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Jahrestagungen von Alemannia Judaica Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft (Frühere und bestehende) Synagogen Übersicht: Jüdische Kulturdenkmale in der Region Bestehende jüdische Gemeinden in der Region
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Tiengen (Stadt
Waldshut-Tiengen, Landkreis Waldshut-Tiengen) Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Siehe Seite zur Synagoge in
Tiengen Zur Geschichte dieses Friedhofes Ein jüdischer Friedhof wurde um 1760 an der heutigen
Feldbergstraße (vor dem heutigen Bahnübergang) angelegt. Bei und im Anschluss an den Novemberpogrom 1938 ist der Friedhof völlig
zerstört, eingeebnet und
zu einem Sportplatz umgestaltet worden. Die Grabsteine wurden großenteils
zum Bau einer Stützmauer westlich des Gebäudes Ailerbergweg 3 verwendet
(Grabsteine waren deutlich erkennbar). Nach 1945 wurde der Friedhof als Gedenkstätte
wieder hergerichtet; ein großer Gedenkstein enthält die Namen von 50 seit 1889
hier beigesetzten jüdischen Bewohnern aus Tiengen, Waldshut und St. Blasien. An
der östlichen Friedhofsmauer sind drei Grabsteine von 1764, 1790 und 1793
erhalten. 1981 wurde eine zusätzliche Hinweistafel am Friedhofseingang
angebracht (Fläche 16,82 a). Im Jahr 2000 wurden die Grabsteine der Stützmauer
Ailerbergweg wieder zum Friedhof zurückgebracht und aus einzelnen Fragmenten
eine Gedenkstätte erstellt mit der Inschrift: "Zur Erinnerung an das
Verbrechen der Gräberschändung durch Nationalsozialisten im Jahre 1938. Im
Zeichen der Versöhnung wurden die zerstörten Grabsteine im Jahre 2000
zurückgeführt". Lage des Friedhofes Anfahrt auf B 34 bis Tiengen, Abbiegung in Richtung Gurtweil (Feldbergstraße bis zur Brücke, welche die Bahn überquert). Der Schlüssel des Friedhofes ist auf dem Rathaus erhältlich.
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