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Friedhöfe in der Region"
Zur Übersicht: Jüdische Friedhöfe in Baden-Württemberg
Breisach
(Kreis
Breigau-Hochschwarzwald)
Die alten jüdischen Friedhöfe
Zur jüdischen Geschichte in Breisach
siehe Seite zur Synagoge in
Breisach (interner Link)
Zur Geschichte der alten Friedhöfe
Am Ende des 17. Jahrhunderts bestand ein erster, nicht mehr erhaltener
Friedhof nach verschiedenen Berichten im Bereich Augustinerberg (eventuell
Eingang links vom Haus Augustinerberg 13 beziehungsweise hinter den Häusern an
der oberen Sternhofgasse.
In der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden die
Toten der jüdischen Gemeinde in Mackenheim im Unterelsass beigesetzt.
Schwierigkeiten gab es allerdings in Kriegszeiten. So war während des
Spanischen Erbfolgekrieges zeitweise eine Beisetzung in Mackenheim nicht
möglich. Mehrere Beisetzungen Breisacher Juden gab es damals in Schmieheim
und Emmendingen (vgl. unten Beitrag
von Günter Boll).
1755 wurde im
ehemaligen Garten der Familie Günzburger, in dem auch eine aus Holz erbaute
Mikwe (rituelles Bad) stand, wieder ein Friedhof in Breisach angelegt (jetziger alter
Friedhof, Lagebuch 6478, Fläche nach Erweiterungen
1821 und 1842 17,44 a). 1874 fand die letzte Beisetzung in diesem Friedhof
statt. 1850 ist ein neuer Friedhof angelegt
worden.
Auf dem in der NS-Zeit völlig zerstörten alten Breisacher Friedhof wurde
1945 ein Teil der erhaltenen Grabsteine in zwei Rotunden einbetoniert.
Aus der Geschichte des Friedhofes
Bericht über zwei Schändung (1904 / 1907)