Baisingen Friedhof 154.jpg (62551 Byte)  Segnende Hände der Kohanim auf einem Grabstein in Baisingen


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Falkenberg (Gemeinde Wabern, Schwalm-Eder-Kreis) 
Jüdischer Friedhof 
   

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde      
   
Siehe Seite zur Synagoge in Falkenberg (interner Link) 
   
   
Zur Geschichte des Friedhofes   
   
  
Der jüdische Friedhof von Falkenberg (mit Hebel) wurde vermutlich in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts angelegt. Auf ihm fanden auch Beisetzungen von Toten aus Homberg (Efze), Wabern, Wolfhagen und Malsfeld statt. Die ältesten erhaltenen Steine sind aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Auf dem Friedhof befinden sich noch 65 Grabsteine. Die letzte Grabstätte ist von 1938.  
 
Dokumentation des Friedhofes   

Hinweis: Nach dem Verzeichnis der durch die "Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen" bearbeiteten hessischen Friedhöfe ergibt sich für den Friedhof in Falkenberg die Zahl von 65 vorhandenen Grabsteinen aus der festgestellten Belegzeit von 1754 bis 1938. Siehe landesgeschichtliches Informationssystem Hessen - Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen und Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg: Dokumentation der jüdischen Friedhöfe in Hessen - Online zugänglich 

  
   
Lage des Friedhofes     
   
Der jüdische Friedhof liegt nordöstlich des Ortes, etwa 300 m nördlich des christlichen Friedhofes (erreichbar über die Fortsetzung der Straße An der Lehmgrube).
   
   

Fotos 
(Fotos: Hahn, Aufnahmedatum: 13.10.2019; die mit "G" angegebenen Zahlen mit Links )     

 Blick auf den im Tal liegenden jüdischen Friedhof,
 vom allgemeinen Friedhof (Zaun links) aus gesehen.
 Auf dem Weg zum
 jüdischen Friedhof
 Blick auf den
jüdischen Friedhof
     
  Das Eingangstor
   
 Hinweise zu den jüdischen Feiertagen, an denen
 der Friedhof nicht besucht werden darf
 Jahreszahl "1911" am Eingangstor
  
     
   
 Teilansichten des Friedhofes    
     
     
 Teilansicht des Friedhofes
 
    
 Im Vordergrund Grabstein für
Hendel Wertheim geb. Speier

(gest. 1872) (G 5)  
 Grabstein links für Jonas Wertheim
(gest. 1848; mit Schofar) (G 6), rechts für
Aaron Wertheim (gest, 1846) (G 7)    
     
   
 Grabstein links für Jettchen Heilbronn
geb. Lion
(gest. 1895) (G 8), rechts für
Hannchen Heilbronn geb. Wertheim

(gest. 1852) (G 9)   
 Grabstein links für Sara Heinemann
 geb. Rothschild
(gest. 1878) (G 25), rechts
für Mendel Dannenberg (gest. 1880) (G 26
    
 Grabstein links für Ruben Frenkel (gest. 1900)
(G 46), rechts für Joseph Vogel
aus Hebel  (gest. 1901) (G 47) 
  
     
     
 Grabstein für Jettchen Katz
geb. Frenkel
(gest. 1909) (G 53)
   
 Grabstein links für Röschen Buxbaum
geb. Wertheim
(gest. 1885) (G 32), rechts
für Joseph Rosenblatt (gest. 1886) (G 33)  
 Grabstein für Joseph, Sohn
des Gemeindevorstehers
in Falkenberg (gest. 1758) (G 63).  
     
        
Grabstein (Rückseiteninschrift) für Sara
 Goldschmidt geb. Wertheim
(gest. 1888) (G 13);
 sie war Frau von Leib Goldschmidt (siehe rechts)
 Grabstein für Leib Goldschmidt (gest. 1896) mit Darstellung der Waschung der
 Hände/Levitenkanne (G 14), Vorderseite hebräisch,
Rückseite deutsch beschriftet.  

   
    

Links und Literatur 

Links: 

bulletWebsite der Gemeinde Wabern  
bulletZur Seite über die Synagoge in Falkenberg (interner Link)

Literatur:   

bulletArnsberg I S. 172-173. 

Quellen:  

Hinweis auf online einsehbare Familienregister der jüdischen Gemeinde Falkenberg 
In der Website des Hessischen Hauptstaatsarchivs (innerhalb Arcinsys Hessen) sind die erhaltenen Familienregister aus hessischen jüdischen Gemeinden einsehbar: 
Link zur Übersicht (nach Ortsalphabet) https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/llist?nodeid=g186590&page=1&reload=true&sorting=41              
Zu Falkenberg sind vorhanden (auf der jeweiligen Unterseite zur Einsichtnahme weiter über "Digitalisate anzeigen"):    
HHStAW 365,165  Geburtsregister der Juden von Falkenberg  1825 - 1884; enthält auch Angaben zu Felsberg und Hebel  https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v289747       
HHStAW 365,164  Geburtsregister der Juden von Falkenberg  1825 - 1883, 1914 - 1919 (1938); enthält auch Angaben zu Felsberg und Hebel, dazu auch einen Hinweis auf den Flächengehalt des jüdischen Friedhofs in Falkenberg von rund 5500 qm und die Grundfläche der Synagoge von etwa 63 qm, 1938    https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v2083512        
HHStAW 365,160  Sterberegister der Juden von Falkenberg  1825 - 1883, 1930 - 1933; enthält auch Angaben zu Felsberg und Hebel   https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1900684    
HHStAW 365,161  Sterberegister der Juden von Falkenberg  1825 - 1884, 1930 - 1933; enthält auch Angaben zu Felsberg und Hebel   https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v1230088   
HHStAW 365,163  Trauregister der Juden von Falkenberg  1832 - 1883, 1913; enthält auch Angaben zu Felsberg und Hebel   https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v3500074    
HHStAW 365,162  Trauregister der Juden von Falkenberg  1832-1883, 1930-1938; enthält Jüdisches Trauregister, 1832-1883 und 1930-1931; enthält auch Angaben aus Felsberg und Hebel; darin auch: Abgabe von jüdischen Personenstandsregistern, Mobiliar und Kultgegenständen, darunter Torarollen und Torawimpel aus der Synagoge in Falkenberg an das Vorsteheramt der Juden in Kassel, 1936-1938; enthält weiter Vermerke zur Auswanderung einzelner Juden aus Falkenberg nach China, Argentinien und Nordamerika, 1937-1938; enthält weiter Eintragungen des Gemeindeältesten Meier Goldschmidt zum Umbau der etwa 200 Jahre alten Synagoge 1939 und zur Renovierung des Schulhauses (mit Lehrerwohnung), des Badehauses und der Synagoge in Falkenberg, 1930  https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v4782864      
HHSTAW 365,159  Gräberverzeichnis des jüdischen Friedhofs in Falkenberg, aufgenommen von Curt Wolf aus Eschwege und D. Goldschmidt aus Frankershausen) im September 1938:  1850 - 1933, enthält hebräische und deutsche Grabinschriften    https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v289793          

      
      

                   
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Copyright © 2003 Alemannia Judaica - Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum
Stand: 15. Oktober 2013