Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Hahnheim (VG Nierstein-Oppenheim, Kreis Mainz-Bingen)
Jüdischer Friedhof  

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde 

Siehe Seite zur Synagoge in Hahnheim (interner Link)   
  

Zur Geschichte des Friedhofes 

Der jüdische Friedhof in Hahnheim wurde Mitte des 18. Jahrhunderts angelegt. 
       
Über eine Schändung des Friedhofes Ende 1904 wird in einem Artikel des "Frankfurter Israelitischen Familienblattes" berichtet: 

Hahnheim Ff IsrFambl 06011905.jpg (22506 Byte)Artikel im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt" vom 6. Januar 1905: "Hahnheim (Rheinhessen). Wegen der auf dem israelitischen Friedhofe jüngst demolierten Grabsteine nahm der Untersuchungsrichter wiederholt Vernehmungen vor; dieselben blieben aber bis jetzt erfolglos."

Die letzte Beisetzung auf dem jüdischen Friedhof in Hahnheim war im September 1938. 1944 wurde der Friedhof zerstört (siehe Inschrift auf Gedenkstein), die Steine wurden zum Bau einer Panzersperre verwendet. 1948 wurde der Friedhof - soweit möglich - wieder hergestellt. 
   
Auf dem Friedhof befindet sich ein Gedenkstein für jüdische Opfer der NS-Zeit. Die Inschrift lautet: "Dem Andenken der durch das Naziregime umgekommenen Kultusgemeinde. Der Friedhof wurde 1944 von den Nazis zerstört und die Grabsteine zu einer Panzersperre verwendet". 
   
Die Friedhofsfläche umfasst 11,22 ar.  
   
   

Lage des Friedhofes 

Der Friedhof liegt etwa 400 m außerhalb des Ortes inmitten von Feldern an der Fortsetzung der Unteren Hauptstraße.    
      
       

Fotos   
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum 29.3.2005)

Hahnheim Friedhof 206.jpg (73901 Byte) Hahnheim Friedhof 205.jpg (86840 Byte) Hahnheim Friedhof 201.jpg (89646 Byte)
Das Eingangstor Blick über den Friedhof 
zum Eingangstor
Grabsteinsockel des Grabes von Rebekka
 Blüthenthal geb. Tüteür (1822-1895)
   
   
Hahnheim Friedhof 207.jpg (85441 Byte) Hahnheim Friedhof 202.jpg (85169 Byte) Hahnheim Friedhof 204.jpg (86418 Byte)
Grabstein für Philipp Mann 
(1838-1913)
Grabstein für Bernhard Trum 
(1842-1912)  und Elisabeth Trum 
geb. Mann (1848-1915)
Grabstein für Moses Strauss I. 
(1840-1922)
      
     
Hahnheim Friedhof 203.jpg (91067 Byte) Hahnheim Friedhof 200.jpg (86241 Byte)   
Gedenkstein "Dem Andenken der durch das Nazi-Regime umgekommenen Mitglieder der israelitischen Kultusgemeinde Hahnheim. Der Friedhof wurde 1944 von Nazis zerstört und die Steine zu einer Panzersperre verwandt".   

   

   
Links und Literatur   

 Links

Website der Gemeinde Hahnheim 
Zur Seite über die Synagoge in Hahnheim (interner Link)

Literatur

Paul Arnsberg: Die jüdischen Gemeinden in Hessen. 1971 Bd. I,314.
Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz/Staatliches Konservatoramt des Saarlandes/ Synagogue Memorial Jerusalem (Hg.): "...und dies ist die Pforte des Himmels". Synagogen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Mainz 2005. S. 177-178 (mit weiteren Literaturangaben).
  

  

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 15. Juli 2011