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in der Region
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jüdischen Friedhöfe im Landkreis
Mainz-Bingen
Hahnheim (VG
Nierstein-Oppenheim, Kreis Mainz-Bingen)
Jüdischer Friedhof
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zur
Synagoge in Hahnheim (interner Link)
Zur Geschichte des Friedhofes
Der jüdische Friedhof in Hahnheim
wurde Mitte des 18. Jahrhunderts angelegt.
Über eine Schändung des Friedhofes Ende 1904 wird in einem Artikel des
"Frankfurter Israelitischen Familienblattes" berichtet:
Artikel
im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 6. Januar
1905: "Hahnheim (Rheinhessen). Wegen der auf dem israelitischen
Friedhofe jüngst demolierten Grabsteine nahm der Untersuchungsrichter
wiederholt Vernehmungen vor; dieselben blieben aber bis jetzt
erfolglos." |
Die letzte Beisetzung auf dem
jüdischen Friedhof in Hahnheim war im September 1938. 1944 wurde der Friedhof zerstört
(siehe Inschrift auf Gedenkstein), die Steine wurden zum Bau einer Panzersperre
verwendet. 1948 wurde der Friedhof - soweit möglich -
wieder hergestellt.
Auf dem Friedhof befindet sich ein Gedenkstein für
jüdische Opfer der NS-Zeit. Die Inschrift lautet: "Dem Andenken der durch
das Naziregime umgekommenen Kultusgemeinde. Der Friedhof wurde 1944 von den
Nazis zerstört und die Grabsteine zu einer Panzersperre verwendet".
Die
Friedhofsfläche umfasst 11,22 ar.
Lage des Friedhofes
Der Friedhof liegt etwa 400 m außerhalb des Ortes inmitten
von Feldern an der Fortsetzung der Unteren
Hauptstraße.
Fotos
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 29.3.2005)
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| Das Eingangstor |
Blick über den Friedhof
zum
Eingangstor |
Grabsteinsockel des Grabes von
Rebekka
Blüthenthal geb. Tüteür (1822-1895) |
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Grabstein für Philipp Mann
(1838-1913) |
Grabstein für Bernhard Trum
(1842-1912) und Elisabeth Trum
geb. Mann (1848-1915) |
Grabstein für Moses Strauss
I.
(1840-1922) |
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| Gedenkstein
"Dem Andenken der durch das Nazi-Regime umgekommenen Mitglieder der
israelitischen Kultusgemeinde Hahnheim. Der Friedhof wurde 1944 von Nazis
zerstört und die Steine zu einer Panzersperre verwandt". |
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Links und Literatur
Links:
Literatur:
 | Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen.
1971 Bd. I,314. |
 | Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz/Staatliches Konservatoramt
des Saarlandes/ Synagogue Memorial Jerusalem (Hg.): "...und dies
ist die Pforte des Himmels". Synagogen in Rheinland-Pfalz und dem
Saarland. Mainz 2005. S. 177-178 (mit weiteren Literaturangaben).
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