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Zur Übersicht über die jüdischen
Friedhöfe im Oldenburger Land und in Ostfriesland
Varel (Stadt
Varel, Kreis
Friesland)
Jüdischer Friedhof
(die Seite wurde erstellt unter Mitarbeit von Martin J. Schmid, Oldenburg)
Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde
Siehe Seite zur Synagoge in Varel
(interner Link)
Zur Geschichte des Friedhofes
(ausführlich siehe die Abschnitte aus dem Buch von Rudolf
Brahms s. Lit.)
Der jüdische Friedhof Varel-Hohenberge war bis gegen Ende des
18. Jahrhunderts der einzige jüdische Begräbnisplatz im gesamten Oldenburger
Land. Der Friedhof wird erstmals 1711 genannt, als der jüdischen Gemeinde
erlaubt wurde, ihren Friedhof einzuzäunen.
Der älteste erhaltene Grabstein ist von 1763 oder 1777. Die neueste Grabinschrift ist von 1942
(für Leopold Deichmann (gest. 23. Juni 1942).
Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Friedhofsgelände geschändet
und als Flak-Stellung verwendet. Durch den Bau der Flak-Stellung wurden viele
Grabsteine von ihrer ursprünglichen Stelle entfernt.
Nach 1945 wurden einige Grabsteine in Schweiburg und Varelerhafen
wiedergefunden, die dort zum Bau von Flak-Stellungen verwendet wurden. Sie
wurden durch Vareler Schüler auf den Friedhof zurückgebracht und wieder
aufgestellt. Es sind 120 Grabsteine erhalten. Die Friedhofsfläche beträgt
18,22 ar.
Der Friedhof ist seit 1960 im Besitz des Landesverbandes der Jüdischen
Gemeinden von Niedersachsen. In den 1950er- und 1960er-Jahren wurden
Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. 1994 kam es zu einer
Schändung.
Lage des Friedhofes
Der Friedhof liegt östlich von Varel auf dem Rest
eines großenteils abgetragenen Geesthügels inmitten der Marsch - an der
Neuwangerooger Straße (Nähe B 437).
Link zu den Google-Maps
Größere Kartenansicht
Fotos
(Fotos obere zwei Fotozeilen: Martin J. Schmid, Oldenburg, Aufnahmedatum
21.3.2010; untere drei Fotozeilen: Hans-Peter Laqueur, Bremerhaven,
Aufnahmedatum 22.3.2006)
Die nachstehenden Fotos sind in jeweils zwei Größen eingestellt: durch
Anklicken der Fotoabbildung erhält man das Foto in geringerer, durch Anklicken
des darunter stehenden Links das Foto in höherer Auflösung)
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| Das Eingangstor |
Blick über den Friedhof |
Teilansicht |
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oben in höherer Auflösung |
Foto
oben in höherer Auflösung |
Foto
oben in höherer Auflösung |
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| Grab- und
Gedenkstein für Mitglieder der Familie Schwabe: links Gedenkinschrift
für Erich Schwabe (1891-1915 - "gefallen für sein Vaterland...
begraben im Massengrab in Fournes - Nordfrankreich"), rechts für
Robert Schwabe (1858-1916), Mitte für die "Mutter und Künstlerin"
Elisabeth Schwabe (1869-1921; Inschrift "Dein Herz verströmte
Gottes schönste Gaben: die Liebe, Güte, Schönheit, Kunst, in hungernde
- weit offne Menschenhände"): |
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Foto
oben in höherer Auflösung |
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| Blick auf den
Friedhof auf dem Rest eines großenteils abgetragenen Geesthügels |
Teilansicht |
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| Teilansichten des
Friedhofes |
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| Teilansichten des
Friedhofes |
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