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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
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Brumath (Brumath)
(Dep. Bas Rhin /Alsace / Unterelsass) In Brumath besteht bis zur Gegenwart eine jüdische Gemeinde, deren
Entstehung vermutlich in das 17. Jahrhundert zurückgeht. An die frühere
jüdische Niederlassung erinnert bis heute die "Rue de Juifs"
beziehungsweise die frühere "Judegass" (Fotos siehe bei der Seite zur
Synagoge Brumath). 1871 lebten 478 jüdische
Einwohner in der Stadt, 1910 waren es noch 306. Brumath wurde im 19. Jahrhundert
Rabbinatssitz. Lage des Friedhofes:
31. Oktober 2004: 90 tombes juives profanées 90 Gräber geschändet Près de 90 tombes du cimetière israélite de Brumath ont été profanées par des inscriptions antisémites, racistes et néo-nazies. Les faits découverts hier après-midi pourraient avoir été commis dans la nuit de vendredi à samedi.
Auf dem jüdischen Friedhof in Brumath sind 92 Gräber geschändet worden. Die Grabsteine seien mit SS-Runen, Hakenkreuzen und antisemitischen Parolen beschmiert worden. Dies teilte die Strassburger Staatsanwaltschaft mit. Der französische Präsident Jacques Chirac, Premierminister Jean-Pierre Raffarin und Innenminister Dominique de Villepin verurteilten die Grabschändungen. Die Behörden leiteten Ermittlungen ein. Die beschmierten Grabsteine in Brumath waren am Samstagnachmittag entdeckt worden. Ein Vertreter des Rats der jüdischen Einrichtungen (CRIF) sagte, auf einige seien Parolen wie "Keine Juden, keine Araber, keine Neger" oder "Tod den Juden" gekritzelt worden. Raffarin nannte die Schändungen "abscheulich". Chirac drückte den betroffenen Familien und der jüdischen Gemeinde in einer Erklärung seine Solidarität aus. Die Regierung forderte er auf, unverzüglich alles zu unternehmen, um die Verantwortlichen für "diesen abscheulichen Akt" zur Rechenschaft zu ziehen. Französische Informationsseite zu dieser Schändung mit
Liste der betroffenen Grabsteine: hier
anklicken
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Literatur:
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