Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Irrel (VG Irrel, Kreis Bitburg-Prüm) 
Jüdische Geschichte / Synagoge 

Übersicht:

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde  
Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde   
Zur Geschichte der Synagoge   
Fotos / Darstellungen
Links und Literatur   

   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde           
    
In Irrel bestand eine kleine jüdische Gemeinde von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis nach 1933.  

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Zahl der jüdischen Einwohner wie folgt: 1843 vier jüdische Einwohner, 1888 30 (in vier Familien), 1895 36.  

An Einrichtungen bestanden eine Synagoge (s.u.), eine Schule (Religionsschule) und ein Friedhof
   
1932, als noch 18 jüdische Einwohner in Irrel gezählt wurden, waren die Gemeindevorsteher Leopold Levy (1. Vors.) und ein Herr Kallmann (2. Vors.). Als Religionslehrer der damals zwei jüdischen Kinder in Irrel kam regelmäßig Lehrer David Mandel aus Bitburg in die Gemeinde. 
   
1933 lebten noch etwa 15 jüdische Personen in Irrel.
In den folgenden Jahren ist ein Teil der jüdischen Gemeindeglieder auf Grund der Folgen des wirtschaftlichen Boykotts, der zunehmenden Entrechtung und der Repressalien weggezogen beziehungsweise ausgewandert.
    
Von den in Irrel geborenen und/oder längere Zeit am Ort wohnhaften jüdischen Personen sind in der NS-Zeit umgekommen (Angaben nach den Listen von Yad Vashem, Jerusalem und den Angaben des "Gedenkbuches - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945"): Paula Rike Ermann geb. Kallmann (1884), Adolf Kallmann (1891), Alex Kallmann (1911), Bernhard Kallmann (1880), Hermann (Heymann) Kallmann (1861), Leo Kallmann (1833), Selma Kallmann geb. Kaufmann (1890), Silve Kallmann (1888), Walter Kallmann (1920), Berta Levy (1899), Berta Meyer geb. Kallmann (1885), Johanna Süssmann geb. Kallmann (1890).      
   
   
   

Berichte aus der Geschichte der jüdischen Gemeinde       

In jüdischen Periodika des 19./20. Jahrhunderts wurden noch keine Berichte zur jüdischen Geschichte in Bollendorf gefunden.   

   

     
Zur Geschichte der Synagoge        
   
Ein jüdisches Bethaus (vermutlich ein Betraum in einem der jüdischen Häuser) wird 1888 genannt. Wann es eingerichtet wurde, ist nicht bekannt.
   
  
Adresse/Standort der Synagoge        unbekannt  (Irrel wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges fast vollständig zerstört)    

Fotos  

Zur jüdischen Geschichte in Irrel liegen noch keine Fotos oder Abbildungen vor; über Zusendungen oder Hinweise freut sich der Webmaster der "Alemannia Judaica"; Adresse siehe Eingangsseite  
     

    
    
Links und Literatur

Links: 

Website der Gemeinde Irrel  

Literatur:  

Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz/Staatliches Konservatoramt des Saarlandes/ Synagogue Memorial Jerusalem (Hg.): "...und dies ist die Pforte des Himmels". Synagogen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Mainz 2005. S. 195-196 (mit weiteren Literaturangaben).
     

n.e.

                

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 13. April 2012