenheim und Ettingshausen.
Teil I: Familien Teil II: Grabsteine, Anhang, Register
Im Auftrag der Ernst-Ludwig-Chambré-Stiftung herausgegeben von
Klaus Konrad-Leder. Lich 2010.
ISBN 978-3-9809778-6-9 zu beziehen über: Hanno Müller
Röntgenstraße 29 35463 Fernwald http://www.fambu-oberhessen.de/
E-Mail |
Zum Inhalt: Das Werk enthält auf ca. 720 Seiten im Format A 4 (2 Teile in einem Schuber, Fadenheftung, fester Einband, Inhalt) im
ersten Teil Aufsätze von Klaus-Konrad-Leder und Monica Kingreen sowie Familienbücher für die oben genannten Orte von Hanno Müller. Außerdem Informationen zu den Religionsgemeinden und ihren Synagogen und über 100 Abbildungen.
Im zweiten Teil sind enthalten Abbildungen der Grabsteine und die von Friedrich Damrath erstellten Abschriften und Übersetzungen ihrer Inschriften auf den jüdischen Friedhöfen in Lich, Muschenheim, Hungen (der Langsdorfer Juden), Gießen und Laubach (Licher und Ettingshäuser Juden). Außerdem auf ca. 200 Seiten Abschriften aus dem Besitz von Klaus Konrad-Leder, von Archivalien aus den Archiven Braunfels, Lich, Langsdorf und aus den Kirchenchroniken Langsdorf, Muschenheim und Inheiden, Zusammenstellungen vermögender Einwohner der bearbeiteten Orte und Erwähnungen der Juden dieser Orte in Adressbüchern des Zeitraums 1905 - 1941.
Beschlossen wird er von den Registern, Nachträgen zu den früher veröffentlichten "Judenfamilien in Hungen" und einer kompletten Neubearbeitung (anhand der zwischenzeitlich aufgefundenen Judenmatrikel) der "Judenfamilien in Nieder-Weisel".
Bezogen werden kann das Werk über H. Müller zum Preis von 20 Euro plus Versandkosten (Achtung, Paketsendung, 3,5 kg!). |
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zur Synagoge in
Langsdorf (interner Link)
Zur Geschichte der Friedhöfe
In Muschenheim bestehen zwei jüdische Friedhöfe. Der
Friedhof "Kappesgärten" hat eine Fläche von 2,82 ar; der Friedhof
"Leimenkaute" eine Fläche von 3,86 ar. Auf dem Friedhof in
Muschenheim wurden die Toten der jüdischen Gemeinde Langsdorf
mit den Nachbarorten Birklar und Muschenheim beigesetzt.
| Hinweis: Nach dem Verzeichnis der
durch die "Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen"
bearbeiteten hessischen Friedhöfe ergibt sich für den Friedhof in
Muschenheim die Zahl von 8 (alter Friedhof) bzw.
13 (neuer Friedhof) vorhandenen Grabsteinen aus der
festgestellten Belegzeit von 1706 bis 1918 (alter
Friedhof) bzw. 1883 bis 1925 (neuer Friedhof). Siehe
landesgeschichtliches Informationssystem Hessen - Kommission für die
Geschichte der Juden in Hessen und Hessisches Landesamt für
geschichtliche Landeskunde in Marburg: Dokumentation
der jüdischen Friedhöfe in Hessen - Online zugänglich |
Lage der Friedhöfe:
Die beiden Friedhöfe liegen südlich von Muschenheim an der
Straße nach Trais (einer rechts, einer links der Straßenseite), zwischen
"Grillhütte" und "Neumühle".
Fotos des neueren Friedhofes
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: 28.3.2008)
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| Blick auf den Friedhof |
Umzäunung und Eingangstor |
Hinweistafel |
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Nur wenige
Grabsteine sind erhalten |
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Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Arnsberg II,478 (im Abschnitt zu
Langsdorf). |

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